In Russland wird Gewalt in der Familie mit einem neuen Gesetz entkriminalisiert. Sogenannte maßvolle Gewalt, also wenn das Opfer nicht aufgrund der Verletzungen ins Krankenhaus muss oder sie einmalig ist, wird nur noch mit einem Bußgeld bestraft. Begründet wird das Gesetz mit „traditionellen Werten“. Der Staat solle sich nicht unnötig in Familienangelegenheiten einmischen. Das erklärt die russische Internetaktivistin Alena Popowa im Interview, die sich gegen das Gesetz engagiert. Als Rückschritt für Betroffene betrachtet das Gesetz Birte Rohles, Referentin für häusliche und sexualisierte Gewalt von Terres des Femmes. Weiter lesen…

Weitere Information: www.spiegel.de