Zeugenaufruf

(per Mail an andstark@t-online.de oder andreas.stark@netzwerkbplus.de)

Selbst ein kleiner Hinweis kann helfen, Licht ins Dunkel zu bringen. Er kann weiteren Opfern den Schritt erleichtern, sich nach Jahren oder gar Jahrzehnten endlich jemandem anzuvertrauen, um endlich Hilfe zu erfahren.

 

Manchmal fällt es leichter zu reden, wenn bereits ein paar Opfer die Mauer des Schweigens durchbrochen haben, wenn der Täter bereits angeklagt ist und es gar nicht so wenige Beweise für sein unsägliches Tun gibt. Dies ist in diesem Fall so. Aber es steht die Vermutung im Raum, dass es weitere Opfer gibt und Menschen, die diesen Täter gedeckt haben, um Schaden von ihren Einrichtungen abzuwenden oder aus ganz eigenen Gründen.

 

Es ist ganz typisch, dass Opfer sexuellen Missbrauchs denken, dass ihnen niemand ihr Ungemach glauben wird, dass sie allein damit sind. Das muss nicht so bleiben. Hier in diesem Fall gibt es bereits 2 Opfer, die sich getraut haben zu reden.

 

Der Täter ist Psychologe und hat es auf Jungen im Alter von ca. 6-7 Jahren abgesehen. Bekannt ist, dass er seine berufliche Position für das Vergehen an einem Kind ausgenutzt hat. Genauso könnte er sich Frauen mit Jungen in besagtem Alter eher freundschaftlich genähert haben, um allein mit diesen Zeit zu verbringen.

 

2010 wurde gegen diesen Mann aus Saarbrücken Anzeige erstattet. Es kam 2012 zu einer ersten Verurteilung mit Verhängung einer Haftstrafe von 6 Jahren beim Landgericht Saarbrücken. Das Urteil wurde 2012 vom BGH gekippt, da unter anderem wichtige Gutachten vergessen worden und ans Landgericht zurückverwiesen. Ein weiterer Zeuge hat sich bereits gemeldet, der ebenfalls vom Angeklagten mehrfach missbraucht wurde. Am 14.09.2020 soll der Fall wiederholt vor dem Landgericht Saarbrücken verhandelt werden. Der angeklagte Psychologe konnte sich bisher unter anderem mit Hilfe eines anerkannten Psychiaters aus Saarbrücken und seinem Rechtsanwalt den Gerichtsterminen entziehen.

 

Der angeklagte Psychologe hat er ein Buch geschrieben, in welchem er sich klar für die Liebe zwischen gebildeten Erwachsenen und Knaben einsetzt. Dass dies Liebe sei, wird von ihm ohne jedwede Reue oder jedwedes Schuldbewusstsein vertreten. Er begründet seine Ansichten mit einem wilden Mix aus Philosophie, Geschichte und alten Riten.

 

Wer kann sachdienliche Hinweise geben zu einem Psychologen, jetziges Alter ca. 74 Jahre, welcher von ca. 2001 bis 2012 in der Daarler Villa, Saarbrücken als Psychotherapeut für Kinder, Ehepaare und Familien tätig war?

Der Psychologe war des Weiteren von ca. 1986 bis ca. 2001 in einer Kinderklinik in Saarbrücken beschäftigt. Davor war er von ca. 1976 bis 1985 Leiter einer Kinder- und Jugendpsychiatrie-Beratungsstelle in der Schweiz. Dort wurde er vermutlich wegen des Vorwurfs sexuellen Missbrauch begangen zu haben entlassen. Als junger Erwachsener hat er in einem Orden gelebt. Studiert hat er in der Schweiz. Es gibt zudem Hinweise darauf, dass dieser Mann sich gern in Schwimmbädern aufhält, um dort Kindern in unangemessener Weise zu helfen.

 

Der Täter ist ca. 170 groß, normalgewichtig, hat schon längere Zeit weiß gelocktes Haar und unternimmt gern Freizeitaktivitäten mit Jungs von ca. 5 bis 7 Jahren. Es ist dringend davon abzuraten, ihm das eigene Kind allein zu überlassen. Aufgrund seiner freundlichen Art kann er meist guten Bezug zu den Eltern bzw. Müttern aufbauen und deren Zweifel geschickt ausräumen.