Sexueller Missbrauch soll in Spanien nicht mehr verjähren

Von |2018-11-29T18:03:52+01:0030.10.2018|

Zwischen fünf und 15 Jahren beträgt die Verjährungsfrist für Sexualdelikte bislang. Doch viele Opfer sprechen erst nach Ablauf der Frist über die Taten. Jetzt soll sie abgeschafft werden. Sexueller Missbrauch soll in Spanien künftig nicht mehr verjähren. Eine entsprechende Reform des Sexualstrafrechts gab Vizeregierungschefin Carmen Calvo nach einem Besuch im Vatikan bekannt, wie die Tageszeitung „El País“ am Dienstag berichtete. Die Politikerin habe die Änderung am Vortag in Rom mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin abgesprochen. Weiter lesen...

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Gedenktag – falsch und verlogen

Von |2019-02-26T23:02:51+01:0030.10.2018|

netzwerkB Pressemitteilung vom 30.10.2018 Gedenktag für Opfer ‘sexuellen Missbrauchs‘ in der katholischen KircheFür Deutschland haben die Bischöfe festgelegt, dass dieser von den Kirchengemeinden rund um den 18. November begangen werden sollte, an dem zugleich der „Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“ ist. Der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, nimmt dazu wie folgt Stellung:  Anstatt die Verbrechen aufzuarbeiten und die Opfer angemessen zu entschädigen, will man nun an einem Gedenktag für die Opfer beten: Das ist mehr als falsch und verlogen - es ist Salz in die Wunden der Opfer. Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt ›››

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„Ich bitte um Verzeihung“ 

Von |2018-11-05T14:55:09+01:0030.10.2018|

Religion Aussagen zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche brachten den Wallfahrtsort Maria Vesperbild im Kreis Günzburg bundesweit in die Schlagzeilen. Nun melden sich zwei Opfer zu Wort – und Pfarrer Meir entschuldigt sich  VON DANIEL WIRSCHING  Augsburg Es war die blanke Wut, die in Michael Symolka aufstieg – als er las, was Erwin Reichart, Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, und Pfarrer Wilhelm Meir kürzlich bei einer Veranstaltung in Maria Vesperbild im Landkreis Günzburg ge- sagt hatten (wir berichteten mehr- fach). Titel der Veranstaltung: „Kann man den Priestern und der Kirche überhaupt noch trauen?“  Es ging um den Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen ›››

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Verjährungsfristen bei sexueller Gewalt abschaffen!

Von |2018-11-14T14:17:13+01:0029.10.2018|

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB, folgender Brief wurde von Frau Renate Schmidtsdorff-Aicher an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Dr. Franziska Giffey geschickt. Frau Schmidtsdorff-Aicher bittet darum, gegebenenfalls ihren Text zu kopieren, den eigenen Namen einzusetzen und ebenfalls die Bundesministerin um Unterstützung bitten - Verjährungsfristen bei sexueller Gewalt abzuschaffen. Dr. Franziska Giffey Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 11018 Berlin Betreff: Verjährungsfristen bei sexueller Gewalt abschaffen! Nicht nur Norbert Denef vom netzwerkB, sondern auch ich verlange dies SEIT JAHREN: Wir fordern die Deutsche Bundesregierung auf, endlich tätig zu werden und nicht wie bisher Verjährungsfristen vorzuschieben, um nichts unternehmen zu müssen. ›››

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Scheinheiliges Theater

Von |2019-02-26T22:58:43+01:0028.10.2018|

netzwerkB Pressemitteilung vom 28.10.2018 Infolge der Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ haben sechs Strafrechtsprofessoren bei 27 Staatsanwaltschaften Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, nimmt dazu wie folgt Stellung: So lange es in Deutschland Verjährungsfristen und keine Anzeige- und Meldepflicht für Straftaten bei sexualisierter Gewalt geben wird, sind solche Anzeigen nichts weiter als ein scheinheiliges Theater. Wir von netzwerkB haben Argumente zur Aufhebung der Verjährungsfristen, sowie unsere Forderung für eine Anzeige- und Meldepflicht bei Straftaten sexualisierter Gewalt bereits 2012 gegenüber der Politik eingebracht. Erst nach entsprechender gesetzlicher Regelung müssen staatliche Organe ermitteln und können nicht mehr ›››

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James Rhodes: Katholische Kirche ist korrupt

Von |2018-11-29T18:03:29+01:0021.10.2018|

Madrid. Der britische Pianist und Aktivist gegen sexuellen Kindesmissbrauch James Rhodes (43) hat der katholischen Kirche Korruption vorgeworfen. Natürlich zweifle er an den Absichten der Kirche. Sie sei „eine der korruptesten und gefährlichsten Institutionen der Welt, wenn es um Kinder und ihre Sicherheit geht“, sagte Rhodes der Deutschen Presse-Agentur. Weiter lesen: https://www.pfaelzischer-merkur.de

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Aufhebung der Verjährungsfristen zur Chefsache erklären

Von |2018-12-20T16:55:58+01:0020.10.2018|

netzwerkB Pressemitteilung vom 20.10.2018 Im Bundesstaat Pennsylvania hat die US-Bundesjustiz Ermittlungen zu Missbrauchsvorwürfen in der katholischen Kirche eingeleitet. Dies sind die ersten Ermittlungen in den USA auf Bundesebene. Der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, nimmt dazu wie folgt Stellung: Wir fordern die Deutsche Bundesjustiz auf ebenfalls tätig zu werden und nicht wie bisher Verjährungsfristen vorzuschieben, um nichts unternehmen zu müssen. Bereits 2011 haben wir auf dem Bundesparteitag der SPD die Politik aufgefordert Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt komplett aufzuheben: https://youtu.be/j3sUibSUnu0 Alle Delegierte haben zugestimmt - es blieb jedoch bei einem Lippenbekenntnis. Wir fordern die Bundesregierung auf das Thema Aufhebung der Verjährungsfristen zur Chefsache zu erklären und die Deutsche Bundesjustiz dabei zu unterstützen nicht mehr schweigend wegschauen zu müssen. ›››

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Der lange Akt der Versöhnung

Von |2019-03-01T15:35:44+01:0014.10.2018|

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB, Ihnen zur Kenntnis das Schreiben des Vorstandsvorsitzender von netzwerkB, Norbert Denef, an Dr. Hans Zollner vom 4.10.2018, sowie das Antwortschreiben vom 14.10.2018. Lieber Herr Dr. Zollner, vielen Dank für Ihr Schreiben vom 21.07.2018. Ihre Wochen des Urlaubs sind wahrscheinlich vorüber und ich hoffe sehr, dass Sie sich gut erholen konnten. Sie wollten jede Gelegenheit nutzen, unser Anliegen, den „Akt der Versöhnung“, an entsprechender Stelle vorzubringen. Wir sind gespannt darauf, ob Sie bei Ihren Vortragsreisen in Australien und Ozeanien unseren ‚Versöhnungsakt’ eingebracht haben. Es interessiert uns sehr, wie andere Kulturen darüber denken. Zwischenzeitlich haben die Medien wieder einmal über ›››

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Polen: Onlinekarte mit pädophilen Priestern

Von |2018-11-29T17:53:31+01:0008.10.2018|

Mitte September sorgte in Deutschland eine Studie zum Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche für Schlagzeilen und Empörung. Immerhin wurde das Thema hierzulande von der Kirche selbst in Angriff genommen. Die katholische Kirche Polens schweigt sich dagegen aus und auch die nationalkonservative PiS-Regierung zeigt wenig Interesse an Aufklärung. Eine Stiftung ist daher in die Bresche gesprungen und hat eine interaktive Karte mit pädophilen Priestern online gestellt. Weiter lesen...

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Die Kirche schweigt vom Kopfe her

Von |2018-11-07T19:07:02+01:0007.10.2018|

Sorry, aber das Abendessen steht bereit: Mit dem trickreichen Ausweichen vor der Frage nach seinem Wissen gefährdet Papst Franziskus das Prinzip Verantwortung und den Begriff der Wahrheit. Man muss nur abwarten. Irgendwann erledigt sich jede Frage auch durch Nichterledigung, durch Beschweigen auf der einen und Resignation auf der anderen Seite. So eine Frage ist: Was wusste der Papst wann? Hat er oder hat er nicht – sexuelle Missbrauchstäter gedeckt, gefördert gar? Nicht nur früher, als Erzbischof von Buenos Aires, wie ihm heute zumal Frauen dort vorhalten, sondern auch nach seiner Wahl zum Papst, ja noch in den letzten Wochen bei den ›››

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