Zum Kaffee in die Odenwaldschule

Von |2015-04-21T07:20:34+02:0030.03.2015|

Das neue Café soll Einblicke in die Gegenwart der Schule bieten, deren Bild immer noch vom Missbrauchsskandal geprägt ist. Sonntags gibt es in der Odenwaldschule Kaffee und Kuchen für Ausflügler. Vom 12. April an öffnet die Internatsschule an jedem Sonntag das neue Café. Es soll nicht nur den Hunger der Gäste stillen, sondern auch Einblick in die Gegenwart einer Schule bieten, deren Bild von einer fatalen Vergangenheit geprägt ist. Weiter lesen...

GRÜNES PROJEKT AUFARBEITUNG

Von |2015-04-09T20:31:43+02:0028.03.2015|

„WER SICH KRITISCH ÄUSSERT, WURDE NICHT ANGEHÖRT“EVA QUISTORP WAR MIT PETRA KELLY UND RUDI DUTSCHKE GRÜNDERIN DER GRÜNEN. SIE KRITISIERTE IHRE PARTEI FÜR DIE PÄDOPHILENFREUNDLICHE POLITIK IN DEN 1980ERN. WAR DAS DER GRUND, DASS SIE WEDER VON DEN GUTACHTERN WALTER/KLECHA NOCH VON DER PARTEIINTERNEN KOMMISSION ANGEHÖRT WURDE? Frage: Frau Quistorp, was stört sie am „Projekt Aufarbeitung“, wie es die Grünen betreiben? Weiter lesen... _  netzwerkB-Stellungnahmen über pädokriminelles Handeln der GRÜNEN: BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN beschließen leeres Geschwafel Franz Walter veröffentlicht Zwischenbericht netzwerkB fordert Aufklärung und Unterstützung der Betroffenen Umfrage gestartet: Soll Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit zurücktreten? Sexuelle Befreiung auf dem grünen Holzweg netzwerkB fordert ›››

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“BIS ZU 1000 OPFER”

Von |2015-04-17T13:15:58+02:0027.03.2015|

Bisher gingen die Grünen zwar von ideologischen Verstrickungen in die Pädophilen-Szene der 1980er aus, aber von Opfern war nie die Rede. Nun bricht ein Berliner grüner Schwulenpolitiker das Tabu: Thomas Birk kündigt in der Boell-Stiftung einen schonungslosen Bericht seines Landesverbandes an, in dem von „bis zu tausend Opfern“ im Umfeld der Berliner grünen Pädos die Rede sein wird. Weiter lesen...

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Missbrauchsopfer wehren sich

Von |2015-04-20T08:26:55+02:0027.03.2015|

Schüler des inzwischen verstorbenen und wegen sexuellen Missbrauchs verurteilten Darmstädter Lehrers Erich Buß gehen an die Öffentlichkeit. Sie fordern Entschädigungszahlungen und eine unabhängige Untersuchung. Weiter lesen...

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In eigener Sache – netzwerkB-Mobilnummer geändert!

Von |2015-04-02T07:32:26+02:0027.03.2015|

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB, bitte nehmen Sie zur Kenntnis - unsere netzwerkB-Mobilnummer hat sich geändert: +49 160 2131313 Kontaktbüro: netzwerkB e.V. Schulstr. 2 B 23683 Scharbeutz Tel.: +49 4503 892782 Mobil: +49 160 2131313 Fax: +49 4503 892783 Email: info@netzwerkb.org Pressekontakt: presse@netzwerkb.org netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt) e.V. ist eine unabhängige Interessenvertretung – Betroffene setzen sich für die Rechte Betroffener ein, indem sie das gesellschaftliche Schweigen brechen. Ihr netzwerB Team

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„Den Bericht zu lesen, war schon erschütternd“

Von |2015-05-20T16:31:32+02:0022.03.2015|

Anhörungsprotokoll des Familie, Kinder und Jugendausschusses zum Antrag “Kinderschutz geht alle an – Prävention stärken, Zusammenarbeit von Jugend- und Gesundheitshilfe ausbauen“ im Landtag Nordrhein-Westfalen, am 5. Februar 2015. ...Norbert Denef (netzwerkB e.V., Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. – Stellungnahme 16/2543): Frau Vorsitzende! Vielen Dank für die Einladung. Ich bin gefragt worden, was ich von diesem System RISKID halte. Ich bedanke mich ganz herzlich für diesen Hoffnungsschimmer, so möchte ich das bezeichnen – einen Hoffnungsschimmer für die Opfer, die ein Leben lang leiden und die durch diese kleine Maßnahme vielleicht eher Hilfe erhalten. Wir sind das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt. Wir ›››

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Polnische Kirche zahlt erstmals Entschädigung an Missbrauchsopfer

Von |2015-04-17T13:15:05+02:0021.03.2015|

Erstmals hat sich in Polen ein Bistum verpflichtet, ein Missbrauchsopfer eines Priesters finanziell zu entschädigen. Das Bistum übernimmt die Therapiekosten des damals zwölfjährigen Messdieners. Mit einer wegweisenden Einigung endete am Freitag im westpolnischen Koszalin der erste Zivilprozess gegen Vertreter der Amtskirche. Zum ersten Mal entrichtet ein Bistum in Polen eine Entschädigung an ein Opfer von sexuellem Missbrauch durch Priester. Weiter lesen...

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Wünschenswert und längst überfällig

Von |2015-04-15T13:18:38+02:0020.03.2015|

Entschädigung im Sozialrecht: Was ist ein Bein wert? Vorschläge für eine einheitliche Bewertung von Gesundheitsstörungen im Sozialrecht Führt eine Verletzung als Folge eines Arbeitsunfalls zu einer erheblichen Funktionsbeeinträchtigung, hat der berufsgenossenschaftlich Versicherte einen Anspruch auf Entschädigung. Muss ein Daumen amputiert werden, erhält der Betroffene eine Rente in Höhe von 20 Prozent. Ein Soldat oder ein Beamter, der die gleiche Verletzung während des Dienstes erleidet, wird mit 30 Prozent entschädigt. Der Verlust des Unterarms wird in der gesetzlichen Unfallversicherung mit einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 60 Prozent eingestuft, im sozialen Entschädigungsrecht wird ein Grad der Schädigungsfolgen (GdS) von 70 festgestellt. Weiter lesen...

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Nirgendland

Von |2015-04-20T13:11:20+02:0020.03.2015|

Die Großmutter wird von Russen vergewaltigt – und schweigt. Die Mutter wird vom Vater missbraucht – und verdrängt. Die Tochter wird vom Großvater missbraucht – und bringt sich um. Helen Simon hat mit „Nirgendland“ einen erschütternden Dokumentarfilm über die Omertà der Frauen gemacht – und ihren Ausbruch daraus. Die Kamera fährt langsam durch eine Straße mit Reihenhäusern und macht schließlich vor einem der weißen Kästen Halt. Hier, in dieser spießigen Idylle eines Münchner Vororts, war jahrzehntelang das Grauen zu Hause. Weiter lesen...

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Herrschaften vom Jobcenter

Von |2015-08-26T11:59:05+02:0020.03.2015|

Comic-Out von Karl Görtz Nichts für schwache Nerven ist der folgende Film. Wer sexualisierte Gewalt erfahren hat so wie ich, und dann von gerichtlich bestellten psychologisch / psychiatrischen Gutachtern traumatisiert in die Höhle des Löwen geschickt wird, muss schon einigermaßen stabil sein, um ein Jobcenter zu überleben. Ich habe mittlerweile 3 mal einen Antrag auf volle Erwerbsminderung gestellt, weil ich wusste, dass ich mit 44 Jahren traumatisiert keinen Arbeitsplatz mehr finden werde. Nicht dass jetzt jemand denkt ich hätte nichts mehr zwischenzeitlich getan. Doch, habe ich. Ich habe in einem Altenheim Totenbetten gereinigt und die Inkontinenz von Demenzkranken täglich entsorgt. Den ›››

„Hunderte Jungen missbraucht“

Von |2015-03-28T08:33:56+01:0018.03.2015|

Ein Lehrer in Darmstadt soll jahrelang insgesamt Hunderte Jungen missbraucht haben. Jahrzehnte nach den Verbrechen melden sich ehemalige Schüler zu Wort. Jahrzehntelang hat ein Lehrer in Darmstadt Schüler missbraucht. Am heutigen Mittwoch treffen sich Betroffene in Wiesbaden mit Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Sie fordern eine „lückenlose Aufklärung der Verbrechen an der Elly-Heuss-Knapp-Schule“, die damals noch Grund- und Hauptschule war. Bei sexuellem Missbrauch dürfe die gesetzliche Aufklärungspflicht nicht verjähren. Pädophilen Lehrern müsse unbürokratisch geholfen werden. „Wir wollen nicht stigmatisieren, wir wollen Verbrechen verhindern!“, schreiben sie auf ihrer Webseite. Die „Bürgerinitiative Sexueller Missbrauch an der Elly-Heuss-Knapp-Schule“ macht dort öffentlich, welches Leid Erich Buß, ›››

Mythos Führungszeugnis

Von |2015-05-29T21:40:08+02:0017.03.2015|

Zum Mythos der Sinnhaftigkeit der Vorlagepflicht von Führungszeugnissen Wir fordern die Politik auf, den Mythos der Sinnhaftigkeit der Vorlagepflicht von Führungszeugnissen nicht weiter zu verbreiten: Führungszeugnisse sind keine geeignete Präventivmaßnahme. Die Verpflichtung zur Vorlage polizeilicher Führungszeugnisse bei der Bewerbung um eine Anstellung in einer Einrichtung, welche hauptsächlich Kinder und / oder Jugendliche betreut oder in welcher diese beschäftigt werden, führt faktisch nicht zur Verbesserung des Schutzes der Kinder und Jugendlichen vor Pädo-Kriminellen. Zunächst ist zwingend zu beachten, dass eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153 oder 153a StPO, wie zuletzt im Fall Edathy bekannt geworden, aus einem solchen Führungszeugnis gerade nicht hervorgeht, sondern lediglich etwaige Verurteilungen. Dies ›››

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Schaute britische Polizei bei Kindsmissbrauchsfällen weg?

Von |2015-04-13T08:18:23+02:0017.03.2015|

Die britische Polizei soll im grossen Stil Fälle von Kindsmissbrauch vertuscht haben, um einflussreiche Personen zu decken. Wie die unabhängige Aufsichtsbehörde IPCC bekannt gibt, werden 14 Vorwürfe geprüft. Es geht um Fälle ab den 1970er Jahren bis nach 2000. Der britische Missbrauchsskandal könnte ein neues Kapitel bekommen: Die Polizei soll im grossen Stil Fälle von Kindesmissbrauch vertuscht haben, weil Politiker, Richter und hohe Polizeibeamte darin verwickelt waren. 14 entsprechende Vorwürfe würden geprüft, teilte die unabhängigen Polizei-Beschwerdestelle IPCC mit. Es gehe um Fälle zwischen 1970 und den 2000er Jahren. Weiter lesen...

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Nebenkläger im Fall Strauss-Kahn: „Im Prozess erlitt Jade Höllenqualen“

Von |2015-04-09T20:31:17+02:0015.03.2015|

Ihre Aussage wühlte Frankreich auf: Die frühere Prostituierte Jade erzählte vor Gericht von Sexpartys mit Dominique Strauss-Kahn. Hier spricht ihr Berater von den Folgen für die Frau und über seine Ziele im Prozess. Es geht um illegale Sexpartys und organisierte Zuhälterei: Der Prozess gegen Dominique Strauss-Kahn (DSK) und 13 weitere Angeklagte hat in Frankreich große Aufmerksamkeit erregt. Die ehemalige Prostituierte Jade* und andere Frauen schilderten vor Gericht brutale Sexualpraktiken, ihre Aussagen wühlten die Öffentlichkeit auf. Weiter lesen...

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Projekt „Kein Täter werden“ – Wissenschaftler kritisch hinterfragen

Von |2015-04-14T16:37:31+02:0014.03.2015|

Über eine Pressemeldung vom 12.03.2015 haben wir folgendes zur Kenntnis genommen: Zitat: Die katholische Kirche in Deutschland hat offenbar mehr pädophil geneigte Männer in ihren Reihen als bislang angenommen. Zu dieser Einschätzung kommen namhafte Sexualforscher wie der Berliner Sexualpsychologe Dr. Christoph J. Ahlers und Prof. Klaus M. Beier von der Berliner Charité. Ahlers äußert sich am Montag, 16. März, um 23.30 Uhr im Ersten in der NDR Dokumentation "Das Schweigen der Männer - Die katholische Kirche und der Kindesmissbrauch“. Zitatende Quelle: http://www.cleankids.de/2015/03/12/mehr-paedophile-kleriker-in-katholischer-kirche-als-bisher-angenommen/52948 Schon seit vielen Jahren kritisiert netzwerkB das Projekt „Kein Täter werden“ als verharmlosenden Versuch, von den Ursachen und vom eigentlichen Problem abzulenken - der Entstehung ›››

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Angst vor Rassismus-Vorwurf darf Ermittlungen nicht lähmen

Von |2015-03-21T08:01:36+01:0009.03.2015|

In Großbritannien wurden Hunderte Kinder missbraucht. Es muss untersucht werden, warum viele Täter muslimische Wurzeln haben und aus Pakistan und Ostafrika stammen. VON MARTIN KLINGST Eine Nachricht aus Großbritannien sollte uns ebenso schockieren wie nachdenklich stimmen. Denn was dort geschah, könnte genauso gut hierzulande geschehen – und vielleicht passiert es ja auch. Englische Behörden, heißt es, seien in den vergangenen Jahren oft deshalb so zögerlich gegen Kinderporno-Ringe vorgegangen, weil sie sich nicht dem Rassismusvorwurf aussetzen wollten. Weiter lesen...

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Edathys Strafzahlung an Kinderschutzbund: Geld stinkt nur manchmal

Von |2015-03-20T14:26:21+01:0006.03.2015|

Der Ex-Abgeordnete Sebastian Edathy sollte 5000 Euro an den Kinderschutzbund zahlen. Der Verein lehnte empört ab - dabei nimmt er in vergleichbaren Fällen das Geld an.... ...In den vergangenen zehn Jahren führte Lindberg mehr als hundert Kinderporno-Verfahren. Ihm sei kein Fall bekannt, in dem das Geld eines Beschuldigten abgelehnt worden sei. Das Vorgehen des Kinderschutzbunds in der medienwirksamen Causa Edathy sei "Heuchelei".... Weiter lesen... Mehr auf netzwerkB: Der Kinderschutzbund und die Pädophilen-Lobby

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Fall Edathy: Die eigentliche Katastrophe sind die Mitwisser

Von |2015-04-20T13:12:01+02:0005.03.2015|

Seine ablehnende Haltung zum Gerichtsbeschluss im Verfahren gegen den ehemaligen SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy hat Norbert Denef, Vorsitzender des netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt), betont. Er plädiert dafür, Gewalt gegen Kinder in jeglicher Form stärker zu verfolgen. „Einfach abspeisen mit 5 000 Euro und nicht mehr ermitteln, das geht gar nicht“, so Denef in einem Sputnik-Interview. Am Ablauf des Verfahrens kritisiert er aber vor allem die Vorhersehbarkeit und die offensichtlichen Absprachen im Hintergrund. Er meint: „Wir waren nicht überrascht, dass das so kommen wird, selbst Edathy hat ja schon vor einigen Wochen davon gesprochen, dass das Verfahren gegen diese Summe eingestellt werden könnte, ›››

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Der Fall Edathy

Von |2015-03-05T15:22:39+01:0004.03.2015|

netzwerkB spricht sich dafür aus, sexualisierte Gewalt und jegliche Form von Gewalt gegen Kinder zu ahnden und stärker zu verfolgen. SPUTNIK Radiointerview 04.03.2015 mit: netzwerkB - Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Norbert Denef, Vorsitzender - Pressemitteilung vom 03.03.2015: Geld von Edathy nicht annehmen

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Der Kinderschutzbund und die Pädophilen-Lobby

Von |2015-05-22T08:17:15+02:0004.03.2015|

Viel Beifall bekommt der Verband, weil er sich weigert, Geld von Sebastian Edathy anzunehnen. Der Kinderschutzbund will alles richtig machen - auch wegen seiner eigenen Vergangenheit. Von Wigbert Löer Der Deutsche Kinderschutzbund hat klare Worte gefunden: Er nimmt die 5000 Euro nicht an, die der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy mit der Einstellung seines Verfahrens bezahlen muss. Am Dienstag hatte die Organisation noch das Gegenteil gesagt. Was den Sinneswandel bewirkt hat, ist im Moment nicht ersichtlich, die Annahme wird aber definitiv verweigert. Weiter lesen...

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Europarat-Rüge wegen Prügelstrafe: Ohrfeige für Frankreich

Von |2015-03-17T13:57:58+01:0004.03.2015|

Der Europarat hat die französische Regierung gerügt, weil sie körperliche Züchtigungen von Kindern noch immer per Gesetz erlaubt. Anhänger der Prügelstrafe befürchten einen Verfall der elterlichen Autorität. Einen Klaps auf den Hintern oder auf die Wange: In Frankreich dürfen Kinder von ihren Eltern noch immer körperlich bestraft werden, so steht es im Gesetz. Der Europarat in Straßburg rügte nun das Land und erhöht so den Druck auf die Regierung in Paris. Das Komitee für soziale Rechte des Europarats entschied an diesem Mittwoch über eine Beschwerde der britischen Kinderschutzorganisation "Approach". Dass Frankreich - anders als etwa Deutschland - Prügelstrafen für Kinder nicht ›››

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St. Marienstift in Bad Lippspringe

Von |2015-03-14T17:08:22+01:0004.03.2015|

Zeugen gesucht: Es handelt sich um das katholische St. Marienstift in Bad Lippspringe- das Haus wurde von Franziskanerinnen geführt. Dort wurden angeblich Abtreibungen bzw. Geburten absolviert von "Gefallenen Mädchen". Meine Familie schickte mich und meinen Zwillingsbruder in diese Erziehungsanstalt. Ich habe dort 1976 entbunden und litt seitdem an einer Amnesie dieser Zeit. Wer wurde von Berlin aus - auch dort hingeschickt? hat entbunden, Vergewaltigung und Gewalt erlebt? Wer hat noch Erinnerungen, Bilder, Unterlagen oder Informationen über die Machenschaften dieser Einrichtung? Kann jemand Auskunft über den Verbleib der Säuglinge machen? Das Haus selbst wurde vor ca. 15 Jahren abgerissen und existiert nicht mehr. Wer kann Aussagen ›››

Geld von Edathy nicht annehmen

Von |2015-03-06T08:27:46+01:0003.03.2015|

Das Verfahren gegen den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy wurde gegen eine Geldauflage von 5000 Euro eingestellt. Empfänger sollte der Kinderschutzbund Niedersachsen sein. Der aber will das Geld nicht annehmen. Die Entscheidung, das 'Kinderporno-Verfahren' für eine Zahlung von 5000 Euro einzustellen, sei ein "fatales Signal". netzwerkB begrüßt die Entscheidung des Kinderschutzbundes Niedersachsen und fordert alle Einrichtungen auf, die sich für mehr Kinderschutz einsetzen wollen, ebenfalls das Geld von Edathy nicht anzunehmen. - Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091 presse@netzwerkb.org www.netzwerkB.org Mehr auf netzwerkB: Der Fall Edathy  

Edathy-Prozess eingestellt: Und jetzt noch Aufklärung, bitte

Von |2015-03-04T11:22:57+01:0002.03.2015|

Ein Kommentar von Veit Medick Sebastian Edathy hat Bilder nackter Jungen aus dem Netz heruntergeladen. Er ist mit einer Geldauflage davongekommen. Gut so: Die Justizposse steht jetzt nicht mehr der politischen Aufarbeitung im Wege. Weiter lesen...  

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Missbrauch – eine offene Wunde

Von |2015-03-20T17:23:20+01:0002.03.2015|

Der Kirchenskandal: Seit 2010 wurden verstärkt bundesweit Fälle von Priestern bekannt, die Kinder missbraucht hatten. Der erste Fall in der Diözese Würzburg betraf einen Franziskaner-Minoriten-Pater. Seither läuft die kirchenrechtliche Untersuchung. Vor fünf Jahren haben sich die Opfer an die Kirche gewandt. Auf Gerechtigkeit warten sie noch heute: Das kirchenrechtliche Urteil über einen prominenten Würzburger Franziskaner-Pater steht immer noch aus. Der stadtbekannte „Sportpater“ war im bundesweiten Missbrauchsskandal der katholischen Kirche 2010 der erste Fall in der Diözese Würzburg. Medienberichte brachten damals, Ende Februar, ans Licht, dass der Franziskaner-Minoriten-Pater in den 60er Jahren Schüler sexuell missbraucht haben soll. Kurz darauf weiteten sich die ›››

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Tukur hat es nicht kapiert

Von |2015-04-13T08:17:39+02:0001.03.2015|

Er spielte in dem Film „Die Auserwählten“ den Rektor der Odenwaldschule Gerold Becker. Andreas Huckele wurde als Kind dort missbraucht. Er sagt: Der Film hat Schaden angerichtet. Herr Huckele, viele Leute fragen, ob das mit dem Missbrauch und den Missbrauchsdebatten irgend- wann wieder mal aufhört. Tut es das? Nein, denn es gehört zu unserem Leben dazu, dass Kinder missbraucht werden. Damit dürfen wir uns nicht abfinden, aber wir müssen anerkennen, dass es so ist. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, das Missbrauchssystem an der Odenwaldschule zu enttarnen. Das war vor fünf Jahren. Wo stehen wir heute? Wir hatten schon einmal vor 16 ›››

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