Quelle: SPIEGEL Online, 25.02.2010

Erzbischof Robert Zollitsch hat sich dagegen ausgesprochen, bei jedem Missbrauchsfall in der Kirche sofort und automatisch die Staatsanwaltschaft einzuschalten. Eine Anzeige sei eine „Frage des Abwägens“ – schließlich gebe es viele ungerechtfertigte Anschuldigungen.

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Zugleich lehnte Zollitsch vor dem Hintergrund der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche einen „Runden Tisch“ mit kirchlichen und staatlichen Vertretern ab, wie es ihn in Irland gibt. „Wir werden von uns aus aktiv auf Gruppen und Kreise zugehen, die sich um Prävention bemühen, die sich um die Aufarbeitung bemühen, und werden das von uns aus aktiv anpacken. Ich sehe in einem staatlich verordneten Runden Tisch wenig Sinn“, sagte er.

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