Heilig, heilig ist der Herr

Von |2012-11-19T18:58:52+01:0030.05.2010|

Frankfurter Rundschau 30.05.2010 Von Grete Götze Ein Tisch und ein Stuhl stehen auf der Bühne. Mehr Requisiten braucht dieser Doppelabend im Frankfurter Autorentheater nicht. Denn es geht nur darum, dass die drei Protagonisten das eine loswerden: Sie wurden missbraucht. Alle erhoffen sich, durch dieses Geständnis wieder Herr ihrer selbst zu werden. Basierend auf dem kürzlich im Spiegel veröffentlichten Bericht des Frankfurter Schriftstellers Bodo Kirchhoff und der Dramatisierung des autobiografischen Berichts von Norbert Denef versuchen die Schauspieler des Autorentheaters stellvertretend, sich von der Last freizustrampeln. Die Geständnisse passen gut auf die Off-Off-Bühne der Brotfabrik, weil der Zuschauer in diesem kleinen schwarzen Raum ›››

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Anlaufstelle – wofür?

Von |2010-06-06T20:48:19+02:0029.05.2010|

Am 28.05.2010 wurde der Öffentlichkeit die telefonische Anlaufstelle 0800-22 55 530 der Unabhängigen Missbrauchsbeauftragten Dr. Christine Bergmann in der ZDF HEUTE-SENDUNG um 19.00 Uhr bekannt gegeben. Ich bin Opfer und rief dort an. Mein Bericht. ›››

Gegen die Verjährung

Von |2010-05-29T13:14:31+02:0029.05.2010|

SÜDWEST PRESSE 29.05.2010 Berlin.  Die Beauftragte der Bundesregierung zur Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch, die frühere Familienministerin Christine Bergmann (SPD), hat sich gegen die Verjährung dieser Straftaten ausgesprochen.... ...Aus den Schilderungen geht nach Worten von Ex-Ministerin Bergmann hervor, dass die Betroffenen meist erst nach vielen Jahren den Mut finden, über ihre Erlebnisse zu sprechen. Daher sei sie dafür, dass die Verjährung von sexuellem Kindesmissbrauch im Strafgesetzbuch aufgehoben werde, erklärte Bergmann. Den gesamtem Artikel lesen...

Prügel aus sexuellen Motiven

Von |2010-05-27T15:39:07+02:0027.05.2010|

FOCUS ONLINE 27.05.2010 Die Jesuiten haben über Jahrzehnte sexuelle und körperliche Gewalt gegen Kinder an den Schulen des Ordens gedeckt. Inzwischen sind 205 Fälle von Missbrauch an Jesuitenschulen bekannt. Die Täter wurden in mehreren Fällen von ihren Oberen aus der Schusslinie gebracht und an andere Orte versetzt, wie Ursula Raue, die Missbrauchs-Beauftragte der Jesuiten, am Donnerstag bei ihrem Abschlussbericht zu dem Skandal in München sagte. „Man hat dafür gesorgt, dass die verschoben wurden.“ Insgesamt gingen bei Raue seit dem Bekanntwerden des Skandals Ende Januar 205 „Opfermeldungen“ ehemaliger Schüler des Berliner Canisius-Kollegs und mehrerer anderer Jesuitenschulen ein. Die meisten Fälle ereigneten sich ›››

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Kein Platz am Runden Tisch

Von |2010-05-27T15:20:17+02:0027.05.2010|

DER TAGESSPIEGEL 27.05.2010 Die Opfer sexuellen Missbrauchs in DDR-Heimen fühlen sich noch immer von der Politik und deren Aufarbeitungsgremien ignoriert. Den Runden Tisch halten viele schon im Ansatz für verfehlt. Berlin - Es war ein bemerkenswerter Kursschwenk, den Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) kürzlich vollzog: Am Runden Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch müssten auch die Opfer selbst gehört werden, forderte sie im Tagesspiegel. Am 23. April hatte der Runde Tisch zum ersten Mal getagt, jetzt konstituierten sich drei Arbeitsgruppen, im September will man sich erneut in großer Runde zusammenfinden. Weiter lesen...

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„Ermittler in Priesterrobe“ ersetzen nicht die Polizei

Von |2010-05-27T10:50:47+02:0027.05.2010|

Gewerkschaft der Polizei 17.03.2010 Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die katholische Kirche aufgefordert, die Ermittlungen bei Missbrauchsfällen in kirchlichen Einrichtungen nicht auf eigene Faust durchzuführen, sondern den staatlichen Verfolgungsbehörden zu überlassen. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Die Aufklärung von Straftaten ist Sache derer, die gesetzlich legitimiert sind, dafür ausgebildet wurden und über große Fachkenntnis durch Hunderttausende von Ermittlungs- und Gerichtsverfahren verfügen: Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte. Bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Priester oder kirchliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen muss unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstattet werden.“ Weiter lesen...

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Sexueller Missbrauch von unter 10-Jährigen soll nicht verjähren

Von |2012-11-15T23:22:24+01:0026.05.2010|

Sonntagszeitung 26.05.2010 Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern soll unverjährbar sein, wenn das Opfer weniger als zehn Jahre alt ist. Mit diesem Vorschlag will der Bundesrat die Unverjährbarkeits-Initiative umsetzen. Die Gesetzesrevision, die er in die Vernehmlassung geschickt hat, dürfte die Initiantinnen nicht zufrieden stellen. Gemäss ihrem Text sind Sexualdelikte an Opfern "vor der Pubertät" unverjährbar. Diese unbestimmte Altersgrenze hätten sie im Gesetz gerne bei 16 Jahren festgelegt gesehen. "Gestützt auf die wissenschaftliche Literatur" schlägt der Bundesrat nun aber vor, dass als vorpubertäres Kind eines unter zehn Jahren zu gelten hat - dies auch in Anlehnung an die Altersgrenze für die Strafmündigkeit. Der ›››

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Duschverbot für Pädagogen

Von |2010-06-06T20:48:37+02:0026.05.2010|

taz.de 25.05.2010 Der Runde Tisch fordert Mindeststandards gegen Missbrauch und bessere Aufklärung in den Schulen. Lehrer und Opfervereine fordern einen lokaleren Blick. ›››

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Ich bettelte um Mutterliebe

Von |2012-11-15T17:04:43+01:0025.05.2010|

Wir schreiben Oktober 2009. Mit 38 Jahren ist es nun soweit mein Schweigen zu brechen. Raus zu lassen, was ich Zeit meines Lebens mit mir trage, bewahrte wie ein „Geheimnis“ , mich nun erdrückt, zerfrisst…Ich bin eine „Überlebende „ . Und ich bin Mutter „überlebender“ Kinder. ›››

SCHWEIGEN ESSEN SEELE AUF

Von |2012-11-15T17:04:43+01:0025.05.2010|

Es ist an der Zeit… Ich wurde als Kind sexuell missbraucht, auch in einem Kurheim in dem ich für einige Wochen unsäglicher Gewalt ausgeliefert war. ›››

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Maßnahmen gegen sexuelle Gewalt beschlossen

Von |2010-05-25T19:14:33+02:0025.05.2010|

op-online.de 25.05.2010 Berlin - Erster Beschluss des Runden Tischs gegen Kindesmissbrauch: Kinder- und Jugendeinrichtungen sollen künftig nur dann Fördermittel erhalten, wenn sie Vorkehrungen gegen Gewalt treffen. Kinder- und Jugendeinrichtungen sollen künftig nur dann staatliche Fördermittel erhalten, wenn sie einheitliche und konkrete Vorkehrungen gegen sexuelle Gewalt treffen. Das ist das Ziel der Präventions-Arbeitsgruppe des Runden Tischs gegen Kindesmissbrauch, die am Dienstag in Berlin erstmals tagte. Verbindliche Regeln gibt es noch nicht; sie sollen bei der nächsten Sitzung im Juni formuliert werden. Dies berichtete Familienministerin Kristina Schröder (CDU) nach dem Treffen. Schröder regte an, ein bestimmtes Verhältnis von Nähe und Distanz in konkreten Situationen festzulegen, und zwar ›››

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ALLES MUSS RAUS!

Von |2014-10-25T09:00:45+02:0023.05.2010|

Hallo, ihr Lieben, Freunde, Kollegen und Sympathisanten! ALLES MUSS RAUS! Oder was denkt ihr? Wir spielen mein Stück ALLES MUSS RAUS –  basierend auf Norbert Denefs Buch "Ich wurde sexuell missbraucht" – zusammen mit Bodo Kirchhoffs SPRACHLOSES KIND am 28. und 29. Mai, jeweils um 20 Uhr, im FRANKFURTER AUTOREN THEATER Brotfabrik | Bachmannstraße 2-4 Tel.: 069 – 76 75 24 59 Mit Sandra Baumeister, Ilja Kamphues und Viktor Vössing Regie: Wolfgang Spielvogel (Fotos: Christof M. Fleischer) Anschließend gibt es, wenn ihr wollt, wie immer Brot und Wein und anregende Gespräche Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Spielvogel Weiter lesen...

Missbrauchsopfer klagt an: „Der Staat schützt die Täter“

Von |2014-05-22T16:37:53+02:0023.05.2010|

Lübecker Nachrichten 23.05.2010 Von Curd Tönnemann Sein Protest auf dem Ökumenischen Kirchentag ging durch die Medien. Missbrauchsopfer Norbert Denef aus Scharbeutz spricht jetzt von bewusster Inszenierung – und seinem Hauptziel. "Lügentheater“ brüllt der 61-Jährige. „Wir werden zum Schweigen gebracht. Wir wollen uns selbst vertreten.“ Norbert Denef tobt vor einer Bühne, auf der die Katholische Kirche eine Podiumsdiskussion zu Missbrauchsfällen in ihren Reihen inszenieren will. Denef sorgt in München für einen Eklat, er scheint die Veranstaltung sprengen zu wollen. Denefs Wutanfall scheint spontan. Doch der Mann, Sprecher des „Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt“, sagt jetzt: „Es war alles Kalkül. Ich habe meinen ›››

Externe Berater sollen der Odenwaldschule helfen

Von |2012-11-15T22:48:39+01:0022.05.2010|

morgenweb.de 22.05.2010 Bergstraße. Nach mehreren Wochen intensiver Arbeit mit verschiedenen möglichen Partnern sieht sich die Odenwaldschule Ober-Hambach (OSO) nun der Lage, sich für einen Neuanfang aufzustellen. Wie durch die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der Schule deutlich geworden sei, bedürfe es einer externen Begleitung, "um die strukturellen und interpersonellen Dynamiken im Zusammenhang mit Missbrauch innerhalb einer Institution aufzuarbeiten und Transparenz über deren Zustandekommen herzustellen". Dies könne von der Institution selbst nicht geleistet werden, da sie Teil des betroffenen Systems sei, heißt es in einer Pressemitteilung der OSO. Weiter lesen...

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Der Mensch als Sklave seiner Synapsen

Von |2012-11-15T22:20:55+01:0022.05.2010|

WELT ONLINE 22.05.2010 Von Matthias Kamann Mediziner und Juristen streiten angesichts neuer Erkenntnisse der Hirnforschung, ob es noch strafrechtliche Schuld und Verantwortung geben kann Berlin - Ein Mann aus Großbritannien war völlig normal und unbescholten, bis er im Alter von 40 Jahren pädophile Neigungen an sich entdeckte und mit Übergriffen auf Kinder begann. Alsbald bekam er heftige Kopfschmerzen und ging in eine Klinik, wo man einen Hirntumor feststellte. Der konnte entfernt werden - und der Hang zur Pädophilie verschwand. Ein Jahr später ging es wieder los. Der Tumor war nachgewachsen. Nun aber ließ er sich vollständig beseitigen. Seither haben der Mann ›››

Wie kann man denn nur sagen, es ist doch nicht so schlimm!?

Von |2012-11-15T17:04:44+01:0021.05.2010|

Auch ich möchte hier einen kleinen Einblick im meine Geschichte geben… Ich durfte am Sonntag bei meinen Eltern im Bett liegen und mit meinem Vater Karten spielen, das genoss ich sehr. Mir fiel auf, dass meine Mutter oft nach einer gewissen Zeit das Schlafzimmer verlies, dachte mir aber damals noch nichts dabei, sie musste ja Frühstück für uns machen. ›››

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»Wir sind enttäuscht«

Von |2010-05-20T17:58:44+02:0020.05.2010|

DIE ZEIT 20.05.2010 Unter den Missbrauchsopfern der Jesuitenschulen wächst der Unmut über die Art der Aufklärung Drei, die Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch an Jesuitenschulen wurden: Gernot Lucas (72) besuchte von 1950 bis 1958 das Aloisius-Kolleg in Bad Godesberg. Er ist emeritierter Professor für Architektur. Matthias Katsch (47) ging von 1973 bis 1981 ins Berliner Canisius-Kolleg. Er arbeitet heute als Projektmanager. Robert Schulle (43) war von 1976 bis 1984 ebenfalls auf dem Canisius-Kolleg und ist im öffentlichen Dienst beschäftigt. DIE ZEIT: Ende Januar wurde öffentlich, dass Schüler an deutschen Jesuitenschulen über Jahrzehnte sexuell missbraucht und geschlagen wurden. Was ist aus ›››

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Keine Anzeigepflicht für Dritte bei sexuellem Missbrauch

Von |2010-05-21T12:34:19+02:0020.05.2010|

Focus Online 20.05.2010 Auch weiterhin ist man in Deutschland nicht verpflichtet, Anzeige zu erstatten, wenn man von einem sexuellen Missbrauch erfährt. Dies scheint Konsens unter den 70 Mitgliedern des Runden Tisches gegen Kindesmissbrauch zu sein, wie FDP-Politikerin und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger mitteilte. Dies soll Opfer von sexuellem Missbrauch vor der Konfrontation durch eine Anzeige schützen. Weiter lesen...

Ursula Enders, Leiterin der Opferorganisation „Zartbitter“ in Köln, verteidigte den Protest Denefs

Von |2012-11-19T19:37:04+01:0020.05.2010|

Evangelischer Pressedienst 14.05.2010 Eklat bei Missbrauchsdebatte auf Kirchentag München/Berlin (epd). Beim Ökumenischen Kirchentag in München ist am Freitag eine Podiumsdiskussion zu Fällen sexuellen Missbrauchs massiv von einem Opfervertreter gestört worden. Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, scheiterte allerdings mit seinem Versuch, den Rektor des Berliner Canisius-Kollegs, Klaus Mertes, an seinem Vortrag zu hindern. Unbeeindruckt von den Zwischenrufen setzte der Jesuitenpater seine Rede fort und erntete dafür großen Applaus von den mehr als 6.000 Besuchern der Veranstaltung. Mertes hatte Fälle sexuellen Missbrauchs an seiner Schule öffentlich gemacht und damit die bundesweite Missbrauchsdebatte ins Rollen gebracht. In der anschließenden Podiumsdiskussion ›››

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Hören Sie auf mit diesem Lügentheater!

Von |2012-05-14T17:23:37+02:0020.05.2010|

netzwerkB 14.05.2010 Podiumsdiskussion: München, Messegelände Halle C1, am 14.05.2010 um 11:00-12:30 Uhr "Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt?" Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche Impulse P. Klaus Mertes SJ, Rektor Canisius-Kolleg, Berlin Dr. Wunibald Müller, Theologe und Psychologe, Münsterschwarzach Podium Bischof Dr. Stephan Ackermann, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Missbrauchsfälle in der kath. Kirche, Trier Andrea Heim, BDKJ-Diözesanleiterin in der Erzdiözese Freiburg Dr. Beate Merk, Staatsministerin für Justiz- und Verbraucherschutz, München Prof. Dr. Gerhard Robbers, Jurist, Trier Moderation: Johanna Holzhauer, Köln -- Kurz nach Beginn der Rede von Pater Klaus Peter Metes geht Norbert Denef zur Bühne und fordert die Beendigung ›››

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Victims upset at Berlin roundtable on sexual abuse in school Special

Von |2012-11-19T19:36:50+01:0019.05.2010|

DIGITAL JOURNAL 23.04.2010 By Riccardo Valsecchi. Berlin - On April 23, a roundtable against child abuse has begun its work. The Berlin committee was set up by the Federal German Government in order to discuss assistance to victims and develop approaches to prevention. The committee was presided by the Minister for Family, Elderly, Women and Youth Dr. Kristina Schroeder, the Justice Minister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger and the Minister for Education and Research Prof. Dr. Annette Schavan. The approximately 60 participants were divided in three working groups: the first will be dealing with issues of prevention and intervention; the second with legal and ›››

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Unsere Gesetze reichen aus

Von |2010-05-19T18:22:03+02:0019.05.2010|

DER MERKUR 19.05.2010 Brandenburgs Justizminister fördert Opferschutz für Kinder: Sozial-Therapeutisches Institut Berlin-Brandenburg erhält knapp 41.000 Euro Brandenburgs Justizminister fördert Opferschutz für Kinder: Sozial-Therapeutisches Institut Berlin-Brandenburg erhält knapp 41.000 Euro Kinder und Jugendliche, die Zeugen sexueller Gewalt und dadurch traumatisiert und selbst zu Opfern geworden sind, verdienen nach Überzeugung von Justizminister Dr. Volkmar Schöneburg besondere Unterstützung. Dem 1991 gegründeten Sozial-Therapeutischen Institut Berlin-Brandenburg STIBB e.V. überreicht Dr. Schöneburg deshalb heute 40.924,11 Euro aus Lottomitteln für das Vereinsprojekt "Sozialpädagogische Hilfen für kindliche Opferzeugen und ihre Familien im Strafverfahren bei Sexualdelikten". Schöneburg: "Mit ihren Ängsten und Nöten dürfen Opfer von Gewalttaten nicht alleingelassen werden. Richter ›››

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Über Satanisch rituellen Missbrauch ist leider viel zu wenig bekannt

Von |2012-11-15T22:56:46+01:0019.05.2010|

Jaschaaaaa — 22. Dezember 2007 — Über Satanisch rituellen Missbrauch ist leider viel zu wenig bekannt, weder über dessen Existenz, noch über weitere damit verbundene Straftaten und Verbrechen wie: Kinderpornographie, Zwangsprostitution (auch von Kindern!), Snuff-Filme und überhaupt Morde in diesem Zusammenhang...

Missbrauch: Ministerin dringt auf Entschädigung

Von |2010-05-19T10:39:10+02:0019.05.2010|

WELT ONLINE 19. Mai 2010 Berlin - Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) dringt weiter auf die Anzeige jeden Verdachts auf sexuellen Missbrauch bei der Staatsanwaltschaft. "Keine Institution hat das Recht, sich an die Stelle der Judikative zu setzen", sagte sie am Dienstag in Berlin. Zugleich mahnte sie Institutionen, bei denen auch lange zurückliegende Missbrauchsfälle jetzt bekannt werden, auch konkret finanziell "etwas zu leisten". Ende April startete der Runde Tisch der Bundesregierung gegen Kindesmissbrauch. An diesem Donnerstag tritt erstmals dessen für Rechtsfragen zuständige Arbeitsgruppe zusammen, die beim Justizministerium angesiedelt ist. Leutheusser-Schnarrenberger bekräftigte, auch Entschädigungen seien Thema des Runden Tisches. Dabei gehe es um ›››

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Offener Brief – Umgang der Diözese Speyer mit Missbrauchsvorwurf und Entschädigungsforderung

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0019.05.2010|

Bundeskanzleramt, Bundeskanzlerin Angela Merkel Willy-Brandt-Straße 1 10557 Berlin Offener Brief – Umgang der Diözese Speyer mit Missbrauchsvorwurf und Entschädigungsforderung Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, es ist mir bewusst, dass Sie in der aktuellen Zeit dringende, wichtige Aufgaben wahrzunehmen haben, doch die unsägliche Borniertheit und das offenkundige Desinteresse der für “mein Problem” zuständigen Menschen erschreckt mich. Es ist an der Zeit, nicht allein wegen des an mir begangenen sexuellen Missbrauchs, sondern auch im Namen der vielen weiteren Missbrauchsopfer, deutliche Worte an die katholische Kirche zu richten. ›››

die Familie für Millionen Kinder der ‚gefährlichste Ort

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0018.05.2010|

Offener Brief von Peggy Borchert, Winden, 19. April 2010 Sehr geehrte Damen und Herren, In einer Zeit, in der das Thema der sexuellen Gewalt gegenüber Kindern soviel mediale Aufmerksamkeit erlangt hat, drängt es mich, Ihnen einmal "ein wenig" aus der Praxis im Umgang mit den Betroffenen zu berichten, die - das sei vorausgeschickt - katastrophal retraumatisierend, demütigend und entwürdigend ist. Es wird momentan viel über die Prävention von Übergriffen gegen Schutzbefohlene diskutiert. Dabei gerät in den Hintergrund, dass die überwiegende Mehrheit der von Gewalt betroffenen Kinder diese nicht in der Schule oder anderen Institutionen erleben muss, sondern im eigentlichen "Schutz"raum Familie. ›››

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Laufzettel für Überlebende

Von |2012-11-15T17:04:44+01:0018.05.2010|

Laufzettel für Survivor: 1.) Schreib alles auf woran du dich noch oder wieder Erinnern kannst, das in Zusammenhang mit deinem sexuellen Missbrauch steht, egal wie konfus oder lückenhaft dir das Ganze erscheint. Lass dich nicht, sollten die Erinnerungen zu arg werden, mit Medikamenten still machen, die Heilung setzt dann aus, oft auch die neuen Erinnerungen an die Taten das Unrecht an dir. Suche dir spirituelle und kreativen Ausgleich, tu etwas was die gut tut Sport, Musik, Tanz, Malerei, Natur, Lesen bis du wieder Kraft hast. Dann schreib weiter auf was man dir angetan hat. ›››

Diözese zahlt Rekordentschädigung für Missbrauchsopfer

Von |2010-05-17T12:25:18+02:0017.05.2010|

ZEIT ONLINE 17.05.2010 Die Diözese von Vermont hat Missbrauchsopfer mit mehr als 20 Millionen Dollar entschädigt. Die Kirche muss Liegenschaften verkaufen, um die Summe aufzubringen. Die 26 Betroffenen sollen 17,65 Millionen Dollar erhalten, teilte der Bischof von Burlington im Bundesstaat Vermont, Salvatore Matano, mit. Zudem habe sich die Kirche mit den Klägern in drei Berufungsprozessen auf nicht genannte Entschädigungssummen geeinigt. Der Rechtsvertreter vieler Missbrauchsopfer, Jerry O'Neill, sagte, die Gesamtsumme belaufe sich auf mehr als 20 Millionen Dollar. Weiter lesen...

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Das Schweigen

Von |2012-11-15T17:04:44+01:0017.05.2010|

Artikel von Anselm Neft (AKO-Gruppe Bonn), TAGESSPIEGEL 17.05.2010: Während er redet, schlägt er sich gegen den Kopf, zerreißt sein T-Shirt. Die Wut kehrt wieder, auch die Ohnmacht. Sie haben den Missbraucht erlebt, damals auf dem Aloisiuskolleg. Doch sie sagten nichts. Ehemalige Schüler des Internats berichten. ›››

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Das unverschämte Opfer

Von |2012-11-19T19:36:38+01:0016.05.2010|

sueddeutsche.de 14.05.2010 Von Sarina Pfauth Dürfen Missbrauchsopfer stören? Beim Kirchentagsforum zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche wird das Schweigen gegeißelt – und es kommt zum Eklat. „Sie haben versagt, treten Sie ab!“: Opfervertreter Norbert Denef, im Hintergrund Pater Klaus Mertes, Rektor des Canisius-Kollegs in Berlin, der Missbrauchsfälle an seiner Schule öffentlich gemacht hat. ›››

Es ist Zeit den Kirchen die Macht zu nehmen

Von |2012-11-15T17:04:44+01:0016.05.2010|

Meine Geschichte ist nicht nur durch Gewalt von Erziehungsberechtigten in der Schule, dem Kinderheim oder der Lahrstelle geprägt, sondern auch von Machtmissbrauch der Behörden. Ich bin ein Nachkomme von Arbeitssklaven des Dritten Reiches. Im postnational-sozialistischem Nachkriegs-Deutschland war das normal. Vielleicht gerade in Bayern und der Stadt der Bewegung. ›››

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Missbrauchsopfer stürmt Podium

Von |2012-11-19T19:36:26+01:0015.05.2010|

Hamburger Abendblatt 15.05.2010 Erhitzte Debatte auf dem Ökumenischen Kirchentag. „Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt“ Von Volker ter Haseborg München. Der Mann schreit, er ist außer sich. „Lügentheater!“, brüllt er. „Wir werden zum Schweigen gebracht!“ Und: „Wir wollen uns selbst vertreten!“ Norbert Denef steht vor der Bühne, auf der eine Diskussion stattfinden soll. Der Titel: „Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt – Missbrauch in der katholischen Kirche“. ›››

Podiumsdiskussion: 15.05.2010 um 14:00 Uhr TU München

Von |2010-05-16T00:26:09+02:0015.05.2010|

Podiumsdiskussion: 15.05.2010 um 14:00 Uhr TU München (Hörsaal 1200 Arcisstr. 21) "Das Ende des Schweigens? Sexuelle Gewalt hinter Kirchenmauern" Teilnehmer: Norbert Denef, netzwerkB - Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt Bernd Hans Göhrig, Bundesgeschäftsführer Ökumenisches Netzwerk Initiative Kirche von unten (IKvu) Prof. Dr. Alfred Kirchmayr, Psychoanalytiker, Wien Prof. Dr. med. Erhard Frick SJ, Facharzt für Psychosomatische Medizin, München Jutta Lehnert, Geistliche Leiterin Katholische Studierende Jugend (KSJ) im Bistum Trier Peter Wensierski, Autor und Journalist beim SPIEGEL Moderation: Britta Baas, Publik-Forum Veranstalter: Ökumenisches Netzwerk Initiative Kirche von unten (IKvu) und Leserinitiative Publik e.V.

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„Er war ein Mann Gottes“

Von |2012-11-15T17:04:44+01:0015.05.2010|

Ich wurde von einem katholischen damals Neupriester 1982 sexuell missbraucht. Ich lernte ihn kennen als ich 13 Jahre alt war. Er stellte mir von Anfang an nach – er versuchte mich in seinen Bann zu ziehen und täuschte mir Freundschaft vor. Immer wieder bot er mir Alkohol wie süßen Kirschlikör an um sich danach an mir zu vergehen. ›››

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Kritik an Geistlichen gilt noch immer als Majestätsbeleidigung

Von |2012-11-19T19:36:10+01:0015.05.2010|

WELT ONLINE 15.05.2010 Von Matthias Kamann Interesse an Veranstaltungen zum Thema Missbrauch ist auf dem Ökumenischen Kirchentag in München besonders groß München – Kaum stand Pater Klaus Mertes vom Berliner Canisius-Kolleg am Mikrofon, schon ging ein älterer Herr nach vorn und rief Mertes zu, er solle aufhören. Diese ganze Veranstaltung zum Thema Missbrauch müsse abgebrochen werden. „Hören Sie auf, Sie haben versagt“, rief der Mann. ›››

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Sonderermittler: Prügelvorwürfe gegen Mixa glaubwürdig

Von |2012-11-19T19:36:01+01:0015.05.2010|

pnp.de 15.05.2010 …Das Thema sexueller Missbrauch stand gestern auch auf dem Ökumenischen Kirchentag in München im Mittelpunkt. Dort verlief eine Podiumsveranstaltung zum Thema turbulent. Stellenweise gab es Pfiffe und Buh-Rufe für Bischof Stephan Ackermann, den Missbrauchsbeauftragten der Bischofskonferenz. Der Jesuit Klaus Mertes, der als Leiter des Berliner Canisiuskollegs das Thema öffentlich gemacht hatte, beklagte Machtmissbrauch in der Kirche. Die Gleichsetzung von Amt und Person bereite ihm Sorge, sagte er. Jedes offene Wort sei dann schon Majestätsbeleidigung. ›››

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Heftiger Streit um Missbrauch

Von |2012-11-19T19:35:51+01:0015.05.2010|

RP ONLINE 15.05.2010 Eine hochemotionale Debatte um die Missbrauchskrise erlebte der Kirchentag gestern. Bei der Veranstaltung „Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt? Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche“ gab es sogar Pfiffe gegen den Trierer Bischof Stephan Ackermann, den Beauftragten der Bischofskonferenz für die Aufarbeitung des Skandals. Ackermann sagte, zwei Beiträge zu Beginn der Diskussion hätten ihn „erschrocken“. Die Missbrauchsopfer seien „aus dem Blick geraten“ zugunsten einer Debatte um kirchenpolitische Reformen. Das quittierte ein Teil der rund 5500 Zuhörer mit Pfiffen, „Buh“- und „Pfui“-Rufen. ›››

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ARD Tagesschau 14.05.2010

Von |2014-05-15T07:01:51+02:0014.05.2010|

Bei einer Veranstaltung über sexuelle Gewalt in der katholischen Kirche beklagten Opfervertreter, dass die Betroffenen nicht zu Wort komme. Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz Ackermann versicherte, die Kirche werde schnell und konsequent handeln um den Opfern zu helfen und neuen Fällen vorzubeugen. Ecklar gleich zu Beginn, Norbert Denef, selbst Missbrauchsopfer und Vertreter der Opferorganisation netzwerkB fordert lautstark das Podium sofort zu beenden weil kein Opfer vertreten ist. Norbert Denef: "Ein Runder Tisch ohne Betroffene und da ist nicht ein einziger drin, da redet man nur über Betroffene. Die Zeit hat sich geändert." "Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt." war das Motto ›››

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ARD Brisant 14.05.2010

Von |2019-03-26T22:48:14+01:0014.05.2010|

netzwerkB 14.05.2011 auf dem Ökumenischen Kirchentag in München Zitat von Norbert Denef:"Beenden Sie diese Veranstaltung. Es ist ein Lügentheater. Treten Sie ab. Sie haben versagt." https://youtu.be/GEPjxAul2TA

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Missbrauch ist ungewollt das Thema Nummer 1

Von |2012-11-19T19:35:42+01:0014.05.2010|

WELT ONLINE 14.05.2010 Von Matthias Kamann Die Missbrauchfälle sind zum zentralen Thema des Ökumenischen Kirchentags geworden. Bei einer Podiumsdiskussion, zu der sie nicht geladen waren, verschafften sich Opfer lautstark Gehör. Während scharfe Kritik an den Kirchenoberen geübt wird, tun sich diese in der Debatte immer noch schwer. ›››

„Ich will stören“

Von |2014-05-24T17:21:00+02:0014.05.2010|

SPIEGEL ONLINE 14.05.2010 Fotostrecke Protest beim Kirchentag: "Ich will stören"

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Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Veranstaltung über Missbrauch in der katholischen Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag gestört.

Von |2012-11-19T19:35:30+01:0014.05.2010|

Mittelbayerische 14.05.2010 Eklat bei Missbrauchsdebatte Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Veranstaltung über Missbrauch in der katholischen Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag gestört. Der Sprecher des netzwerks B , Norbert Denef, hält während einer Podiums-Veranstaltung zum Thema Missbrauch in der Kirche das Bild eines Betroffenen in Händen. München. Buhrufe für einen Bischof, Flugblätter mit Opfer- Fotos, dazu ein „Störenfried“ und knallharte Systemkritik an der katholischen Kirche - die Debatte um sexuellen Missbrauch hat am Freitag auf dem Ökumenischen Kirchentag in München große Emotionen freigesetzt. In der überfüllten Messehalle C 1 begleiteten am Freitag rund 6000 Menschen die Diskussion auf dem Podium immer ›››

Missbrauchsopfer provoziert Eklat auf Kirchentag

Von |2012-11-19T19:35:14+01:0014.05.2010|

SPIEGEL ONLINE 14.05.2010 Ein-Mann-Demo bei Diskussionsrunde Missbrauchsopfer provoziert Eklat auf Kirchentag Von Barbara Hans Es war ein kalkulierter Skandal: Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Diskussion über Missbrauch auf dem Ökumenischen Kirchentag in München gestört. Lautstark forderte ein Betroffener den Abbruch der Veranstaltung - Gehör fand er nicht. Weiter lesen...

„Wir können nicht auf Rom hoffen“

Von |2012-11-19T19:34:56+01:0014.05.2010|

Frankfurter Rundschau 14.05.2010 In der Diskussion um Missbrauch in der Kirche beklagen Kritiker und Besucher des Kirchentages die Verschlossenheit des Gotteshauses. "Wir werden zum Schweigen gezwungen", urteilt ein Opfer. Von Harald Biskup München. "Ich bin noch mitten im Sturm." Klaus Mertes, der Rektor der Berliner Canisius-Kollegs hat auf der Podiumsdiskussion zum Missbrauch in der Kirche beim 2. Ökumenischen Kirchentag kaum die Worte ausgesprochen, da bricht sich dieser Sturm Bahn in Gestalt eines Mannes, der zur Bühne eilt und verlangt, die Diskussion abzubrechen. Es ist Norbert Denef - als Jugendlicher erst jahrelang vom Pfarrer und später in derselben Gemeinde im sächsischen Delitzsch ›››

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Läuterung statt Kosmetik

Von |2012-11-19T19:34:44+01:0014.05.2010|

Mitteldeutsche Zeitung 14.05.2010 MÜNCHEN/MZ. "Ich bin noch mitten im Sturm." Klaus Mertes, der Rektor der Berliner Canisius-Kollegs, von der Moderatorin als derjenige Kirchenvertreter angekündigt, der das kirchliche Schweigekartell gebrochen habe, hat seine Eingangsbemerkung kaum ausgesprochen, da bricht sich dieser Sturm Bahn - in Gestalt eines Mannes, der zur Bühne eilt und verlangt, die Diskussion abzubrechen. Es ist Norbert Denef, der als Jugendlicher jahrelang vom Pfarrer und dann in derselben Gemeinde im sächsischen Delitzsch vom Organisten der Pfarrei missbraucht worden ist. "Wir werden zum Schweigen gezwungen" ruft Denef ins Mikrofon. "Wir wollen uns selbst vertreten. Sie haben versagt", schleudert Denef, der in zwischen ›››

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„Wir wollen endlich gehört werden“

Von |2012-11-19T19:34:31+01:0014.05.2010|

SPIEGEL ONLINE 14.05.2005 Missbrauchsopfer zum Kirchentag Von Barbara Hans Katholiken und Protestanten diskutieren auf dem Kirchentag über sexuellen Missbrauch – aber nicht mit den Opfern. Sprecher der Betroffenen prangern an, dass sie nicht zur Debatte eingeladen wurden. Die Organisatoren weisen die Vorwürfe zurück: Man wolle die Menschen bloß schützen. ›››

Podiumsdiskussion: Psychologische Fakultät Innsbruck am 11.05.2010 um 19:30 Uhr

Von |2014-05-15T19:04:52+02:0011.05.2010|

Podiumsdiskussion: Psychologische Fakultät Innsbruck am 11.05.2010 um 19:30 Uhr Ursachen des Missbrauchs in der römisch-katholischen Kirche – „ Es kommt alles wieder, was nicht bis zu Ende gelitten und gelöst wird“ (Hermann Hesse) Redner: Univ.-Prof. Dr. Josef Christian Aigner (Psychoanalytiker, Sexual- und Erziehungswissenschaftler) Univ.-Prof. Dr. med. Dr. theol. Stephan P. Leher (Moraltheologe) Generalvikar Msgr. Mag. Jakob Bürgler (Diözese Innsbruck) Norbert Denef (Opfer sexueller Gewalt durch einen Priester und Gründer von netzwerkB) Mag. Anne Lintner ( Psychotherapeutin vom Kinderschutzzentrum Wörgl) Moderation: Alexander Degel PodiumsFlyerfinal

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Vom Papstliebling zum Paria

Von |2010-05-14T07:15:48+02:0008.05.2010|

SPIEGEL ONLINE 8.05.2010 Ein Kommentar von Peter Wensierski Als Augsburger Bischof vertrat Walter Mixa eine Kirche, wie sie sich Papst Benedikt XVI. wünscht: fundamentalistisch, Rom ergeben, rückwärtsgewandt. Der Staat muss sich fragen, wie lange er eine katholische Parallelwelt dieses Zuschnitts noch alimentieren will. Weiter lesen...

Vatikan entfernt Mixa aus Augsburger Bischofsamt

Von |2010-05-08T14:19:28+02:0008.05.2010|

SPIEGEL ONLINE 8.05.2010 Die Zeit von Walter Mixa als Bischof von Augsburg ist zu Ende: Der Vatikan hat am Samstag sein Rücktrittsgesuch angenommen. Damit hat Rom auf neue Vorwürfe reagiert, bei denen es auch um sexuellen Missbrauch ging. Zudem wurden am Wochenende neue belastende Details über Mixa bekannt. Weiter lesen...

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Walter Mixa – Verdacht auf sexuellen Missbrauch

Von |2010-05-08T13:30:58+02:0007.05.2010|

sueddeutsche.de 7.05 2010 Vorermittlungen gegen Augsburger Bischof Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat nach Informationen der Süddeutschen Zeitung Vorermittlungen gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa eingeleitet. Es geht nicht um die bekannten Prügel-Vorwürfe - es geht um den Verdacht auf sexuellen Missbrauch eines Minderjährigen. Der Bischof selbst soll in einer Schweizer Klinik sein. Weiter lesen...

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Quer gedacht

Von |2010-05-07T08:06:16+02:0007.05.2010|

Hamburger Abendblatt 7.05.2010 mit Propst Johann Hinrich Claussen. Das Ungeheuerliche richtig beschreiben Dieses Thema wird uns noch lange begleiten. Deshalb ist es gut, sich darüber zu verständigen, wie wir darüber reden. Die Medien berichten sehr verantwortungsvoll über diesen Dauerskandal, aber es hat sich in der Gesellschaft ein problematischer Sprachgebrauch eingeschliffen. Alle reden von "Kindesmissbrauch". Das legt die Vermutung nahe, als gäbe es auch einen sinnvollen "Gebrauch" von Kindern. Aber Kinder sind keine Gebrauchsgegenstände. Sie haben eine Würde, und das heißt, dass niemand sie benutzen oder gebrauchen darf. Deshalb sollten wir nicht von "Missbrauch" reden, sondern sagen, was Sache ist. Es geht ›››

netzwerkB Treffen in München am 14.05.2010

Von |2010-05-15T09:17:13+02:0006.05.2010|

netzwerkB Treffen in München am 14.05.2010, unmittelbar danach: Podiumsdiskussion: München, Messegelände Halle C1, am 14.05.2010 um 11:00-12:30 Uhr "Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt?" Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche Impulse P. Klaus Mertes SJ, Rektor Canisius-Kolleg, Berlin Dr. Wunibald Müller, Theologe und Psychologe, Münsterschwarzach Podium Bischof Dr. Stephan Ackermann, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Missbrauchsfälle in der kath. Kirche, Trier Andrea Heim, BDKJ-Diözesanleiterin in der Erzdiözese Freiburg Dr. Beate Merk, Staatsministerin für Justiz- und Verbraucherschutz, München Prof. Dr. Gerhard Robbers, Jurist, Trier Moderation: Johanna Holzhauer, Köln www.oekt.de (Teilnehmer zum Treffen von netzwerkB bitte anmelden unter Tel.: 04503 892782 Mobil: 01631 ›››

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Denn ich glaube nicht

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0006.05.2010|

Liebe ForumsteilnehmerInnen, anlässlich der Teilnahme von Herrn Ackermann bei einer Gesprächsrunde der Talkshow Beckmann, musste ich mich als Mitopfer dermaßen über diesen “Geistlichen” ärgern, dass ich Ihm daraufhin eine Email sandte, welche dieser vermutlich nie beantworten wird. Wer ihn deshalb fragen möchte, kann dies unter der folgenden Email-Adresse des Bistums Trier versuchen: bischofshof@bgv-trier.de Nun der zitierte Text aus meiner Mail vom 27.04.2010: Anfang Zitat Sehr geehrter Herr Ackermann, als betroffenes Opfer (eine Abschrift des Schreibens an das Bistum Speyer meiner Rechtsanwältin liegt Ihnen vor) bin ich mehr als enttäuscht von Ihrer gestrigen Teilnahme an dieser Gesprächsrunde. Offenbar sind Sie nur darin ›››

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Missbrauchsopfer des Aloisiuskollegs fordert Entschädigung

Von |2010-05-05T15:57:10+02:0005.05.2010|

General-Anzeiger 5.05.2010 Von Ebba Hagenberg-Miliu Bad Godesberg. 60 Jahre hat Gernot Lucas gebraucht, um öffentlich zu bekennen: "Ja ich bin eines der Ako-Opfer. Ja, ich bin drei Jahre lang von einem dortigen Jesuitenpater missbraucht worden." Weiter lesen...

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Schnee ist leider weiß

Von |2012-11-15T17:04:44+01:0004.05.2010|

Ich möchte heute von mir berichten, schreiben und schreien – wozu Menschen fähig sind…… Schreibend versuche ich aufzuarbeiten und bin dankbar, mein Leid erzählen zu dürfen……. ›››

Die Hölle von St. Philomena

Von |2010-05-03T14:46:24+02:0003.05.2010|

Frankfurter Rundschau 3.05.2010 ...Die Berichte über den deutschen Missbrauchsskandal, die Milla und andere Mitglieder des Vereins „Survivors Network of those Abused by Priests“ (SNAP) seit Wochen verfolgen, haben in Amerika nicht nur Erinnerungen aufleben lassen, sondern auch Kritik am Umgang mit den Tätern provoziert. Besonders den in Deutschland vielgelobten „runden Tisch“, an dem sich Regierungsvertreter und Opferverbände mit Kirchenvertretern treffen, halten die Mitglieder des SNAP für überflüssig. „Die deutsche Kanzlerin sollte vielmehr der irischen Regierung folgen und eine unabhängige Untersuchung der Vertuschung von Sexualstraftaten durch Geistliche veranlassen“, rät der Verein. Nur so würden sich weitere Opfer melden und eine echte Aufklärung ›››

Offener Brief an Runder Tisch gegen Kindesmissbrauch – „Verantwortung verjährt nicht“

Von |2012-11-16T07:06:12+01:0003.05.2010|

Sehr geehrte Frau Schröder, sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger,  sehr geehrte Frau Prof. Dr. Schavan, sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, ich bin weder ein kirchliches Opfer, noch ein institutionelles! Ich wuchs in einem Heim auf und wurde von Kleinkindalter an von meiner eigenen Mutter an den Wochenenden jahrelang verkauft an sadistische Täter, die mich bestialisch sexistisch misshandelten. Durch die schockierenden unzählig nun endlich an die Öffentlichkeit geratenen sexuellen Missbräuche dank der mutigen Betroffenen kam mir kürzlich auch mein bisher letztes und grauenvollstes abgespaltenes Trauma ins Bewusstsein! ›››

Unsere Freundin Hanna

Von |2012-11-15T23:10:46+01:0003.05.2010|

Liebe netzwerkB - Leser, unsere Freundin Hanna ist in ihrer frühen Kindheit Opfer eines schrecklichen chronischen sexuellen Missbrauchs geworden, der Vergewaltigung, Folter und Todesbedrohung beinhaltete. Das Erlebte war so traumatisch, dass Hanna es komplett abspaltete und sich erst 12 Jahre später, also im Alter von 19 Jahren, daran erinnern konnte. In den Jahren nach dem Missbrauch hatte Hanna keine bewussten Erinnerungen mehr an das Verdrängte, aber sie entwickelte starke Symptome. Hanna verletzte sich selber, indem sie sich beispielsweise die Arme aufschnitt, und dachte sogar darüber nach sich umzubringen. Hanna zerstörte ihre Spielsachen und verdunkelte ihr Zimmer. Hanna litt unter unerträglichen Bauch- ›››

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Kinderpornos an der Odenwaldschule

Von |2012-11-15T22:48:39+01:0002.05.2010|

Frankfurter Allgemeine 2.05.2010 Von Volker Zastrow und Philip Eppelsheim (Mitarbeit) In den siebziger und achtziger Jahren machte ein Musiklehrer an der Odenwaldschule pornographische Aufnahmen von Kindern. Er hatte Helfer. Niemand griff ein, niemand unternahm irgendetwas. Es gibt zwei Arten von Pädokriminellen. Die einen werden erwischt. Die anderen nicht. Doch die Sexualität ist eine Großmacht, sie verlangt nach Betätigung, was auch immer ihre Objekte sein mögen. Wer einmal damit angefangen hat, Kinder sexuell zu benutzen, hört gewöhnlich nicht damit auf. In den Vereinigten Staaten haben Auswertungen unter verurteilten Päderasten als durchschnittliche Zahl der Opfer ergeben: knapp 170. Die gut 400 untersuchten Täter ›››

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