Von |2017-06-22T16:49:45+02:0023.02.2017|

Radikal gerecht: Wie das bedingungslose Grundeinkommen den Sozialstaat revolutioniert von Thomas Straubhaar "Das bedingungslose Grundeinkommen ersetzt die aktivierende, steuernde und damit immer paternalistische Sozialpolitik der indirekten (Anpassungs-) Hilfen durch direkte Geldzahlungen. Das ist auch ein Grund, wieso sich Sozialbürokratie, Tarifpartner und insbesondere Gewerkschaften nicht mit einem bedingungslosen Grundeinkommen anfreunden können. Sie würden bei einem Neubau des Sozialstaates alte Besitzstände verlieren und an politischer Macht einbüßen. Der Mindestlohn würde durch ein staatlich garantiertes Mindesteinkommen ersetzt. Und weder müsste sich der Staat um Arbeitsbeschaffung noch um Arbeitslosigkeit kümmern. Staatliche Arbeitspolitik würde überflüssig. Und damit würden Verwaltungskosten eingespart werden können." Beginne, es kostenlos zu lesen: http://amzn.eu/iK4bpcQ ›››

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Russland entkriminalisiert häusliche Gewalt

Von |2017-06-06T13:36:52+02:0010.02.2017|

In Russland wird Gewalt in der Familie mit einem neuen Gesetz entkriminalisiert. Sogenannte maßvolle Gewalt, also wenn das Opfer nicht aufgrund der Verletzungen ins Krankenhaus muss oder sie einmalig ist, wird nur noch mit einem Bußgeld bestraft. Begründet wird das Gesetz mit „traditionellen Werten“. Der Staat solle sich nicht unnötig in Familienangelegenheiten einmischen. Das erklärt die russische Internetaktivistin Alena Popowa im Interview, die sich gegen das Gesetz engagiert. Als Rückschritt für Betroffene betrachtet das Gesetz Birte Rohles, Referentin für häusliche und sexualisierte Gewalt von Terres des Femmes. Weiter lesen... Weitere Information: www.spiegel.de

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Opferverbände fordern unabhängige Instanzen

Von |2017-05-15T09:08:46+02:0010.02.2017|

LIMBURG  Ein Mitarbeiter des Bischofs von Limburg soll Kinderpornografie gespeichert haben. Das Bistum prüft, ob es Missbrauchsopfer gibt. Keine Ruhe für das Bistum Limburg: Der Verwaltungsbezirk der katholischen Kirche rund um das idyllische hessische Städtchen mit seinen Fachwerkbauten und seinem romanischen Dom steht für Verschwendungssucht, seit der ehemalige Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst mit seinem Protzbau für Schlagzeilen sorgte. Jetzt der neue Skandal. Gegen einen Mitarbeiter des Bistums laufen Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt. Es besteht der Verdacht, dass der Mann im Besitz von Kinderpornografie war, bestätigte Bistums-Sprecher Stephan Schnelle. Der Mitarbeiter sei von seiner Arbeit freigestellt worden. Bischof Georg Bätzing äußerte sich ›››

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Mit Lippenbekenntnissen die Schweigemauern aufrechterhalten

Von |2017-05-15T09:08:21+02:0010.02.2017|

„Papst Franziskus hat „Null-Toleranz“-Strategie gegenüber ‘sexuellem Missbrauch‘ versprochen. Dass die Wirklichkeit in der katholischen Kirche anders aussieht – behauptet der Enthüllungsjournalist Emiliano Fittipaldi in seinem Buch „Lussuria“ (Unzucht)“, betont die Opferorganisation netzwerkB in einer aktuellen Presseerklärung. „Wir von netzwerkB haben die Erfahrung gemacht, dass die ‚Null-Toleranz‘-Strategie von Papst Franziskus nichts weiter als ein Papiertiger ist.“ Bischof Ackermann, Missbrauchsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz, spreche sich zwar öffentlich dafür aus, dass die Verbrechen sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche in Deutschland aufgearbeitet werden sollen. Die Praxis sehe leider anders aus. Wenn es um wirkliche Aufarbeitung gehe, schweige Bischof Ackermann jedoch, so netzwerkB verbittert. „Uns ›››

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Kinderporno-Razzia im hessischen Bistum Limburg

Von |2017-03-25T20:10:44+01:0010.02.2017|

LIMBURG  Ein Mitarbeiter des Bischofs von Limburg soll Kinderpornografie gespeichert haben. Das Bistum prüft, ob es Missbrauchsopfer gibt. Keine Ruhe für das Bistum Limburg: Der Verwaltungsbezirk der katholischen Kirche rund um das idyllische hessische Städtchen mit seinen Fachwerkbauten und seinem romanischen Dom steht für Verschwendungssucht, seit der ehemalige Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst mit seinem Protzbau für Schlagzeilen sorgte. Jetzt der neue Skandal. Gegen einen Mitarbeiter des Bistums laufen Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt. Es besteht der Verdacht, dass der Mann im Besitz von Kinderpornografie war, bestätigte Bistums-Sprecher Stephan Schnelle. Der Mitarbeiter sei von seiner Arbeit freigestellt worden. Bischof Georg Bätzing äußerte sich ›››

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Wie laut sollen wir denn noch schreien?

Von |2017-07-29T17:04:33+02:0009.02.2017|

netzwerkB Pressemitteilung vom 09.02.2017 Im Bistum Limburg ist der Büroleiter von Bischof Georg Bätzing freigestellt worden, weil er auf seinem Dienst-PC ‚Kinderpornos‘ gespeichert haben soll. Es wird gegen ihn ermittelt. Auch für den Büroleiter und engen Vertrauten von Bischof Georg Bätzing gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung. Der aktuelle Fall beweist wieder einmal, dass Aufarbeitung von solchen schrecklichen Verbrechen intern nicht möglich ist. Dies aber versucht die katholische Kirche immer wieder - aktuell mit einer von der Kirche beauftragten angeblichen Aufarbeitungskomission. Wir von netzwerkB fordern, dass dieses Lügentheater beendet wird und die Politik damit aufhört, die Verbrechen in kirchlichen Institutionen zu schützen. Auch die Aufarbeitungskommission ›››

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Kinderpornos im Bischofshaus

Von |2017-05-15T09:07:51+02:0009.02.2017|

Kinderpornos im Bischofshaus: Ermittlungen gegen Büroleiter Das Bistum Limburg wird von einem neuen Skandal erschüttert: Der Büroleiter von Bischof Georg Bätzing ist freigestellt worden, weil er auf seinem Dienst-PC im Bischofshaus und auf elektronischen Medien Kinderpornos gespeichert haben soll. Die Zentralstelle für Internetkriminalität ermittelt. Limburg. Die Fotos sollen eindeutig und schockierend sein: Es geht um Kinderpornografie. Entdeckt wurden die Aufnahmen im Limburger Bischofshaus – auf dem Dienst-PC des Büroleiters und engen Vertrauten von Bischof Georg Bätzing. Das Bischöfliche Ordinariat hat sofort reagiert und den leitenden Mitarbeiter freigestellt. Weiter lesen...

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Sexueller Missbrauch durch Priester – Betroffene in Schweiz gesucht

Von |2017-05-03T18:46:32+02:0009.02.2017|

In Deutschland läuft ein Strafverfahren gegen einen ehemaligen Priester wegen sexuellen Handlungen mit Minderjährigen. Er soll sich von 1994 bis 1995 im Kanton Thurgau aufgehalten haben. Die Kantonspolizei sucht nun Personen, die mit dem damals 30-jährigen Deutschen Kontakt hatten. Weiter lesen...

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Father Thomas Doyle tells royal commission Vatican failed sex abuse victims

Von |2017-03-14T19:39:16+01:0007.02.2017|

The Vatican has failed to support survivors of sexual abuse in the church for decades, with prominent Catholics demanding action at a royal commission. A whistleblower priest who was one of the first to report allegations of sexual abuse to the Vatican in the 1980s told the Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse he was punished for speaking out. Weiter lesen...

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„Es ist ein Lügentheater“

Von |2018-09-30T11:52:55+02:0006.02.2017|

(Foto: München Kirchentag 2010 - am Rednerpult Pater Klaus Mertes, v. m. Norbert Denef) netzwerkB Pressemitteilung vom 06.02.2017 Während einer Veranstaltung beim ökumenischen Kirchentag in München, am 14.05 2010  als Pater Klaus Mertes zum Thema „Missbrauch“ sprach, hat der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, seine Stimme für die vielen im Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt erhoben und lautstark gefordert: „Beenden Sie diese Veranstaltung. Es ist ein Lügentheater. Treten Sie ab. Sie haben versagt.“ Seitdem sind bald sieben Jahre vergangen. Eine Aufarbeitung der Verbrechen in der katholischen Kirche wird nach wie vor in Deutschland verhindert - unterstützt durch Politik und einer Justiz, die lieber ›››

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