Offener Brief – katholische Gemeinde Delitzsch

Von |2012-11-16T00:13:35+01:0021.12.2006|

An die katholische Gemeinde St. Maria in Delitzsch Liebe Kinder und Jugendliche, sehr geehrte Damen und Herren, Als Kind und Jugendlicher wurde ich durch den ehemaligen Vikar der Gemeinde Alfons Kamphusmann und einen weiteren Kirchenangestellten jahrelang sexuell missbraucht – mit schrecklichen Folgen für mich und mein Leben. Als ich es 1993 endlich wagte, meine 35 jährige Schweigemauer im Familienkreis und im Beisein der beiden Täter zu zerbrechen, wurde ich von meinen Geschwistern als „Nestbeschmutzer“ ausgegrenzt. In meiner Not habe ich mich an Pfarrer Armin Kensbock in Delitzsch gewandt und ihn um Hilfe und Unterstützung gebeten. Obwohl der sexuelle Missbrauch vor seiner ›››

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Ein Opfer kehrt

Von |2012-12-15T20:44:31+01:0021.12.2006|

Ein Opfer kehrt an den Ort des Geschehens zurück.. Leipziger Volkszeitung

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Opfer mit Kamerateam unterwegs

Von |2012-12-15T20:45:33+01:0020.12.2006|

Das MDR-Fernsehteam mit Kerstin Aldenhoff drehte eine Reportage über meine Geschichte, am Ort des Geschehens. Dreimal klopfte ich an das Tor der Marienkirche in Delitzsch - doch dieses blieb verschlossen. Ich heftete einen offenen Brief an die Kirchentür, mit der Forderung an die Gemeinde, ihr Schweigen zu brechen. Foto: Leipziger Volkszeitung (M. Lüttich) Leipziger Volkszeitung “Opfer mit Kamerateam unterwegs”

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Filmen bisher nicht erlaubt

Von |2012-12-15T20:46:08+01:0016.12.2006|

In der Vorarbeit zur Reportage vom MDR, versuchte ich einen Drehtermin in meiner ehemaligen Schule zu bekommen und sprach mit dem Schuldirektor darüber. Er stimmte sofort zu. Als ich ihm jedoch sagte, dass ich der Bruder des Bürgermeisters sei und es sich um das Thema sexueller Missbrauch handele, teilte er mir mit, dass er diesbezüglich den Landrat um Genehmigung bitten müsse. Einen Tag später hatte der Landrat die Presse davon in Kenntnis gesetzt und ließ mir durch den Schulleiter mitteilen, dass ich allein die Schule betreten dürfe, aber nicht mit dem Filmteam. Leipziger Volkszeitung “Filmen bisher nicht erlaubt”

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