HUNGERSTREIK – DEMO Tag 5

Von |2013-02-07T08:07:22+01:0031.01.2013|

"Beenden Sie dieses Lügentheater" - Rückblick Missbrauchsdebatte auf Ökumenischen Kirchentag, 14.05.2010 Angela Merkel: "Mein Wunsch wäre und den spüre ich aber auch in der katholischen Kirche und aber auch in anderen Bereichen wo das vorgekommen ist, dass wir mit gutem Gewissen sagen können, wir haben den Opfern das wieder gegeben was überhaupt nur möglich ist; nämlich, wo immer möglich Strafe zu haben wo etwas passiert ist, aber eben auch gesellschaftliches Mitgefühl für die, die das erleiden mussten." Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK - jeden Freitag Warum: Weil unter dieser Bundesregierung für Betroffene von sexualisierter Gewalt de facto nichts passiert ist! Wann: Jeden Freitag Beginn: 4. Januar 2013 Ende: unbefristet Versammlungsort: www.netzwerkb.org Weitere ›››

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Schmerzensgeld für Missbrauchsopfer auch nach Verjährung möglich

Von |2013-02-04T12:47:02+01:0030.01.2013|

Karlsruhe - Traumatisierte Opfer sexueller Gewalt können auch nach Ablauf der Verjährungsfrist Ansprüche auf Schmerzensgeld geltend machen. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bestätigte eine Entscheidung des Osnabrücker Landgerichts. Dieses hatte 2011 einen Mann zur Zahlung von 7500 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Er missbrauchte mehrfach einen mittlerweile 36-Jährigen. Das Opfer hatte die Taten 15 Jahre lang verdrängt und erst nach Ablauf der Verjährungsfrist zivilrechtlich auf Schmerzensgeld geklagt. Weiter lesen... - Mehr dazu unter: http://www.landgericht-osnabrueck.niedersachsen.de

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Ein wegweisendes Urteil

Von |2013-02-04T12:47:40+01:0029.01.2013|

Chiles oberster Gerichtshof verurteilt mehrere Bewohner der Colognia Dignidad zu Haftstrafen. Es geht auch um Vergewaltigung und Kindesmissbrauch. VON EVA VÖLPEL BERLIN taz | Es war wohl ein verspätetes Abschiedsgeschenk: Erst als Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag Chile den Rücken gekehrt hatte, gab der oberste Gerichtshof des Landes ein lang erwartetes Urteil bekannt: Mehrere Mitglieder der berüchtigten Sektensiedlung Colonia Dignidad sind danach letztinstanzlich zu mehrjährigen Haft- oder Bewährungsstrafen verurteilt worden. Weiter lesen... _ Mehr auf netzwerkB: Colonia Dignidad – Was wussten rechtskonservative Kreise in Deutschland?

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Wen der Herr liebhat, den züchtigt er

Von |2013-03-11T15:54:10+01:0028.01.2013|

von Norman Schultz, Beirat netzwerkB Strafen erbrachten schon immer schnelle und sichtbare Resultate. Bei Kindern bewahrheitete sich dies: Wer seine Kinder strukturiert schlug, erhielt unterwürfige Kinder. Die kurzfristigen für Eltern ohne Einfühlungsvermögen erfreulichen Resultate aber hatten langfristige Folgen. Vor allem der Mandelkern im Gehirn, das heißt das Angstzentrum erweiterte sich. Die Folge waren Menschen, die ängstlicher als andere auf ihr Umfeld reagierten und vor allem stark gefährdet im Hinblick auf psychische Erkrankungen waren. Ebenso hatte systematische Gewalt eine Reduzierung des Volumens im Hippocampus zur Folge, was weitere Einschränkungen zur Folge hatte. Eine wohl bedeutende Studie, die auch auf diese veränderte Entwicklung des Gehirns durch Gewalteinfluss verweist, ist hierzu von Prof. Dannlowski ›››

Schutzräume für Therapeuten gefordert

Von |2013-02-04T12:48:09+01:0027.01.2013|

Leider müssen meine Kolleg(inn)en und ich in unserem Praxisalltag sehr oft feststellen, dass es uns verunmöglicht wird, ausreichend Schutzraum für unsere missbrauchten oder misshandelten Patienten zu gewährleisten. Ob dieser zu schaffen ist, hängt meistenteils nicht von der Entscheidung des Therapeuten, sondern von der Tendenz zum Agieren bei den Eltern oder letztlich der Rechtsprechung ab, also von der subjektiven Einschätzung des Familienrichters, eines therapeutischen Laien. Weiter lesen...

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netzwerkB: Die „Pille danach“ muss rezeptfrei erhältlich sein

Von |2013-02-28T13:20:18+01:0027.01.2013|

Stellungnahme von netzwerkB zur "Pille danach" Im Dezember 2012 war nach dem Bericht des Kölner Stadtanzeigers vom 16. Januar 2013 eine 25-jährige Kölnerin nach einer Attacke mit K.O.-Tropfen und einer vermutlichen Vergewaltigung von zwei katholischen Kliniken im Erzbistum Köln  abgelehnt worden, die sie zwecks Spurensicherung aufgesucht hatte. Hintergrund sei das Verbot der Notfallkontrazeption. pro familia Nordrhein-Westfalen hat nunmehr eine Petition gestartet, die eine Versorgung mit der Notfallkontrazeption in allen deutschen Kliniken sicherstellen soll: "Notfallverhütung für vergewaltigte Frauen in ALLEN deutschen Krankenhäusern" Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB) nimmt hier zu wie folgt Stellung: Die "Pille danach" verhindert ›››

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Schwarz-gelb will „Waffengleichheit“ einschränken

Von |2013-02-13T16:47:23+01:0027.01.2013|

Ein Rechtsstreit kostet Geld für anwaltliche Beratung und Vertretung, Gerichtskosten, Gutachterkosten und mehr. Die Prozesskostenhilfe soll Menschen, die diese Kosten nicht aufbringen können, die Verfolgung oder Verteidigung ihrer Rechte ermöglichen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) legt nun den “Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts” vor, der die auch "Armenrecht" genannte Prozesskostenhilfe erheblich einschränken soll. Zitat aus dem Gesetzesentwurf: "Durch die Absenkung von Freibeträgen, die Verlängerung der Ratenzahlungshöchstdauer um zwei Jahre und die Neuberechnung der PKH-Raten sollen die Prozesskostenhilfeempfänger in stärkerem Maße als bisher an der Finanzierung der Prozesskosten beteiligt werden." Das Bundeskabinett beschloss den Regierungsentwurf am 16. August 2012. ›››

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HUNGERSTREIK – DEMO Tag 4

Von |2013-01-31T08:11:00+01:0024.01.2013|

1039 Tage Lügentheater "Runder Tisch" - Rückblick “Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie eine unabhängige Kommission einsetzt um die Verbrechen der Kirche aufzuklären.” (Norbert Denef, 26.02.2010, ZDF Morgenmagazin) Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK - jeden Freitag Warum: Weil der Deutsche Bundestag das Thema sexualisierte Gewalt und andere Formen von Gewalt seit drei Jahren aussitzt, anstatt konkrete Entscheidungen zu treffen. Weil unsere Bundesregierung eine gerechtere Gesetzesreform, sowie die Aufhebung der Verjährungsfristen verhindert. Weil der scheinheilige Runde Tisch dieser Bundesregierung nichts gebracht hat. Weil Betroffene nach wie vor mit Almosen abgespeist werden - de facto ist nichts passiert! Wann: Jeden Freitag Beginn: 4. Januar 2013 Ende: unbefristet Versammlungsort: www.netzwerkb.org Weitere Teilnehmer der HUNGERSTREIK - DEMO: Marcella Becker Christine Kubacha Maren ›››

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Gericht kippt Verjährung von Missbrauch

Von |2013-02-04T12:48:38+01:0024.01.2013|

Klosterinternat. Zwei ehemalige Schüler werfen Zisterzienser-Pater sexuelle Übergriffe vor. Eine kleine juristische Sensation kündigt sich in Vorarlberg an. Zwei ehemalige Schüler des Klosterinternats Mehrerau in Bregenz haben 2012 wegen sexuellen Missbrauchs durch einen Pater geklagt. Das Kloster hat sich damals auf Verjährung berufen. Dies kommt für das Landesgericht Feldkirch nicht infrage. „Das Gericht hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Verjährungseinrede in beiden Fällen nicht anzunehmen“, sagt Gerichtssprecher Reinhard Flatz. Weiter lesen...

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Was ist Aufklärung?

Von |2013-02-13T16:42:00+01:0017.01.2013|

Jahrhundertelang brachte die katholische Kirche kleine Verfehlungen ganz groß raus. Bei unkeuschen Gedanken, Widerworten gegenüber dem Christenlehre-Fräulein und versäumten heiligen Messen drohten ihre Priester mit Höllenqualen. Das Sünderlein glaubte, was es über Schuld und Strafe hörte. Es fürchtete sich. Mittlerweile ist die Angst von unten nach oben gewandert, von den niederen Rängen in die Reihen der Oberhirten. Kirchenmitglieder zittern nicht mehr vor den Worten der Geistlichkeit, Hierarchen aber bibbern ob des Volkes Stimme. Die Una Sancta hat zwar gute Presse eigentlich nicht nötig, weil ihre Amtsträger sich von Gott auserwählt wähnen und nicht von Menschen gewählt werden. Doch einer Konfession, die ›››

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Kliniken weisen Vergewaltigte ab

Von |2013-01-17T17:34:50+01:0017.01.2013|

Eine vergewaltigte Frau ist von zwei Kölner Krankenhäusern in katholischer Trägerschaft abgewiesen worden. Hintergrund ist eine Ablehnung von Beweissicherung sowie der „Pille danach“. Sie widerspricht den Grundsätzen der katholischen Kirche. Weiter lesen...

HUNGERSTREIK-DEMO Tag 3

Von |2013-01-24T07:45:52+01:0017.01.2013|

1000 Tage politisches Lügentheater - Rückblick  "Die Priester und der Sex - Wie viel Wahrheit wagt die Kirche?" "Sie denken vielleicht, wenn ein Pfarrer, ein Vikar oder ein Bischof von einem Missbrauch erfährt, muss er sofort die Polizei einschalten. Stimmt nicht! Die katholische Kirche prüft diesen Verdachtsfall von sexuellem Missbrauch erst einmal selbst. Diese Überprüfung kann Monate dauern - manchmal dauerte sie in der Vergangenheit sogar Jahre." (hart aber fair - 24. Februar 2010) Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK - jeden Freitag Warum HUNGERSTREIK-DEMO: Weil der Deutsche Bundestag das Thema sexualisierte Gewalt und andere Formen von Gewalt seit drei Jahren aussitzt, anstatt konkrete Entscheidungen zu treffen. Weil unsere ›››

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Ein absehbarer Eklat bei der Aufklärung

Von |2013-01-17T17:37:13+01:0016.01.2013|

Nach dem Zerwürfnis mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer stehen die Bischöfe wieder als Vertuscher da. Es war ein absehbarer Eklat, der ihrem Willen zur echten Aufklärung nicht gerecht wird. Von DANIEL DECKERS Professor Christian Pfeiffer war schnell, wie immer. Kaum sah sich die katholische Kirche in Deutschland im Winter 2010 nach den Berichten über sexuelle Übergriffe von Ordensleuten am Berliner Canisius-Kolleg dem Vorwurf ausgesetzt, Täter in ihren Reihen um jeden Preis geschützt zu haben, war der langjährige Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) zur Stelle.... ...Mal schien Pfeiffer einsichtig, mal nahm er Zugeständnisse, die er kurz zuvor gemacht hatte, umgehend wieder ›››

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Sexueller Missbrauch – Das lange Schweigen der Opfer

Von |2013-01-17T17:35:30+01:0016.01.2013|

Do, 17.01.13 | 22:45 Uhr Gäste: Pola Kinski (Schauspielerin), Andreas Huckele (Buchautor und ehem. Odenwaldschüler), Ursula Enders (Leiterin der Beratungsstelle Zartbitter e.V.), Prof. Christian Pfeiffer (Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen), Dr. Hans Langendörfer (Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz) Pola Kinskis Vorwürfe gegen ihren Vater sorgen für Schlagzeilen: 14 Jahre lang hat der 1991 verstorbene Klaus Kinski seine Tochter missbraucht. Die Anschuldigungen rücken ein Thema in die Öffentlichkeit, über das oft geschwiegen wird. Gleichzeitig steht aktuell die katholische Kirche bei der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs durch Priester in der Kritik. Heftigen Streit löste jetzt die Entscheidung der deutschen Bischöfe aus, den Vertrag über ›››

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Frauennotrufe begrüßen Wahl zum Unwort des Jahres 2012: ‚Opfer-Abo‘

Von |2013-01-17T17:34:31+01:0016.01.2013|

Pressemitteilung: Landesarbeitsgemeinschaft der Frauennotrufe Rheinland Pfalz Die sprachwissenschaftliche Jury der Aktion ‚Unwort des Jahres‘ gab gestern bekannt, dass das Wort ‚Opfer-Abo‘ zum Unwort des Jahres 2012 erklärt wurde. Jörg Kachelmann hatte diesen Begriff in einem Spiegel-Interview verwendet und davon gesprochen, dass Frauen in Vergewaltigungsprozessen ein „Opfer-Abo“ hätten. Die Frauennotrufe in Rheinland Pfalz und ihr Bundesverband Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen bff in Berlin begrüßen ausdrücklich die Begründung der Jury, in der dem diffamierenden Ausdruck ‚Opfer-Abo‘ die statistische Wirklichkeit von Vergewaltigungs-Strafverfahren entgegengesetzt wird. „Betroffene von Vergewaltigung erleben häufig ein Klima des Misstrauens. Der Ausdruck ‚Opfer-Abo‘ ist dafür ein besonders deutliches Beispiel“ sagt Katja Grieger vom ›››

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BBC-Moderator missbrauchte sterbenden Jungen

Von |2013-01-13T15:43:55+01:0013.01.2013|

450 Menschen hatten sich nach Bekanntwerden der ersten Missbrauchsfälle durch den pädophilen Radiomoderator Jimmy Savile bei der Polizei gemeldet. Immer schlimmere Details kommen nun an die Öffentlichkeit. So soll der BBC-Moderator sogar einen elfjährigen Jungen missbraucht haben, der im Sterben lag. Weiter lesen...

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Die hässliche Wirklichkeit

Von |2013-01-17T17:36:47+01:0012.01.2013|

In Deutschland werden – im Gegensatz zu Indien – Vergewaltigungen rigoros geahndet. Oder? Nicht ganz. Opfern wird generell misstraut. Weiter lesen... 

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Uskup Jerman Pecat Penyelidik Kasus Kejahatan Seks di Gereja

Von |2013-01-12T14:57:43+01:0011.01.2013|

Hidayatullah.com—Seorang pakar kriminologi yang menyelidiki kejahatan seksual para rohaniwan gereja terhadap anak-anak telah dipecat oleh lembaga keuskupan Katolik Roma Jerman. Kriminolog Christian Pfeiffer menuduh institusi Katolik itu berusaha menutup-nutupi laporan skandal besar yang terjadi di lingkungan gereja Jerman sejak tahun 1945. Jurubicara Konferensi Uskup Katolik Jerman Matthias Kopp mengatakan, penyelidikan di lingkungan lembaganya tidak akan lagi dilakukan bersama dengan Pfeiffer. “Kami tidak menghentikan proyek penyelidikan ini. Tentu saja penyelidikan ini akan terus dilanjutkan guna mengungkap pelanggaran seksual yang terjadi di dalam Gereja Katolik. Tidak masalah dilakukan dengan atau tanpa Pfeiffer. Kami menghentikan kerjasama dengan Pfeiffer hari ini, karena saling percaya di ›››

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Alemanha: Igreja Católica interrompe investigação sobre abusos sexuais

Von |2013-01-12T14:58:07+01:0011.01.2013|

A Igreja Católica alemã interrompeu a colaboração com o investigador encarregue, desde 2011, de estudar os casos de pedofilia cometidos por padres. Na origem da rutura com a equipa dirigida pelo diretor do Instituto de Criminologia da Baixa-Saxónia, Christian Pfeiffer, estarão divergências acerca das condições de independência do estudo. O porta-voz da Conferência Episcopal alemã, Matthias Kopp, garante que a Igreja “não desistiu da investigação. A pesquisa para apurar os casos de abusos sexuais na Igreja Católica vai continuar, não é uma questão de contar ou não com Pfeiffer, com o qual o trabalho foi dado como terminado, pois o clima ›››

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L’Eglise catholique allemande rompt sa collaboration avec un chercheur qui enquêtait sur la pédophilie

Von |2013-01-12T14:58:27+01:0011.01.2013|

En juillet 2011, la conférence épiscopale allemande avait annoncé l’ouverture complète des archives de près d’une trentaine de ses diocèses à un groupe de chercheurs emmenés par le Professeur Christian Pfeiffer. Mais ce dernier va être remplacé. L’Eglise a annoncé être à la recherche d’un nouveau partenaire. “L’enquête destinée à élucider les affaires liées aux abus sexuels au sein de l’Eglise catholique sera poursuivie avec ou sans Christian Pfeiffer”, a assuré le porte-parole de la Conférence épiscopale. “Mais nous arrêtons là notre collaboration avec ce dernier car la confiance mutuelle est totalement brisée”, a ajouté Matthias Kopp. L’intéressé se défend. Christian ›››

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Falstart z wielkim rozliczaniem niemieckiego Kościoła z grzechów pedofilii

Von |2013-01-12T14:58:46+01:0011.01.2013|

W niemieckim Kościele katolickim nie będzie bezprecedensowych rozliczeń w sprawie pedofilii. Biskupi wycofują się ze współpracy z niezależnymi badaczami, zarzucając im nieuczciwość. Ci zaś oskarżają hierarchów o cenzurę i niszczenie dokumentów ... ...Takie niezależne dochodzenie nie pasowało Kościołowi, który nie potrafi się przyznać do przestępstw i wziąć za nie odpowiedzialności - mówi rzecznik grupy ofiar księży pedofilów Norbert Denef. Weiter lesen...

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Kirche lässt Aufklärung scheitern

Von |2013-01-12T14:59:26+01:0011.01.2013|

Die Zusammenarbeit zwischen dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) und der Deutschen Bischofskonferenz sei beendet worden, sagte der KFN-Leiter Christian Pfeiffer am Mittwoch im Deutschlandfunk. Ein Kirchenvertreter habe ihn darüber informiert. Das Kündigungsschreiben sei bereits unterwegs. Laut Pfeiffer sei das Projekt «an den Zensur- und Kontrollwünschen der Kirche gescheitert», berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Kirche habe darauf beharrt, über die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse sowie über die Auswahl der beteiligten Wissenschaftler bestimmen zu dürfen. Triers Bischof Stephan Ackermann, Missbrauchsbeauftragter der Bischofskonferenz, erklärte: «Das Vertrauensverhältnis zwischen dem Direktor des Instituts und den deutschen Bischöfen ist zerrüttet.» Vertrauen sei aber «für ein so umfangreiches und ›››

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Missbrauch bleibt unerforscht

Von |2013-01-27T18:09:03+01:0011.01.2013|

Bischofskonferenz kündigt Vertrag mit Kriminologischem Institut Die Deutsche Bischofskonferenz will den Missbrauchsskandal nicht mehr vom Kriminologischen Forschungsinstitut (KFN) aufarbeiten lassen. Am Mittwoch kündigte sie vorzeitig den Vertrag und sucht nun nach einem neuen Partner, wie ein Sprecher gegenüber »nd« betonte. Institutschef Christian Pfeiffer sprach gestern von Zensur. »Das Vertrauensverhältnis zwischen dem Direktor des Instituts und den deutschen Bischöfen ist zerrüttet.« Mit diesen Worten kündigte der Trierer Bischof Stephan Ackermann am Mittwoch den Drittmittelvertrag mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut aus Hannover. Die Niedersachsen sollten die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche aufklären. Heftige Kritik kam am Mittwoch von den Opferverbänden. So kritisierte der Vorsitzende ›››

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Kirche bremst Missbrauchsaufklärung

Von |2013-01-27T18:08:45+01:0011.01.2013|

Die Aufklärung der Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen droht „an Zensur- und Kontrollwünschen“ zu scheitern. Nicht nur der beauftragte Kriminologe ist stinksauer. BERLIN dapd/dpa | Um die wissenschaftliche Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche ist heftiger Streit entbrannt, in dessen Folge das Projekt zu scheitern droht. Die Deutsche Bischofskonferenz und der von ihr mit der umfassenden Untersuchung beauftragte Kriminologe Christian Pfeiffer erheben schwere Vorwürfe gegeneinander. Die Kirche stößt sich am Auftreten Pfeiffers und sieht das Vertrauensverhältnis als zerrüttet an, wie der Trierische Volksfreund berichtet. Noch ist das Aus der bereits 2011 abgekündigten Studie noch nicht besiegelt: „Ob mit Pfeiffer oder ›››

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Kriminologe Pfeiffer: Viele Missbrauchsakten wurden vernichtet

Von |2013-01-27T18:08:24+01:0011.01.2013|

Die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals der katholischen Kirche sollte zerstörtes Vertrauen wiederherstellen. Jetzt ist das Projekt im Streit um die Zensur geplatzt. Von Bastian Lauer und Michael Pohl ...Opferverband klagt über zu geringe Entschädigungszahlungen Im Schnitt zahlte die Diözese Augsburg damit gut 7000 Euro an jedes Opfer in den abgearbeiteten Fällen. Viel zu wenig, klagt der Opfervertreter Norbert Denef vom Betroffenen-Bündnis NetzwerkB. „Eine zerstörte Kindheit mit jahrzehntelangen Folgen für Beruf und Gesundheit sind mit Entschädigungen unter 100.000 Euro nicht angemessen kompensiert“, sagt der 63-jährige Sachse, der in seiner Kindheit und Jugend selbst lange von einem Priester missbraucht wurde. Ohnehin liefen die Entschädigungen – ›››

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Befristeter Kirchenaustritt!

Von |2013-03-12T19:37:38+01:0011.01.2013|

Sehr geehrter Herr Denef, ich selber bin in der katholischen Kirche und gewinne immer mehr den Eindruck, dass die katholische Kirche mich an meiner Beziehung zu Gott Vater und Mutter (be)-hindert. Würde die katholische Kirche Gott fragen, wie sie mit den Missbrauchsfällen umzugehen hat, müssten Sie dieses weitere Leid, verbunden mit einem nervenaufreibenden Kampf, nicht ertragen. Von daher habe ich mich entschlossen, aus der Kirche „befristet“ solange auszutretten, bis die katholische Kirche sich mit ihrer Organisation bezüglich Wiedergutmachung geeinigt hat. Für das Jahr 2013 habe ich mich entschieden, Ihnen monatlich einen Spendenbetrag in der Höhe meines ersparten Kirchensteuerbetrages zur Verfügung zu stellen. Ich ›››

Enthüllungen der Schwester erschüttern Nastassja Kinski

Von |2013-01-17T17:37:40+01:0011.01.2013|

Die Schauspielerin Nastassja Kinski hat sich "erschüttert" über den jahrelangen sexuellen Missbrauch ihrer Schwester Pola durch ihren Vater Klaus Kinski gezeigt. "Ich bin zutiefst erschüttert", schrieb Nastassja Kinski in der "Bild"-Zeitung. "Aber: Ich bin stolz auf ihre Kraft, ein solches Buch zu schreiben. Ich kenne den Inhalt. Ich habe ihre Worte gelesen. Und ich habe lange geweint." Weiter lesen... 

netzwerkB fordert gesetzliche Reformen

Von |2013-02-13T16:41:37+01:0011.01.2013|

Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB) hat die Position der katholischen Kirche bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals kritisiert. "Die Kirche ist noch nicht so weit sich zu öffnen, teilte der Verband mit. Der Vorsitzende von "netzwerkB", Norbert Denef, sagte im Nordwestradio: 
"Das Prinzip der freiwilligen Selbstverpflichtung greift nicht. Man würde ja auch nicht die Mafia bitten, ihre eigenen Verbrechen aufzuklären." Denef fordert eine gesetzliche Reform mit einer Anzeige und Meldepflicht von Missbrauch. Mit Norbert Denef sprach Nordwestradio-Moderator Jörn Albrecht. Quelle: http://www.radiobremen.de

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Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologen Pfeiffer vor

Von |2013-01-27T18:08:06+01:0010.01.2013|

BONN/HANNOVER Um den Stopp einer Studie zu Missbrauch in der katholischen Kirche wird weiter heftig gestritten. Die Bischofskonferenz wehrt sich nun juristisch gegen Zensur-Vorwürfe, die der Kriminologe Pfeiffer erhebt. ...Der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB), Norbert Denef, forderte neue Gesetze zur Aufklärung sexuellen Missbrauchs. Nötig seien eine Anzeige- und Meldepflicht sowie eine Überarbeitung der Verjährungsfrist, sagte Denef. „Wenn es darum geht, kleinen Jungs die Vorhaut abzuschneiden, dann sind die Ja-Sager im Bundestag sofort bereit, ein Gesetz zu ändern. Wenn es darum geht, Kinder vor sexualisierter Gewalt zu schützen, dann ist unterm Strich nichts passiert.“ Weiter lesen...

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Bundesweite Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ gestartet

Von |2013-01-27T18:07:43+01:0010.01.2013|

Neutrale Unabhängige Forschung zum Missbrauchsskandal der Kirche gefordert. Aufarbeitung dürfe nicht verantwortlichem Institution überlassen werden.... ...Sprechen, nicht totschweigen Im Mittelpunkt der neuen Kampagne steht Rörig zufolge die Aufklärung in Familien, Kindertagesstätten, Schulen, Heimen, Sportvereinen und Kirchengemeinden. "Eltern und alle, die beruflich und in ihrer Freizeit mit Kindern arbeiten, sollten durch die Kampagne ermutigt werden, in Einrichtungen und Institutionen das Thema offen anzusprechen und Schutzkonzepte einzufordern." Die Kinderschutzorganisation Innocence in Danger kritisierte, über sexuellen Missbrauch müsse "nicht abstrakt und angedeutet, sondern konkret und genau" gesprochen werden. Der Schutz der Kinder verlange mehr als eine Kampagne, die zum Reden ermutige, sagte Geschäftsführerin Julia ›››

German minister raps Catholic bishops over abuse study

Von |2013-01-27T18:07:23+01:0010.01.2013|

(Reuters) - Germany's justice minister said on Thursday the country's Roman Catholic Church appeared to be shrinking from independent scrutiny after bishops sacked a top criminologist they had hired to investigate clerical sexual abuse.... ...Norbert Denef, a spokesman for the Netzwerk B group for victims of sexual abuse, said the German Catholic Church's action showed it remained unable to accept responsibility for clerical sexual abuse. He urged politicians to make reporting and prosecuting abuse cases a legal obligation to prevent institutional cover-ups. Weiter lesen... 

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Es war einmal ein großer Aufklärer

Von |2013-01-17T17:38:49+01:0010.01.2013|

Über Jahrzehnte hatte die Kirche das Thema sexuelle Gewalt verdrängt, die Täter geschützt, die Opfer alleine gelassen. Als die Taten an die Öffentlichkeit kamen, gab Kardinal Marx den großen Aufklärer - doch einer unabhängigen Analyse hat er sich in den Weg gestellt. Weiter lesen... 

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Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologen vor

Von |2013-01-27T18:07:03+01:0010.01.2013|

Bonn/hannover. Im Streit um die gestoppte Studie zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche geht die Deutsche Bischofskonferenz rechtlich gegen Zensurvorwürfe vor.... ...Der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB), Norbert Denef, forderte neue Gesetzte zur Aufklärung sexuellen Missbrauchs. Nötig seien eine Anzeige- und Meldepflicht sowie eine Überarbeitung der Verjährungsfrist, sagte Denef. «Wenn es darum geht, kleinen Jungs die Vorhaut abzuschneiden, dann sind die Ja-Sager im Bundestag sofort bereit, ein Gesetz zu ändern. Wenn es darum geht, Kinder vor sexualisierter Gewalt zu schützen, dann ist unterm Strich nichts passiert.» Weiter lesen...

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Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologen vor

Von |2013-01-27T18:06:37+01:0010.01.2013|

Im Streit um die gestoppte Studie zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche geht die Deutsche Bischofskonferenz rechtlich gegen Zensurvorwürfe vor. Bonn/Hannover - Im Streit um die gestoppte Studie zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche geht die Deutsche Bischofskonferenz rechtlich gegen Zensurvorwürfe vor. Der Hannoveraner Kriminologe Christian Pfeiffer sei aufgefordert worden, nicht mehr von Zensur in der Kirche zu sprechen, weil dies schlichtweg falsch sei, teilte die Bischofskonferenz am Donnerstag in Bonn mit. Der Direktor des ursprünglich mit der Studie beauftragten Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) sagte, er habe von der Kirche eine Unterlassungserklärung erhalten.... ...Der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt ›››

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Pater Mertes, übernehmen Sie!

Von |2013-01-12T15:00:15+01:0010.01.2013|

Die katholischen Bischöfe beenden brüsk die Zusammenarbeit mit dem hoch angesehenen, unabhängigen Kriminologen Christian Pfeiffer. Das ist ein Desaster für die Glaubwürdigkeit der Oberkirche bei der Aufarbeitung der sexuellen Gewaltverbrechen durch Priester. Was tun? Dazu bei Kommentar von Thomas Seiterich Schwamm drüber? Alles Schnee von gestern? Knapp drei Jahre nach der Aufdeckung der massenhaften sexuellen Gewaltverbrechen von katholischen Geistlichen gegen Kinder scheint die öffentliche Empörung in Deutschland abgeebbt zu sein. Nur ein Opfer-Vertreter wie der ehedem in der Kirche sexuell missbrauchte Norbert Denef fastet aktuell im Hungerstreik, um gegen das Vergessen und Übergehen der Opfer zu protestieren. Weiter lesen... 

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„An ihren Taten werdet ihr sie erkennen“

Von |2013-01-27T18:05:55+01:0010.01.2013|

Von Harald Biskup Norbert Denef, der selbst jahrelang missbraucht wurde, ist enttäuscht von der mangelnden Missbrauchsaufklärung in der katholischen Kirche. "Aus Sicht der Betroffenen hat sich nichts verändert", sagt er. Herr Denef, wie beurteilen Sie das Scheitern des Forschungsprojekts? Das hatte sich ja schon abgezeichnet, und ich fühle mich mit meinen Befürchtungen bestätigt. Das Modell konnte auf der Basis einer freiwilligen Selbstverpflichtung der katholischen Kirche einfach nicht funktionieren. Die gemeinsame Unterzeichnung des Vertrags durch den Vertreter der Bischofskonferenz und den Kriminologen Christian Pfeiffer war eine große Aktion für die Presse. Passiert ist danach nichts mehr. Am Anfang hatte man den Eindruck, dass ›››

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Aufarbeitung unmöglich?

Von |2013-02-04T11:00:22+01:0010.01.2013|

● Die Deutsche Bischofskonferenz hat am Mittwoch hat den Drittmittelvertrag mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut (KFN) aufgekündigt. Damit steht die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche wieder am Anfang. Überrascht sie die Kündigung? Nicht wirklich. Wir hatten schon Bedenken, als die Zusammenarbeit im Juni 2011 angekündigt wurde. Zu glauben, die Kirche hätte Interesse an einer ehrlichen Aufarbeitung der Missbrauchsfälle, ist so, als würde man glauben, die Mafia könnte ihre Verbrechen selber aufarbeiten. ● Was hat Sie damals so skeptisch gemacht? Immerhin war den Forschern vom KFN ja umfassender Aktenzugang garantiert worden. In einigen Diözesen sollte dies gar für alle Personalakten seit 1945 gelten. ›››

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HUNGERSTREIK-DEMO Tag 2

Von |2013-01-17T08:15:46+01:0010.01.2013|

Weiße Kreuze der Bundesregierung - statt Hilfen für Betroffene: Der Bundesbeauftragte Johannes-Wilhelm Rörig stellt am 10. Januar 2013 unter dem Motto "Kein Raum für Missbrauch" eine Kampagne vor. Mit weißen Kreuzen auf Anstecknadeln, Plakaten und Aufklebern sollen zukünftig Kinder vor sexualisierter Gewalt geschützt werden. Norbert Denef und weitere Teilnehmer im HUNGERSTREIK - jeden Freitag Warum HUNGERSTREIK-DEMO: Weil der Deutsche Bundestag das Thema sexualisierte Gewalt und andere Formen von Gewalt seit drei Jahren aussitzt, anstatt konkrete Entscheidungen zu treffen. Weil unsere Bundesregierung eine gerechtere Gesetzesreform, sowie die Aufhebung der Verjährungsfristen verhindert. Weil der scheinheilige Runde Tisch dieser Bundesregierung nichts gebracht hat. Weil de facto nichts passiert ist. Wann: Jeden Freitag Beginn: 4. ›››

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Wer hat nun Schuld?

Von |2013-02-13T16:41:13+01:0010.01.2013|

"Stellen Sie sich vor, die Mafia würde ihre eigene Verbrechen aufarbeiten wollen, das würde auch nicht gehen. Jeder würde sagen, das ist ja verrückt, das geht gar nicht. Hier versucht diese Täterorganisation katholische Kirche ihre Verbrechen selber aufzuarbeiten."

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Zensur

Von |2013-02-21T21:03:30+01:0010.01.2013|

"Als würde man davon ausgehen, dass es möglich sei, dass die Mafia ihre eigenen Verbrechen selber aufklärt"

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«Was die Kirche macht, ist Manipulation»

Von |2013-01-27T18:04:44+01:0009.01.2013|

KÖLN/MZ. Der Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche ist durch das Zerwürfnis mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer plötzlich wieder zum Thema geworden. Harald Biskup sprach darüber mit Norbert Denef (63), Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt. „Was die Kirche macht, ist Manipulation“Opfer-Sprecher Denef hält den Vorwurf der Zensur für glaubhaft Wie beurteilen Sie das Scheitern des Aufklärungs-Projektes? Norbert Denef: Das hatte sich ja schon abgezeichnet, und ich fühle mich mit meinen Befürchtungen bestätigt. Das Modell konnte auf der Basis einer freiwilligen Selbstverpflichtung der katholischen Kirche einfach nicht funktionieren. Die gemeinsame Unterzeichnung des Vertrags durch den Vertreter der Bischofskonferenz und den Kriminologen Christian ›››

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Скандал из-за священников-педофилов: эксперты не устроили церковь

Von |2013-01-12T15:00:51+01:0009.01.2013|

В Германии из-за конфликта следователей со священнослужителями приостановлено расследование случаев массовых обвинений в педофилии.... ...Норберт Денеф в детстве пережил надругательства со стороны священника-педофила, а сегодня руководит организацией, объединяющей жертв насилия (netzwerkB). По его словам, действия церкви можно сравнить с тем, как ведет себя мафия. “Расследование этих преступлений должно быть независимым,” — заявил он. Weiter lesen...

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„Es hat sich nichts geändert“

Von |2013-02-21T21:03:09+01:0009.01.2013|

Von HARALD BISKUP Norbert Denef ist Mitglied im Netzwerk Betroffener. Er selbst wurde jahrelang missbraucht. Er hatte das Scheitern des Forschungsprojekts schon befürchtet. Herr Denef, wie beurteilen Sie das Scheitern des Forschungsprojekts? Das hatte sich ja schon abgezeichnet, und ich fühle mich mit meinen Befürchtungen bestätigt. Das Modell konnte auf der Basis einer freiwilligen Selbstverpflichtung der katholischen Kirche einfach nicht funktionieren. Die gemeinsame Unterzeichnung des Vertrags durch den Vertreter der Bischofskonferenz und den Kriminologen Christian Pfeiffer war eine große Aktion für die Presse. Passiert ist danach nichts mehr. Am Anfang hatte man den Eindruck, dass es von der Amtskirche einen ernsthaften ›››

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Die Aufarbeitung der Kirche ist gescheitert

Von |2013-02-21T21:02:45+01:0009.01.2013|

Eine unabhängige Missbrauchsstudie passte der Katholischen Kirche nicht mehr, sagt Betroffenensprecher Denef im Interview. Weil sie keine Verantwortung übernehmen will. ZEIT ONLINE: Die Katholische Kirche hat das Forschungsprojekt zur Aufarbeitung ihres Missbrauchsskandals vorerst gestoppt. Warum ist die Studie ihrer Ansicht nach gescheitert? Norbert Denef: Die Bischofskonferenz versprach unter dem Druck der Öffentlichkeit eine Aufklärung. Tatsächlich gibt es in der Kirche auch Kreise, die einen Täterschutz wollen und die Taten als "Fehltritte" bagatellisieren. Der römisch-katholischen Kirche selbst fällt es bei jedem konkreten Einzelfall schwer, die Verbrechen einzugestehen und eine Mitverantwortung zu übernehmen. Und natürlich passt eine Schuld der Kirche nicht in das Konzept ›››

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Aufklärer wirft katholischer Kirche Zensur vor

Von |2013-01-27T18:04:16+01:0009.01.2013|

Die Vorwürfe wiegen schwer: Bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche wirft der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer, der Kirche Zensur vor. Sein Institut hatte von der Deutschen Bischofskonferenz vor knapp zwei Jahren den Auftrag erhalten, die Fälle wissenschaftlich aufzuarbeiten. Am Mittwoch kündigte diese den Vertrag nun fristlos. Als Grund nannte der Missbrauchsbeauftragte der Bischofskonferenz, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, "mangelndes Vertrauen" in den hannoverschen Experten. Den Vorwurf der Zensur will Ackermann auf keinen Fall gelten lassen. Für das Projekt werde in den kommenden Wochen ein neuer Partner gesucht. Pfeiffer plant unterdessen eine eigene Studie.... ...Leutheusser-Schnarrenberger ›››

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Katholische Kirche stoppt Aufklärung von Missbrauch

Von |2013-01-27T18:03:44+01:0009.01.2013|

Es sollte eine umfassende Offenlegung vom Missbrauch in der katholischen Kirche werden. Doch diese weigert sich, ihre Daten offenzulegen.... ...Scharfe Kritik von Opferverbänden Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB) hat die Position der katholischen Kirche bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals kritisiert. "Die Kirche ist noch nicht so weit sich zu öffnen", teilte der Verband mit. Der Vorsitzende des Opferverbandes, Norbert Denef, erklärte derweil, dass das Prinzip der freiwilligen Selbstverpflichtung nicht greife. Er forderte eine gesetzliche Reform mit einer Anzeige und Meldepflicht von Missbrauch. Weiter lesen...

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Rückschlag für Aufklärung des Missbrauchsskandals in der Kirche

Von |2013-01-27T18:03:19+01:0009.01.2013|

Kriminologe Pfeiffer kritisiert Kontrollversessenheit Berlin (dapd). Eine umfassende Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche rückt in weite Ferne. Die Zusammenarbeit mit dem seit anderthalb Jahren mit dem Projekt befassten Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) wurde von der Deutschen Bischofskonferenz gekündigt, wie diese am Mittwoch mitteilte. Unterdessen übt Institutsleiter Christian Pfeiffer scharfe Kritik an den Kirchenvertretern.... ...Enttäuschung herrscht nach den neuesten Entwicklungen beim Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB). "Die Kirche ist noch nicht so weit sich zu öffnen", teilte der Verband bereits am Dienstag mit. Das Prinzip der freiwilligen Selbstverpflichtung sei gescheitert. Weiter lesen...

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Kriminologe Pfeiffer unterstellt katholischer Kirche Zensur

Von |2013-01-27T18:02:47+01:0009.01.2013|

Vertragsbedingungen für Missbrauchsstudie sollten geändert werden Das Gespräch führte Dirk Müller Nach den 2010 bekannt gewordenen Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche wurde das Kriminologische Zentralinstitut Niedersachsen mit einer Untersuchung beauftragt. Institutschef Christian Pfeiffer berichtet von Versuchen zweier Diözesen, die Berichte vor der Veröffentlichung genehmigen zu wollen - und von offenbar vernichteten Akten. Dirk Müller: Priester, Ordensleute und auch angestellt Erzieher - im Januar 2010 berichtet der "Spiegel" über zahlreiche Fälle, bei denen Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht wurden, unter dem Dach der katholischen Kirche. Die Ereignisse am Canisius-Kolleg in Berlin standen und stehen dafür stellvertretend. Die deutschen Bischöfe haben daraufhin versprochen, ›››

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Kirche stoppt Aufklärung des Missbrauchsskandals

Von |2013-01-27T18:02:23+01:0009.01.2013|

Akten aller Diözesen sollten untersucht, Missbrauchsopfer und Täter befragt werden, es sollte die weltweit umfassendste Untersuchung zum Thema werden - doch nun ist sie gescheitert: Katholische Bischöfe beenden das Projekt, das sexuelle Übergriffe von Priestern untersuchen sollte. Forschungsdirektor Pfeiffer wirft der Kirche nun unangemessene Zensur- und Kontrollwünsche vor. Weiter lesen...

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Betroffene beurteilen kirchliche Aufarbeitung als gescheitert

Von |2013-01-27T18:01:48+01:0009.01.2013|

Mindestens 100.000 Euro als Kompensation, eine Anzeige- und Meldepflicht, die konsequente Durchsetzung der Maßstäbe des Rechtsstaates im kirchlichen Umfeld. Das forderte das netzwerkB am Dienstag als Konsequenz aus der kirchlichen und politischen Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs durch Priester. ARIK PLATZEK Dienstag, 8. Januar 2013 „Die Zusammenarbeit der Deutschen Bischofskonferenz als höchstes Gremium der römisch-katholischen Kirche in Deutschland und dem kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, geleitet von dem ehemaligen Landesjustizminister Prof. Dr. Christian Pfeiffer, ist gescheitert“, hieß es in einer Stellungnahme von netzwerkB, einem Zusammenschluss von Betroffenen sexualisierter Gewalt. Zur Begründung berief sich das Netzwerk auf Quellen aus dem Umfeld eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts, welche ›››

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Der Beharrliche

Von |2013-01-10T13:52:52+01:0008.01.2013|

Im Hungerstreik an jedem Freitag: Norbert Denef Vor 20 Jahren hat Norbert Denef das erste Mal über den Missbrauch gesprochen. Und seitdem hat er nicht wieder damit aufgehört. Der heute 63-jährige wurde in seiner sächsischen Heimatstadt Delitzsch als Messdiener in der katholischen Kirche jahrelang missbraucht - und als er endlich darüber reden konnte, waren die Straftaten verjährt. Denef setzt sich dafür ein, dass diese Verjährungsfristen abgeschafft werden. Er demonstriert vor dem Vatikan gegen zu lasche Behandlungen katholischer Geistlicher die sich an Kindern vergingen, gründete ein Netzwerk für Betroffene von sexualisierter Gewalt (netzwerkB), trat 46 Tage lang in den Hungerstreik, sammelte 63.800 ›››

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Kirchliche Aufarbeitung gescheitert

Von |2013-05-06T19:53:29+02:0008.01.2013|

Die Zusammenarbeit der Deutschen Bischofskonferenz als höchstes Gremium der römisch katholischen Kirche in Deutschland und dem kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, geleitet von dem ehemaligen Landesjustizminister Prof. Dr. Christian Pfeiffer, ist gescheitert. Die Vereinbarte Untersuchung sämtlicher Personalakten zusammen mit unabhängigen Experten die im Juni 2011 bundesweit angekündigt worden war, wird nicht stattfinden, berichten uns verschiedene Quellen aus dem Umfeld der Vertragspartner. Im kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen selbst wurden zwei Mitarbeiter für die Studie bereits frei gesetzt. Hierzu erklärt Norbert Denef im Namen des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, kurz netzwerkB, (www.netzwerkb.org), der Öffentlichkeit wie folgt: "Wir fühlen uns bestätigt. Was wir erleben entspricht auch ›››

Am Ende werden wohl die Richter entscheiden

Von |2013-01-09T16:58:31+01:0008.01.2013|

Noch ist das Beschneidungsgesetz nicht beschlossen, doch Klagen dagegen sind wahrscheinlich. Bundesregierung und Bundestag wollen klarstellen, dass die Vorhautbeschneidung von Jungen in Deutschland nicht strafbar ist. Allerdings werde wohl auch beim Streit über die Beschneidung am Ende das Bundesverfassungsgericht das letzte Wort haben, vermutet Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Die geplante gesetzliche Regelung müsse daher besonders gründlich vorbereitet werden, sagte sie dem Spiegel am Wochenende. Weiter lesen... Mehr auf netzwerkB: Beschneidung von Kindern

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Fernsehtipp: Kampf der Opfer gegen die Verjährungsfrist

Von |2013-01-07T23:26:21+01:0007.01.2013|

Sat 1 Wissenschaftsmagazin PLANETOPIA am 7. Januar 2013 um 22:15 Uhr Die Sendung beschäftigt sich mit einem der dringendsten Anliegen Norbert Denefs: der Aufhebung der Verjährungsfristen bei Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung. Norbert Denef ist der Sprecher von netzwerkB, dem Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. (www.netzwerkb.org)

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Schutzlose Kinder

Von |2013-01-10T13:52:06+01:0006.01.2013|

Fachberatungsstellen fordern mehr Personal, um die Vorgaben des Bundeskinderschutzgesetzes nach Schutzkonzepten zu erfüllen. Aber die Stadt winkt ab. Weiter lesen... 

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Spätfolgen von Kindesmisshandlung – Die Bombe im Gehirn

Von |2013-01-09T23:29:52+01:0006.01.2013|

Gastbeitrag von Sarah Mohn Kindesmisshandlung hinterlässt nicht nur NARBEN im Gehirn, wie bisher wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, sondern verursacht bleibende gravierende Schäden im Gehirn, aus denen sämtliche weitere Spätfolgen resultieren, wie nun eine neue veröffentlichte Langzeitstudie beweisen konnte. Die Langzeitstudie, die gerade vom englischen ins Deutsche übersetzt wird, macht dies auf geballte, sehr nüchterne Weise anschaulich, wie tiefgreifend und nachhaltig in allen Lebensbereichen diese Langzeitfolgen sich bei Betroffenen auswirken. Eine sehr aufschlussreiche und wissenschaftlich fundierte Studie, die an Betroffene im Alter von ca. 50 Jahre durchgeführt wurde, die im Kindesalter sex. Gewalt erlitten. Dr. Felliti, Leiter der Adverse Childhood Experiences (ACE) ›››

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Norbert Denef fastet freitags gegen Verjährung

Von |2013-01-10T13:52:25+01:0005.01.2013|

Von Christina Düvell-Veen Scharbeutz - Norbert Denef (63) hat sich gestern wieder zu Wort gemeldet. Der Scharbeutzer, der im Juni 2012 bundesweit Schlagzeilen machte, weil er in den Hungerstreik trat und diesen nach 46 Tagen beendete, kündigte im Internet eine Fastenaktion an: "Wann : Jeden Freitag; Beginn: 4. Januar 2013; Versammlungsort: www.netzwerkb.org; Ende: unbefristet". Als Kind wurde der ehemalige Ministrant Denef in der katholischen Kirche seiner Heimatstadt  Delitzsch in Sachsen sexuell missbraucht - erst vom Pfarrer, dann vom Chorleiter. Danach hat er 35 Jahre lang geschwiegen. Seit Jahren kämpft er dafür, dass das ihm angetane Unrecht anerkannt wird und dass die Verjährungsfristen ›››

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Martyrium der jungen Inderin – Freund erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei

Von |2013-01-10T13:49:35+01:0005.01.2013|

Noch immer „zittert er vor Qualen“: Der Freund der nach einer Gruppenvergewaltigung gestorbenen Inderin hat sich knapp drei Wochen nach der Tat erstmals öffentlich geäußert. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Weiter lesen... - Mehr auf netzwerkB: Indische Regierungspartei erwägt Kastration von Vergewaltigern Opfer von Massenvergewaltigung in Indien gestorben

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Hunderte Pädophile in sieben Ländern festgenommen

Von |2013-01-06T20:55:10+01:0004.01.2013|

US-Polizisten haben bei einem internationalen Großeinsatz 245 mutmaßliche Pädophile festgenommen und 123 Kinder als Missbrauchsopfer identifiziert. Die Kinder waren zwischen zwei und zwölf Jahre alt, rund ein Drittel von ihnen lebte bei den Tätern.... ...Ermittler hatten fünf Wochen lang gefahndet, die "Operation Sunflower" wurde im Dezember abgeschlossen. Die Ermittlungen erzählten eine Geschichte weitreichender und gewalttätiger Ausbeutung sehr junger Kinder, sagte ICEMorton. "Die traurige Realität ist, dass Ausbeutung von Kindern ein Teil des modernen Lebens ist und auf der ganzen Welt in großem Stil vorkommt." Teilweise werde Kindesmissbrauch live im Internet gestreamt. Gesamten Artikel lesen...

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HUNGERSTREIK-DEMO Tag 1

Von |2013-01-10T08:32:05+01:0004.01.2013|

Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK - jeden Freitag will er fasten. Kinder, die heute sexualisierte und andere Formen von Gewalt erfahren, können oft erst Jahrzehnte später darüber sprechen. Dann ist alles verjährt. Die Täter können nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden - die Verjährungsfristen müssen weg! Warum HUNGERSTREIK-DEMO: Weil der Deutsche Bundestag das Thema sexualisierte Gewalt und andere Formen von Gewalt seit drei Jahren aussitzt, anstatt konkrete Entscheidungen zu treffen. Weil unsere Bundesregierung eine gerechtere Gesetzesreform, sowie die Aufhebung der Verjährungsfristen verhindert. Weil der scheinheilige Runde Tisch dieser Bundesregierung nichts gebracht hat. Weil de facto nichts passiert ist. Wann: Jeden Freitag Beginn: 4. Januar 2013 Ende: unbefristet Versammlungsort: www.netzwerkb.org ›››

Missbrauch verjährt nicht mehr

Von |2013-01-10T13:51:07+01:0002.01.2013|

Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern unter 12 Jahren ist in der Schweiz nicht mehr verjährbar. Eine entsprechende Gesetzesänderung ist am 1. Januar in Kraft getreten. Sie gilt auch für Straftaten, die am 30. November 2008 noch nicht verjährt waren. Weiter lesen...  

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Erinnerung: 20 Jahre Bruch der Schweigemauer

Von |2013-01-29T18:40:36+01:0001.01.2013|

Von Norbert Denef Vor 20 Jahren habe ich bei einem Geschwistertreffen im Beisein der beiden Täter mein Schweigen gebrochen und sprach zum ersten Mal den Satz aus, nachdem ich ihn ein Jahr lang vor einem Spiegel heimlich geübt hatte: "Ich bin sexuell missbraucht worden." 35 Jahre lang hatte ich geschwiegen. Die Erinnerungen an die ersten Jahre nach dem Bruch meiner Schweigemauer sind schmerzhafte Wunden die immer wieder aufreißen, denn es hat sich in unserer Gesellschaft am Leid der Betroffenen von sexualisierter und anderen Formen von Gewalt nicht‘s verändert - die Politik lässt uns Betroffene im Regen stehen, schützt lieber die Täter. Nach meinem ›››

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