Neue Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder

Von |2012-01-05T01:35:03+01:0031.12.2011|

Hamburg.de 30.12.2011 Am 2. Januar 2012 wird im Versorgungsamt eine zentrale Anlaufstelle geöffnet Ehemalige Heimkinder mit Hamburger Wohnsitz, die von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in einer stationären Erziehungseinrichtung untergebracht waren und dort misshandelt wurden, können sich ab dem kommenden Jahr im Hamburger Versorgungsamt beraten und entschädigen lassen. Weiter lesen… — Kommentar von Heidi Dettinger ›››

Missbrauchsopfer? – Selbst Schuld!


Von |2012-11-15T22:20:51+01:0030.12.2011|

Aus: Sexuologie, 18 (2011) 3-4 (S. 193-200) (ISSN 0944-7105) Missbrauchsopfer? – Selbst Schuld!
 Zu Risiken und Nebenwirkungen von Psychotherapie von Klaus Schlagmann ›››

Weihnachten bringt mir all dies nahe

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0029.12.2011|

Es ist der zweite Weihnachtstag, 2011, und ich habe gestern die Texte zu Weihnachten auf der Webseite von netzwerkB gelesen. Und es hat wieder heftig an meinen Erinnerungen gerührt. Also habe ich beschlossen, jetzt zu schreiben. ›››

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Nürnberg: Frauen protestieren gegen Inzest-Urteil

Von |2011-12-29T20:47:56+01:0028.12.2011|

innsalzach24.de 28.12.2011 Nürnberg – Mit einer Mahnwache haben am Mittwoch in Nürnberg SPD-Frauen und Mitglieder einer Selbsthilfeinitiative gegen das Urteil im Nürnberger Inzest-Prozess protestiert. ›››

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Autor St. Aubyn wurde vom Vater missbraucht

Von |2011-12-29T20:48:23+01:0028.12.2011|

relevant.at 28.12.2011 Der britische Schriftsteller Edward St. Aubyn (51) hat mit Hilfe seiner Bücher das Trauma überwunden, als Kind von seinem Vater sexuell missbraucht worden zu sein. "Ich hatte das Glück, dass mein Vater starb, als ich 25 war", sagte der aus einer wohlhabenden englischen Adelsfamilie stammende Autor in einem Interview des "Zeit"-Magazins. Erst danach habe er mit seinem Roman "Schöne Verhältnisse" beginnen können. "Ich begann mit den Melrose-Romanen in einer persönlichen Notsituation, die ich über zwanzig Jahre und fünf Romane langsam aufgelöst habe, indem ich versuchte, durch Kommunikation die Isolation aus Scham, Horror, Tabu, Geheimnis, Depression und Selbstmordgedanken aufzulösen." Damals ›››

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Schafsbrief – Veränderung braucht Öffentlichkeit

Von |2012-01-04T12:12:49+01:0028.12.2011|

schafsbrief.de 27.12.2011 Wir sind derzeit zwei Schafe, bei denen sprichwörtlich die Schafsgeduld zu Ende ist. Auslöser, sich jetzt zu engagieren, war der jüngste Artikel in der Berliner Zeitung (04.12.2011) bzw. in der Frankfurter Rundschau (08.12.2011) über den Umgang der katholischen Amtskirche mit dem Mißbrauchsfall im Saarbrücker Stadtteil Burbach (Saarland). Weiter lesen...

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“Opferschutz darf nicht an der Verjährung scheitern!”

Von |2012-01-06T16:41:19+01:0028.12.2011|

Hessen Tageblatt  28.12.2011 München – Verjährung sexueller Missbrauch – Dr. Beate Merk fordert Verlängerung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch: “Opferschutz darf nicht an der Verjährung scheitern!”... ...Merk: “Wir dürfen es nicht länger hinnehmen, dass die Opfer ihr Leben lang leiden, während die Täter in vielen Fällen bereits nach zehn Jahren vor jeder Strafverfolgung sicher sind. Ein Täter, der ein Kind sexuell missbraucht, begeht ein abscheuliches Delikt. Das gehört konsequent verfolgt und hart bestraft. Scheitert die Strafverfolgung an dem Ablauf von Fristen, verhöhnen wir die Gerechtigkeit!”.... Weiter lesen...

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Last auf meine damaligen Kinderschultern

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0026.12.2011|

Nun weiss ja ich gar nicht wo ich so richtig anfangen soll, da es alles sehr mühsam und verwirrt ist. Ich fang mal relativ weit vorne an. Meine Kindheit war schon nicht die schönste meine Eltern trennten sich früh und wie ich heute weiß verlies meine Mutter meinen Vater damals weil sie den Verdacht hat er könnte mich missbrauchen. ›››

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Es war ganz still

Von |2011-12-27T11:10:11+01:0023.12.2011|

netzwerkB 23.12.2011 netzwerkB wünscht allen friedliche Weihnachten! Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz. Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus. Leise und sehr ›››

„Wieder Weihnachten“

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0023.12.2011|

„Wieder Weihnachten“ (23.12.2011) Ich öffne mich jetzt, da ich mir nicht sicher bin ob ich im April meinen 60. Geburtstag noch feiern kann. Ende der Fünfziger, dann der sechziger Jahre, durchlebte ich ein Martyrium. Im Elternhaus herrschte körperliche Züchtigung. Viele Stunden verbrachte ich, für Dummheiten die Kinder nun mal begehen, im Wandschrank oder im dunklen Kohlenkeller. Nachdem ich am Siebenriemen alle Lederstreifen abgeschnitten hatte, wurde mir ein Stück Gartenschlauch über das Bett genagelt – die Benutzung war garantiert. ›››

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Rekordentschädigung: 150 Milliarden Dollar für Familie von Verbrechensopfer

Von |2011-12-22T16:08:46+01:0021.12.2011|

SPIEGEL ONLINE 21.12.2011 Es ist die höchste Geldstrafe, die in den USA je verhängt wurde: Geschworene eines Zivilprozesses in Texas haben den Hinterbliebenen eines Verbrechensopfers eine Entschädigung von 150 Milliarden Dollar zugesprochen. Doch die Summe wird vermutlich nie ausgezahlt werden. Weiter lesen...

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Haftstrafe für Inzest-Vater von Willmersbachnachrichten

Von |2011-12-22T16:09:33+01:0019.12.2011|

nachrichten.t-online.de 19.12.2011 Er hat über Jahrzehnte hinweg mit seiner eigenen Tochter geschlafen, aber nach Ansicht der Richter nicht gegen deren Willen: Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einen 69 Jahre alten Rentner aus Bayern wegen Inzests zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Den Vergewaltigungsvorwurf ließ das Gericht dabei fallen. Es sei nicht nachweisbar, dass der Angeklagte Adolf B. seine Tochter mit Gewalt zum Geschlechtsverkehr gezwungen habe, hieß es in der Urteilsbegründung. Weiter lesen...

Erlaubt war alles

Von |2012-11-15T22:48:35+01:0018.12.2011|

Tages Anzeiger 18.12.2011 Von Dario Venutti. Jürgen Dehmers, ein Opfer sexueller Gewalt seiner Lehrer, erzählt über Alltag und Missbrauch an der deutschen Odenwaldschule. Manchmal hört Jürgen Dehmers ein Klopfen an der Tür. Nicht irgendein Klopfen: zweimal schnell, dann dreimal langsam. Es ist ein Code, mit dem vordergründig um Einlass gebeten wird. Dabei ist klar, dass Dehmers das Eintreten nicht verwehren kann. Manchmal sieht er auch jemanden neben seinem Bett stehen: nackt, mit erigiertem Penis. Erst wenn er das Licht anmacht, weiss Dehmers, dass er geträumt hat. Weiter lesen...

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Rückwirkungsverbot

Von |2013-06-03T07:46:08+02:0017.12.2011|

Stand 17.12.2011 (als PDF herunter laden) netzwerkB ist die Problematik des einer vollständigen Aufhebung von Verjährungsfristen grundsätzlich entgegenstehenden Rückwirkungsverbotes bekannt und bewusst. Das Rückwirkungsverbot ergibt sich aus dem Rechtsstaatsprinzip des Art. 103 Abs. 2 des Grundgesetzes sowie aus § 2 des Strafgesetzbuches. Das Rückwirkungsverbot bewirkt, dass ein Täter ausschließlich für Taten bestraft werden kann, welche zum Zeitpunkt der Begehung der Tat bereits den Tatbestand eines Strafgesetzes erfüllt haben. Das strafrechtliche Rückwirkungsverbot bezieht sich allerdings nur auf eine materielle Straftat, das heißt, die Straftatbestände (z.B. Körperverletzung gem. § 223 StGB, Diebstahl gem. § 242 StGB) an sich. Formelle Vorschriften, mithin das strafrechtliche ›››

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Trostlose Wahrheiten – In Deutschland fragt man lieber nicht so genau nach

Von |2011-12-23T14:20:42+01:0017.12.2011|

Süddeutsche Zeitung 17.12.2011 Ein Kommentar von Matthias Drobinski In der katholischen Kirche, so scheint es, wurden überall auf der Welt Männer zu Priestern geweiht, die zwar fromm schienen, aber ungeeignet waren für das Amt. Eine Studie in den Niederlanden deckt nun erschreckende Zahlen auf. In Deutschland fragt man lieber nicht so genau nach. Weiter lesen...

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Zehntausende Missbrauchsfälle in der niederländischen Kirche

Von |2012-11-15T22:20:51+01:0016.12.2011|

ZEIT ONLINE 16.12.2011 In den Niederlanden sind nach Erkenntnissen einer Untersuchungskommission seit 1945 Zehntausende Kinder sexuell missbraucht worden. Viele der Täter sollen noch leben. In den Niederlanden sind nach Angaben einer Untersuchungskommission in Einrichtungen der katholischen Kirche zwischen 1945 und 2010 "mehrere zehntausend Minderjährige" sexuell missbraucht worden. Die Kinder seien "leichtem, schwerem und sehr schwerem" Missbrauch ausgesetzt gewesen, teilte die Kommission in ihrem Abschlussbericht mit. Weiter lesen...

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Jahrzehnte der Sünde

Von |2011-12-17T14:06:35+01:0016.12.2011|

SPIEGEL ONLINE 16.12.2011 Von Gregor Peter Schmitz, Washington Zwei Millionen Amerikaner sind aus der katholischen Kirche ausgetreten, weil immer neue Fälle sexuellen Missbrauchs bekannt werden. In Geheimarchiven fanden Online-Aktivisten nun Beweise, dass auch Bischöfe die Vorfälle systematisch vertuschten - und die Täter so schützten. Weiter lesen...

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Ein Jurist gegen sexualisierte Gewalt

Von |2012-11-19T18:58:22+01:0015.12.2011|

DEUTSCHE WELLE 15.12.2011 Der neue Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat sich viel vorgenommen: In den nächsten zwei Jahren soll sich die Lage von Opfern sexualisierter Gewalt in Deutschland konkret verbessern.... ...Andere Betroffenen-Organisationen wie das netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt) setzen wenig Hoffnung auf Johannes-Wilhelm Rörig. Schon der Runde Tisch sei von den Täterorganisationen wie den Kirchen dominiert worden, sagt der Sprecher von netzwerkB, Norbert Denef. Denef setzt sich vor allem für eine rückwirkende Aufhebung der Verjährungsfristen sexualisierter Gewalt ein: "Wir brauchen Symbole, dass man dem Täter sagt, 'ein Leben lang musst Du damit rechnen, zur Verantwortung gezogen zu werden'. ›››

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Kindesmisshandlung hinterlässt Narben im Gehirn

Von |2012-11-15T22:20:51+01:0014.12.2011|

Hamburger Abendblatt 13.12.2011 Wer als Kind misshandelt wurde, hat nicht nur psychische Narben. Forscher der Universität Münster haben in einer Studie jetzt auch biologische Veränderungen im Gehirn belegt. Noch Jahrzehnte nach dem Missbrauch zeigten die Opfer eine erhöhte Aktivität des Angstzentrums und mehrere verkleinerte Gehirnareale, berichten die Forscher im Journal „Biological Psychiatry". Weiter lesen...

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Pressemitteilung: Rörig gegen Aufhebung der Verjährungsfristen

Von |2012-11-16T07:06:07+01:0013.12.2011|

netzwerkB 13. Dezember 2011 Pressemitteilung: Rörig gegen Aufhebung der Verjährungsfristen Der Nachfolger der Missbrauchsbeauftragten Christine Bergmann, Ministerialdirigent im Bundesfamilienministerium Johannes-Wilhelm Rörig, spricht sich ebenfalls wie seine Vorgängerin dafür aus, dass die Verjährungsfristen sexualisierter Gewalt nicht aufgehoben werden sollen. ›››

„Enttäuschung ist vorprogrammiert…

Von |2011-12-15T15:11:03+01:0009.12.2011|

glaubeaktuell.net 10.12.2011 Adventsempfang der Bischöfin – „Im Kleinen wird die Vision Gottes sichtbar“ 10.12.2011 (Hamburg/mb) – Die neue Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, Kirsten Fehrs, hat auf dem heutigen (08. Dez.) traditionellen Adventsempfang der Nordelbischen Kirche in der Hansestadt dazu aufgerufen, der zunehmenden Gott- und damit Heilsvergessenheit in der Gesellschaft entgegenzutreten. In der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg sagte sie, es gelte, von der weihnachtlichen Vision des kleinen Kindes, das die Welt verändere, zu erzählen. Daraus sei auch ein Umkehrschluss zu ziehen. „Achtet nicht die Würde derer gering, die verletzt sind und beiseite geschwiegen, die erniedrigt wurden und klein gemacht. ›››

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netzwerkB unterstützt Antrag „Verjährungsfristen aufheben“

Von |2011-12-06T15:44:10+01:0006.12.2011|

netzwerkB 6. Dezember 2011 netzwerkB unterstützt den Antrag "Verjährungsfristen aufheben" der SPD-Frauen Hessen Süd Die Vorstandsvorsitzende der SPD-Frauen Hessen Süd, Ulli Nissen, bringt heute, am 6. Dezember 2011, auf dem Ordendlichen Bundesparteitag der SPD einen Antrag zur Aufhebung der Verjährungsfristen sexualisierter Gewalt ein. netzwerkB unterstützt diesen Antrag und ist auf dem Parteitag live dabei. Der Vorstandsvorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, wird mit einem Beitrag als Gastredner den Antrag unterstützen. Sie können live dabei sein:

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Er mag es, wenn man um Hilfe schreit

Von |2012-01-09T19:49:42+01:0005.12.2011|

Berliner Zeitung 4.12.2011 Von Jörg Schindler Selbst mit Anfang 20 konnte sich Monika Gerlach ihrem Peiniger immer noch nicht entziehen. Sie dachte ja, sie selbst sei schuld. SAARBRÜCKEN Jahrelang wurde eine Ministrantin von ihrem Pfarrer sexuell missbraucht. Der Täter leugnet – und die katholische Kirche zeigt, was ihre vollmundigen Versprechen wert sind…. ›››

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Sexueller Missbrauch durch Pfarrer in Eudenbach

Von |2011-12-05T13:35:34+01:0005.12.2011|

General Anzeiger 5.12.2011 Von Hansjürgen Melzer EUDENBACH In der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Mariä Himmelfahrt in Eudenbach hat es einen Fall von sexuellem Missbrauch durch einen Pfarrer gegeben. Bei dem Geistlichen, der zum Täter wurde, handelt es sich um Joseph Weyler, der von Juni 1981 bis Mai 1993 im Oberhau tätig war. Weiter lesen...

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Pressemitteilung: netzwerkB unterstützt Antrag

Von |2012-11-16T07:06:07+01:0002.12.2011|

netzwerkB Pressemitteilung, 02.12.2011: Als Verein für Betroffene sexualisierter Gewalt waren wir sehr erfreut, dass es in der SPD vermehrt Stimmen gibt, die sich für die Aufhebung der Verjährungsfristen einsetzen. Vor allem dass diese Frage auf dem Parteitag eine Rolle spielt, hat uns positiv überrascht. Folgender Antrag wurde eingebracht: ›››

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Hilfe für die Opfer: Runder Tisch legt Abschlussbericht vor

Von |2012-11-19T19:14:28+01:0001.12.2011|

münchens hit-radio 30.11.2011 Bundesregierung will Betroffene stärker unterstützen - Opferverband kritisiert Beschlüsse Berlin (dapd). Ein mit 100 Millionen Euro ausgestatteter Fonds soll Opfer sexuellen Missbrauchs in Deutschland unterstützen. Bund und Länder stellen jeweils die Hälfte dieser Summe für Hilfe und Therapien zur Verfügung, wie Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Abschlussberichts des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch sagte. Eine zentrale Clearingstelle soll die Ansprüche prüfen. Die Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche werden auf 30 Jahre angehoben, die Stellung von Opfern im Strafprozess soll weiter gestärkt werden. Der Opferverband NetzwerkB kritisierte indessen die Beschlüsse. Der Runde Tisch Kindesmissbrauch wurde ›››

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Hilfe für Missbrauchsopfer

Von |2012-11-19T18:58:22+01:0001.12.2011|

SÜDWEST PRESSE 30.11.2011 Berlin.  Die Arbeit beginnt jetzt erst, sagen die Verantwortlichen des Runden Tisches zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauch. Sie legten gestern ihren Abschlussbericht vor. Es gab deutliche Kritik. Norbert Denef lässt kaum ein gutes Haar an dem Runden Tisch zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. "Ich sehe wenig Positives", wettert der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt. Seine Vermutung: Mit dem Runden Tisch, der gestern seinen Abschlussbericht vorlegte, habe die Politik nur Zeit schinden wollen nach dem Bekanntwerden vieler Missbrauchsfälle in der Kirche und anderen Institutionen Anfang 2010. Nun ist das Thema aus den Schlagzeilen verschwunden - und auf der Politik ›››

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Missbrauch soll später verjähren

Von |2012-11-19T18:58:23+01:0001.12.2011|

Deutsche Welle 30.11.2011 Der Runde Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch" hat seinen Abschlussbericht vorgestellt. Er empfiehlt längere Verjährungsfristen und Therapiehilfen.... ...Enttäuschung bei den Opfern Die Missbrauchsbeauftragten der beiden großen Kirchen und Fachpolitiker der verschiedenen Parteien haben die Ergebnisse des Runden Tisches begrüßt. "Jetzt muss sich bewähren, was auf den Weg gebracht wurde", sagte der evangelische Bevollmächtigte Bernhard Felmberg. Der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann, sagte, die Arbeit in dem Gremium sei stets sehr konstruktiv gewesen. Die Vertreter der katholischen Kirche seien respektvoll behandelt worden. "Mager" nannte dagegen die Leiterin der Kölner Beratungsstelle "Zartbitter" die Ergebnisse. Sie vermisst eine Aufstockung der ›››

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100 Millionen Euro für Opfer sexuellen Missbrauchs

Von |2012-11-19T18:58:23+01:0001.12.2011|

WELT ONLINE 30.11.2011 Der Runde Tisch Kindesmissbrauch tagte über ein Jahr, jetzt gibt es Ergebnisse. Den Opfern sexuellen Missbrauchs geht die Hilfestellung nicht weit genug. Ein mit 100 Millionen Euro ausgestatteter Fonds soll Opfer sexuellen Missbrauchs in Deutschland unterstützen. Bund und Länder stellen jeweils die Hälfte dieser Summe für Hilfe und Therapien zur Verfügung, wie Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) in Berlin bei der Vorstellung des Abschlussberichts des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch sagte. Eine zentrale Clearingstelle soll die Ansprüche prüfen. Die Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche werden auf 30 Jahre angehoben, die Stellung von Opfern im Strafprozess soll weiter gestärkt werden. Der Opferverband NetzwerkB ›››

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