ARD Bericht Katholikentag 2008

Von |2012-11-16T18:50:03+01:0025.05.2008|

  Eine Veranstaltung im Rahmen des 97. Deutschen Katholikentages "Das Schweigen brechen - Sexuelle Gewalt in der Kirche" Podiumsdiskussion mit: Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke, Hamburg Prof. Dr. Mechthild Wolff, FH Landshut, Fachbereich Soziale Arbeit Norbert Denef, Opfer sexueller Gewalt in der Kirche, Dreieich Ute Theisen, Bundesvorsitzende der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Bernd Hans Göhrig, Bundesgeschäftsführer Initiative Kirche von unten (IKvu), Frankfurt/Main Moderation, Britta Baas, Publik-Forum, Oberursel

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35000 Christen und ein Fluss Namens Hase

Von |2012-12-15T20:29:07+01:0024.05.2008|

...Erstmals in der Geschichte des Katholikentags wird offiziell über sexuelle Gewalt in der Kirche gesprochen. Als Norbert Denef, der vor Jahrzehnten von Theologen missbraucht wurde, berichtet, ist es muksmäuschenstill. Eine Mischung aus Betroffenheit und Fassungslosigkeit zeichnet sich in die Gesichter, zuerst wegen des persönlichen Leids, dann aber, weil Denefs Kampf um Gerechtigkeit in der Kirche wie ein Kampf mit Windmühlen erscheint. Der Mann klagt an, leidenschaftlich und erbittert. Er berichtet von dem Angebot eines Bistums, ihm Schweigegeld zu zahlen, pocht auf ein hohes Schmerzensgeld und meint, die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz zu diesem Thema stünden bloß auf dem Papier.... Stuttgarter Zeitung ›››

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Die Kritik macht nicht vor der Kirche selbst Halt

Von |2012-12-15T20:29:55+01:0023.05.2008|

Die Kritik macht nicht vor der Kirche selbst Halt: Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke ruft dazu auf, das Thema sexuelle Gewalt in der Kirche rückhaltlos zu behandeln. Pädophile Priester sollten ihres Dienstes enthoben werden. Erstmals in der Geschichte des Katholikentages gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema - und erstmals sitzt ein Missbrauchsopfer zusammen mit einem Bischof auf dem Podium. "Sie sind mir etwas schuldig, mein Leben ist kaputt", sagte Norbert Denef, der jahrelang von einem Priester missbraucht worden war. www.derwesten.de

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Wir haben das Tabu sexueller Gewalt zu spät gebrochen

Von |2012-12-15T20:31:02+01:0023.05.2008|

..."Wir haben das Tabu sexueller Gewalt zu spät gebrochen. Und wir müssen jetzt entschieden gegen das Verschweigen kämpfen, Opfern helfen und alles tun, damit es keinen sexuellen Missbrauch in unseren Reihen gibt", fasst Jaschke seine Überzeugung zusammen.... www.katholisch.de

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Kirche gesteht Versäumniss bei Missbrauch ein

Von |2012-12-15T20:31:50+01:0023.05.2008|

Bis auf Frau und Kinder habe seine Umwelt ihn ausgegrenzt und bei der Kirche sei er auf der Suche nach Entschädigung abgeblitzt, schilderte Denef am Freitag auf dem Katholikentag in Osnabrück. Sexueller Missbrauch in der Kirche war dort erstmals ein Thema für das große Kirchentreffen. Der Priester sei immer strafversetzt worden, meinte Denef. "Der hat nach meinen Recherchen 100 bis 150 Kinder missbraucht, das wird geleugnet von der Kirche." Für die katholische Kirche räumte der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke Versäumnisse bei der Missbrauchsproblematik ein: "Wir müssen uns schämen."... Schwäbische Zeitung - "Kirche gesteht Versäumniss bei Missbrauch"

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Klare Worte zum Tabuthema

Von |2012-12-15T20:32:32+01:0023.05.2008|

Norbert Denef, als Kind Opfer eines Kantors und eines Priesters, beklagte, durch die bischöflichen Leitlinien habe sich der Umgang der Kirche mit dem Thema nicht geändert... domradio.de - "Klare Worte zum Tabuthema"

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