Charité Programm ‘Kein Täter werden’ im ethisch-rechtlichen Dunkelfeld

Von |2015-01-22T20:23:25+01:0030.12.2014|

Die Studie von Prof. Beier an der Charité in Berlin „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld“  ist ethisch fragwürdig, rechtlich bedenklich und wissenschaftlich anfechtbar. Die deutsche Ärztezeitung publizierte jüngst eine Zusammenfassung der Studie unter dem Titel ‚Pädophilie Prävention zeigt Wirkung‘. Ergebnis der Studie ist aber, dass gerade diese Wirkung relativ gering ist: 5 von 25 Missbrauchstätern berichteten von fortbestehendem Kindesmissbrauch während der Therapie 29 von 32 Verwendern von kinderpornographischem Material taten dies auch weiterhin. Einbezogen in das Therapieprogramm werden u.a. auch Männer, die bereits sexuelle Übergriffe auf Kinder begangen haben, aber den Strafverfolgungsbehörden (noch) nicht bekannt sind (reale ‚Dunkelfeld-Täter‘), hieß es ›››

Böhm-Tochter erhebt schwere Vorwürfe

Von |2015-01-14T14:59:02+01:0028.12.2014|

München Es sind bittere Erinnerungen, die Sissy Böhm (59), Tochter des im Frühjahr verstorbenen Schauspielers und Stiftungsgründer Karlheinz Böhm, jetzt mit ihren Lesern teilt. Mit fünf Jahren sei sie zum ersten Mal von ihrer Mutter Elisabeth Zonewa, der ersten von vier Ehefrauen Böhms, sexuell missbraucht worden. Es soll nicht das letzte Mal gewesen sein, schreibt sie in „Im Schatten des Lichts“ (Seifert-Verlag, Wien, 24,90 Euro). Auch der berühmte Vater habe sich an ihr vergangen als sie 13 Jahre alt war. Plötzlich sei er bei einem ihrer Besuche in seinem Baldhamer Haus nackt im Bad aufgetaucht. „Dann nahm er mich am Arm, ›››

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Femen-Protest: Jesuskind aus Krippe gerissen – Aktivistin darf nie mehr in den Vatikan

Von |2014-12-28T11:54:21+01:0027.12.2014|

Sie kletterte barbusig in die Krippe auf dem Petersplatz und versuchte, das Jesuskind zu stehlen: Jetzt ist die Femen-Aktivistin Jana Aschdanowa wieder auf freiem Fuß - sie darf aber nie mehr den Vatikan betreten. Rom - Eine Femen-Aktivistin, die an Weihnachten barbusig das Jesuskind aus der Krippe am Petersdom stehlen wollte, ist wieder frei. Jedoch dürfe die Frau nie mehr den Vatikan, die Peterbasilika und "andere außerstaatliche Orte" des Heiligen Stuhls betreten, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi.... ...Der Auftritt an der Krippe war nicht die erste Protestaktion von Femen gegen den Vatikan. "Die katholische Kirche hat Frauen jahrhundertelang unterdrückt, und es ist Zeit, ›››

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Kindermord im Beisein „mächtiger Männer“?

Von |2015-01-16T19:26:03+01:0019.12.2014|

Scotland-Yard-Ermittler bezeichnen die Aussagen eines mutmaßlichen Missbrauchsopfers als „glaubhaft“. Ranghohe Politiker, darunter ein Minister aus dem Thatcher-Kabinett, sollen vor Jahrzehnten einem Pädophilen-Ring angehört haben. Drei Jungen wurden womöglich getötet. Schon länger wird der Verdacht genährt, dass ein Pädophilenring mit Verbindungen in hohe politische Kreise in den späten siebziger und achtziger Jahren Verbrechen an Kindern begangen hat. Langsam erreichen die Ermittlungen, die seit zwei Jahren laufen, eine neue Qualität. Am Donnerstag bestätigte Scotland Yard, dass im Zusammenhang mit den Missbrauchsermittlungen auch drei Morde an Jungen untersucht würden. Die Polizei rief die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Weiter lesen...

Sexualisierte Gewalt: Rücktritt nach Streit über Anzeigepflicht

Von |2015-03-04T16:36:36+01:0019.12.2014|

Zweite Vorsitzende des OSV schmeißt hin. Landes-Sportjugend rät zu Besonnenheit. von Christina Düvell-Veen Scharbeutz. Im Vorstand des 350 Mitglieder zählenden Ostseesportvereins (OSV) Scharbeutz- Haffkrug-Sierksdorf ist ein Streit darüber entbrannt, wie mit den Fällen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder umzugehen ist. Die Auseinandersetzungen gipfelten in dem sofortigen Rücktritt der zweiten Vorsitzenden Veronika Denef. Sie hatte erst im Juni vergangenen Jahres entscheidend dazu beigetragen, dass der Verein nach turbulenten Ereignissen im Vorstand weiter existiert. Ursprung der Differenzen sind die vom Landessportverband (LSV) herausgegebenen „Handlungsempfehlungen für Sportvereine“. Die eindeutige und nach außen sichtbare Haltung des Sportvereins gegenüber diesem Thema könne potenzielle Täter und Täterinnen ›››

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Konzept der Charité “Kein Täter werden” zweifelhaft

Von |2014-12-23T14:47:18+01:0018.12.2014|

Auf das Pädophilie-Präventionsprojekt “Kein Täter werden” wird auch im Fall Sebastian Edathy immer wieder darauf hingewiesen, dass es "sinnvoll und erfolgreich" sei. netzwerkB hat fachlich begründete Zweifel, dass sich das Konzept der Charité als eine dauerhafte, ausreichend wirksame Strategie zur Tätervermeidung erweisen wird. Dieser Kritik haben sich Psychotrauma-FachexpertInnen in einem offenen Brief an Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Bundesjustizminister Heiko Maas angeschlossen, s. unter: Präventionsprojekt “Kein Täter werden” – Pädophile Impulse nachhaltig stoppen! Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091 presse@netzwerkb.org www.netzwerkB.org

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Polit-Affäre: Edathy gibt angeblichen Tippgeber preis

Von |2014-12-22T07:30:11+01:0014.12.2014|

Neue Wendung in der Affäre um den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy: Der Ex-Parlamentarier belastet im "Stern" seinen Parteifreund Michael Hartmann als Tippgeber. Berlin - Hatte Sebastian Edathy, der gestrauchelte SPD-Bundestagsabgeordnete, einen Tippgeber? Edathy wird der Besitz von strafbarem kinderpornografischem Material vorgeworfen. Im Februar dieses Jahres legte er sein Mandat nieder. Seit Langem wird darüber spekuliert, ob Edathy möglicherweise vor den drohenden Ermittlungen gewarnt worden sein könnte - von Genossen oder aus dem Sicherheitsapparat. Weiter lesen... - Mehr auf netzwerkB: Pressemitteilung vom 17.03.2014: “Ich bin verfemt” Burghard Lischka sagte nicht die Wahrheit: HUNGERSTREIK Tag 7

Freistellungsbescheid – Spende für netzwerkB

Von |2014-12-30T19:54:10+01:0013.12.2014|

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB, damit alles mit rechten Dingen zu geht, lassen wir von netzwerkB unsere Steuererklärung, wozu wir alle drei Jahre gesetzlich verpflichtet sind diese abzugeben, von einer externen unabhängigen Steuerberatungsgesellschaft prüfen. Nachfolgend das Ergebnis des Freistellungsbescheides für 2011 bis 2013 zur Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer. Feststellung netzwerkB ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 GewAtG von der Gewerbesteuer berfreit, weil netzwerkB ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO dient. Hinweise zur Steuerbegünstigung netzwerkB fördert folgende gemeinnützige Zwecke: Förderung der Hilfe für ›››

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Die Folter-Psychologen

Von |2014-12-22T07:28:58+01:0012.12.2014|

Wie US-Forscher der CIA halfen Moderne Foltermethoden wurden maßgeblich von Psychologen entwickelt. Nicht nur das: Renommierte Wissenschaftler aus den USA haben die CIA-Verhöre auch tatkräftig unterstützt. Man stülpt ihnen schalldichte Kopfhörer auf, legt ihnen eine Augenbinde an und gibt ihnen Kleidung, die es unmöglich macht, Oberflächen zu ertasten: Stunden- oder gar tagelang nichts sehen, hören oder spüren zu können, macht Menschen wahnsinnig - und bricht ihren Willen. Sie beginnen nach ein bis zwei Tagen zu halluzinieren, drehen durch. Ideal für Verhöre mit widerspenstigen Gefangenen, dachte sich offenbar die CIA: Seit Jahrzehnten findet sich das Experiment als sogenannte "Alice im Wunderland"-Technik im ›››

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Warum sich der Boulevardreporter Günter Stampf das Leben nahm

Von |2014-12-28T21:28:17+01:0011.12.2014|

Von Rosvita Krausz Letzte Zeilen von Günter Stampf, gefunden nach seinem Tod. Überschrift: Geständnis "Sie sind einem furchtbaren Menschen begegnet, der nach außen hin ein Scheinheiliger war. In seinem Innersten aber durch und durch verdorben. Ich bin krank. Manisch-depressiv. Und der Grund ist, dass ich als kleines Kind von meinem Onkel und Freunden und Tieren – Hunden- vergewaltigt wurde auf abscheulichste Weise. Die bösen Stimmen in mir werden lauter jede Stunde." Weiter lesen und hören...   

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Die Politik glaubt nicht an Traumata!

Von |2015-01-15T14:01:53+01:0010.12.2014|

An vielen Stellen der derzeitigen Diskussionen um Pädophile und Prävention von sexuellen Gewaltübergriffen auf Kinder werden die schlüssigen Erkenntnisse der heutigen Trauma-Forschung konsequent ausgeklammert. Von Beate Lindemann-Weyand Das Geld, das in Projekte wie „kein Täter werden“ - oder die zwei Millionen Euro die in die Erforschung des Gehirns von Pädophilen gesteckt werden http://netzwerkb.org/2012/05/07/was-fuhrt-zu-padophilie/ - könnte man viel sinnvoller z.B. in Traumatherapien investieren und damit unter anderem auch zukünftige Täterschaft verhindern! Man könnte sich schlicht und ergreifend der bereits vorhandenen Ergebnisse der Trauma- Forschung bedienen. Früher meinte man- und entsetzlicherweise ist dieser Glaube durchaus noch gesellschaftlich präsent- dass das Kind an sich ›››

Die Tagung des Dr. Jekyll

Von |2014-12-17T13:32:41+01:0007.12.2014|

In Berlin treffen sich Bildungshistoriker, um über die Reformpädagogik nach der Odenwaldschule zu räsonieren. Weder über Missbrauch noch über Wyneken noch über Nähe wird geredet Unter dem Titel "Reformpädagogik und Reformpädagogik-Rezeption in neuer Sicht" findet eine Tagung der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) in Berlin am Mittwoch/Donnerstag, 10./11. Dezember 2014, statt. netzwerkB hat bei der Leitung und Organisation der Tagung mit Schreiben vom 29. November 2014 wie folgt nachgefragt: "Teilen Sie uns bitte mit, wer zum Thema "pädagogischer Eros und Reformpädagogik" sowie zur "Geschichte der Odenwaldschule und Missbrauch" sprechen wird. Gibt es dazu ein Forum?" Ein Antwort hat netzwerkB bis heute ›››

„Prostitution ist Drecksarbeit, nicht Sexarbeit“

Von |2014-12-14T06:58:02+01:0006.12.2014|

Die meisten Prostituierten arbeiten freiwillig? Für die Frauenrechtlerin Lea Ackermann ist diese These die "große Lüge der Frauenpolitik". Ein Gespräch über einen merkwürdigen "runden Tisch" in NRW. Als Lea Ackermann erstmals las, wer da alles am "Runden Tisch Prostitution" saß, glaubte sie, sich verlesen zu haben. Anschließend dachte sie an einen Druckfehler. Und erst danach realisierte sie, dass es wirklich so war: Das Emanzipationsministerium in NRW hatte Bordellbetreiber, Prostituierte und Freier eingeladen, Empfehlungen für die künftige Prostitutionspolitik des Landes zu erarbeiten. Vier Jahre tagte der Runde Tisch (an dem auch Kommunalvertreter und Ministeriumsmitarbeiter saßen). Dann legte er seine Empfehlungen vor. Rot-Grün ›››

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Ein Nikolaus aus Schokolade

Von |2014-12-17T13:34:24+01:0004.12.2014|

Beim Einlass bekam jeder Teilnehmer des Parteitages einen Nikolaus aus Schokolade geschenkt - es war der 6. Dezember, Sankt Nikolaustag. Leseprobe aus dem Buch "Alles muss raus" von Norbert Denef (als PDF herunterladen) SPD Bundesparteitag 2011 Am Sonntag, den 4. Dezember 2011, klingelte 14:00 Uhr mein Telefon und eine aufgeregte Stimme meldete sich am anderen Ende der Leitung. Ich konnte sie nur sehr schlecht verstehen, da im Hintergrund sehr laute Stimmen zu hören waren. „Ich bin die Ulli Nissen, Vorstandsvorsitzende der SPD-Frauen Hessen Süd und sitze hier beim Bundesparteitag der SPD in Berlin und warte auf die Anhörung meines Antrages zur ›››

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