Deutsche Aufarbeitung

Von |2016-08-08T21:26:19+02:0030.01.2016|

Um was geht es eigentlich bei dieser „neuesten“ Aufarbeitungs-Kommission? Foto: v.l. Dr. Christine Bergmann, Prof. Dr. Jens Brachmann, Brigitte Tilmann, Prof. Dr. Sabine Andresen (Vorsitzende), Prof. Dr. Peer Briken, Prof. Dr. Barbara Kavemann, Prof. Dr. Heiner Keupp Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs beruft die sieben Mitglieder für die unabhängige Aufarbeitungskommission. Ein Zwischenruf von Angela Ebert Vielleicht sogar um`s gleichberechtigte Partizipieren? Prof. Dr. Andresen: Die Kommission will sichere Räume öffnen...., die das Erzählen über Erfahrungen sexuellen Missbrauchs in der Familie, im Sport-Verein, in einem Heim oder einem Internat möglich machen. Das hört sich doch gut an, aber: Das hieße ja, derzeit ›››

Suche Opfer von Revenge Porn („Rachepornos“)

Von |2016-04-20T15:46:39+02:0028.01.2016|

Ich schreibe meine Masterarbeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Fach Medienethik und suche dafür Opfer von Revenge Porn, die bereit wären in einem persönlichem Interview Fragen zu beantworten. Ziel der Arbeit ist es, die gesellschaftlichen Vorurteile gegenüber den Opfern darzulegen. Unter anderem, ob den Opfern die Schuld oder zumindest eine Mitschuld gegeben wurde. Dazu möchte ich im Februar 2016 mit mehreren Betroffenen Interviews durchführen, von denen intime Bilder oder Videos veröffentlicht oder weitergegeben wurden. Die Antworten werden streng vertraulich behandelt und nur in anonymisierter Form in der Arbeit veröffentlicht. Ich benötige die Mithilfe von möglichst vielen Opfern von Revenge Porn, Frauen ›››

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Bistum Hildesheim: Neue Vorwürfe

Von |2016-02-02T11:29:10+01:0027.01.2016|

netzwerkB Pressemitteilung vom 27.01.2016 Gegen das Bistum Hildesheim gibt es neue Vorwürfe: Angeblich soll die Mutter eines betroffenen Mädchens vor Jahren von Priester R. auch missbraucht worden sein. Die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet, um zu ermitteln. netzwerkB fordert schon seit 2010 eine Anzeige- und Meldepflicht bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung – Bischof Trelle könnte so gesetzlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn der Vorwurf der Vertuschung ihm nachgewiesen würde. netzwerkB fordert ebenfalls schon seit 2010 die Aufhebung der Verjährungsfristen bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Im vorliegenden Fall von Pater Peter R., der 2010 auch im Zentrum des Missbrauchsskandals am Canisius-Kolleg mit mehr als 100 Opfern ›››

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Verlorenes Vertrauen: Katholisch sein in der Krise

Von |2016-04-28T11:41:47+02:0024.01.2016|

Im Januar 2010 thematisierte Rektor Klaus Mertes in einem Brief an ehemalige Berliner Jesuitenschüler sexuellen Missbrauch durch zwei Patres, die in den 70er- und 80er-Jahren als Lehrer und Seelsorger am Canisius-Kollgeg tätig waren. Damit löste er eine Auseinandersetzung mit Machtmissbrauch gegenüber Schutzbefohlenen aus, die weltweite Kreise zog. Ein schmerzhafter Prozess hat die Kirche erschüttert und verändert. Pater Mertes erzählt und reflektiert den Gang der Ereignisse, analysiert Gründe und Hintergründe der beispiellosen Vertrauenskrise in der Kirche und zeigt Perspektiven auf für heilende Reformen.

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Give Peace A Chance

Von |2016-02-03T03:58:15+01:0020.01.2016|

Na los Alle reden über Minister Finsterlinge,Treppengeländer Und Kanister,Bischöfe,Fischhöfe, Rabbis und Pop eyes, Bye,bye... Alles, was wir sagen ist: gebt dem Frieden eine Chance Laßt es mich euch jetzt sagen: Alle reden über Revolutionen, Evolutionen, Masturbationen, Flagellationen, Regulationen, Integrationen, Meditationen, Vereinte Nationen, Gratulationen Alles, was wir sagen ist: Gebt dem Frieden eine Chance! Laßt uns doch dabei bleiben John& Joko, Timmy leary, Rosemary,T ommy Smoters, Bobby Dylan, Tommy Cooper, Derek Taylor, Norman Mailer, Alan Gainsberg, Hare Krishna, Hare Krishna, Kommt zusammen-alle zusammen Wir schaffen es morgen- heute Alles, was wir sagen ist: Gebt dem Frieden eine Chance! Gebt..........

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Bistum Mainz zum Fall Norbert E.

Von |2016-04-05T13:48:59+02:0019.01.2016|

Das Bistum Mainz sieht sich aufgrund der Veröffentlichung im SPIEGEL VOM 16.01.2016 und der AZ vom 18.01.2016 zu folgender Klarstellung veranlasst: Sowohl dem SPIEGEL als auch Herrn Heibel, auf den sich der SPIEGEL bezieht, ist bekannt, dass das Verfahren gegen Norbert E. mit Beschluss des Amtsgerichts Bad Homburg v.d. Höhe vom 24.07.2006 gemäß § 153 Abs. 2 StPO mit Zustimmung der zuständigen Staatsanwaltschaft auf Kosten der Staatskasse eingestellt wurde. Damit war das weltliche Strafverfahren, das sich insgesamt über vier Jahre hingezogen hatte, abgeschlossen. Tatvorwurf des Verfahrens war, dass Norbert E. einen 13-jährigen Jungen anlässlich einer Übernachtung im Pfarrhaus über der Kleidung ›››

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Versöhnung von der Opferseite

Von |2016-04-05T13:48:37+02:0019.01.2016|

(Foto: Dom in St. Blasien) Ex-Delitzscher will Stiftung gründen Initiative zur Unterstützung von Missbrauchsopfern von May Würker Delitzsch. „Wir wollen ein Zeichen setzen“, sagt Norbert Denef. Der 66-Jährige, der als Kind und Jugendlicher in seiner Heimatstadt Delitzsch sexuellen Missbrauch erlebte, will auf dem Wege der Versöhnung eine gesellschaftliche Aufarbeitung des Themas in Gang bringen – und damit anderen Opfern eine Stimme geben. „Trotz verstärkter öffentlicher Diskussion bleiben die meisten der Verbrechen bis heute unaufgedeckt. Die Opfer schweigen, aus Scham und falschen Schuldgefühlen“, schildert Denef, der inzwischen in Schleswig-Holstein lebt – und meint damit Fälle im Wirkungskreis der katholischen Kirche, aber auch in ›››

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Der schizoide Pädophile

Von |2016-03-31T13:49:23+02:0018.01.2016|

Der schizoide Pädophile – und die Unterbringung in der Psychiatrie Die grundsätzlich unbefristete Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gemäß § 63 StGB ist eine außerordentlich belastende Maßnahme, die einen besonders gravierenden Eingriff in die Rechte des Betroffenen darstellt. Sie darf daher nur dann angeordnet werden, wenn zweifelsfrei feststeht, dass der Unterzubringende bei der Begehung der Anlasstaten aufgrund eines psychischen Defekts schuldunfähig oder vermindert schuldfähig war und die Tatbegehung hierauf beruht. Weiter lesen...

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Versöhnungsakt in St. Blasien

Von |2016-10-11T08:15:27+02:0016.01.2016|

"Um Versöhnung geht es jetzt liebe Zuschauer und um ein Thema was regelmäßig in der Öffentlichkeit steht - Missbrauch, Verschweigen und Vertuschung in der katholischen Kirche. Das alles deckte Jesuitenpater Klaus Mertes vor etwa sechs Jahren am Canisuis-Kolleg in Berlin auf und auch Norbert Denef aus Sachsen hat so ein Verbrechen am eigenen Leib erfahren. Er und Pater Mertes haben sich jetzt getroffen - sie wollen gemeinsam eine Stiftung gründen. Es sollen Menschen ausgezeichnet werden, die außergewöhnliches leisten, damit Gewaltopfer ihr Schweigen brechen können, ohne von der Gesellschaft dafür ausgegrenzt zu werden." - Hier können Sie spenden, um die Gründung der Stiftung ›››

Heißt auch ein inneres Nein nein?

Von |2016-03-18T12:01:21+01:0015.01.2016|

Reform des Sexualstrafrechts: Nach den Silvester-Übergriffen soll das Sexualstrafrecht verschärft werden. Der griffige Slogan "'Nein heißt Nein'" verbirgt, dass Opfer künftig gerade nicht mehr Nein sagen müssen. Und mit der Nacht in Köln haben die Pläne nichts zu tun. Die Vorgänge auf der Kölner Domplatte in der Silvesternacht sind noch nicht ansatzweise aufgeklärt, aber parteiübergreifend ist man sich einig: Nicht nur schnellere Abschiebungen müssten ermöglicht, sondern auch Schutzlücken im Sexualstrafrecht geschlossen werden. Ein Gesetzentwurf aus dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucher (BMJV) ist seit Monaten bekannt. Er soll nun, nachdem auch das Kanzleramt seine Blockade aufgegeben hat, schnell umgesetzt werden. ›››

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Das Weinen verlernt

Von |2016-01-15T21:20:53+01:0011.01.2016|

Meine Eltern haben sich 1957 scheiden lassen. 1957 sind Mutter, eine meiner Schwestern und ich nach Westerland/Sylt zu meinen Großeltern gezogen und dort bin ich in Kampen eingeschult worden. 1961 ist meine Mutter mit meiner Schwester und mir nach Nürnberg gezogen weil sie hier Arbeit gefunden hatte. Ihre Wohnung war für uns 3 zu klein und so hat sie meine Schwester und mich ins Nürnberger Heim „Stapf“ getan. Und dann ging es los. In dem Heim war es so dass unter den kleineren schon das Gesetz der Stärke herrschte. Die dortigen Nonnen haben als Erziehung Prügel ausgeteilt. Hunger war an der ›››

Georg Ratzinger weist Vorwürfe zurück

Von |2016-08-22T23:42:31+02:0011.01.2016|

netzwerkB Pressemitteilung vom 11.01.2016 Priester und Lehrer sollen bei den Regensburger Domspatzen von 1953 bis 1992 mindestens 231 Kinder misshandelt haben - 50 Kinder seien davon auch Opfer sexueller Gewalt geworden. Der Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI. soll von den Vorgängen gewusst haben. Davon geht der von Bistum und Chor mit der Klärung des Skandals beauftragte Rechtsanwalt Ulrich Weber aus. Ratzinger hat diese Vorwürfe zurückgewiesen, von den Missbrauchsfällen im Chor etwas gewusst zu haben. Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB), teilt hierzu mit: Der Vorwurf, Ratzinger hätte von den Missbrauchsfällen im Chor etwas gewusst, wiegt schwer. Rechtsanwalt Ulrich Weber wird beweisen müssen, wenn er ›››

Hunderte Missbrauchsfälle bei den Domspatzen

Von |2016-03-19T14:25:46+01:0008.01.2016|

PRESSEGESPRÄCH FREITAG, 8. JANUAR 2016 ulrich weber (RA) harzstraße 22 93057 regensburg t +49 941 7060 63-1 f +49 941 7060 64-1 uweber@uw-recht.org www.uw-recht.org Statement (als PDF herunterladen) Nach achtmonatiger Untersuchungszeit ist es nun möglich, konkrete erste Ergebnisse zu den Missbrauchs- und Misshandlungsfällen bei den Regensburger Domspatzen herauszugeben. Besonders wichtig ist mir bei dieser Zwischenbilanz auch, dass die Opfer über den Weg der Öffentlichkeit zum Stand meiner Arbeit informiert werden. Die Ausgangssituation: Zum Zeitpunkt meines Einstiegs hatte das Bistum die Zahl von 72 anerkannten Opfern körperlicher Gewalt eingeräumt und konkret zwei wegen sexuellen Missbrauchs verurteilte Beschuldigte, die in Zusammenhang mit den ›››

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Sexualisierte Gewalt: Des Rudels Kern

Von |2016-03-18T12:01:03+01:0007.01.2016|

Eine Kolumne von Margarete Stokowski Die rassistische Hysterie nach den Übergriffen in verschiedenen deutschen Städten schadet den Opfern, weil sie eine wirkliche Debatte über sexualisierte Gewalt verhindert. Es ist so ekelhaft. Die Debatte um muslimische Migranten hat ihren bisherigen Hysterie-Höhepunkt erreicht. Die Opfer der Übergriffe in Köln, Hamburg, Stuttgart oder Frankfurt sind in dieser Debatte denen, die sich am meisten aufregen, vollkommen egal. Sie sind gerade gut genug für reißerische Beschreibungen von zerfetzter Unterwäsche und Fingern an Körperöffnungen und gut genug als Grund, sich als besorgter Bürger zum edlen Ritter und Frauenbeschützer aufzuschwingen. Weiter lesen...

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Ich bin es leid

Von |2016-03-11T13:12:10+01:0006.01.2016|

Die Ereignisse in Köln werfen erneut die Frage auf, wie man Frauen vor sexuellen Angriffen schützen kann. Aber was bitte hat das mit Asylpolitik und Schengen zu tun? Ein Kommentar von Hilal Sezgin Ich bin es leid, dass jede öffentliche Diskussion über sexualisierte Gewalt – falls überhaupt mal eine geführt wird – so schnell vor den Karren unzähliger anderer politischen Agenden gespannt wird, dass sie eigentlich schon keine Diskussion über sexualisierte Gewalt mehr ist. Hat diese Gewalt mit Lust oder nur mit Macht zu tun, sind die Zahlen in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen oder gesunken, verändern sie sich in Korrelation mit ›››

Stiftung „Versöhnung“

Von |2016-02-03T03:57:48+01:0003.01.2016|

Die Stiftung "Versöhnung" hat das Ziel, das gesellschaftliche Schweigen in den Bereichen sexualisierter Gewalt und Misshandlung von Kindern zu brechen. Gewaltopfer sind auf Hilfe angewiesen – auf Personen, die sich in der Öffentlichkeit gegen das Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen von physischer und psychischer Gewalt einsetzen. Das erfordert Mut und diesen gilt es zu unterstützen. Die Stiftung soll genau das leisten, indem sie jährlich Preise ausschreibt für Personen, die Außergewöhnliches geleistet haben, um das gesellschaftliche Schweigen über sexualisierte Gewalt und Misshandlung von Kindern zu brechen. Die Zuteilung der Preisverteilung soll nicht an irgendeiner Nationalität festgemacht werden. Stiftungszweck Zweck der Stiftung ist, das ›››

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Zwei Minuten nichts tun

Von |2016-04-13T08:57:16+02:0001.01.2016|

Das Team von netzwerkB wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein gewaltfreies Jahr 2016 und empfiehlt: Zwei Minuten nichts tun - Hier können Sie spenden und Mitglied werden: http://netzwerkb.org/jetzt-unterstuetzen/ Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)160 2131313 presse@netzwerkb.org www.netzwerkB.org

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