Missbrauch am Ako: Eine Mahnwache für die Opfer

Von |2010-07-01T18:40:25+02:0030.06.2010|

General-Anzeiger 30.06.2010 Von Ebba Hagenberg-Miliu Bad Godesberg. Engelbert Decker ist die Anspannung anzumerken. Zum ersten Mal tritt der bekannte Mediziner namentlich als Betroffener des Missbrauchsskandals am Aloisiuskolleg (Ako) auf. Mit zwei Vertreterinnen der US-amerikanischen Snap-Gruppe, der vor 22 Jahren gebildeten Organisation für Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester, vertritt Decker am Mittwochmorgen vor der Ako-Haupttreppe die Bonner Betroffenengruppe "Eckiger Tisch" bei einer Mahnwache. Weiter lesen...

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Vatikan kann in den USA juristisch belangt werden

Von |2010-07-21T20:12:25+02:0030.06.2010|

NZZ Online 28.06.2010 Oberstes Gericht weist Berufung im Missbrauchsskandal ab Als souveräner Staat kann der Vatikan in den USA normalerweise nicht vor Gericht gezogen werden. Doch im Missbrauchsskandal um katholische Priester gilt dies nicht. Das Oberste Gericht bestätigte jetzt die Entscheidung eines Bundesgerichts. ›››

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Hamburger Pröpstin: Keine Verjährung bei Missbrauch

Von |2010-07-01T18:40:59+02:0028.06.2010|

Hamburger Abendblatt 28.06.2010 Margit Baumgarten unterstützt das Bestreben der Evangelischen Kirche nach einer Justizreform, denn die Opfer "leiden ein Leben lang"... ...Pröpstin Baumgarten: „Unsere Rechtsprechung geht mit dieser Geschichte falsch um. Es geht nicht an, dass es überhaupt Verjährungsfristen gibt – und dann auch noch so kurze. Für die Opfer verjähren die Taten auch nicht. Sie leiden ein Leben lang.“ Weiter lesen...

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Missbrauchs-Ermittler geben auf „Weitermachen ist sinnlos“

Von |2010-07-02T22:14:02+02:0028.06.2010|

Frankfurter Rundschau 28.06.2010 Brüssel. Nach der Beschlagnahme von fast 500 Opferakten durch die Justizbehörde haben die Mitglieder einer Kommission für Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche Belgiens die Arbeit eingestellt. "Weitermachen ist sinnlos", sagte der Vorsitzende der Kommission, Kinderpsychiater Peter Adriaenssens, am Montag in Brüssel. Offensichtlich halte sich die belgische Staatsanwaltschaft nicht an Absprachen mit der Kommission. Weiter lesen...

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Aufhebung der Verjährung von Ansprüchen wegen sexuellen Missbrauchs – Jetzt unterschreiben

Von |2010-06-28T11:25:22+02:0028.06.2010|

Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag Ja, ich fordere die Aufhebung der Verjährung von Ansprüchen wegen sexuellen Missbrauchs und erkläre meine Unterstützung für die Beschwerde von Norbert Denef: Jetzt unterschreiben...

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Nach 30 Jahren: 65.000 Euro Schmerzensgeld

Von |2010-06-29T17:57:19+02:0028.06.2010|

krone.ad Vor 30 Jahren wurde ein Mädchen sexuell missbraucht, jetzt wurden dem Opfer 65.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Das Oberlandesgericht in Wien hat ein erstinstanzliches Urteil bestätigt. Bei der Summe berücksichtigte das Gericht auch die seelischen Qualen, die die Frau durch die sexuelle Belästigung in ihrer Kindheit erlitten hatte. Weiter lesen...

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Opfer gründen den Verein „Missbrauch in Ahrensburg“

Von |2010-07-01T18:42:26+02:0028.06.2010|

Hamburger Abendblatt 28.06.2010 Anwältin unterstützt die Initiative bei rechtlichen Fragen Ahrensburg/Hamburg. Eine Gruppe von Opfern sexueller Übergriffe durch Ahrensburger Pastoren hat jetzt in Hamburg einen Verein gegründet. Dieser trägt den Namen "Missbrauch in Ahrensburg" und hat seinen Sitz in Barmbek-Nord. Bislang zählt der Verein neun Mitglieder. "Zweck ist die Aufklärung der Missbrauchsfälle in der evangelischen Kirchengemeinde Ahrensburg-Hagen", sagt Sebastian Isert, zweiter Vorsitzender und Opfer eines Geistlichen. Weiter lesen... www.missbrauch-in-ahrensburg.de

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Eugen Drewermann wird 70

Von |2010-07-01T18:42:45+02:0028.06.2010|

WDR 3/ WDR 5 Lebenszeichen von Schumacher, Manfred: Sendung vom 20.06.2010 20.06.10 07:00 Uhr Ein Priester ohne Kirche /Eugen Drewermann wird 70 /Von Manfred Schumacher /"Wer den geraden Weg sucht, bewegt sich quer zu allem Krummen". Der Paderborner Theologe weiß, wovon er spricht. Seit mehr als zwei Jahrzehnten betätigt sich Drewermann als katholischer Querdenker. Zentrale Glaubensinhalte wie die Jungfrauengeburt und die Wiederauferstehung hat er neu gedeutet und ist damit zu einem der profiliertesten Kirchenkritiker Deutschlands geworden. 1991 entzog ihm deshalb der Paderb... Weiter lesen...

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Gemeinsam aus dem Schatten springen

Von |2010-06-29T17:58:00+02:0027.06.2010|

Neue Selbsthilfegruppe/Verein für Opfer sexualisierter Gewalt Wurzen. Sie sind traumatisiert, verzweifelt und oft voller Scham – Opfer sexueller Gewalt. Für sie gibt es jetzt auch in Wurzen einen Verein: die „Schattenspringer“. Hier können Sie mit Betroffenen in ähnlicher Lage ins Gespräch kommen und ein offenes Ohr finden. Willkommen sind auch Angehörige von Opfern. ›››

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Marginalie: Jetzt geht es um das Geld der Kirche

Von |2010-06-28T09:37:17+02:0025.06.2010|

Die Presse 24.06.2010 DIETMAR NEUWIRTH (Die Presse) Heute sollen Regeln für die Auszahlung erarbeitet werden. Aus dem Archiv: Nach der Einrichtung von Kommissionen, von Ombudsstellen, der Erarbeitung eines umfangreichen Kodex für den Umgang mit sexueller Gewalt in der katholischen Kirche und deren Verhinderung, nach Vergebungsbitten, einem Buß- und Klagegottesdienst im Stephansdom geht es ab jetzt ums Geld. Heute Vormittag tritt in Wien jene Opferschutzkommission zusammen, die künftig über „Entschädigungen“, über Gesten der Wiedergutmachung für Opfer durch Priester und/oder Ordensleute entscheiden wird. So der ausdrückliche Wille der Bischöfe. Weiter lesen...

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Sexualtäter wird erneut rückfällig

Von |2010-06-24T17:19:20+02:0024.06.2010|

NORDSEE-ZEITUNG 24.06.2010 Osnabrück. Ein Sexualstraftäter, der 2007 für Schlagzeilen gesorgt hatte, weil er für Sozialstunden in eine Kita geschickt worden war, ist erneut rückfällig geworden. Der heute 44 Jahre alte Mann habe gestanden, sich auch während seiner Bewährungszeit an Kindern sexuell vergangen zu haben, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Osnabrück gestern. Von Franz-Josef Raders Schon im November 2007 hatte der Mann vor dem Amtsgericht Osnabrück ebenfalls ein Geständnis abgelegt und unter Tränen den sexuellen Missbrauch von Kindern in einem Meller Kindergarten gestanden. Der damals 41-Jährige wurde zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt und musste 500 Euro an den ›››

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Es geht ja doch: Wien setzt Rom unter Druck

Von |2010-06-24T17:18:03+02:0024.06.2010|

DIE PRESSE 24.06.2010 DIETMAR NEUWIRTH (Die Presse) Österreichs Bischöfe beschließen einen Codex gegen sexuelle Gewalt. Wann folgt Rom, wann der Staat? In Krisen zeigt sich üblicherweise relativ bald, wo es Leadership oder nur aufgesetztes Macher-Gehabe gibt. Nur Eremiten oder Menschen mit massiven Wahrnehmungsproblemen vermögen nicht zu sehen, dass sich die katholische Kirche Österreichs in einer Krise befindet. In einer tiefen Vertrauenskrise, die durch eine unappetitliche Welle hunderter Fälle sexueller Gewalt, meist vor Jahrzehnten begangen, ausgelöst wurde, die über Österreich schwappte. Kardinal Christoph Schönborn hat – es fällt gar nicht so schwer, das anzuerkennen – vom ersten Bekanntwerden an mehr oder weniger alles ›››

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Bewährungsstrafe für Missbrauch von Psychiatriepatienten

Von |2010-06-24T11:46:50+02:0024.06.2010|

AD HOC NEWS 2.06.2010 Wegen sexuellen Missbrauchs von Patienten ist am Mittwoch ein Berliner Krankenpfleger zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der 34-jährige Mann wurde schuldig gesprochen, sich Anfang 2006 in einer psychiatrischen Klinik in Westend an zwei Frauen mit Borderline-Erkrankung sexuell vergangen zu haben. Strafverschärfend sah das Gericht, dass sich der Angeklagte «unter Ausnutzung eines Betreuungsverhältnisses» an Frauen verging, die wegen selbst erlittenen Missbrauchs in der Kindheit zur Therapie waren. Durch den erneuten Missbrauch habe der Krankenpfleger einen «Schaden angerichtet, der über das hinausgeht, was sie schon erlitten haben». Weiter lesen...

Eine Panne der Justiz

Von |2010-06-28T09:37:48+02:0024.06.2010|

SÜDWEST PRESSE 23.06.2010 Der Besitz und die Weiterverbreitung von Kinderpornografie ist eines der widerwärtigsten Verbrechen. Eine schnelle Ahndung ist notwendig, damit die Täter nicht nach der Hausdurchsuchung und Konfiszierung ihrer Festplatten weiter machen wie bisher. Denn ein neuer Computer ist schnell besorgt. Sich auf eine einschüchternde Wirkung einer Hausdurchsuchung zu verlassen, ist bei einer krankhaften Pädophilie, die auch Suchtcharakter hat, fahrlässig. Und dass ein geständiger Pädophiler, wie in der gestrigen Gerichtsverhandlung mit einem geringeren Strafmaß davonkam, weil die Justiz in Zeitverzug war, ist ein Skandal. Der Horber Amtsrichter Heuer sagte: „Das ist ein Verfahrensfehler, der von der Justiz zu verantworten ist.“ ›››

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Wegen Missbrauchs verurteilter Lehrer unterrichtet weiter

Von |2010-06-24T08:28:18+02:0024.06.2010|

Hamburger Abendblatt 23.06.2010 Hannover. Ein Gymnasiallehrer in Niedersachsen ist wegen sexuellen Missbrauchs einer 15-jährigen Schülerin rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt worden, darf aber weiter unterrichten. Das Kultusministerium in Hannover bestätigte dies gestern. Weiter lesen...

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Das Ende des Vertuschens

Von |2010-06-25T07:33:11+02:0024.06.2010|

Die Presse 23.06.2010 Bischofskonferenz: Geldleistungen an Missbrauchsopfer werden von einer "Stiftung Opferschutz" abgewickelt - strikt nach einer Empfehlung der Klasnic-Kommission. Österreichweit soll es einheitliche Regeln geben. Wien/mariazell (red.). Am Mittwoch war es so weit: Kardinal Christoph Schönborn hat die angekündigten neuen Regeln im Kampf der katholischen Kirche gegen sexuellen Missbrauch präsentiert. Zentraler Punkt des Beschlusses der Sommertagung der Bischofskonferenz in Mariazell: Entschädigungszahlungen für Opfer sollen künftig aus einer eigens eingerichteten „Stiftung Opferschutz“ kommen. Weiter lesen...

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Großer Rückschlag beim Schutz vor gefährlichen Wiederholungstätern

Von |2010-06-24T08:22:37+02:0023.06.2010|

23.06.2010 16:08, Deutsche Kinderhilfe e.V. Der heute bekannt gewordene Gesetzesentwurf der Bundesregierung, der eine Abschaffung der nachträglichen Sicherungsverwahrung vorsieht, stößt auf deutliche Kritik und Unverständnis bei der Deutschen Kinderhilfe. Populäre Fälle wie der des einschlägig vorbestraften Karl D. in Heinsberg oder der des erst gestern aufgrund einer Entscheidung des LG Münster freizulassenden gefährlichen Sexualstraftäters haben die Lücken der Regelung über die Sicherungsverwahrung deutlich gezeigt. ›››

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Missbrauch im Hafturlaub

Von |2010-06-23T09:56:30+02:0023.06.2010|

RP ONLINE 23.06.2010 VON ULRICH SCHWENK Dinslaken (RP) Ein 46 Jahre alter Dinslakener hat 2005 Hafturlaub – verurteilt war er wegen Missbrauchs – genutzt, um erneut ein Mädchen zu missbrauchen. Vor dem Landgericht Kleve wurde der Mann dafür zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Info Therapie-Angebot Ob für den Verurteilten, weil er den Missbrauch 2005 im Hafturlaub beging, diesmal schärfere Haftbedingungen gelten werden, konnte Landgerichts-Sprecher Jürgen Ruby gestern nicht sagen. Das sei Sache der Justizvollzugsanstalt (JVA). Sicher ist sich Ruby allerdings, dass der Dinslakener in der JVA angeboten bekommt, sich wegen seiner sexuellen Missbrauchsdelikte in Behandlung zu begeben. Das Opfer, zur Tatzeit ›››

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Ansprüche von bis zu 130.000 Euro pro Person

Von |2010-06-24T08:22:18+02:0022.06.2010|

derStandart.at 22.06.2010 Aufforderungsschreiben an Diözesen ergangen - Kirche wird Unterlassung zur Last gelegt Wien - Die Rechtsvertretung Betroffener von sexuellem Missbrauch in der Kirche hat nun Aufforderungsschreiben an die Diözesen verschickt. Darin werden für die 131 Kläger Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 130.000 Euro pro Person verlangt. Den jeweiligen Diözesen sowie Erzdiözesen wird Unterlassung zur Last gelegt. Weiters wirft Rechtsanwalt Werner Schostal der Kirche vor, als Erfüllungsgehilfe bei den verschiedenen Fällen von Missbrauch mitgewirkt und Geistliche bewusst weiter eingesetzt zu haben. Weiter lesen...

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Einsitzender Sexualstraftäter soll Zehnjährige missbraucht haben

Von |2010-06-22T05:54:20+02:0022.06.2010|

AD HOC NEWS 22.06.2010 Nach dem versuchten sexuellen Missbrauch eines zehnjährigen Mädchens Mitte Juni in Hameln hat die Polizei einen 22 Jahre alten Tatverdächtigen ermittelt. Es handelt sich bei ihm um einen derzeit in der Jugendanstalt Hameln wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern einsitzenden Mann, der die Tat während eines Ausgangs beging, wie die Polizei am Montag mitteilte. Weiter lesen...

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Österreichs Kirche zahlt

Von |2010-06-21T21:00:22+02:0021.06.2010|

DIE PRESSE 21.06.2010 DIETMAR NEUWIRTH Opferschutzanwältin Waltraud Klasnic hat gestern den Bischöfen Bericht erstattet. Jetzt müssen Regeln für Entschädigungen gefunden werden. WIEN. Österreichweit haben sich bisher ungefähr 400 Opfer sexueller Gewalt durch einen Mitarbeiter der katholischen Kirche gemeldet. Derzeit werden bei der Sommersitzung der Bischofskonferenz in Mariazell alle Fälle der neun Ombudsstellen und der Opferschutzanwältin Waltraud Klasnic zusammengetragen und miteinander abgeglichen. Gestern, Montagnachmittag, hat Klasnic den Bischöfen erstmals seit ihrer Berufung durch Kardinal Christoph Schönborn Bericht erstattet. Weiter lesen...

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Nichts verschweigen, alles in Frage stellen!

Von |2012-11-19T18:58:51+01:0021.06.2010|

ZEIT ONLINE 21.06.2010 Hilft gegen Wut Nichts verschweigen, alles in Frage stellen! Was heißt eigentlich heilig? Im Internet steht, dass das Wort etwas Besonderes bezeichnet und dass sich darin das »Heile«, Ganze, Intakte wiederfindet. Und jetzt fragen Sie ausgerechnet mich, der als Messdiener von einem Priester und danach als Jugendlicher von einem Kirchenmusiker missbraucht wurde, nach so etwas wie Unversehrtheit. Heilig, heilig, heilig: Wie oft habe ich das als Kind und Jugendlicher gesungen! Diese Kirchenmusik macht einem ja Gänsehaut, die vernebelt einem die Sinne und bringt einen in Ekstase. Bei mir mischte sich das Schöne mit dem Schlimmen zu einem Chaos. ›››

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Schweigen in allen Sprachen

Von |2010-06-19T20:10:29+02:0019.06.2010|

Missbrauchsopfer haben geredet. Nun stoßen sie auf neues Schweigen. Das ist die Erfahrung von Katharina B., die seit acht Jahren ein Notruf-Telefon für Opfer sexueller Gewalt von Kirchenmitarbeitern betreibt. Weiter lesen...

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Ein Kopf wird rollen

Von |2012-11-15T22:48:39+01:0019.06.2010|

Frankfurter Allgemeine 19.06.2010 Die Täter, die an der Odenwaldschule Schüler sexuell missbrauchten, sollten sich nicht in Sicherheit wiegen. Bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt sind noch vier Verfahren offen - darunter mindestens ein Fall, der nicht verjährt ist. Weiter lesen...

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Ich lernte zu reden!

Von |2012-11-15T17:04:43+01:0019.06.2010|

Mittlerweile sind ja nun die Medien voll gespickt mit Nachrichten über sexuellen Missbrauch, bzw. sexualisierte Gewalt. Und wir wissen alle, dass nicht nur das Umfeld der Kirche Ort des Verbrechens ist!!! Ich sage immer: ein Amstetten gab und gibt es überall und leider auch immer wieder! ›››

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Peter Isely von SNAP am 17.06.2010 in Berlin

Von |2010-06-25T21:49:02+02:0019.06.2010|

Gerade aus Rom und im Anschluss aus Wien kommend, war Peter Isely von SNAP (www.snapnetwork.org) am 17.06. in Berlin, wo Eva Becker von NetzwerkB Gelegenheit hatte, mit ihm zu sprechen. Peter Isely ist Betroffener und gleichzeitig Psychotherapeut Betroffener. In der aktiven Auseinandersetzung mit der Kirche - zuletzt jetzt gerade mit dem Erzbischof von Wien, Kardinal Schönborn - begegnet Isely seinen Ansprechpartnern auf theologischer Augenhöhe. Gleichzeitig versucht Isely, als Therapeut den Menschen im Kirchenmann zu erreichen - denn es geht um die für die psychische Gesundheit notwendige tägliche, ständige innere Entscheidung für das Gute - eine Entscheidung, die sich genau so auch ›››

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DAS IST MIR HEILIG

Von |2014-05-23T08:01:59+02:0017.06.2010|

DIE ZEIT 17.06.2010 Hilft gegen Wut Nichts verschweigen, alles in Frage stellen! von Norbert Denef Was heißt eigentlich heilig? Im Internet steht, dass das Wort etwas Besonderes bezeichnet und dass sich darin das »Heile«, Ganze, Intakte wiederfindet. Und jetzt fragen Sie ausgerechnet mich, der als Messdiener von einem Priester und danach als Jugendlicher von einem Kirchenmusiker missbraucht wurde, nach so etwas wie Unversehrtheit. Heilig, heilig, heilig: Wie oft habe ich das als Kind und Jugendlicher gesungen! Diese Kirchenmusik macht einem ja Gänsehaut, die vernebelt einem die Sinne und bringt einen in Extase. Bei mir mischte sich dieses Schöne mit dem Schlimmen ›››

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Haftentschädigung für gefangene Seelen

Von |2010-06-16T18:34:28+02:0016.06.2010|

Für die meisten Opfer beginnt nach der Tat erst der eigentliche Leidenweg! Massiv beschädigt an Körper, Geist und Seele gelingt es vielen nicht mehr, die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen. Manche schaffen nicht einmal mehr einen Schul- oder Ausbildungsabschluss oder scheitern spätestens im Berufsleben. Zu sehr sorgt die schwere Traumatisierung dafür, dass selbst banale Alltagskonflikte gleich auf die Seele gehen, bei manchen bleibt deswegen sogar die Partnerschaft oder Familie auf der Strecke. Der wirtschaftliche Schaden ist immens! Vertane Berufschancen, Kündigungen, Arbeitslosigkeit - ein Leben in ständiger Krankheit und am Rande des Lebensmutes, all das geht im Vergleich gegenüber Gesunden in die ›››

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Geheime Parallelwelt

Von |2010-06-28T09:39:08+02:0016.06.2010|

DER SPIEGEL Nr. 24/14.6.10 Prunksucht, Diebstahl, undurchsichtige Kassen: Die katholische Kirche wird von Finanzaffären erschütter. Während an der Basis gespart werden muss, bleibt manchen Bischöfen kaum ein Wunsch unerfüllt. Weiter lesen...

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Walter Mixa – „Der Druck war wie ein Fegefeuer“

Von |2010-06-16T10:18:49+02:0016.06.2010|

Berliner Morgenpost 16.06.2010 Walter Mixa spricht mit Morgenpost Online über die Missbrauchs-Vorwürfe, das Verhalten der Kollegen und eigene Fehler. Papst Benedikt XVI. will sich im Juli mit dem früheren Augsburger Bischof Walter Mixa treffen. Dieser kämpft um seine Rehabilitierung. Recherchen der „Welt am Sonntag“ hatten ergeben, dass seine Kollegen ihn beim Papst auf der Basis von Gerüchten über sexuellen Missbrauch in Misskredit gebracht und den Verdacht gestreut haben. Zuvor hatte Mixa aber eingestanden, dass er Heimkinder geohrfeigt haben könnte. Die Betroffenen selbst sprechen von schweren Züchtigungen. Morgenpost Online: Herr Bischof, wie geht es Ihnen? Weiter lesen...

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Missbrauch an Minderjährigen: Mehr als 1.000 Fälle

Von |2010-06-28T09:39:31+02:0015.06.2010|

Süddeutsche Zeitung 15.06.2010 Die Missbrauchs-Beauftragte Christine Bergmann nennt das Ausmaß der sexuellen Gewalt "erschütternd" - in nur elf Wochen wurden ihr mehr als 1.000 Fälle gemeldet. Ein Drittel wurde in kirchlichen Institutionen missbraucht. Das Ausmaß und die Massivität der sexuellen Gewalt in Deutschland ist erschütternd. Dieses Fazit zieht die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, knapp elf Wochen nach ihrem Amtsantritt. Mehr als 1000 Anrufe und Briefe von Betroffenen habe sie bisher erhalten. Bergmann forderte am Dienstag ein gesellschaftliches Umdenken und die Ächtung dieses Verbrechens: "Tätertoleranz darf nicht länger vor Opferschutz gehen." Weiter lesen...

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Wuppertaler Appell an den „Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch“

Von |2012-11-15T22:20:55+01:0015.06.2010|

Das Dunkelfeld lichtet sich – und wer hilft jetzt? Experten fordern qualifizierte Hilfen für männliche Opfer sexueller Gewalt! „Männliche Opfer sexualisierter Gewalt erhalten nicht die Hilfe, die notwendig ist!“ Mit dieser dringenden Mahnung haben sich nun Experten aus Beratungsstellen, Kliniken und Wissenschaft in der aktuellen Diskussion um sexuellen Missbrauch und Kindesmisshandlung zu Wort gemeldet. Vom 23. bis 25.4.2010 fand in Wuppertal das dritte Vernetzungstreffen von Experten statt, die männliche Opfer sexualisierter Gewalt begleiten, beraten und zu diesem Thema forschen. An dem Fachforum nahmen Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und Österreich teil. Vertreten waren u.a. Mitarbeiter des Bremer Jungenbüros, von Anstoß in ›››

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Opfer wollen keine Entschädigung?

Von |2010-06-16T07:17:18+02:0015.06.2010|

Gestern ging in Münster in Westfalen eine große Bistumsveranstaltung zum Thema „Missbrauch“ zuende. Eingeladen hatte Bischof Felix Genn rund 500 Priester, Diakone und Pastoralreferenten. Über eine Flut eingegangener Meldungen berichtete Pfarrer Dr. Hans Döink aus Coesfeld, Leiter der Missbrauchskommission des Bistums Münster. „Es geht den Opfern zumeist nicht um Entschädigungszahlungen“, zitierten heute morgen alle großen Tageszeitungen im gesamten Bistumsgebiet den Kommissionssprecher. Sondern vielmehr um darüber reden zu können, Anerkennung durch die Täter und Prävention für die Zukunft. Deshalb seien strukturelle Veränderungen in der Kirche unumgänglich, so das Resumee. ›››

Finanzaffären in der katholischen Kirche

Von |2010-06-13T09:32:04+02:0013.06.2010|

SPIEGEL ONLINE 12.06.2010 Immobilien, Aktienbesitz, geheime Konten: Die katholische Kirche jongliert mit ihrem gigantischen Vermögen. Manche Geschäfte sind hoch fragwürdig oder sogar kriminell, wie die Verurteilung eines leitenden Kirchenfunktionärs zeigt. Weiter lesen...

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Nicht Türen zuschlagen!

Von |2010-06-13T21:16:45+02:0012.06.2010|

Als Missbrauchsopfer sind wir verletzlich. Klar, wir wurden ja auch verletzt - schwer an Körper, Geist und Seele. Verständlich, dass bei manchem der Betroffenen sich jahrzehntelang Angestautes nun mit Druck seinen Weg an die Oberfläche bahnt. Oftmals sehr zurecht, wie ich finde. Aber das hat seine Grenzen dort, wo das eigentliche Anliegen der Opfer in den Hintergrund tritt. Undifferenziert Wut abzulassen gegen die Kirche, Politik und unsere Gesellschaft ist zwar angesichts schwerer Traumatisierung vieler Opfer durchaus verständlich. Aber generalisiertes um sich Schlagen hilft nichts - im Gegenteil, es schadet nur. Denn es gibt durchaus und in Vielzahl Menschen in den genannten ›››

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Vom Täterschutz zur Opferhilfe

Von |2010-06-12T08:28:48+02:0012.06.2010|

WELT ONLINE 12.06.2010 Christine Bergmann, Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, über erste Ergebnisse ihrer Arbeit Von Ulrich Clauß DIE WELT: Was zeichnet sich als Schwerpunkt Ihrer Arbeit ab? Christine Bergmann: Es geht mir um einen Perspektivwechsel - vom Erschrecken über die Täter zur Unterstützung der Opfer. Unsere telefonische Anlaufstelle, die Kommunikationsangebote unseres Internetauftritts, die Gespräche mit Verbänden am Runden Tisch stehen für mich vor allem unter einem Schwerpunkt: den Opfern Gehör zu verschaffen und ihnen praktisch zu helfen. DIE WELT: Was erzählen Opfer am Telefon? Weiter lesen...

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Papst bittet Missbrauchs-Opfer um Vergebung

Von |2010-06-14T14:50:30+02:0011.06.2010|

SPIEGEL ONLINE 11.06.2010 Lange wurde auf ein klares Wort von ihm gewartet - jetzt ist es da: Papst Benedikt XVI. hat die Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche um Vergebung gebeten. Er will alles nur Mögliche tun, um Kinder in Zukunft zu schützen. Weiter lesen...

„Endlich wird das auch in der Gesellschaft als Unrecht anerkannt“

Von |2010-06-11T16:15:54+02:0011.06.2010|

Deutschlandfunk 11.06.2010 Missbrauchsbeauftragte über die ersten Ergebnisse des Runden Tisches Christine Bergmann im Gespräch mit Friedbert Meurer Der Missbrauch und das anschließende Wegschauen ist in den Augen der Beauftragten der Bundesregierung zur Aufklärung des sexuellen Missbrauchs, Christine Bergmann, doppeltes Unrecht. Nach zahlreichen Mails und Anrufen wisse sie, dass viele Betroffenen zum ersten Mal im Leben offen über die Übergriffe gesprochen hätten. Weiter lesen...

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„Beitrag zu einer oft eingeforderten ,Kultur des Verzeihens'“

Von |2010-06-11T10:16:15+02:0011.06.2010|

KLEINE ZEITUNG 10.06.2010 Suspendierung von zwei Pfarrern wieder aufgehoben Expertenkommission der Diözese gab Gutachten in Auftrag. Gerichtsgutachter: "Rückfall nicht zu erwarten." Beide Fälle hatten nicht mit Pädophilie zu tun. Die Pfarrgemeinderäte wurden benachrichtigt. Donnerstagabend wurden die Pfarrgemeinderäte von Deutschlandsberg und Gußwerk offiziell von der Rückkehr ihrer Pfarrer in Kenntnis gesetzt. Beide waren im Zug der Enthüllungen über Missbrauch Jugendlicher durch Priester suspendiert worden. Generalvikar Helmut Burkard betont in seinem Schreiben an die Pfarrgemeinderäte, dass es sich "in beiden Fällen nicht um pädophile Neigung" gehandelt habe. Gutachten Eine Expertenkommission der Diözese hat "ein forensisch-psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben, das von einem für ›››

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Betroffener gründet Gesprächsgruppe „Sexualisierte Gewalt“

Von |2010-06-10T06:58:04+02:0010.06.2010|

Mannheimer Morgen 10.06.2010 "Seele wurde zerstört" Von unserem Redaktionsmitglied Michaela Roßner "Es wird viel zu viel über die Täter gesprochen. Es sind die Opfer, die ein Leben lang mit den Folgen sexueller Übergriffe fertig werden müssen": Werner T., heute 65 Jahre, ist als Jugendlicher von einer Vertrauensperson unter Medikamente gesetzt und sexuell misshandelt worden. Viele Jahre lang vertraute er sich niemandem an. Mit etwas Genugtuung erlebt er, dass das Thema Missbrauch in den vergangenen Wochen verstärkt ans Licht geholt wird. Auch er möchte dazu beitragen, dass Opfer wieder Worte finden: Werner T. gründet in Heidelberg eine Selbsthilfegruppe "Sexualisierte Gewalt" und sucht ›››

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„Kastrationsgesetz“ tritt in Kraft

Von |2010-06-09T20:09:23+02:0009.06.2010|

taz.de 9.06.2010 Wegen Pädophilie Verurteilte müssen sich in Polen künftig nach Verbüßung einer bis zu 15-jährigen Haftstrafe einer hormonellen Zwangstherapie unterziehen. Weiter lesen...

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Kinderschützer will Pädophile kastrieren, Lobby stört

Von |2010-06-09T19:39:25+02:0009.06.2010|

Russland-Aktuell 9.06.2010 Moskau. Eine Pädophilie-Lobby sei möglicherweise in der Duma und dem Föderationsrat tätig, argwöhnt der Kinderschutz-Bevollmächtigte des russischen Präsidenten, Pawel Astachow. Sie verhindere Strafverschärfung - wie Kastration von Kinderschändern. Weiter lesen...

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Pressemitteilung: Betroffene von sexualisierter Gewalt am „Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch“ von der Beteiligung ausgeschlossen

Von |2012-11-16T07:06:12+01:0009.06.2010|

Das Problem, dass Betroffene von sexualisierter Gewalt am "Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch" von der Beteiligung ausgeschlossen sind, ist nach wie vor ungelöst (s. Protokoll erste Sitzung am 23. April 2010: http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/downloads/100423_RTKM_Protokoll.pdf). NetzwerkB ist im Gespräch mit drei Ministerien, diesen Missstand abzuhelfen. Zur ausführlichen Information stellen wir unser Schreiben vom 9. Juni 2010 an die Bundesjustizministerin der Öffentlichkeit zur Verfügung, s. Anlage. Freundliche Grüße Norbert Denef

Mein Vater ist Jesus

Von |2012-11-15T17:04:43+01:0007.06.2010|

Ich, Pfarrerstochter Ende 30 stockt mein Leben. Als Künstlerin bin ich kreativ blockiert, in meiner Beziehung unglücklich und nun auch noch ein anonymer Telefon-Stalker. ›››

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Suche weitere Betroffene im Raum Friedrichssegen Lahnstein

Von |2012-11-15T23:10:46+01:0007.06.2010|

Suche weitere Betroffene, die sexuelle und handgreifliche Übergriffe seitens eines Grundschul-Hausmeisters und Küsters im Raum Friedrichssegen bzw. Lahnstein erleiden mussten. Ich selbst habe in den 60er Jahren Gewalt von diesem Mann erfahren und weiß, dass es sehr vielen Kindern so ergangen ist. Wer ist noch betroffen? Bitte meldet Euch! ” Sagt es LAUT” Pia Suvivor

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Pressemitteilung: Täter werden kostenfrei in Regensburg therapiert – Missbrauchs-Opfer stehen im Regen: Betroffene von sexualisierter Gewalt klagen an

Von |2012-11-16T07:06:12+01:0007.06.2010|

Statement von SNAP, dem internationalen Netzwerk der Überlebenden von Missbrauch durch Priester (www.snapnetwork.org) und netzwerkB, dem Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt zu den Berichten über eine neues kostenfreies Angebot zur Therapie von pädophilen Tätern: „Wie viel Geld hat die bayerische Staatsregierung in den letzten Jahren für die für ihr Leben gezeichneten und geschädigten Überlebenden sexualisierter Gewalt ausgegeben?“, fragt SNAP. „In was für einem Staat und Gesellschaft leben wir, die mehr Geld für Täter ausgibt und zwielichtige Programme betreibt, während die Opfer auf sich alleine gestellt sind?“ ›››

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Stiftungs-Fonds für behütete Kindheit

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0006.06.2010|

von Hildegard Verhees Alle Bürginnen und Bürger möchten gern unsere Kinder, die ein Stück weit unsere eigene Zukunft begleiten werden, wohl behütet und glücklich sehen. Wir Betroffenen sexueller Übergriffe wissen aus lebenslanger Leid-Erfahrung wie notwendig jetzt endlich Gewaltprävention wird. ›››

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Schmitt: „Es wird Zeit aufzuräumen“

Von |2010-06-05T07:54:43+02:0005.06.2010|

morgenweb 5.06.2010 Von Michaela Roßner Als Regisseur Jan Schmitt vor drei Jahren damit begann, seine schwierige Familiengeschichte zu verarbeiten, war das Thema sexueller Missbrauch noch kaum in der Öffentlichkeit präsent. Nun liefert die feinsinnige Produktion, die Heidelberg-Bezüge hat, einen Diskussionsbeitrag, der aktueller nicht sein könnte. Der sensible Dokumentarfilm "Wenn einer von uns stirbt, geh' ich nach Paris" eröffnet eine Reihe zum Thema "Missbrauch im Film", in der bis Anfang Juli im "Gloria"-Kino drei ganz unterschiedliche Beiträge zu sehen sein werden. Das Besondere: In Kooperation mit der Citypastoral Jesuitenkirche und dem Verein Frauennotruf gibt es nach jeder Vorführung eine Diskussion mit Regisseur ›››

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Potsdamer Seelsorger soll Jungen vergewaltigt haben / Landeskirche schwieg bisher

Von |2010-06-05T07:44:38+02:0005.06.2010|

Märkische Allgemeine 6.06.2010 POTSDAM - Gegen den langjährigen Pfarrer der Potsdamer Heiligkreuzgemeinde, Uwe D., sind schwere Missbrauchsvorwürfe erhoben worden. Superintendent Joachim Zehner hat im Mai Strafanzeige gegen den pensionierten Geistlichen gestellt. Die Staatsanwaltschaft Potsdam bestätigte gestern gegenüber der MAZ den Tatvorwurf der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung. Weiter lesen...

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„Hart aber fair“ entschuldigt sich

Von |2012-11-19T18:58:52+01:0003.06.2010|

Bistum-Magdeburg.de Redaktion unterlief grober Fehler Magdeburg (pbm) - Der Produzent der ARD-Sendung „Hart aber fair" hat sich für einen schwerwiegenden Fehler in der Sendung am 24. Februar beim Bistum Magdeburg telefonisch entschuldigt. Zugleich kündigte er eine Richtigstellung auf der Webseite der Sendung an. Am Beginn der Sendung hatte Moderator Frank Plasberg behauptet, das Bistum Magdeburg wolle von Norbert Denef wissen, ob er „aus der Sache mit dem sexuellen Missbrauch" Profit ziehen wolle. Erst eine gute halbe Stunde später, nachdem diese Aussage ihre Wirkung in der Gesprächsrunde hinterlassen hatte, insbesondere bei Weihbischof Hans-Jochen Jaschke - und im Publikum, korrigierte der Moderator seinen ›››

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Kein Schweigegeld – trotzdem Fehler gemacht

Von |2012-11-19T18:58:52+01:0003.06.2010|

Bistum-Magdeburg.de Aus Fehler gelernt, Leitlinien konsequent umgesetzt Angesichts der von Herrn Norbert Denef in der Vergangenheit und aktuell vorgetragenen Aussage, das Bistum Magdeburg habe ihm mit der finanziellen Entschädigung ein „Schweigegeld" zahlen wollen, möchte ich an dieser Stelle wie folgt Stellung nehmen: Herr Norbert Denef zeigte 2003 beim Bistum Magdeburg an, dass er in den Jahren 1958 bis 1964 durch einen 1998 verstorbenen Priester dieses Gebietes sexuell missbraucht worden war. Er verband damit die Erwartung, dass eine Wiedergutmachung von 450 000 Euro gezahlt würde. Das Bistum betraute einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen. Im ersten Entwurf einer gemeinsamen Vereinbarung über ›››

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Sprache für Unsagbares

Von |2012-11-19T18:58:52+01:0003.06.2010|

DA-im Netz.de 3.06.2010 von STEFAN MICHALZIK Drei Menschen, die reden. Nach Jahrzehnten des Schweigens, der Sprachlosigkeit ist das ein Schritt nach vorn, wo wahre Befreiung nicht sein kann. Mit einem Monolog-Triptychon zum Missbrauchsmotiv greift das Frankfurter Autoren-Theater eine Thematik auf, die nach lange währender gesellschaftlicher Verdrängung hervorgebrochen ist. Die gleichsam tagesaktuelle Schnelligkeit ist dem Theater, ist der dramatischen Produktion an sich wesensfremd. Einen heiklen Schnellschuss hat Wolfgang Spielvogel, der Regisseur und Begründer des FAT in der Hausener Brotfabrik, gleichwohl nicht gelandet. Den Textvorlagen ist die Unmittelbarkeit der autobiografischen Äußerung eigen. Das Ringen um eine Sprache für das schier unaussprechliche stellt der ›››

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Dann habe ich erst mal ne Lücke im Gedächtnis

Von |2012-11-15T17:04:43+01:0002.06.2010|

Es hat etwas länger gedauert, bis ich es so aufgeschrieben hatte, aber ich möchte auch meinen Beitrag leisten und hoffen das es bald andere Gesetze zum Schutz unserer Kinder gibt. Hier also meine Geschichte: ›››

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Offener Brief zur Gewaltprävention

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0001.06.2010|

An Frau Dr. Christine Bergmann Fax.: 03018 55541555 2. Mai 2010 Gewaltprävention – Kinderschutzversicherung Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, das ’netzwerkB‘ diskutiert gerade online, wie Kinderschutz in der Zukunft aussehen kann. Hier werden Ideen vorgetragen, die Sie als Beauftragte der Regierung interessieren dürften. Nach zahlreichen schwergewichtigen Fakten denken wir, für jedes Kind wäre präventiv eine Pflichtversicherung, eine “Kinderschutzversicherung” eine gute gesellschaftliche Vorsorge gegen Gewalt. ›››

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