Holy Watergate

Von |2010-05-17T23:19:27+02:0029.04.2010|

Da geht es lang, auch in Deutschland! In den USA ging das nur, weil sich die Betroffenen herauswagten und solidarisierten: In Deutschland sind wir erst am Anfang, in den USA hat es zehn Jahre gedauert, bis Gewaltopfer von Klerikern endlich entschädigt wurden. Dieser Film zeigt die Etappen auf dem Weg dorthin: ›››

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Kindheitsforscherin Alice Miller – von den Medien ignoriert?

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0028.04.2010|

Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung vom 26.4.10 Mit Interesse habe ich den Artikel von Heribert Prantl gelesen; die vertretenen Thesen überzeugen nicht nur, sondern zeugen auch von einer ordentlichen Portion Empathie mit dem geschlagenen Kind. Ich frage mich nur, warum weder in diesem noch in irgendeinem anderen Artikel, der in den letzten Wochen im Zusammenhang mit Gewalt und Missbrauch an Kindern in den Medien erschienen ist, mit irgend einem Wort die umfangreichen und in zahlreichen Büchern dokumentierten Studien der Schweizer Psychotherapeutin und Kindheitsforscherin Alice Miller erwähnt werden. Wenn es irgend jemanden auf der Welt gibt, der sachkundig und höchst fundiert darüber ›››

An den „Runden Tisch“ gehören Betroffene!

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0027.04.2010|

Verehrte Frau Ministerin Bergmann, gerade habe ich nach ewigen Recherchen ihre Mail-Anschrift erhalten. Es ist äußerst begrüßenswert, dass nach einer "mittleren Ewigkeit" nun tatsächlich eine zentrale, bundeseinheitliche Anlaufstelle für Betroffene existiert, die nicht in klerikaler Trägerschaft ist. Hoffentlich findet ihre Anschrift die notwendige bundesweite Verbreitung, die sie verdient. Obwohl ich als Betroffener des Jesuitenorden Aloisius-Kolleg Bad Godesberg 1950-1953, nun endlich Gehör finden kann, finde ich es unerträglich, dass das Ausmaß des ganzen Skandals nach wie vor nicht mit offenen Zahlen und Daten veröffentlicht ist. Was ehrlich öffentlich zu machen, noch am 18.5.2001 von Papst Benedikt XVI in seiner "Epistula de Delictis ›››

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Zeigt Eure Täter an bei der Kripo, auch wenn es verjährt ist!

Von |2010-04-27T13:43:11+02:0027.04.2010|

Ich habe vor einigen Tagen bei der Kripo Anzeige erstattet gegen den Pfarrer, der mich vor 38 Jahren folterte (man nennt es “Missbrauch”) und vergewaltigte. Sie wurde weitergeleitet an die Kripo des Tatorts und die Kripo des Wohnorts des Täters. Zeigt Eure Täter an bei der Kripo, auch wenn es verjährt ist! Das ist ein Weg zu zeigen, dass es keine Verjährung gibt. Wenn alle Betroffenen das täten, würden die Polizeireviere zusammenbrechen unter der Arbeitsbelastung, das würde Zeichen setzen! Ich habe es schriftlich in einem kurzen Bericht getan – eine Vernehmung gibt es nicht, wenn die Verjährungsfrist abgelaufen oder der Täter ›››

Offener Brief an Frau Dr. Christine Bergmann – Ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk

Von |2012-11-16T07:06:12+01:0027.04.2010|

Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs 11018 Berlin E-Mail: kontakt@ubskm.bund.de Fax: 03018/555 4 1555 – Ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk – Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, in einem Interview am 17.04.2010 mit Herrn Martin Lutz bei Welt Online ist Ihre folgende Aussage zu lesen: „ Das Thema sexuelle Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch bewegt mich schon lange.“ Sie wurden zur „unabhängigen Bundesbeauftragten zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmiss-brauchs“ ernannt. Ein „Runder Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch“ wurde eröffnet. Als Betroffene von sexualisierter Gewalt möchte ich zur Begriffswahl „sexueller Missbrauch“ Stellung nehmen: ›››

Fernsehtipp: „Beckmann“ am 26.04.2010

Von |2010-04-30T21:29:22+02:0027.04.2010|

Wiederholungstermine der Sendung vom Montag, 26. April 2010 Dienstag, 27.04.2010 | 09:35 Uhr (MDR) Dienstag, 27.04.2010 | 01:15 Uhr (rbb) Freitag, 30.04.2010 | 10:15 Uhr (3Sat)

Unterschrift wegen Drogen bzw Alkoholverzicht?

Von |2010-04-26T13:58:21+02:0026.04.2010|

Es geht um folgendes: ich habe einen Therapieplatz bei einem *Institut* in Mainz (PIA) in Aussicht. Vermutlich unter der Vorraussetzung, daß ich ein Formular unterschreibe, in dem ich erkläre, daß ich während der Therapie keine Drogen etc. zu mir nehme. Ansonsten würde sie beendet. Meine Frage dazu ist, ob diese Unterschrift, wie mir zugesichert wurde, sich tatsächlich im Rahmen des Üblichen bewegt oder eine Besonderheit darstellt, wie sie zB die Krankenkasse missbrauchen könnte. Hat jemand hier Erfahrungen zu dem Thema? Die Vorgeschichte: in einer Notlage musste ich mir Ende 1999 einen rechtlichen Betreuer nehmen. Wegen einer fortschreitenden Beeinträchtigung benötige ich einen ›››

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Suche Mitschüler des Klosterseminars der Augustiner in Würzburg

Von |2012-11-15T23:10:47+01:0026.04.2010|

Ich suche Mitschüler des Klosterseminars der Augustiner in Würzburg, die wie ich, misshandelt und eventuell missbraucht wurden. Meine Erfahrungen beziehen sich auf die Jahre 1962 bis 1964. Die Leitung des Ordens will auf der Webseite der Augustiner ebenfalls eine Suchanzeige starten. Bitte meldet euch!

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Pfadfinderorganisation zu Rekordstrafe verurteilt

Von |2010-04-25T10:06:20+02:0025.04.2010|

SPIEGEL ONLINE 24.04.2010 Rund 14 Millionen Euro Schmerzensgeld bekommt ein ehemaliger Pfadfinder, weil er als Kind von seinem damaligen Betreuer mehrfach missbraucht wurde. Das Gericht entschied auf eine hohe Summe, um die Pfadfinderorganisation für ihr "Wegschauen und Vertuschen" zu strafen. Weiter lesen...

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Missbrauchsopfer fühlen sich ausgeschlossen

Von |2014-05-09T19:19:12+02:0024.04.2010|

Berliner Zeitung 24.04.2010 Missbrauchsopfer fühlen sich ausgeschlossen Der Runde Tisch der Bundesregierung gibt sich ein Arbeitsprogramm ..."Wir Opfer wollen nicht mehr von anderen vetreten werden. Wir wollen uns selbst vertreten."... Weiter lesen...

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Alice Miller gestorben

Von |2010-04-27T15:43:00+02:0023.04.2010|

WELT ONLINE 23.04.2010 Die Schweizer Kindheitsforscherin und Autorin Alice Miller ist tot. Ihr Buch "Das Drama des begabten Kindes" erlangte weltweite Bekanntheit. Weiter lesen...

«Das ist, also ob die Mafia ihre eigenen Verbrechen aufklären will.»

Von |2014-05-09T19:22:13+02:0023.04.2010|

AD HOC NEWS 23.04.2010 Runder Tisch gegen Missbrauch will im Herbst Ergebnisse vorlegen - Opfer fühlen sich ausgeschlossen Norbert Denef ist richtig sauer. Im dunklen Anzug steht der 61-Jährige Sachse am Freitag vor dem Bundesfamilienministerium in Berlin. Dort wird gleich der Runde Tisch der Bundesregierung über die Konsequenzen aus den bekanntgewordenen Missbrauchsfällen an Schulen und in kirchlichen Einrichtungen beraten. «Doch wir sind ausgegrenzt», klagt Denef, der Sprecher des «netzwerkB - Betroffener von sexueller Gewalt» ist und nach eigener Aussage selbst als Jugendlicher acht Jahre lang von einem Pfarrer und einem Organisten sexuell missbraucht wurde. Dass er keine Einladung zu dem Treffen ›››

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Was sagen die Opfer zum Runden Tisch? Täter dabei, Betroffene ausgegrenzt

Von |2012-11-16T07:06:12+01:0023.04.2010|

DAtum: 23. April 2010 PRESSEINFORMATION Berlin, den 23. April 2010 Zur konstituierende Sitzung des Runden Tisches gegen Kindesmissbrauch erklärt Miguel Abrantes Ostrowski, ein Sprecher von SNAP-Deutschland: ≥Der Runde Tisch ist eine total verwässerte Veranstaltung. Er greift niemanden an, noch hilft er irgendjemand.„ ≥Geschickte und mächtige Vertreter der katholischen Kirche haben dafür gesorgt, dass andere Gruppen einbezogen werden, obwohl diese nicht sexuelle Gewalt und Verbrechen gegen Kinder verschwiegen, vertuscht und verheimlicht haben.„ ≥Welche Kompetenz sitzt am Runden Tisch? Der Heimkinderbund, der Weiße Ring, Anwälte, der Kinderschutzbund, Psychologen, das Olympische Komitee ... alles Verbände die sich sehr wichtig nehmen! Dazu kommen 17 Bundes-, ›››

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German government inaugurates round-table forum on child abuse

Von |2014-05-09T19:21:46+02:0023.04.2010|

DEUTSCHE WELLE 23.04.2010 A round-table forum aimed at preventing child abuse convened for the first time on Friday in Berlin, chaired by government commissioner Christine Bergmann. The forum intends to break the silence on the issue, she said. The German government convened its new round-table forum on child abuse on Friday, under the supervision of the recently appointed commissioner for child abuse, Christine Bergmann. After Friday's three-hour initial conference, Justice Minister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger spoke of an encouraging meeting with an open atmosphere. All involved had stressed the importance of finding practical proposals, the minister said. The forum consists of 61 participants, ›››

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Victims upset at Berlin roundtable on sexual abuse in school Special

Von |2014-05-09T19:21:17+02:0023.04.2010|

DIGITAL JOURNAL 23.04.2010 Berlin - On April 23, a roundtable against child abuse has begun its work. The Berlin committee was set up by the Federal German Government in order to discuss assistance to victims and develop approaches to prevention. The committee was presided by the Minister for Family, Elderly, Women and Youth Dr. Kristina Schroeder, the Justice Minister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger and the Minister for Education and Research Prof. Dr. Annette Schavan. The committee was presided by the Minister for Family, Elderly, Women and Youth Dr. Kristina Schroeder, the Justice Minister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger and the Minister for Education and Research Prof. ›››

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Schröder will schnelle Ergebnisse

Von |2014-05-09T19:20:49+02:0023.04.2010|

n-tv 23.04.2010 Der Runde Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch absolviert seine erste Sitzung. "Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Opfern", sagt Familienministerin Schröder (CDU) zum Auftakt mit Blick auf die hunderten Fälle sexuellen Missbrauchs in Schulen und anderen Institutionen. Zitat vom Sprecher von netzwerkb, Norbert Denef: "Wir sind ausgegrenzt. Das heißt, jetzt beraten die, die bisher verantwortlich sind für die Katastrophe die wir uns jetzt anschauen - die beraten jetzt wie es weiter gehen soll." Weiter lesen...

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„Die Opfer sind unterrepräsentiert“

Von |2014-05-09T19:20:18+02:0023.04.2010|

ZEIT ONLINE 23.04.2010 Opferberater Peter Mosser hat wenig Hoffnung, dass der Runde Tisch gegen Missbrauch Konkretes bewirkt. Das erste Treffen sei enttäuschend verlaufen, sagt er im Interview. Weiter lesen...

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Runder Tisch von Skepsis begleitet

Von |2014-05-09T19:19:45+02:0023.04.2010|

Main Post 23.04.2010 Kirche denkt über einen Opfer-Fonds nach ...Auf die Frage, was er vom runden Tisch gegen sexuellen Missbrauch erwartet, hat Norbert Denef eine deutliche Antwort: „Gar nichts“. Vom zehnten Lebensjahr an wurde Denef von einem Pfarrer sexuell missbraucht. Als Denef nach 35 Jahren sein Schweigen brach, bot ihm die katholische Kirche rund 25 000 Euro, unter der Voraussetzung, dass er seinen Fall nicht öffentlich macht. Denef erwartet von der katholischen Kirche schon lange nichts Gutes mehr. Der runde Tisch, der am Freitag seine Arbeit aufnahm und an dem auch die Kirche sitzt, hat in seinen Augen eine Alibifunktion: „Da ›››

87% für die Abschaffung der Verjährungsfristen

Von |2012-11-16T07:06:13+01:0023.04.2010|

Pressemitteilung Überwiegende Mehrheit der Bevölkerung unterstützt Forderung der Deutschen Kinderhilfe nach Gesetzesänderungen: Sexueller Missbrauch zukünftig Verbrechen statt Vergehen und Abschaffung der Verjährungsfristen ›››

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Brief an Redaktion Maybritt Illner wg. Sendung “ Spezial“ am 23.04.2010

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0022.04.2010|

Liebe Redaktion, an Sie von einem Opfer: Vielen Dank für die Initiative zu dieser Sendung, Sie leisten sehr wichtige Arbeit, die Ihnen vielleicht so gar nicht bewußt ist: sie retten Menschenleben, in dem Sie durch ihre Sendung denen,die Hoffnung auf Hilfe aufgegeben haben und auch sich selbst, Hoffnung anfangen, zuzulassen darauf, dass sich vielleicht doch etwas verbessert. Und jedes einzelne gerette Leben läßt die Mörder nicht davon kommen. Auch die jetzige, wenn auch enorme Öffentlichwerdung der Missbrauchsfälle stellt immer noch die Spitze des Eisbergs da. Frau Dr. Bergmann als Missbrauchsbeauftragte der Regierung sagte letzte Woche in einem Interview, nun würde alles ›››

Mixaland ist überall

Von |2010-04-22T14:22:25+02:0022.04.2010|

n-tv.de 22.04.2010 von Manfred Bleskin Der Rücktritt von Bischof Mixa war überfällig. Bei einem Verbleib im Amt hätte die römisch-katholische Kirche weiteren Schaden genommen. Die Krise ist damit nicht beendet, aber der Schritt lässt hoffen, dass auch in anderen Fällen radikale Konsequenzen gezogen werden. Sonst werden sich, um mit dem Trierer Bischof Ackermann zu sprechen, weitere giftige, stinkende Wolken entladen. Mixa war zugleich Militärbischof für die Bundeswehr. Nun hat er an Soldaten zweifellos keine "Watschen" verteilt, doch er hat ihnen eine geistige Haltung vermittelt, die Gewalt rechtfertigt. Die Bundeswehr wäre gut beraten, bei Mixas Nachfolger in dieser Funktion genauer hinzuschauen. Weiter ›››

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Übernimmt die Krankenkasse die Fahrtkosten?

Von |2010-04-22T11:47:28+02:0022.04.2010|

Endlich habe ich mich durchgerungen, nach einer Therapeutin zu suchen mit folgendem Ergebnis: Die nächste  - für mich erreichbare – Therapeutin ist ca. 2 Std. von mir entfernt lt. EMDRIA-Liste. Haben Sie eine Idee, wie ich fündig werden kann? Übernimmt die Krankenkasse die Fahrtkosten?

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„Sexuelle Identität“ darf kein Feigenblatt für Pädophile sein

Von |2010-04-22T11:02:01+02:0022.04.2010|

WELT ONLINE 22.04.2010 Von Miriam Hollstein Berlin - Um eine heikle Angelegenheit ging es gestern bei einer Anhörung des Rechtsausschusses im Deutschen Bundestag. Bündnis 90/Die Grünen, SPD und die Linke haben unabhängig voneinander einen Antrag zur Änderung von Artikel 3 des Grundgesetzes gestellt. Dort soll aufgenommen werden, dass niemand wegen "seiner sexuellen Identität" benachteiligt werden darf. Um wen es dabei geht, ist in den Anträgen formuliert: "Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, transsexuelle und intersexuelle Menschen". Doch während Homosexuellenverbände erwartungsgemäß den Verstoß begrüßten, warnen Juristen und Kinderschutzverbände vor der Änderung. "Vage" nennt Klaus Gärditz, Professor für öffentliches Recht an der Bonner Friedrich-Wilhelms-Universität, den ›››

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Oberster deutscher Bischof legt Mixa Auszeit nahe

Von |2010-04-21T21:19:53+02:0021.04.2010|

SPIEGEL ONLINE 21.04.2010 Er erhob die Hand gegen Kinder, steht wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten in seinem Bistum unter Druck: Der Augsburger Bischof Mixa wird für die Kirche zunehmend zum Problem. Bischofskonferenz-Chef Robert Zollitsch empfiehlt ihm jetzt eine "Zeit der Einkehr" - es wäre ein einmaliger Schritt. Weiter lesen...

Offener Brief an Frau Dr. Bergmann – „in brennender Sorge“

Von |2012-11-16T07:06:13+01:0021.04.2010|

Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, als Alt-Betroffene sexualisierter Gewalt in der Familie – ich bin Jg. ’44 – und als Telefonberaterin bei der „Nummer gegen Kummer“ liegt es mir sehr am Herzen, dass jetzt ALLES getan wird, diesen ewigen Teufelskreis zu durchbrechen. ›››

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Suche weitere Betroffene im Raum Monschau bzw. Simmerath

Von |2012-11-15T23:10:47+01:0021.04.2010|

Suche weitere Betroffene, die sexuelle und handgreifliche Übergriffe seitens eines Grundschul- und Klavierlehrers im Raum Monschau bzw. Simmerath erleiden mussten. Ich selbst habe in den 80er und 90er Jahren Gewalt von diesem Mann erfahren und weiß, dass es sehr vielen Kindern so ergangen ist. Wer ist noch betroffen? Bitte meldet Euch!

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Bruder bittet Mo’Nique um Vergebung für sexuellen Missbrauch

Von |2010-04-20T16:57:09+02:0020.04.2010|

SPIEGEL ONLINE 20.04.10 Er fügte seiner Schwester in der Kindheit unvorstellbares Leid zu: Jahrelang missbrauchte Gerald Imes seine jüngere Schwester, die Schauspielerin Mo'Nique. Nun entschuldigte er sich bei der Oscar-Preisträgerin - im Rahmen eines Fernsehinterviews. Weiter lesen...

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Radiotipp: Bayern 2 am 19.04.2010 in der Zeit von 6:05 bis 8:30 Uhr

Von |2014-05-14T05:30:24+02:0019.04.2010|

Radio Bayern 2 am 19.04.2010 in der Zeit von 6:05 bis 8:30 Uhr Interview mit dem Sprecher von netzwerkB, Norbert Denef, zum Thema: Benediktiner beteiligen sich nicht an Missbrauchs-Entschädigungsfonds München: Die deutschen Benediktiner wollen sich nicht an einem nationalen Fonds zur Entschädigung von Missbrauchsopfern in Einrichtungen der katholischen Kirche beteiligen. Das steht in einem Dokument, auf das sich Äbte aus 27 deutschen Benediktinerklöstern verständigt haben und das dem Bayerischen Rundfunk exklusiv vorliegt. Als Grund wird angegeben, man sehe als vorrangige Aufgabe, sich Zeit zu nehmen, zuzuhören, dann die Geschädigten um Verzeihung zu bitten und ihnen zu helfen. Das Dokument haben unter anderem ›››

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„Besseren Schutz gibt es nicht zum Nulltarif“

Von |2010-04-17T07:23:54+02:0017.04.2010|

WELT ONLINE 17.04.2010 Von Das Gespräch führte Martin Lutz Die Regierungsbeauftragte zum sexuellen Kindesmissbrauch, Christine Bergmann, fordert mehr Hilfen für die Opfer DIE WELT: Frau Bergmann, Sie waren Bundesfamilienministerin unter Gerhard Schröder. Jetzt wurden Sie von der schwarz-gelben Bundesregierung als Beauftragte für sexuellen Missbrauch ernannt. Was prädestiniert Sie für dieses Amt? Christine Bergmann: Das Thema sexuelle Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch bewegt mich schon lange. Als Ministerin hatte ich hier auch einen Schwerpunkt gesetzt. Meine Nach-Nachfolgerin Kristina Schröder fragte mich, ob ich die Beauftragte werden will. Ich habe mich kurz mit meiner Familie beraten und dann sofort zugesagt. DIE WELT: Um welche ›››

„Lieber ins Gefängnis gehen als Priester anzeigen“

Von |2010-04-17T00:41:48+02:0017.04.2010|

SPIEGEL ONLINE 16.04.2010 Vertuschung von Missbrauchstaten "Lieber ins Gefängnis gehen als Priester anzeigen" Erneuter Skandal in der katholischen Kirche: Weil er darauf verzichtete, einen pädophilen Priester anzuzeigen, wurde ein französischer Bischof mit einem Dankesbrief eines Kardinals aus dem Vatikan belohnt. Der Mann habe vorbildlich gehandelt, lobte der Präfekt der Kongregation für den Klerus. Paris - Das kritische katholische Laienmagazin "Golias" veröffentlichte das brisante Schreiben vom 8. September 2001 bereits vor zwei Wochen auf seiner Internetseite. Darin beglückwünscht der damalige Präfekt der Kongregation für den Klerus, Darío Castrillón Hoyos, den französischen Bischof Pierre Pican dazu, einen pädophilen Priester nicht angezeigt zu haben. ›››

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Profiteure des Missbrauchs

Von |2010-04-16T23:42:44+02:0016.04.2010|

Frankfurter Rundschau 16.04.2010 Von Christian Schlüter Es hat schon etwas Rührendes, wenn angesichts der schwerwiegenden Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche allerorten und mit großem Eifer an Selbstverständlichkeiten erinnert wird. Selbstverständlich sind wir ein säkularer Rechtsstaat, selbstverständlich ist die Kirche kein Staat im Staate, selbstverständlich haben sich auch die Kirchen den staatlichen Organen zu unterwerfen, selbstverständlich sind bei Straftaten welcher Art auch immer umgehend Polizei und Staatsanwaltschaft zu informieren, und selbstverständlich muss die Kirche nicht nur für die in ihrem Namen oder unter ihrem Dach begangenen Straftaten, sondern auch für alle Formen der Strafvereitelung und Behinderung polizeilicher oder staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen voll zur ›››

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Die Chronik eines Skandals

Von |2010-04-14T23:15:29+02:0014.04.2010|

Frankfurter Rundschau 15.04.2010 Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) trifft am heutigen Donnerstag mit dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, zusammen. Kritik der Ministerin am Umgang der Kirche mit Missbrauchsvorwürfen hatte zu Verstimmungen zwischen Ministerium und Bischofskonferenz geführt. An den Gesprächen im Ministerium nimmt auch der Beauftragte der Bischofskonferenz für Missbrauchsfragen, Stephan Ackermann, teil. Wir dokumentieren anlässlich des Treffens in den vergangenen Wochen bekanntgewordene Missbrauchs- und Gewaltfälle in katholischen Einrichtungen und die Reaktion der Kirchenoberen darauf. Weiter lesen...

Warum wir ein Odenwald-Tribunal brauchen

Von |2012-11-15T22:48:39+01:0014.04.2010|

SPIEGEL ONLINE 14.04.2010 Der sexuelle Missbrauch an der Odenwaldschule hatte System: Die einstige Vorzeigeinstitution hat ihren Ruf völlig verspielt. Weil die Taten verjährt sind, muss es jetzt ein öffentliches Tribunal geben - und eine schonungslose Abrechnung mit den Ahnen der Reformpädagogik. Es läuft auf eine gespenstische Szenerie hinaus: Am kommenden Samstag wird der Bildungshistoriker Ulrich Herrmann im Kurmainzer Amtshof zu Heppenheim zu einer Festrede auf die Odenwaldschule anheben. Die Schule wird dieser Tage 100 Jahre alt. Sie ist so etwas wie das reformpädagogische Gedächtnis Deutschlands, fast alle deutschen Reformschulen beziehen sich irgendwie auf die Einrichtung im Odenwald. Aber man mag sich ›››

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Missbrauch: Raus aus der Anonymität

Von |2010-04-14T13:07:37+02:0014.04.2010|

NÜRNBERGER Nachrichten 14.04.2010 Selbsthilfegruppen schließen sich im Arbeitskreis »Lela« zusammen  Missbrauch: Raus aus der Anonymität NÜRNBERG - Sie wollen raus aus der Anonymität und offen für die Interessen der Opfer sexuellen Missbrauchs eintreten: Mehrere Selbsthilfegruppen aus der Region haben sich zu einem Arbeitskreis zusammengeschlossen, um künftig mit einer Stimme zu sprechen. Der Name der Initiative ist Programm: »Lela«, lebenslang damit leben. Wenn Renate K. einen Vortrag über ihre Erlebnisse hält, dann zeigt sie zunächst nicht ihr wahres Gesicht. Stattdessen tritt sie hinter einem Foto versteckt vor ihre Zuhörer. Auf dem Bild ist ein elfjähriges Mädchen zu sehen: Renate K., wie sie ›››

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Ich habe Herzklopfen

Von |2012-11-15T17:04:44+01:0013.04.2010|

Eine Ahnung hatte ich immer, einiges war präsent und doch war alles hinter einem Nebel verborgen. Das Wissen kam erst Ende 2006, ich war damals 56 Jahre alt, als ich mich nach großen Umwälzungen entschloss ein Sabbatjahr einzulegen. Aus dem einem Sabbatjahr wurden dann... Weiter lesen...

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Die Missbrauchs-Prozession

Von |2010-04-13T16:27:57+02:0013.04.2010|

suedeutsche.de 13.04.2010 Ein Kommentar von Heribert Prantl Erst sorgt die Kirche für mehr Transparenz, dann macht ein Kurienkardinal Homosexualität für Pädophilie verantwortlich. Der Vatikan springt im Missbrauchsskandal vor, zurück und seitwärts. Einem Bekenntnis folgen zwei Beschwichtigungen und drei Ausreden: Kurienkardinal Tarcisio Bertone und Papst Benedikt XVI. Das Verhalten des Vatikan im Missbrauchsskandal erinnert an die Echternacher Springprozession. Dort sprangen einst die Gläubigen drei Schritte vor und zwei zurück und kamen dann irgendwann doch beim Grab des Heiligen Willibrod an, der zur Hilfe bei Krämpfen und Nervenkrankheiten angerufen wird. Im Missbrauchsskandal ist es so, dass die römische Kurie nicht nur vor und ›››

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Missbrauchs-Opfer will Kaplan treffen

Von |2012-11-19T19:32:35+01:0013.04.2010|

Hamburger Abendblatt 13.04.2010 Der Lübecker Rudolf Kastelik, der dem damaligen Kaplan des Oldesloer Kinderhauses St. Josef den Vorwurf macht, Ende der 50er-Jahre sexuell missbraucht worden zu sein (wir berichteten), möchte sich mit dem Geistlichen zu einem Gespräch treffen. ›››

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Die Verliese des Vatikan

Von |2010-04-12T21:46:04+02:0012.04.2010|

DER TAGESSPIEGEL 13.04.2010 Wie der Papst die Aufklärung von Missbrauch verhindert hat. Ein Gastbeitrag von Paolo Flores d’Arcais. Ausreden helfen nicht mehr. Jahrzehntelang wurden Tausende pädophiler Priester gedeckt, nicht den Strafverfolgungsbehörden gemeldet, es wurde ihnen damit eine Straffreiheit verschafft, die es ihnen möglich machte, den Missbrauch von zigtausenden (manchmal behinderten) Kindern und Jugendlichen fortzusetzen. Dafür sind Joseph Ratzinger und Karol Wojtyla unmittelbar verantwortlich. Ob ihre Verantwortung moralischer oder juristischer Natur ist, werden in Kürze amerikanische Gerichte klären. Die moralische Verantwortung ergibt sich jedenfalls aus Dokumenten, die der „Osservatore Romano“, das amtliche Organ des Heiligen Stuhls, vor einigen Tagen erneut veröffentlicht hat. ›››

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Buchrezension: Norbert Denef: „Ich wurde sexuell missbraucht“

Von |2012-11-15T23:08:22+01:0011.04.2010|

Der Autor dieses Buches „Ich wurde sexuell missbraucht“ wurde im Alter von 10 bis 18 Jahren in den Jahren 1958 – 1964 von einem katholischen Pfarrer und danach bis 1967 von einem Kirchenangestellten regelmäßig missbraucht. Schwer traumatisiert schaffte er es erst 35 Jahre später, erstmals darüber zu sprechen. Heute betreibt er Öffentlichkeitsarbeit und gründet ein Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt: http://netzwerkb.org Wie konnte es zu diesem Missbrauch kommen? 1.    Der erste Täter, Pfarrer Kamphusmann, war zum damaligen Zeitpunkt in Kirchenkreisen bereits wegen sexueller Delikte mit Kindern bekannt. Statt ihn vom Dienst zu suspendieren, hat man ihn aber immer wieder an andere ›››

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German Archbishop Says Church Failed Abuse Victims

Von |2014-05-09T19:18:39+02:0010.04.2010|

npr 10.04.2010 The head of Germany’s Roman Catholic bishops issued a strongly worded Good Friday statement denouncing what he called „the appalling crimes of sexual abuse“ and the „great injustice“ done to victims. Archbishop Robert Zollitsch called on the church to confront its past failures in handling abuse cases and called on Catholics to pray this Easter weekend for those abused by priests. ›››

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Blinde Flecken in der Missbrauchs-Debatte

Von |2010-04-06T20:56:11+02:0006.04.2010|

Frankfurter Rundschau 6.04.2010 Von Lutz van Dijk Eine Grundschule in einem "Problem-Stadtteil" im Süden West-Berlins Anfang der 1960er Jahre: Über 40 Mädchen und Jungen, die meisten aus einer nahen Flüchtlingssiedlung. Viele meiner Mitschüler kamen ohne Schuhe auch an kalten Tagen und trugen, vor allem an Montagen, Spuren von familiärer Gewalt und wenig Schlaf im Gesicht. Unsere Klassenlehrerin war jung und engagiert. Sie tröstete und brachte gebrauchte Kleider mit für die, die auch im Winter in Sommersachen kamen. Ganz anders unser Werk- und Religionslehrer. Verhasst sein Hang zu Quälereien, seelischen wie körperlichen. Er streichelte vor allem Mädchen gern am Hals, manchmal rutschte ›››

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Systematisch verdroschen

Von |2010-04-06T19:48:56+02:0006.04.2010|

DER WESTEN 6.4.2010 Hattingen. Ehemaliger Klosterschüler aus Hattingen plädiert für die Abkehr der Kirche von der Unfehlbarkeit. Ob er sexuell missbraucht worden ist, dazu sagt der Hattinger nichts. Nur so viel: „Kinder – unter anderem ich – wurden misshandelt, gedemütigt und gequält.” Vor fast 50 Jahren hat er im Alter von zehn Jahren eine Klosterschule im Sauerland besucht – für ein Schuljahr nur. Einen kirchlichen Berufsweg sollte er einschlagen. Was vorgefallen ist, darüber hat er nie mit seinen Eltern gesprochen. Weiter lesen...

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Church abuse victims‘ groups rise in Europe

Von |2014-05-09T19:18:10+02:0006.04.2010|

(CNN) 6.04.2010 As allegations of sexual abuse by Catholic priests started piling up in the Netherlands earlier this year, Bert Smeets, a 58-year-old Dutch musician, decided to launch an organization to bring victims of church abuse together. Two months later, Smeets' group -- called Mea Culpa -- has received 700 calls and e-mails from people across the Netherlands who, like him, say they were abused by priests as children. In Germany, where hundreds of church sexual abuse allegations have surfaced since January -- church-abuse victim Norbert Denef started his own victims' group late last month. Called Network B, the organization has ›››

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Wider die perverse „Lust am Kind“

Von |2010-04-06T12:01:23+02:0006.04.2010|

WELT ONLINE 6. April 2010 Von Gerhard Amendt Pädophile schreiben den Opfern die Macht zu, obwohl sie es sind, die die Kinder beherrschen Lässt sich in der Debatte über den Missbrauch von Kindern so etwas wie eine Pädophilie fördernde Haltung ausmachen? Einiges spricht dafür. Wir reden zwar vor allem von Jungen, aber die pädophile Programmatik, die zugleich eine Vision einer sexualpädagogisch befreiten Gesellschaft ohne Generationengrenzen vertritt, hat auch Mädchen fest im Blick. Und wir übersehen oder wissen es einfach nicht, dass die Propagierung der "Lust am Kind" auch den Zugriff auf Vier- oder Zweijährige wie selbstverständlich als zu erschließendes Feld befreiter ›››

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Eine unabhängige Autorität?

Von |2012-11-15T22:48:39+01:0005.04.2010|

Frankfurter Allgemeine FAZ.NET 05. April 2010 Antje Vollmer erfuhr 2002 von dem Missbrauch an der Odenwaldschule Von Volker Zastrow Antje Vollmer, Vorsitzende des Runden Tisches Heimerziehung, wurde bereits im November 2002 von einem Lehrer der Odenwaldschule ausdrücklich über die Missbrauchsvorwürfe gegen deren vormaligen Schulleiter Gerold Becker in einem Brief informiert. Der Lehrer, Dr. Salman Ansari, schrieb wörtlich: „Der ehemalige Schulleiter dieser Schule hat während seiner Amtszeit Kinder sexuell missbraucht.“ Vollmer, Grünen-Politikerin und damals Bundestagsvizepräsidentin, ließ den Brief von einer Mitarbeiterin beantworten: „In Ihrem und auch dem mitgesandten Brief Ihres Sohnes werden Vorwürfe gegen eine Person, die Frau Vollmer nicht kennt, und ›››

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„Des Kaisers neue Kleider“

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0004.04.2010|

Leserbrief 3.6.2003 Hans Christian Andersen schrieb einmal eine wunderbare Geschichte "Des Kaisers neue Kleider". Sie ist aktueller denn je. Ein Kind, so unverdorben und noch nicht durch die Scheinheiligkeit von und für Machthaber zurecht gebogen, entlarvt die Verkleidung. Vertreibung/ Versteck/ Verwunderlich Im vermeintlichen Paradies fing die Verkleidung der Gefühle an. Heute haben Verkleidungskünstler Hochkonjunktur und werbungsstarke Angst vor Ent – Hüllung© Mich erinnert dieses Märchen sehr an die Gebaren der Katholischen Kirche, die besonders jetzt ins Visier geraten sind und vor allen Dingen der Papst. Die Menschen, die ihr ganzes Leben schwer unter der Knute dieses Vereins gelitten haben, sind viel ›››

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“Zuletzt befreit mich doch der Tod”

Von |2012-11-15T23:14:22+01:0004.04.2010|

Dokumentarfilm Deutschland 2008 Regie: Beate Middeke Kurzinhalt: "Wenn mir unfreiwillig oder freiwillig etwas zustoßen sollte, möchte ich, Gwendolin, genannt Kay, dass etwas mit den Sachen passiert, die ich erzählt und aufgeschrieben habe." Am 20. September 2001 nimmt sich Kay-Gwendolin das Leben. Kay-Gwendolin beging im Alter von 25 Jahren, nach jahrelangen Therapieversuchen, Selbstmord. Die Not der jungen Frau kann man anhand von Tagebüchern und Aussagen von Hinterbliebenen nachverfolgen. Die Aufzeichnungen von Kay-Gwendolin und die widersprüchlichen Berichte der anderen erzählen von einer von Missbrauch und Gewalt gezeichneten Kindheit. Beate Middekes Dokumentarfilm "Zuletzt befreit mich doch der Tod" ringt um die Fragmente einer Wahrheit, ›››

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Eigentlich habe ich noch Glück gehabt

Von |2012-11-15T17:04:44+01:0004.04.2010|

Mir ist es erst geschehen, als ich ’schon‘ 17 Jahre alt war. Und so richtig ‚knallhart‘ kommt jetzt alles wieder hoch, mit den vielen Berichterstattungen im Fernsehen (lese kaum Zeitung und höre kein Radio). Und zunehmend, bei jedem Fall, ob man jetzt die Menschen sieht oder nur den Text, den sie dem Journalisten gegeben haben, überlegt man, man vergleicht…wie kommt die/derjenige mit ihrem/seinem Leben klar und wie komme ich zurecht. ›››

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Zitat einer Ordensfrau, meiner Freundin

Von |2010-04-03T22:21:29+02:0003.04.2010|

„Ihr musstet das alles erleben, da werden wir – die nicht davon betroffen sind es wohl aushalten, uns das Leid wenigstens anzuhören.“ Mit dieser Aussage hat sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn genau da liegt meist das Problem, dass die Gesellschaft kaum bereit ist, mit uns Betroffenen das Leid zu teilen, uns zuzuhören, sich ein Bild davon zu machen, was es eigentlich heißt sex. missbraucht zu werden. Der Begriff ist ein Abstrakt, und wird es auch bleiben, wenn sich diesbezüglich nichts ändert. Das ist eine der Ursachen, warum so viele Betroffene, obwohl sie dank einer Therapie ihre Horrorgeschichten vor ›››

Einladung zur Gründungsversammlung „Netzwerk Betroffener“

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0002.04.2010|

Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre bisherige Unterstützung meiner Arbeit zur Aufklärung von sexualisierter Gewalt in unserer Gesellschaft. Die zahlreichen Aktivitäten der letzten Wochen haben mir deutlich werden lassen, dass es über die Anstrengungen eines Einzelnen hinaus einer Organisation bedarf, die eine Lobby für Opfer sexualisierter Gewalt bildet. Ich plane außerdem die Gründung eines Instituts und einer Stiftung. Als formeller Träger dieser Organisationen hat sich ein Verein als beste Möglichkeit herausgestellt. Meine Vision ist eine Organisation, die zur Stimme wird für die Opfer sexualisierter Gewalt, die das gesellschaftliche Schweigen bricht, Gewalt verhindert und fundiert Ergebnisse liefert zu den ›››

Dokumente des Vertuschens

Von |2010-04-02T20:40:55+02:0002.04.2010|

ZEIT ONLINE 2.04.2010 Tarcisio Bertone, der Mann hinter Joseph Ratzinger, versuchte seinem Chef vor über zehn Jahren einen Skandal vom Halse zu schaffen. Nun bringt er ihn damit in Bedrängnis. Verliert der Papst wenige Wochen vor seinem fünften Amtsjubiläum seinen engsten Mitarbeiter? Am 19. April ist der Deutsche Joseph Ratzinger fünf Jahre Papst. Tarcisio Bertone ist im Vatikan der mächtigste Mann hinter Benedikt, doch beliebt ist er nicht. Auch seine Kompetenz als Kardinalstaatssekretär, also als Ministerpräsident des Vatikan, ziehen inzwischen viele in der Kurie in Zweifel. Nun gerät er zum zweiten Mal in kurzer Zeit unter Druck. Weiter lesen...

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Die Humanistische Union

Von |2010-04-02T23:33:23+02:0001.04.2010|

Die Humanistische Union (HU) ist laut Wikipedia eine deutsche Bürgerrechtsvereinigung. Ihre Ziele sind unter anderem die Verwirklichung einer umfassenden Informationsfreiheit und mehr direkte Demokratie sowie die Abschaffung des geheimdienstlichen Verfassungsschutzes. Die strikte Trennung von Religion und Staat ist Teil ihres Programms, sie vertritt eine entsprechend kritische Haltung zu kirchlichen Privilegien. ›››

German Catholics Set Up Abuse Hotline

Von |2012-11-19T19:51:18+01:0001.04.2010|

The New York Times, 01.04.2010 BERLIN (Reuters) – The Roman Catholic Church in Germany said on Tuesday it had opened a hotline for victims of child abuse, and a new poll suggested the abuse scandal could cost the Church members. ›››

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Diskretes Netzwerk

Von |2011-06-26T09:08:02+02:0001.04.2010|

Die »Humanistische Union« hat Einfluss – und viel Verständnis für Pädophile Noch vor Wochen kannten nur wenige die „Humanistische Union e.V.“ (HU). Und wer diese Organisation kannte, hielt sie meist für eine wenig einflussreiche Gruppe, die für humanitäre Zwecke kämpft. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus. Unter dem schönen Etikett des Humanismus hat sich mit der HU 1961 eine Plattform gebildet, die effektiv für die Veränderung der Bundesrepublik im Sinne linker Ziele kämpft. Besonders mit den Kirchen und der bürgerlichen Sexualmoral lagen und liegen die Aktivisten der HU über Kreuz.
Als „unabhängige Bürgerrechts-organisation“ bezeichnet sich die Humanistische Union bis heute und nimmt ›››

Wenn Worte Atem sind

Von |2012-11-15T17:05:33+01:0001.04.2010|

Ich fange mal mit Shakespeare an: “Wenn Worte Atem sind und Atem Leben ist, hab´ ich kein Leben, das auszuatmen, was Du mir gesagt”. – Ich lese hier schon tagelang herum, kommentiere, und warte, bis ich genug Leben habe, um zu erzählen. Dabei ist es nichts Besonderes, im Vergleich zu Euren Berichten. Aber es fällt mir trotzdem so schwer. Ich habe selbst Missbrauchserfahrungen gemacht, irgendwelche Übergriffe als Kind, an die ich mich nicht richtig erinnere, ich weiß nur ein paar Fragmente, u.a., dass ich es meinem Vater gesagt habe, der krass entsetzt war und mir verbot, darüber zu reden, weil man ›››

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