Staat muss auch Privatschulen bei sexuellem Missbrauch wirksam kontrollieren

Von |2014-02-19T08:05:45+01:0030.01.2014|

Straßburg (jur). Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Mitverantwortung des Staates auch für anerkannte Privatschulen betont. Der Staat müsse diese Schulen wirksam kontrollieren, um Kinder vor Misshandlungen und Missbrauch zu schützen, urteilte der EGMR am Dienstag, 28. Januar 2013, in Straßburg (Az.: 35810/09). Er sprach damit einer Irin eine Entschädigung zu, die 1973 an einer katholischen Grundschule Opfer sexuellen Missbrauchs wurde. Weiter lesen...

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Irischer Staat für Missbrauch an kirchlichen Schulen haftbar

Von |2014-01-30T16:13:54+01:0029.01.2014|

Strassburg, 29.1.14 (Kipa) Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat den irischen Staat verurteilt, weil er ein Mädchen an einer Grundschule in katholischer Trägerschaft nicht vor sexuellem Missbrauch geschützt hat. Die Richter in Strassburg befanden in dem am Dienstag veröffentlichten Urteil, Irland habe in den 70er Jahren nicht nur keine wirksame Kontrollmechanismen an Schulen eingeführt, sondern im Gegenteil Missbrauchsvorwürfe an die jeweilige Schulleitung zurückverwiesen, in der Regel katholische Priester. Weiter lesen...

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Zumutbare Opfer oder wenn die Opferwürde vom Augenmaß der Bundesregierung und der Insolvenz der Täter abhängt

Von |2014-02-05T16:37:45+01:0027.01.2014|

Offener Brief an: Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch Glinkastraße 24 10117 Berlin Sehr gehrte Damen und Herren, danke für Ihre Antworten auf meine Fragen (als PDF herunterladen). Ich komme aufgrund Ihrer Antworten zu der Erkenntnis, dass Ihr Fonds mir nicht helfen kann. Ihr Fonds kommt für mich zu spät. Meine Schmerzensgeldforderung für erlittenes Leid, dass während meiner, auch von Psychologen und Psychiater diagnostizierten, akuten PTBS von der Bundesagentur für Arbeit seit 2005 durch Sanktionsandrohungen nach dem SGB II von inkompetenten psychologisch nicht geschulten Fallmanagern auf mich ausgeübt wurde, würde die finanziellen Mittel ihres Fonds sprengen. Viele Opfer sexualisierter Gewalt haben aufgrund einer ›››

„Jede Mauer bekommt irgendwann einmal Risse“

Von |2014-04-02T19:17:15+02:0024.01.2014|

Hoffen auf Franziskus: Rund 400 Priester wurden in den Jahren 2011 und 2012 in den Laienstand versetzt, weil sie sich an Minderjährigen vergangen hatten. Norbert Denef, selbst ein Betroffener sexueller Gewalt, wartet aber auf einen echten Akt der Versöhnung. In einem Brief hat er den Papst aufgerufen, den Täter-Opfer-Kreislauf zu durchbrechen. ARIK PLATZEK Freitag, 24. Januar 2014 Franziskus Superstar? Norbert Denef versuchte im November 2013 bei einer Papstaudienz in Rom vergeblich, das Kirchenoberhaupt auf sein Anliegen aufmerksam zu machen. Foto: privat Erstmalig mussten sich in der vergangenen Woche Vertreter des Vatikans den Fragen des UN-Kinderrechtskomitees stellen. Denn bislang hat sich die ›››

Heiliger Vater, helfen Sie den Opfern!

Von |2014-03-20T13:47:15+01:0022.01.2014|

Ein Betroffener sexueller Gewalt schreibt an Papst Franziskus Sehr geehrter Heiliger Vater Papst Franziskus, der Vatikan hat in der letzten Woche vor dem UN-Kinderrechtsausschuss in Genf erstmals zum Skandal des Missbrauchs Minderjähriger innerhalb der katholischen Kirche ausgesagt. Papst Benedikt XVI. versetzte 384 Priester wegen Missbrauchs in den Laienstand, im Jahr 2012 waren es etwa 100, im Jahr 2011 etwa 300. Danach forderten Sie Ihre Kirche zu mehr Schuldbewusstsein auf. Wir Betroffenen haben mit großer Freude zur Kenntnis genommen, dass Sie die Taten als »Schande der Kirche« geißeln. Aber genügt das? Jahrzehntelang wurden die Täter von ihren Vorgesetzten geschützt. Anstatt die Verbrechen ›››

Medienbericht zu BBC-Skandal

Von |2014-02-18T21:30:24+01:0019.01.2014|

 Vorgesetzte ignorierten Missbrauchsfälle Laut einer englischen Zeitung haben Verantwortliche der BBC von den sexuellen Übergriffen des Moderators Jimmy Savile gewusst. Das habe eine interne Untersuchung ergeben, die von bis zu 1000 Opfern ausgeht. Weiter lesen...  

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Vatikan schweigt zu Kindesmissbrauch

Von |2014-02-08T17:01:00+01:0019.01.2014|

Papst Benedikt entließ Hunderte pädophile Priester Der frühere Papst Benedikt XVI. hat in den Jahren 2011 und 2012 insgesamt 384 katholische Priester wegen Kindesmissbrauchs abgesetzt. Der Vatikansprecher Lombardi hat dies jetzt offiziell bestätigt. Doch wichtige Informationen behält der Kirchenstaat weiter für sich. Weiter lesen...

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Benedikt versetzte 400 Priester wegen Missbrauchs – Opfer werden ausgegrenzt, verschwiegen, verleugnet und vertuscht

Von |2014-01-22T14:32:49+01:0018.01.2014|

Foto: Pfarrer Alfons Kamphusmann und eines seiner vielen Opfer Der frühere Papst Benedikt XVI. hatte 2011 und 2012 Hunderte Priester wegen Pädophilie-Vorwürfen in den Laienstand versetzt. Die Opfer werden nach wie vor ausgegrenzt, verschwiegen, verleugnet und vertuscht. Dass eine Täterorganisation ihre eigenen Verbrechen aufarbeiten könnte, ist ein Irrglaube, was das nachfolgende Beispiel beweist: Serientäter Pfarrer Alfons Kamphusmann Lebenslauf und Tatorte geb. am 10.10.1924 in Wanne-Eickel Priesterweihe am 29.03.1952 in Paderborn Tatort Bistum Magdeburg: 1950 Gerbstedt (zwischen Eisleben und Hettstedt) danach in Hettstedt 1952 Vikar und Kurator Propstei zu Halle (Elisabeth-Krankenhaus) 1952 Vikar Droyßig 1959 Vikar Delitzsch Tatort Bistum Erfurt: 1967 Vikar Nordhausen Tatort Bistum Magdeburg: 1970 ›››

Vatikan-Papiere: Alter Papst verstieß 400 Priester wegen Kindesmissbrauchs

Von |2014-01-24T15:21:18+01:0018.01.2014|

Jetzt bekannt gewordene interne Papiere des Vatikans belegen: In den letzten zwei Jahren seiner Amtszeit entließ Papst Benedikt XVI. rund 400 Priester wegen Kindesmissbrauchs - ein dramatischer Anstieg zu den Vorjahren. Der Vatikan bestritt die Zahl zunächst, musste dann aber umschwenken. Rom - Es sind brisante Papiere, die einen Einblick in die disziplinarischen Abläufe der katholischen Kirche bieten. In den beiden Jahren vor seinem Amtsverzicht hat Papst Benedikt XVI. fast 400 Priester wegen Fällen von Kindesmissbrauch verstoßen. Dies belegt eine Auflistung, die der Vatikan im Rahmen einer Uno-Anhörung in Genf vorgelegt hat. Weiter lesen...

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Experte wirft Grünen Legitimierung von Pädophilie vor

Von |2014-01-14T13:54:52+01:0013.01.2014|

Der EU-Experte Tobias Teuscher wirft den Grünen vor, im Europäischen Parlament pädophile Umtriebe zu fördern. Außerdem wollten Minderheiten ihre extremistischen Leitbilder als Standard festschreiben. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk hat Tobias Teuscher schwere Vorwürfe gegen die Grünen erhoben. Er warf ihnen vor, über den Umweg des Europäischen Parlaments die Interessen von Minderheiten zum Leitbild machen zu wollen. Außerdem würden sie im Verbund mit Sozialisten und Liberalen pädophile Umtriebe fördern. Teuscher ist Sekretär der fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe »Familie, Kinderrechte und Solidarität zwischen den Generationen« im Europäischen Parlament. Teuscher bezog sich bei seiner Anschuldigung auf den Berichtsentwurf der Abgeordneten Edite Estrela, der ein ›››

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Buenos Aires: Kein Ort mehr für Betroffene sexualisierter Gewalt

Von |2014-01-14T13:55:11+01:0011.01.2014|

Die Regierung der Stadt Buenos Aires hat am 2. Januar 2014 das staatliche Programm zur Betreuung von Opfern sexualisierter Gewalt eingestellt und alle Mitarbeiterinnen sowie die Koordinatorin María Elena Leuzzi entlassen. Im Haushalt 2014 sei nicht genug Geld für die Gehälter der zwei Psychologinnen, zwei Anwältinnen, der Bürokraft und der Koordinatorin María Elena Leuzzi vorgesehen, hätten die Behörden die Schließung des Programms gegenüber der Koordinatorin begründet. Weiter lesen...

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Ich appelliere an die Menschlichkeit!

Von |2014-01-14T13:54:08+01:0010.01.2014|

Bitte folgende Petition unterschreiben und weiterleiten:   netzwerkB fordert die Aufhebung der Verjährungsfristen bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, weil sie ungerecht sind. Gewalt lehnen wir grundsätzlich ab! netzwerkB ist gegen die Todesstrafe! netzwerkB-Argumente zur Aufhebung der Verjährungsfristen

„Fonds Sexueller Missbrauch“ in der Kritik

Von |2014-01-02T22:06:32+01:0002.01.2014|

Wir nehmen Bezug auf das Kritikschreiben des Vereins gegen-missbrauch e.V. „Fonds Sexueller Missbrauch“ vom 02. Januar 2014. Hierzu stellt netzwerkB fest: Es ist alles eine traurige Augenwischerei. Die Täter können nicht mehr in den Regress genommen werden aufgrund der Generalamnestie durch den Deutschen Bundestag 2013. Die Betroffenen von physischer, psychischer und sexueller Gewalt sind auf Almosen angewiesen. Angemessener Schadensersatz bleibt ihnen verwehrt. Diese traurige Bilanz hat eine lange Tradition, die sich schon über die Ergebnisse des Runden Tisches für Opfer der Nazi-Lager und über die Ergebnisse des Runden Tisches für die Opfer der Heimerziehung erstreckt, und sich über die Ergebnisse des Runden Tisches ›››

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Auf ins Neue!

Von |2014-01-04T11:25:49+01:0001.01.2014|

Das netzwerkB Team wünscht allen Mitgliedern, Fördermitgliedern und Spendern alles Gute für das Neue Jahr 2014 - vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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