„Die Kirchen müssen die Heimkinder entschädigen“

Von |2013-03-02T21:23:31+01:0028.02.2013|

Das ehemalige Heimkind Alexander Markus Homes fordert Aufklärung und Entschädigung Aschaffenburg (ots) - Anlässlich der Ausstrahlung des Filmes "Und alle haben geschwiegen" fordert das ehemalige Heimkind Alexander Markus Homes, dass die Kirchen endlich Verantwortung für die Gräuel übernehmen, die den Heimkindern angetan wurden. "Es ist völlig inakzeptabel, dass trotz der bekannten Fakten die Kirchen sich noch immer aus der Verantwortung stehlen. Es findet keine umfassende Aufklärung statt und die Kirchen sind auch nicht gewillt, die Opfer angemessen für das erlittene Leid zu entschädigen", so Homes. Weiter lesen...

HUNGERSTREIK – DEMO Tag 9

Von |2013-03-07T14:59:15+01:0028.02.2013|

Die Bundesregierung hat versagt! Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK - jeden Freitag Warum: Weil der Deutsche Bundestag das Thema sexualisierte Gewalt und andere Formen von Gewalt seit drei Jahren aussitzt, anstatt konkrete Entscheidungen zu treffen. Weil unsere Bundesregierung eine gerechtere Gesetzesreform, sowie die Aufhebung der Verjährungsfristen verhindert. Weil der scheinheilige Runde Tisch dieser Bundesregierung nichts gebracht hat. Beginn: 4. Januar 2013 Ende: unbefristet Weitere Teilnehmer der HUNGERSTREIK - DEMO: Marcella Becker Christine Kubacha Maren Susanne Jensen Gerborg Glanz Katharina M. Stefan Scharmach Anita Birke Bettina Mai Sonja Jasmin Klett Ela Badewien David Farago Andrea Prof. Dr. Gernot Lucas Petra Broder Helen Vogel Josef Mehl _ Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 ›››

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Sexueller Missbrauch in der Kirche „Wie bei Überlebenden von Folter“

Von |2013-03-15T16:55:47+01:0027.02.2013|

Einer Studie zufolge leidet rund die Hälfte aller Betroffenen an Symptomen wie Depression, Paranoia, Albträumen und Schlafstörungen. Wien/Kb. Von einem „erschreckenden Bild“, das teilweise an Überlebende von Folter erinnert, sprach Psychologin Brigitte Lueger-Schuster am Dienstag bei der Präsentation ihrer Studie über Spätfolgen für Missbrauchsopfer. Rund die Hälfte der Betroffenen leide an schweren „posttraumatischen Belastungsstörungen“, mehr als 80 Prozent zumindest unter einzelnen Symptomen wie Albträumen, Depressionen, Paranoia, sexuellen Problemen und „Flashbacks“. „Eine gesunde Gruppe“ – also Personen, die die Geschehnisse größtenteils überwunden haben – „gibt es nicht“, so Lueger-Schuster bei einem Symposium der Kommission zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in kirchlichen Institutionen. Weiter ›››

Sexueller Missbrauch – war da was?

Von |2013-03-21T20:36:12+01:0025.02.2013|

Kommentar von Kirsten Diercks Wir erinnern uns: Vor noch nicht mal einer Woche traten die drei federführenden Ministerinnen im Kampf gegen sexuelle Gewalt vor die Öffentlichkeit und verkündeten... - ja, was eigentlich? Im Prinzip nichts, außer dass sie auf einem guten Weg seien, freilich ohne zu erwähnen, dass dieser aus Holz ist. Hoch schlugen die Wellen der Empörung in den Medien angesichts dieser offensichtlichen Untätigkeit und dem erbärmlichen Ergebnis, dass von den beschlossenen Hilfen noch nichts bei den Opfern angekommen ist. In vielen Zeitungen schaffte es diese Meldung auf die Titelseiten, kritische Kommentare gingen mit der Aufforderung, endlich etwas für die ›››

Päpstin Carolin

Von |2013-03-03T16:44:50+01:0023.02.2013|

Die Deutsche Bischofskonferenz hat beschlossen in Führungspositionen mehr Frauen einzusetzen, natürlich nur in Führungspositionen die nicht die Weihe voraussetzen. Carolin Kebekus bewirbt sich trotzdem auf ihren Traumberuf als Päpstin. Kardinal Joachim Meisner: "Da haben Sie nicht die Figur dazu." Werden Sie netzwerkB-Fördermitglied – auch beitragsfrei!

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Der Stellvertreter

Von |2013-03-13T14:05:42+01:0022.02.2013|

Jahrelang wird Norbert Denef als Kind von einem katholischen Priester missbraucht. Als Erwachsener zeigt er seinen Peiniger an – und erwirkt als erstes Opfer in Deutschland ein nennenswertes Schmerzensgeld VON HARALD BISKUP Wahrscheinlich ist das große ovale Holzportal mit den schweren Eisenbeschlägen auch jetzt wieder zugesperrt. Wie jedes Mal, wenn er einen neuen Anlauf unternommen hat, an den Ort zurückzukehren, mit dem er schlimmste traumatische Erinnerungen verbindet, Abscheu und Ekelgefühle. „Da oben ist es passiert, tagsüber auf der Couch, abends im Bett“, sagt Norbert Denef, als wir vor dem Haus des einstigen Vikars stehen. „Man müsste es abreißen, es atmet immer ›››

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Ich rannte wie besessen in meinem Hamsterlaufrad

Von |2013-03-20T21:38:50+01:0021.02.2013|

Offener Brief an die für die Umsetzung der Forderungen des sog. Runden Tisches zuständigen Bundesministerien für Familie, Justiz & Wissenschaft Sehr geehrte Damen & Herren, es erschüttert mich zutiefst, dass Sie nach über einem Jahr noch keine der im Maßnahmekatalog zur Aufarbeit sexuellen Missbrauchs aufgelisteten Forderungen, die zu einer Verbesserung der Situation der Opfer führen, umgesetzt haben! Es heißt, die beste Rache sei ein glückliches Leben - nur stellt sich vielen Betroffenen täglich die ganz elementare Frage: wovon? Es geht nicht bloß um eine qualifizierte therapeutische Versorgung, sondern um eine finanzielle Absicherung. Bislang tritt man als nur eingeschränkt oder gar nicht arbeitsfähige ›››

Missbrauchsskandal: Kardinäle unter Druck

Von |2013-03-15T13:21:44+01:0021.02.2013|

Der dunkle Schatten der Missbrauchsskandale belastet den Vatikan vor dem Konklave für die Wahl des Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. Nachdem eine Vereinigung von US-Katholiken und italienische Anti-Pädophilie-Verbände erklärt haben, die Teilnahme des früheren Erzbischofs von Los Angeles, Roger Mahony, am Konklave verhindern zu wollen, weil dieser Vorwürfe des Missbrauchs gegen Priester seiner Diözese vertuscht haben soll, geraten weitere vier Kardinäle wegen ihres umstrittenen Umgangs mit Missbrauchsskandalen unter Druck. Der Gesundheitszustand von Papst Benedikt XVI. hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verschlechtert. Weiter lesen... 

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Magere Bilanz

Von |2013-03-17T14:08:47+01:0021.02.2013|

Nordwestradio Journal Runder Tisch Kindesmissbrauch zieht Bilanz ...J.W. Rörig: "Politik muss Verantwortung übernehmen"... Johannes Wilhelm Rörig, [4:19] ...Angela Tesch, Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio: Opfer fühlen sich von Politik missbraucht... Zu wenig, zu spät - Opfer fühlen sich von Politik missbraucht, [3:33] Norbert Denef: "Bundesregierung hat versagt." Der Runde Tisch sei ein Aushängeschild gewesen, typisch für die Politik der Bundesregierung, sagt Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB). Im Nordwestradio-Gespräch fordert er eine echte Aufarbeitung des Missbrauchsskandals, die Aufhebung der Verjährungsfrist und eine Meldepflicht für Missbrauchsfälle. Dass die Bundesländer bislang nicht in den Hilfsfonds einzahlen, könne er verstehen, denn es ›››

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HUNGERSTREIK – DEMO Tag 8

Von |2013-02-28T08:48:57+01:0021.02.2013|

"Diese Bundesregierung hat komplett versagt, mit Angela Merkel an der Spitze. Es ist nichts passiert. Es wurde geredet, geredet und noch mal geredet und unterm Strich stehen die Betroffenen nach wie vor im Regen." Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK - jeden Freitag Warum: Weil der Deutsche Bundestag das Thema sexualisierte Gewalt und andere Formen von Gewalt seit drei Jahren aussitzt, anstatt konkrete Entscheidungen zu treffen. Weil unsere Bundesregierung eine gerechtere Gesetzesreform, sowie die Aufhebung der Verjährungsfristen verhindert. Weil der scheinheilige Runde Tisch dieser Bundesregierung nichts gebracht hat. Beginn: 4. Januar 2013 Ende: unbefristet Weitere Teilnehmer der HUNGERSTREIK - DEMO: Marcella Becker Christine Kubacha Maren Susanne Jensen Gerborg Glanz Katharina M. Stefan Scharmach Anita Birke Bettina Mai Sonja ›››

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Vatican will protect Pope Benedict XVI from sex abuse prosecution

Von |2013-03-15T13:21:13+01:0021.02.2013|

Rome- By remaining in the Vatican after resigning later this month, Pope Benedict XVI will enjoy immunity from prosecution in connection with the global epidemic of clergy sex abuse claims. The Pope's decision to live in the Vatican City, a sovereign state, after his retirement means that he will be protected by both Vatican security and diplomatic immunity. "His continued presence in the Vatican is necessary, otherwise he might be defenseless," a Vatican official told Reutersunder the condition of anonymity. "He wouldn't have his immunity, his prerogatives, his security if he is anywhere else." The source added that the pontiff should ›››

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Was wir vom neuen Papst erwarten

Von |2014-06-12T16:31:54+02:0021.02.2013|

NORBERT DENEF: Eine Kirche, die kein rechtsfreier Raum ist  Wir werden diesen Papst nicht vermissen. Joseph Ratzinger suchte wie sein Vorgänger Johannes Paul II. eine Anlehnung an reaktionäre Kreise wie die Legionäre Christi, die Piusbruderschaft und Opus Dei. Das muss nicht bedeuten, dass ein Mitglied von Opus Dei nun Papst werden wird, aber der restaurative Kurs dürfte unter einem neuen Papst fortgesetzt werden. Es sind aber gerade erzkonservative Kreise, die das Forschungsprojekt der Deutschen Bischofskonferenz zur Aufklärung sexueller Gewalt schon im Sommer 2012 zum Scheitern brachten. Ratzinger hatte als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre 2001 die zentrale Meldepflicht für Sexualdelikte mit ›››

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33 Fälle von „Kindesmissbrauch“ werden jeden Tag in Deutschland angezeigt

Von |2014-06-11T14:21:46+02:0020.02.2013|

RTL Nachjournal am 20.02.2013 Bilanz: Drei Jahre "Runder Tisch Sexueller Kindesmissbrauch" 33 Fälle von "Kindesmissbrauch" werden jeden Tag in Deutschland angezeigt. Furchtbar diese Zahl und die Schicksale dahinter. Aber ein richtiger Aufschrei ging erst durchs Land als 2010 heraus kam, dass tausende Kinder in Schulen, wie dem Canisius-Kolleg in Berlin, in Heimen und in kirchlichen Einrichtungen missbraucht worden, teile über Jahre. Danach klang viele nach Chefsache. Die Rechte aller Opfer sexueller Gewalt sollten mit Hilfe eines Runden Tisches gestärkt werden. Ein Hilfsfonds mit 100 Millionen Euro ausgestattet werden. Missbrauchsfälle erst nach 30 Jahren verjähren. Und was ist passiert, entsetzlich wenig. Sprecher: ›››

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Was kommt denn nach dem Hilfsfond?

Von |2014-06-11T13:39:19+02:0020.02.2013|

ZDF heute journal 20.02.2013 - Bilanz: Drei Jahre "Runder Tisch Sexueller Kindesmissbrauch" Norbert Denef, Interessenvertretung netzwerkB: "Wir brauchen vor allem eine Reform wo die Schadensersatzregelung klar, neu definiert wird. Es kann nicht sein, dass Betroffene mit 5.000 Euro abgefunden werden oder hier mit so einem Hilfsfond. Was kommt denn nach dem Hilfsfond? Dann ist Schluss." netzwerkB Pressemitteilung vom 19.02.2013: Drei Jahre Runder Tisch ohne Ergebnisse - netzwerkB-Fördermitglied werden – auch beitragsfrei!

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Komplett versagt – mit Angela Merkel an der Spitze

Von |2013-03-15T13:20:32+01:0020.02.2013|

ZDF heute 20.02.2013 - Bilanz: Drei Jahre "Runder Tisch Sexueller Kindesmissbrauch" Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, kurz netzwerkB: "Diese Bundesregierung hat komplett versagt, mit Angela Merkel an der Spitze. Es ist nichts passiert. Es wurde geredet, geredet und noch mal geredet und unterm Strich stehen die Betroffenen nach wie vor im Regen." netzwerkB Pressemitteilung vom 19.02.2013: Drei Jahre Runder Tisch ohne Ergebnisse - netzwerkB-Fördermitglied werden – auch beitragsfrei!

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Der Runde Tisch war eine Farce

Von |2013-03-13T15:06:24+01:0020.02.2013|

SR1 Europawelle 20.02.2013 - Rückblick: "Runder Tisch Sexueller Kindesmissbrauch" Im Gespräch mit Norbert Denef, dem Vorsitzenden des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, kurz netzwerkB netzwerkB Pressemitteilung vom 19.02.2013: Drei Jahre Runder Tisch ohne Ergebnisse - netzwerkB-Fördermitglied werden – auch beitragsfrei!  

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Die Bundesregierung hat versagt

Von |2013-03-10T13:11:34+01:0020.02.2013|

Nordwestradio 20.02.2013 - Rückblick: "Runder Tisch Sexueller Kindesmissbrauch" Im Gespräch mit Norbert Denef, dem Vorsitzenden des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, kurz netzwerkB netzwerkB Pressemitteilung vom 19.02.2013: Drei Jahre Runder Tisch ohne Ergebnisse _ netzwerkB-Fördermitglied werden – auch beitragsfrei! 

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US-Missbrauchsskandal und Konklave: Kardinal Mahony soll draußen bleiben

Von |2013-03-04T12:40:11+01:0020.02.2013|

Systematisch soll Kardinal Roger Michael Mahony sexuellen Missbrauch in seiner Diözese verheimlicht haben. Dennoch darf er zum Konklave nach Rom fahren und einen neuen Papst wählen. Ein Skandal, finden progressive Katholiken und fordern einen Reiseverzicht. Weiter lesen... 

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Drei Jahre Runder Tisch ohne Ergebnisse

Von |2013-06-10T21:04:45+02:0019.02.2013|

Am kommenden Mittwoch kommt der ehemalige "Runde Tisch Sexueller Kindesmissbrauch" für einen Rückblick zusammen. Der Tisch hat wenig bewirkt. Aus Sicht von Norbert Denef war es nicht anders absehbar. Als Anfang 2010 ein Rundbrief des damaligen Schulleiters des Berliner Canisius-Kollges an die Ehemaligen an die Presse geriet, wandten sich in den folgenden Monaten viele Betroffene weiterer Einrichtungen an die Öffentlichkeit. Deutlich wurde vor allem, dass man es viel häufiger mit sexualisierter, physischer und psychischer Gewalt zu tun hatte, als man ahnte. Offenkundig wurde es, dass die Verbrechen über Jahrzehnte hinweg erfolgten, häufig mit mehreren Tätern und gegebenenfalls mit dem Wissen oder ›››

One Billion Rising

Von |2013-02-18T23:34:25+01:0015.02.2013|

ein Gastbeitrag von Sarah Mohn „Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Gräuel.“ Quelle: http://www.onebillionrising.de/ Aus dieser erschreckenden Tatsache heraus rief die US- Autorin Eve Ensler, die die "Vagina-Monologe" geschrieben hat, vor  15 Jahren zum ersten Mal zum sog. „V-Day“ als Bewegung gegen Gewalt gegen Frauen auf. Seit dem findet dieser Aktionstag immer am Valentinstag statt. Eine Revolution, ein "globaler Streik", ein Akt weltweiter Solidarität. Der Tanz am V-Day solle ›››

HUNGERSTREIK – DEMO Tag 7

Von |2013-02-21T09:11:08+01:0014.02.2013|

17. Januar 2006 - In den Verhandlungen mit Herrn Denef, die sich ja über Jahre erstreckt haben, warum gab es dort zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Anliegen von Ihnen bzw. der Kirche zu sagen, wir zahlen Summe X, wenn aber auch in der Folge sie darüber nicht reden? Bischof Gerhard Feige: "Meine Sorge war zwischenzeitlich, dass das damalige Vergehen wenn es in die Öffentlichkeit kommt noch mehr Unheil anrichtet. Wie schnell kann Kirche, auf Grund der Tat eines Einzelnen, in der Öffentlichkeit zum pauschalen Sündenbock gemacht werden. Und dem Betroffenen ist dadurch nicht wirklich geholfen." Die Schweigeklausel: http://netzwerkb.org/2008/09/05/die-schweigeklausel/  Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK - jeden ›››

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Die Kirchen stehen außerhalb der Rechtsstaatlichkeit

Von |2013-03-10T15:06:11+01:0013.02.2013|

ZDF Info LOG IN, 13.02.2013 "Unfehlbar oder unverbesserlich: Braucht die Kirche einen Reformpapst?" Darüber diskutierten bei log in Wolfgang Ockenfels und Georg Schwikart. Norbert Denef, Vorsitzender von netzwerkB: "Die Kirchen stehen außerhalb der Rechtsstaatlichkeit." Hier gibt's die komplette Sendung zum Nachschauen: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1841662/Braucht-die-Kirche-einen-Reformpapst??flash=off

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Rücktritt von Benedikt XVI.: Missbrauchsopfer und Menschenrechtler wollen Konsequenzen

Von |2013-03-04T03:54:44+01:0013.02.2013|

Die Anwendung der Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit auf die katholische Kirche ist wichtiger als die Frage, wer ihr neuer Papst wird. Das hat Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, nach der Rücktrittserklärung von Benedikt XVI. betont. Der britisch-australische Menschenrechtler Geoffrey Robertson verwies auf ein Ende der politischen Immunität von Joseph Ratzinger. ARIK PLATZEK Ob Bundeskanzlerin Angela Merkel oder Bundespräsident Joachim Gauck: Dutzende Vertreter der politischen Spitze in Deutschland haben sich seit der Ankündigung des Rücktritts von Benedikt XVI. am vergangenen Montag mit Worten voll des Lobes und des Bedauerns geäußert. In den Augen von Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, ›››

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Pope Benedict ‚complicit in child sex abuse scandals‘, say victims‘ groups

Von |2013-03-04T03:54:22+01:0013.02.2013|

For the legions of people whose childhoods and adult lives were wrecked by sexual and physical abuse at the hands of the Roman Catholic clergy, Pope Benedict XVI is an unloved pontiff who will not be missed. Victims of the epidemic of sex- and child-abuse scandals that erupted under Benedict's papacy reacted bitterly to his resignation, either charging the outgoing pontiff with being directly complicit in a criminal conspiracy to cover up the thousands of paedophilia cases that have come to light over the past three years, or with failing to stand up to reactionary elements in the church resolved to keep ›››

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Mondays are for quitting: The pope is just like us

Von |2013-02-13T16:46:40+01:0012.02.2013|

“The pope has just broken a taboo by breaking with several centuries of practice,” Cardinal André Vingt-Trois, archbishop of Paris, told The Guardian, praising the move as a “liberating act for the future.” That’s right, folks. The pope broke up with God. In a move that hasn’t happened in about 600 years, Pope Benedict XVI resigned from his office this week. “Norbert Denef, from north Germany, who was abused as a boy by his local priest for six years and was later offered €25,000 (then £17,000) by his diocesan bishop to keep quiet, said: ‘We won’t miss this pope,’” according to ›››

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Out with God’s Rottweiler

Von |2013-02-13T16:46:22+01:0012.02.2013|

The Pope, formerly known as Joseph Ratzinger, just wants to get back to his first love: zinging rats.... ...Victims of abuse at the hands of clergy will simply remind Benedict XVI that it was under his pontificate that the revelations bubbled and boiled.  Some church officials were irritated, notably Cardinal Sodano who saw such accusations as “idle gossip”.  As Pope, God’s Rottweiler seemed reluctant to bite, let alone bark.  The stories are numerous and ghastly – incidents where priests were shuffled about; cases where pledges for silence were made.  Matthias Katsch of the NetworkB group concerned with German clerical abuse victims ›››

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Pope Benedict XVI’s shock resignation breaks ‚600-year taboo‘

Von |2013-02-13T16:45:55+01:0012.02.2013|

Pope Benedict, whose eight-year rule was characterised by theological conservatism and what critics said was complicity in the cover-up of clerical sexual abuse, blames health problems... ...Norbert Denef, from north Germany, who was abused as a boy by his local priest for six years and was later offered €25,000 (then £17,000) by his diocesan bishop to keep quiet, said: "We won't miss this pope." Weiter lesen... 

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„Er hat eine große Chance vertan“ Missbrauchsopfer üben Kritik

Von |2013-03-03T16:45:20+01:0012.02.2013|

Zum Abschied des Papstes wird an die Verdienste des Kirchenoberhauptes erinnert. Doch für viele ist der Name Benedikt der XVI. mit schmerzhaften Assoziationen verbunden. Gerade Opfer sexuellen Missbrauchs finden scharfe Worte. Aber auch katholische Laien und Israelis äußern sich nicht nur positiv. Der Rücktritt Papst Benedikts trifft nicht nur auf lobende Reaktionen. Besonders Vertreter von Menschen, die in kirchlichen Einrichtungen Opfer sexuellen Missbrauchs wurden, melden sich kritisch zu Wort. Aber auch Israelis und katholische Laien kommentieren nicht nur positiv. Das "Netzwerk Betroffener von sexueller Gewalt" merkte an, zur Unterstützung der Opfer habe Joseph Ratzinger nichts beigetragen. "Stattdessen wurden Täter und Serientäter ›››

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Es geschah im engsten Familienkreis

Von |2013-02-13T16:45:20+01:0012.02.2013|

Bottrop. Mit 40 Jahren kann Bettina es heute offen aussprechen: „Ich bin vor 30 Jahren sexuell missbraucht worden.“ Angehörigen macht sie den Vorwurf, damals weggeschaut zu haben. Ihr schwieriger Kampf gegen Vergessen und Verjährung.... ...Aufarbeitung ist schwierig Gleichzeitig erlebt die 40-Jährige, wie schwierig die Aufarbeitung von Missbrauchserlebnissen so viele Jahre nach den Taten ist. Der Weiße Ring, den Bettina erst vor kurzem kontaktierte und gern an ihrer Seite gewusst hätte, verweist einerseits darauf, dass die Betreuer zwar versuchten, Opfern zu helfen. „Aber wir dürfen keine Therapien geben“, so Alfred Voigt (Außenstellenleiter für Bottrop und Gladbeck), der hier medizinisch-therapeutische Hilfe angezeigt sieht. ›››

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Abschieds-Bekundung

Von |2013-02-28T13:20:49+01:0012.02.2013|

Reaktionen auf den Papst-Rücktritt Nach der überraschenden Ankündigung von Papst Benedikt XVI., am 28. Februar 2013 zurücktreten, überschlagen sich die Reaktionen aus aller Welt. Wir haben ein paar zusammen gefasst.... ...Das "Netzwerk Betroffener von sexueller Gewalt" merkte an, zur Unterstützung der Opfer habe Joseph Ratzinger nichts beigetragen. "Stattdessen wurden Täter und Serientäter weiter geschützt und versetzt", schrieb der Vorsitzende Norbert Denef. Ratzinger habe insbesondere zur Gleichbehandlung der Opfer von sexueller Gewalt weltweit keinen Beitrag geleistet. Während etwa Opfer in den USA teilweise mit mehr als einer Million Dollar entschädigt und die Personalakten der Täter im Internet veröffentlicht würden, müssten sich die von sexueller ›››

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netzwerkB 750 Mitglieder – Danke!

Von |2013-05-09T17:58:41+02:0012.02.2013|

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB, Dank Ihrer Hilfe sind wir innerhalb kurzer Zeit bereits auf 750 Mitglieder gewachsen. Helfen Sie uns jetzt 1000 zu werden – je mehr Mitglieder, desto größer der Druck auf die Politik. Bitte diese Meldung teilen und weiterleiten! Unterstützen Sie Betroffene! Werden Sie netzwerkB-Fördermitglied – auch beitragsfrei! http://netzwerkb.org/mitglied Sexualisierte Gewalt ereignet sich in allen Schichten und allen Teilen der Gesellschaft – in Familien wie in Institutionen – und bleibt dennoch ein verschwiegenes Verbrechen. netzwerkB, das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V., fördert Hilfen für Betroffene, die gesellschaftliche Aufklärung und die Prävention von sexualisierter Gewalt. Helfen Sie mit Ihrer Mitgliedschaft Gesetze zu ›››

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Zur Unterstützung der Opfer hat Joseph Ratzinger nichts beigetragen

Von |2013-02-28T13:19:37+01:0012.02.2013|

Deutschlandfunk (12.02.2013) im Gespräch mit dem Missbrauchsbeauftragten der katholischen Kirche, Bischof Ackermann, zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI. DLF: Dennoch kommt auch jetzt Kritik, vor allem von Missbrauchsopfern. Ich habe gerade vorhin schon zitiert, dass Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt meint, zur Unterstützung der Opfer habe Joseph Ratzinger nichts beigetragen. Bleibt da also ein dunkler Fleck auf seiner Amtszeit?

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Papst Benedikt gibt sein Amt auf

Von |2013-02-28T13:18:59+01:0011.02.2013|

(17:54) Das «Netzwerk Betroffener von sexueller Gewalt» hat den Rücktritt von Benedikt XVI. mit Vorwürfen begleitet. Zur Unterstützung der Opfer habe Joseph Ratzinger nichts beibetragen, «stattdessen wurden Täter und Serientäter weiter geschützt und versetzt», schrieb Norbert Denef, Vorsitzender des netzwerkB. Ratzinger habe insbesondere zur Gleichbehandlung der Opfer von sexualisierter Gewalt weltweit keinen Beitrag geleistet. Weiter lesen... 

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Papst Benedikt gibt sein Amt auf

Von |2013-02-13T16:44:37+01:0011.02.2013|

(17:54) Das «Netzwerk Betroffener von sexueller Gewalt» hat den Rücktritt von Benedikt XVI. mit Vorwürfen begleitet. Zur Unterstützung der Opfer habe Joseph Ratzinger nichts beibetragen, «stattdessen wurden Täter und Serientäter weiter geschützt und versetzt», schrieb Norbert Denef, Vorsitzender des netzwerkB. Ratzinger habe insbesondere zur Gleichbehandlung der Opfer von sexualisierter Gewalt weltweit keinen Beitrag geleistet. Weiter lesen... 

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Papst Benedikt gibt sein Amt auf

Von |2013-02-21T22:24:59+01:0011.02.2013|

(17:54) Das «Netzwerk Betroffener von sexueller Gewalt» hat den Rücktritt von Benedikt XVI. mit Vorwürfen begleitet. Zur Unterstützung der Opfer habe Joseph Ratzinger nichts beibetragen, «stattdessen wurden Täter und Serientäter weiter geschützt und versetzt», schrieb Norbert Denef, Vorsitzender des netzwerkB. Ratzinger habe insbesondere zur Gleichbehandlung der Opfer von sexualisierter Gewalt weltweit keinen Beitrag geleistet. Weiter lesen...

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Vatikan ohne „Plan B“ für päpstliches Osterfest

Von |2013-02-21T22:24:34+01:0011.02.2013|

18.08 Uhr: Das „Netzwerk Betroffener von sexueller Gewalt“ kritisiert, zur Unterstützung der Opfer habe Joseph Ratzinger nichts beigetragen. „Stattdessen wurden Täter und Serientäter weiter geschützt und versetzt“, schreibt Norbert Denef, Vorsitzender des netzwerkB. Während Opfer in den USA teilweise mit mehr als einer Million Dollar entschädigt würden, müssten sich die Opfer von sexualisierter Gewalt von Geistlichen und Kirchenangehörigen in Deutschland mit mehreren tausend Euro abfinden. Weiter lesen... 

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Wichtiger als ein neuer Papst ist die Rechtsstaatlichkeit

Von |2013-03-17T13:10:42+01:0011.02.2013|

Papst Benedikt XVI., bürgerlich Dr. Joseph Ratzinger, teilte am 11. Februar 2013 mit, dass er am 28. Februar 2013 aus seinem Amt als Papst der römisch-katholischen Kirche zurücktreten werde. Er hat dieses Amt seit 2005 inne. Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB), teilt hierzu mit: Wir werden diesen Papst nicht vermissen. Joseph Ratzinger suchte schon wie sein Vorgänger Johannes Paul II. eine Anlehnung an die rechtskonservativen Kreise in der Kirche. So berichtete die Neue Rheinische Zeitung am 11. Februar 2009: "Mit Zielstrebigkeit hatte Ratzinger als Glaubens- und Personalchef während des Pontifikats von Papst Wojtyla dafür gesorgt, dass ›››

„Er hat eine große Chance vertan“

Von |2013-09-18T08:04:12+02:0011.02.2013|

Missbrauchsopfer üben Kritik Zum Abschied des Papstes wird an die Verdienste des Kirchenoberhauptes erinnert. Doch für viele ist der Name Benedikt der XVI. mit schmerzhaften Assoziationen verbunden. Gerade Opfer sexuellen Missbrauchs finden scharfe Worte. Aber auch katholische Laien und Israelis äußern sich nicht nur positiv. Der Rücktritt Papst Benedikts trifft nicht nur auf lobende Reaktionen. Besonders Vertreter von Menschen, die in kirchlichen Einrichtungen Opfer sexuellen Missbrauchs wurden, melden sich kritisch zu Wort. Aber auch Israelis und katholische Laien kommentieren nicht nur positiv. Das "Netzwerk Betroffener von sexueller Gewalt" merkte an, zur Unterstützung der Opfer habe Joseph Ratzinger nichts beigetragen. "Stattdessen wurden ›››

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Aktionen in Trier

Von |2013-02-21T21:03:54+01:0010.02.2013|

Im Rahmen der  Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 18.02.- bis zum 21.02.2013 in Trier wollen wir mit einem breit angelegten Aktionsprogramm auf die immer noch währenden Missstände aufmerksam machen. Hierzu haben sich verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Ansätzen zusammengefunden. Gemeinsam ist uns das Ziel AUFKLÄRUNG! Wir bitten um Unterstützung unserer Aktionen. Auch finanzielle Zuwendungen zur Kostendeckung sind willkommen. Alle Infos unter: http://www.schafsbrief.de/begleitveranstaltung-vom-18-02-21-02-2013-in-trier/ ... und zu den gesonderten Aktion - AUFKLÄRUNG! -  von schafsbrief.de, MissBiT und der Initiative Ehemaliger Johanneum Homburg: http://www.schafsbrief.de/aktionsprogramm-aufkl%C3%A4rung-vom-18-02-21-02-2013-in-trier/ ... und der Aktion leere Missbrauchsakten vor den Trierer Dom: http://www.schafsbrief.de/leere-missbrauchsakten-vor-den-dom/ Für das Aktionsbündnis Hermann Schell www.schafsbrief.de

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Schavan tritt als Bundesbildungsministerin zurück

Von |2013-02-13T16:43:49+01:0009.02.2013|

Durch den Druck in der Affäre um ihre aberkannte Doktorwürde, gab Annette Schavan am 9. Februar 2013 ihren Rücktritt vom Amt der Bundesbildungsministerin bekannt. Schavan teilte sich den Vorsitz "Runder Tisch Sexueller Kindesmissbrauch" mit der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

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Noch eine Runde auf dem Karussell

Von |2013-02-12T08:53:14+01:0008.02.2013|

"...Es ist wohl ein Privileg, als Mensch geboren zu werden, mit allem, was dies mit sich bringt. Glaubt man den Puranas, jenen antiken Volkserzählungen der Inder, so mussten sogar die himmlischen Geschöpfe, denen alles gegeben war und die nur Schönes, Gutes, Freudvolles kannten, irgenwann als Menschen geboren werden, damit auch sie das Gegenteil von alldem kennen lernten, um so den Sinn des Lebens zu verstehen. Und dies geht nur am eigenen Leib. Diese Erfahrung muss man selbst machen. Sie lässt sich nicht über Worte vermitteln, weil Worte an sich keinen Wert haben und keine Schmerzen bereiten. Gandhi wusste das und beherzigte ›››

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Indien schützt seine Kinder nicht

Von |2013-02-09T14:55:01+01:0007.02.2013|

Laut Human Rights Watch sind Indiens Kinder häufig Opfer sexueller Gewalt. Polizei und Ärzte glaubten ihnen oft nicht, Gesetzesreformen würden kaum umgesetzt. Weiter lesen...

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HUNGERSTREIK – DEMO Tag 6

Von |2013-02-14T09:04:24+01:0007.02.2013|

Betroffene von sexualisierter Gewalt stehen seit vielen Jahren nach wie vor allein im Regen Norbert Denef wieder im HUNGERSTREIK - jeden Freitag Warum: Weil der Deutsche Bundestag das Thema sexualisierte Gewalt und andere Formen von Gewalt seit drei Jahren aussitzt, anstatt konkrete Entscheidungen zu treffen. Weil unsere Bundesregierung eine gerechtere Gesetzesreform, sowie die Aufhebung der Verjährungsfristen verhindert. Weil der scheinheilige Runde Tisch dieser Bundesregierung nichts gebracht hat. Beginn: 4. Januar 2013 Ende: unbefristet Weitere Teilnehmer der HUNGERSTREIK - DEMO: Marcella Becker Christine Kubacha Maren Susanne Jensen Gerborg Glanz Katharina M. Stefan Scharmach Anita Birke Bettina Mai Sonja Jasmin Klett Ela Badewien David Farago Andrea Prof. Dr. Gernot Lucas Petra Broder Helen Vogel _ Für Rückfragen: netzwerkB – ›››

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Nach wie vor schwerwiegende Mängel

Von |2013-02-13T16:43:12+01:0006.02.2013|

Betroffene von sexualisierter Gewalt stehen trotz drei Jahren öffentlicher Diskussion immer noch alleine da Leserkommentar von Doro Maier aus aerzteblatt.de: "Sexueller Kindesmissbrauch: Aus der Opferrolle herausfinden" Leider stellt sich die Versorgungslage für Betroffene von sexualisierter Gewalt während der Kindheit sowie die Möglichkeit, im Rahmen des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) Unterstützung zur Bewältigung der nachhaltig negativen Folgen dieser frühen Gewalterfahrungen zu erhalten, nach wie vor als desaströs dar. Das liegt an der jahrelangen Weigerung, diese schwere Gewalt an Kindern überhaupt zur Kenntnis zu nehmen und entsprechende Standards im Umgang damit zu verankern. So bestehen bis heute enorme Informations- und Qualifikationslücken auf allen Ebenen, nicht zuletzt ›››

Reform des Schadensersatzes notwendig

Von |2013-05-14T14:45:50+02:0006.02.2013|

Die 16. Zivilkammer des Wuppertaler Landgerichts sprach am 5. Februar 2013 einem Vergewaltigungsopfer einen Betrag von 100.000 Euro zu. Das Urteil (Az. 16 O 95/12) ist noch nicht rechtskräftig und wird vom Täter laut der Mitteilung seines Anwaltes angefochten werden. Das Opfer, eine damals 16jährige, schwangere Schülerin aus Solingen, wurde im Mai 2009 auf dem Schulweg verschleppt, für vier Tage gefangen gehalten, mit dem Tod bedroht und vielfach vergewaltigt. Der Täter hatte die Tat in einer Art Drehbuch geplant. Als das Opfer dem Täter eröffnet hatte, dass sie schwanger sei, drohte der Täter dem Opfer, er wolle das Baby je nachdem ›››

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Es war einmal – oder ist es noch?

Von |2013-02-06T08:27:25+01:0005.02.2013|

Es war einmal ein kleines, sechsjähriges Mädchen, das in die Fänge eines alten Nachbarn geriet und von ihm über Monate in einem dunklen Keller sexuell missbraucht wurde. Das Mädchen vertraute sich nach langem Überlegen und trotz der Drohung des Nachbarn, es dafür zu töten, seiner Mutter an. Die Mutter stellte sich schützend vor den Täter und bürdete dem Mädchen alle Schuld an den Missbrauchsgeschehen auf. Es war einmal ein kleines, neunjähriges Mädchen, das von einem nahen Verwandten sexuell missbraucht wurde. Es vertraute sich seiner Mutter an, als es die Qualen nicht mehr aushielt und obwohl dieser Täter dem Mädchen mit dem ›››

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Vergewaltigte erstreitet Rekord-Schmerzensgeld

Von |2013-02-13T16:47:59+01:0005.02.2013|

Der Vergewaltiger einer schwangeren Schülerin muss seinem Opfer vier Jahre nach der Tat ein Schmerzensgeld in Rekordhöhe zahlen. Das Landgericht Wuppertal entschied zugunsten der heute 20 Jahre alten Frau - und ging bei der Summe sogar über deren Forderung hinaus. Wuppertal - Das Wuppertaler Landgericht hat einer jungen Frau, die vor vier Jahren vergewaltigt wurde, ein Rekord-Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 Euro zugesprochen. Es ist nach Gerichtsangaben das höchste bislang in Deutschland verhängte Schmerzensgeld für ein Vergewaltigungsopfer. Der Anwalt des Vergewaltigers will die Entscheidung anfechten (Az.: 16 O 95/12). Weiter lesen...

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Die arabische Schande

Von |2013-02-09T03:40:32+01:0003.02.2013|

Auch der Arabische Frühling hat an der Lage der Frauen wenig geändert. Sexuelle Übergriffe und Belästigung gehören für sie noch immer zum Alltag. Von einer "Nacht des Horrors" sprachen Helferinnen und Ärzte. Mindestens 25 Frauen sind am zweiten Jahrestag der Revolution vor einer Woche auf dem Tahrir-Platz von ganzen Männer-Horden vergewaltigt worden. Ein Video zeigt, wie ein Teeverkäufer versucht, die rasenden Angreifer mit Flammenstößen aus seiner Gasflasche von ihrem Opfer wegzutreiben, das nach Leibeskräften um Hilfe schrie. Weiter lesen...

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Verjährung nach sexualisierter Gewalt beginnt erst mit dem Einsetzen des Erinnerungsvermögens

Von |2013-03-08T19:11:19+01:0002.02.2013|

netzwerkB Pressemitteilung als PDF herunterladen Der Bundesgerichtshof bestätigte im Dezember 2012 das Urteil des Landgerichts Osnabrück, dass ein pädokrimineller Täter Schmerzensgeld an sein Opfer zu zahlen habe. Das Opfer, heute Polizist von Beruf, war im Alter von 11 Jahren und später unter anderem gezwungen worden, Oralverkehr mit dem Täter vorzunehmen, ferner hatte der Täter in den Mund des Opfers uriniert. Das Opfer litt als Folge einer psychischen Traumatisierung an einer retrograden Amnesie. Das Erinnerungsvermögen setzte erst wieder ein, als ihm seine Schwester offenbart hatte, ebenfalls vom Täter missbraucht worden zu sein. Der aus diesen Verletzungshandlungen folgende Schmerzensgeldanspruch war nach Feststellung der ›››

Leichte Beute der Kritik

Von |2013-02-09T03:39:55+01:0001.02.2013|

Kirche Die Empörung über die verschobene Aufklärung des Missbrauchsskandals bei den Katholiken verdeckt: Auch die Politik ist bisher untätig geblieben Vielleicht war Christian Pfeiffer einfach blauäugig, als er sich im Juli 2011 über den einstimmigen Beschluss der deutschen Bischöfe freute: „Es war ein sehr langsamer Prozess“, sagte der Hannoveraner Kriminologe damals, „es gab Ängste und wir mussten Vertrauen gewinnen.“ Doch schließlich war er davon überzeugt, dass die Bischöfe ihm und seinem Team freie Hand lassen würden, um das Ausmaß sexuellen Missbrauchs im Bereich der katholischen Kirche „ohne Scheuklappen“ zu untersuchen.... ...Aus diesem Grund zeigen sich Opferorganisationen und Betroffene wenig überrascht, dass die ›››

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US-Erzbischof veröffentlicht Akten zu sexuellem Missbrauch

Von |2013-02-09T14:55:32+01:0001.02.2013|

Der Erzbischof von Los Angeles, Jose Gomez, hat Akten über mutmaßlichen sexuellen Missbrauch von Kindern durch Priester veröffentlicht. Der Erzbischof von Los Angeles, Jose Gomez, hat Akten über mutmaßlichen sexuellen Missbrauch von Kindern durch Priester veröffentlicht. Auf der Internetseite der US-Diözese sind seit Donnerstag die Daten zu Vorwürfen gegen 124 Priester einzusehen. In 82 Fällen geht es um mutmaßlichen Missbrauch. Die Veröffentlichung ist Teil einer Einigung der Kirche und der mutmaßlichen Opfer von 2007. Weiter lesen... - netzwerkB-Fördermitglied werden – auch beitragsfrei! http://netzwerkb.org/mitglied

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