Medien, die über Themen berichten, die für netzwerkB relevant sind. (aber nicht über netzwerkB selber)

An die Staatsorgane, die sich mit Ausgangsbeschränkungen beschäftigen

Von |2020-03-21T12:57:41+01:0021.03.2020|

Sie werden auch Menschen begegnen, die UNWISSENTLICH, OHNE bewusste Absicht eines Verstoßes, wegen und mit vorhandenen psychischen Beeinträchtigungen / Folgestörungen auf der Straße sind!  Sie werden Betroffenen von Gewalt begegnen, die auf  erneute Einschränkung persönlicher Freiheit anders reagieren!   Beachten Sie u.a. dieses Symptomatiken!!  (Siehe Quelle: https://www.degpt.de/informationen/fuer-betroffene/)   Dissoziative Beschwerden Der Begriff der Dissoziation (lat. "Trennung", "Zerfall") beschreibt ein psychisches Phänomen der Auflösung des normalen Zusammenspiels von Wahrnehmung, Bewusstsein, Identitätserleben, Gedächtnis und Körpersteuerung. Wiedererleben (Intrusionen) Betroffene erleben oft Teile der traumatischen Erfahrung immer wieder –teils bewusst, mitunter aber auch in Form von Albträumen. Ungewollt drängen sich die Erinnerungen auf, angestoßen durch ›››

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Mitgliederversammlung vom 18.01.2020

Von |2020-03-29T10:04:07+02:0015.03.2020|

Betroffen über Gewalt Anwesende: Rakuna Dr. Kerstin Schön, Andreas Stark, Anita Miller, Dr. Thomas Hanstein, Eugen Schlatter, Günter Nakath, Sabine Fabian, Herbert Gräser, Peter Rieke , Angelika Hofmann Der neue Vorstand im Jahr 2020 ist nunmehr endlich arbeitsfähig.Die Anwesenden haben die vorher angekündigten Änderungen mit stilistischen Änderungen beschlossen.Nunmehr erfolgt die notarielle Beglaubigung und dann der Weg zum Vereinsregister. Sollten Änderungen notwendig sein, werden diese auf der nächsten Mitgliederversammlung eingearbeitet.Die Änderungen finden Sie hier: Protokoll Mitgliederversammlung18012020Herunterladen Die Unterschriftenlisten finden Sie hier: Mitglieder-und-Protokoll-MV18012020Herunterladen

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Suche GleichBetroffene!

Von |2020-03-06T12:56:54+01:0003.03.2020|

Warten immer nur warten! Hast Du einen positiven Bescheid für Sachleistungen vom Fond sexuellen Missbrauch und wartest Du auch darauf, das Du es bekommst? Hast Du einen Antrag auf einen Vorschuss oder eine Rechnung gestellt? Und bekommst mal wieder keine Antwort?  Es reicht! Ich suche GleichBetroffe, die den Mut haben sich mit mir auf den Weg zu machen und etwas dagegen unternehmen. Der Umzug des Fond sex. Missbrauchs. zu BAFzA scheint mal wieder mit viel Personalmangel vonstatten zu gehen. Gelder, die den Opfern zustehen und von Institutionen, die schon vor Jahren an den Fond überwiesen haben, werden nicht ausbezahlt. Was geschieht mit unseren ›››

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Offener Brief

Von |2019-11-12T18:07:13+01:0012.11.2019|

Offener Brief an die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Scharbeutz, 6. November 2019 Sehr geehrte Frau Lambrecht, Es scheint als wäre ein lebensfernes, aber systemisch bindendes Recht wichtiger als das Leid der Betroffenen. Andreas Huckele, der mit seinem Buch “Wie laut soll ich denn noch schreien?” die schrecklichen Ereignisse in der Odenwaldschule öffentlich machte, sieht in der Filmproduktion des WDR in Kooperation mit der neuen deutschen Filmgesellschaft mbH und Christoph Röhl als Regisseur „Die Auserwählten“ seine Persönlichkeitsrechte massiv verletzt. Nun haben die Richter des Hamburger Oberlandesgerichts ihr Urteil gesprochen: „Die individuelle Betroffenheit des Klägers dürfte zu bejahen sein. Auch nach ›››

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Nicht nur in der Katholischen Kirche, aber „Make it public!“ (Dalai Lama)

Von |2019-02-26T18:09:38+01:0026.02.2019|

Wenn dieser Nutzen sich trotz Bemühung nicht einstellt, ist die Trennung vom Lehrer nicht nur möglich, sondern geboten. Wenn Menschen verletzt oder Gesetze gebrochen würden, müssten „die ethischen Verfehlungen angesprochen werden“, egal ob es sich um Verfehlungen sexueller, finanzieller oder anderer Art handelt. Die Sicherheit des Opfers hat absoluten Vorrang. Wenn sich ein langfristiges Muster zeige, sei es angemessen und notwendig, „das Verhalten öffentlich zu machen“. Quelle: https://buddhismus-kontrovers.info/reaktionen-von-hohen-lamas-auf-den-rigpa-skandal-um-sogyal-rinpoche/ Weitere Verweise: https://www.rigpa.de/der-von-uns-in-auftrag-gegebene-bericht-der-unabhaengigen-untersuchungskommission-zu-den-anschuldigungen-gegen-sogyal-rinpoche-ist-veroeffentlicht/ Der Bericht selbst kann von der Seite in Deutscher Sprache aufgerufen werden. (Danke an K. für die Hinweise zu den Artikeln.)

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Aktuelle Stellungnahmen zum OEG

Von |2019-02-17T09:18:06+01:0017.02.2019|

Im Zuge der Reformierung des OEG's (zukünftig SGB XIV) hat Gegen-Missbrauch e.V. alle Stellungnahmen, die online verfügbar sind, zusammengefasst.Zu befürchten ist, das die Reformierung, Betroffene von sexualisierter Gewalt schlechter stellen wird. Zu finden unter :http://www.gegen-missbrauch.de/oeg-reform.html

Kurienkardinal George Pell wegen Missbrauchs verurteilt

Von |2019-03-01T15:38:01+01:0016.12.2018|

Er war einst einer der mächtigsten Männer im Vatikan. Jetzt wurde George Pell wegen Missbrauchs verurteilt. ROM. Er war lange Zeit der mächtigste Mann der katholischen Kirche in Australien und galt als einer der einflussreichsten Prälaten im Vatikan. Diese Woche hat ein Gericht im australischen Melbourne offenbar den tiefen Fall von Kardinal George Pell auch juristisch besiegelt. Bereits am Dienstag verurteilte eine zwölfköpfige Jury den 77-Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs, wie es heißt einstimmig. Der Schuldspruch, der wegen eines gerichtlich verfügten Presseembargos bislang nicht offiziell, aber von Insidern bestätigt wurde, markiert nicht nur einen Wendepunkt in der Vita des katholischen Würdenträgers. Er ›››

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Missbrauch: Norbert Denef fordert eine Million Euro

Von |2019-03-01T15:37:32+01:0029.11.2018|

Norbert Denef wurde als Kind von einem Pfarrer in Delitzsch über Jahre missbraucht. Der 69-Jährige sagt: „Das Bistum Magdeburg trägt Schuld an meiner Krebserkrankung“ und fordert eine Million Euro. Norbert Denef am Ostseestrand in Scharbeutz. Für ihn ist das Training am Meer die beste Therapie. Quelle: privat Delitzsch/Magdeburg. Der in Delitzsch geborene Norbert Denef wurde als Kind jahrelang von einem katholischen Pfarrer missbraucht. Als erstes deutsches Opfer bekam er eine finanzielle Entschädigung – 25 000 Euro. Jetzt geht sein Kampf gegen die Kirche weiter. Sein Arzt hat Norbert Denef zur Untersuchung gedrängt Norbert Denef sagt: „Schuld am Ausbruch meiner Krebserkrankung trägt das Bistum Magdeburg.“ Erst ›››

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Die Verjährung von Kindesmissbrauch soll abgeschafft werden

Von |2019-03-01T15:37:12+01:0027.11.2018|

Die spanische Vizeregierungschefin Carmen Calvo kündigte im Vatikan eine entsprechende Strafrechtsreform an Madrid/Rom – Die spanische Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez hat eine Strafrechtsreform angekündigt, welche die Verjährung von sexuellem Missbrauch an Minder- jährigen abschaffen soll. In Spanien sind ansonsten nur terroristische Mordanschläge sowie Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit von der Verjährung ausgenommen. Über dieses Gesetzesvorhaben informierte die spanische Vizepräsidentin Carmen Calvo den Vatikan-Staatssekretär Pietro Parolini im Verlauf eines zweistündigen Treffens in Rom.  Dabei wurden auch weitere heikle Konfliktpunkte zwischen Staat und Kirche, wie die Steuervorteile der Bischöfe und die Aneignung zuvor nicht im Grundbuch eingetragener Immobilien angesprochen. Die Initiative ›››

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Bock zum Gärtner – Pädophilenfreund im Zentrum für Kinderschutz

Von |2019-02-26T23:01:55+01:0025.11.2018|

Organisationskomitee für Mißbrauchs-Sondergipfel ernannt – mit Überraschungen (Rom) Das vatikanische Presseamt gab die Ernennung des Organisationskomitees für den Sondergipfel gegen sexuellen Mißbrauch durch Kleriker bekannt, der von Papst Franziskus für Februar 2019 einberufen wurde – mit mehr als einer großen Überraschung.... ...Weitere Mitglieder des Organisationskomitees sind neben Kardinal Cupich: Kardinal Oswald Gracias, Erzbischof von Bombay, Vorsitzender der Indischen Bischofskonferenz und Vertreter Asiens im C9-Kardinalsrat; Erzbischof Charles Scicluna, Erzbischof von Malta und neuerdings auch Beigeordneter Sekretär der Glaubenskongregation, zuständig für die Fälle von Mißbrauchstätern; sowie der deutsche Jesuit Hans Zollner, Vorsitzender des Kinderschutzzentrums der Päpstlichen Universität Gregoriana und Mitglied der Päpstlichen Kinderschutzkommission ›››

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Opfer haben gute Chancen auf Schadensersatz

Von |2019-02-28T07:34:34+01:0022.11.2018|

Jura-Professor Reinhard Merkel zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche: Opfer haben gute Chancen auf Schadensersatz Der Hamburger Jura-Professor Reinhard Merkel hat Opfer sexuellen Missbrauchs durch katholische Amtsträger ermutigt, Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Das sei auch dann möglich, wenn der Täter nicht mehr am Leben sei, erklärte Merkel im Deutschlandfunk. „Ich meine, die Chancen wären gut, wenigstens einen Schadensersatzanspruch in Verbindung mit einem fairen Anspruch auf Schmerzensgeld von der Kirche einzuklagen“, so Merkel. Das richte sich nicht nur gegen den jeweiligen Täter, sondern auch gegen die Institution. Die Institution „treffe gegebenenfalls ein eigenes Verschulden, mindestens ein Überwachungsverschulden“. Überwachung hätte sexuellen Missbrauch unmöglich ›››

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Gipfel der Heuchelei, oder Gedenktag für die Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs

Von |2019-02-26T23:00:13+01:0019.11.2018|

Eigentlich unterliegen die Schritte zur Bitte um Vergebung einem über Jahrtausende tradierten kulturell übergreifenden Ritual. Sie sind nicht beliebig, und kein Schritt sollte vor dem anderen getan werden. Hat jemand Schuld auf sich geladen und hält sich nicht an das Ritual, verweigert er seinem Opfer den nötigen Respekt und straft es in subtiler Weise mit Missachtung. Er schädigt es ein zweites Mal. Ja, er schädigt sein Opfer womöglich noch tiefer als mit seiner eigentlichen Tat; denn er verletzt nicht nur seine Ehre, sondern vergiftet durch die Herabwürdigung auch seine Seele. Das Opfer erfährt einmal mehr, diesmal überaus klandestin, ich bin nichts ›››

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Die Bischöfe müssten es nur wollen

Von |2018-12-06T16:14:43+01:0007.11.2018|

Nicht allein der Mangel an Unrechtsbewusstsein ist das Problem der deutschen katholischen Kirche, sondern vor allem das Fehlen einer Rechtskultur. Wie es besser geht, zeigen die Würdenträger in Österreich. Gut fünf Wochen sind vergangen, seit sich die katholischen Bischöfe in Deutschland mit den Ergebnissen eines wissenschaftlichen Forschungsprojektes über sexuellen Missbrauch im Raum der Kirche beschäftigt haben. Auch der Forschungsbericht selbst, der nach den beteiligten Universitäten Mannheim, Heidelberg und Gießen MHG-Studie genannt wird, ist seither im Internet für jedermann zugänglich. Doch welche Wirkungen die Erkenntnisse der Wissenschaftler wo und wie entfalten, steht in den Sternen. Weiter lesen...

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Missbrauch: Delitzscher Pfarrer spricht über Rolle der katholischen Kirche

Von |2018-11-29T18:06:26+01:0002.11.2018|

Delitzschs Pfarrer Michael Poschlod spricht im Interview über den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und die Schwierigkeit, öffentlich darüber zu reden. Delitzsch Auf seinem Internetauftritt schreibt das Bistum Magdeburg, dass nach den schockierenden Befunden der Studie zum sexuellen Missbrauch durch Geistliche katholische Bischöfe erste konkrete Maßnahmen beschlossen haben, um Missbrauch und Vertuschung aufzuarbeiten und zu verhindern. Der Delitzscher Pfarrer Michael Poschlod erklärt, was das für die katholische Pfarrei „St. Klara“ in Delitzsch bedeuten kann. Pfarrer Poschlod, nachdem auf der Bischofskonferenz in Fulda Ende September eine Erklärung zu den Ergebnissen der Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche ›››

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Sexueller Missbrauch soll in Spanien nicht mehr verjähren

Von |2018-11-29T18:03:52+01:0030.10.2018|

Zwischen fünf und 15 Jahren beträgt die Verjährungsfrist für Sexualdelikte bislang. Doch viele Opfer sprechen erst nach Ablauf der Frist über die Taten. Jetzt soll sie abgeschafft werden. Sexueller Missbrauch soll in Spanien künftig nicht mehr verjähren. Eine entsprechende Reform des Sexualstrafrechts gab Vizeregierungschefin Carmen Calvo nach einem Besuch im Vatikan bekannt, wie die Tageszeitung „El País“ am Dienstag berichtete. Die Politikerin habe die Änderung am Vortag in Rom mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin abgesprochen. Weiter lesen...

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„Ich bitte um Verzeihung“ 

Von |2018-11-05T14:55:09+01:0030.10.2018|

Religion Aussagen zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche brachten den Wallfahrtsort Maria Vesperbild im Kreis Günzburg bundesweit in die Schlagzeilen. Nun melden sich zwei Opfer zu Wort – und Pfarrer Meir entschuldigt sich  VON DANIEL WIRSCHING  Augsburg Es war die blanke Wut, die in Michael Symolka aufstieg – als er las, was Erwin Reichart, Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, und Pfarrer Wilhelm Meir kürzlich bei einer Veranstaltung in Maria Vesperbild im Landkreis Günzburg ge- sagt hatten (wir berichteten mehr- fach). Titel der Veranstaltung: „Kann man den Priestern und der Kirche überhaupt noch trauen?“  Es ging um den Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen ›››

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James Rhodes: Katholische Kirche ist korrupt

Von |2018-11-29T18:03:29+01:0021.10.2018|

Madrid. Der britische Pianist und Aktivist gegen sexuellen Kindesmissbrauch James Rhodes (43) hat der katholischen Kirche Korruption vorgeworfen. Natürlich zweifle er an den Absichten der Kirche. Sie sei „eine der korruptesten und gefährlichsten Institutionen der Welt, wenn es um Kinder und ihre Sicherheit geht“, sagte Rhodes der Deutschen Presse-Agentur. Weiter lesen: https://www.pfaelzischer-merkur.de

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Polen: Onlinekarte mit pädophilen Priestern

Von |2018-11-29T17:53:31+01:0008.10.2018|

Mitte September sorgte in Deutschland eine Studie zum Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche für Schlagzeilen und Empörung. Immerhin wurde das Thema hierzulande von der Kirche selbst in Angriff genommen. Die katholische Kirche Polens schweigt sich dagegen aus und auch die nationalkonservative PiS-Regierung zeigt wenig Interesse an Aufklärung. Eine Stiftung ist daher in die Bresche gesprungen und hat eine interaktive Karte mit pädophilen Priestern online gestellt. Weiter lesen...

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Die Kirche schweigt vom Kopfe her

Von |2018-11-07T19:07:02+01:0007.10.2018|

Sorry, aber das Abendessen steht bereit: Mit dem trickreichen Ausweichen vor der Frage nach seinem Wissen gefährdet Papst Franziskus das Prinzip Verantwortung und den Begriff der Wahrheit. Man muss nur abwarten. Irgendwann erledigt sich jede Frage auch durch Nichterledigung, durch Beschweigen auf der einen und Resignation auf der anderen Seite. So eine Frage ist: Was wusste der Papst wann? Hat er oder hat er nicht – sexuelle Missbrauchstäter gedeckt, gefördert gar? Nicht nur früher, als Erzbischof von Buenos Aires, wie ihm heute zumal Frauen dort vorhalten, sondern auch nach seiner Wahl zum Papst, ja noch in den letzten Wochen bei den ›››

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Staatsanwaltschaften sollten jetzt die Kirchenarchive beschlagnahmen!

Von |2018-11-27T18:58:58+01:0028.09.2018|

Am 25.09.2018 wurde im Rahmen der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda die Studie "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" offiziell vorgestellt. Das Forschungskonsortium um Prof. Dreßing untersuchte etwa 38.000 Personal- und Handakten aus 27 deutschen Diözesen aus den Jahren 1946 bis 2014 und fand bei ca. 1.670 Klerikern konkrete Hinweise auf die Begehung von Sexualstraftaten. Nach einer ersten Durchsicht der Studie fordert Rechtsanwalt Eberhard Reinecke, Beiratsmitglied des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw), die zuständigen Staatsanwaltschaften auf, die Kirchenarchive der Diözesen zu beschlagnahmen. Weiter lesen...

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Wie die Bischöfe Missbrauch verhindern wollen

Von |2018-11-25T07:26:43+01:0028.09.2018|

Nach den schockierenden Befunden der neuen Studie zum sexuellen Missbrauch durch Geistliche haben die katholischen Bischöfe in Deutschland erste konkrete Maßnahmen beschlossen, um die Taten weiter aufzuarbeiten und künftigen Missbrauch so gut es gehtl zu verhindern. Die Katholische Nachrichten-Agentur erläutert die einzelnen Schritte des 7-Punkte-Plans und weitere Hintergründe: Grundsätzliches: Die Bischöfe machen ausdrücklich die Empfehlungen des Forschungskonsortiums "zur Grundlage ihres weiteren Handelns". Manche der Empfehlungen bedürften allerdings noch längerer rechtlicher Klärungsprozesse, so dass sie zunächst sieben erste Schritte zeitnah umsetzen wollen. Das sei keine unverbindliche Absichtserklärung, betont die Bischofskonferenz. Alle Bischöfe hätten sich verbindlich dazu verpflichtet. Punkt 1: Einbeziehung von Opfern und ›››

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Papst will Vertuschung von Missbrauch nicht an heutigen Maßstäben messen

Von |2018-11-19T13:01:11+01:0026.09.2018|

Papst Franziskus hat kritisiert, dass die Kirche für die Vertuschung von Missbrauch durch Priester nach heutigen Maßstäben gemessen werde. Früher sei doch überall vertuscht worden. Darüber werde kaum gesprochen. Papst Franziskus hat den öffentlichen Umgang mit den Missbrauchsskandalen in der katholischen Kirche kritisiert. Es sei unfair, heutige moralische Maßstäbe an frühere Vertuschungen von sexuellen Übergriffen durch Priester anzulegen, da einst jeder Verbrechen verschleiert habe, sagte Franziskus auf dem Rückflug von einem Besuch in den Baltenstaaten vor Reportern. „Man hat sie auch zu Hause vertuscht: als der Onkel die Nichte vergewaltigte, als der Vater seine Kinder vergewaltigte. Es wurde vertuscht, weil es ›››

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Papst-Sekretär nennt Missbrauchsskandale „eigenes 9/11“

Von |2018-10-14T13:49:33+02:0011.09.2018|

Im US-Bundesstaat Pennsylvania sind 1000 Missbrauchsfälle der katholischen Kirche dokumentiert. Die Ermittlungen werden noch Jahre dauern. Die katholische Kirche durchlebt nach Ansicht von Papst-Sekretär Georg Gänswein aufgrund der eigenen Sexskandale „ihr eigenes 9/11“. Man schaue mit Bestürzung auf den eigenen 11. September, sagte der Präfekt des Päpstlichen Hauses am Dienstag im italienischen Parlament und erwähnte die jüngsten Enthüllungen über Missbrauch und dessen Vertuschung in der katholischen Kirche im US-Bundesstaat Pennsylvania, wie unter anderem die Insider-Webseite des Vatikans berichtete. „Heute ist der 11. September, der in den USA seit dem Herbst 2001 nur 9/11 genannt wird, um der apokalyptischen Tragödie zu gedenken“, ›››

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Every attorney general in the country must force the Catholic Church to tell the truth

Von |2018-10-14T13:49:15+02:0010.09.2018|

Walter V. Robinson is editor-at-large of the Globe. He led the Spotlight Team’s investigation that uncovered the Catholic Church sexual abuse scandal. It is often said that for the Roman Catholic Church, rapid change can take decades. But who knew that law enforcement officials with subpoena power could be equally slow in recognizing their responsibility to bring into full light the hideous crimes by the church that have laid waste to the lives of tens of thousands of children? Sixteen years later — too much later — it is now time for a full and final reckoning. In the wake of ›››

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Brief-Geheimnis

Von |2018-10-14T13:48:54+02:0007.09.2018|

Das Schreiben des Papstes an das Volk Gottes zwischen den Zeilen gelesen Das Schreiben von Papst Franziskus an das Volk Gottes zum sexuellen Missbrauch durch Priester spricht eine klare und deutliche Sprache – endlich, so möchte man sagen. Und dennoch gilt es, diesen Text auch zwischen den Zeilen zu lesen. Hier wird offenkundig, dass das darin Beklagte und Verurteilte, wenn auch in der anderen Gestalt der Grenzverletzung und Grenzüberschreitung, weiterhin strukturell wirksam ist. Wolfgang Reuter unternimmt eine pastoralpsychologisch motivierte Relecture. Weiter lesen...

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Australischer Erzbischof wegen Pädophilie-Vertuschung verurteilt

Von |2018-10-14T13:48:02+02:0022.05.2018|

Philip Wilson soll in den 1970er-Jahren verhindert haben, dass ein pädophiler Priester zur Rechenschaft gezogen wurde Newcastle – Wegen der Vertuschung von Missbrauchsvorwürfen gegen einen anderen Geistlichen ist der australische Erzbischof Philip Wilson am Dienstag schuldig gesprochen worden. Dem 67-Jährigen drohen nun bis zu zwei Jahre Haft, das genaue Strafmaß wird erst später verkündet. Weiter lesen... - Mehr dazu unter: http://www.fr.de/panorama/australien-erzbischof-soll-missbrauch-vertuscht-haben-a-1510630

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Sextbeichte im Vatikan

Von |2018-10-14T13:47:44+02:0004.05.2018|

Papst Franziskus bekommt seine Firma nicht in den Griff. Die Konservativen mauern – und immer neue Sex-Skandale erschüttern dieÖffentlichkeit. Zuletzt outete ein schwuler Callboy aus Neapel 50 Priester – für Weekend Magazin packt er jetzt exklusiv aus. Weiter lesen...

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Streit wegen Entschädigung für Missbrauchsopfer der Kirche

Von |2018-10-14T13:47:27+02:0021.04.2018|

Die Schweizer Bischöfe der römisch-katholischen Kirche haben versprochen, Opfer von sexuellem Missbrauch schnell und unbürokratisch zu entschädigen. In der Praxis passiere oft das Gegenteil, sagt die unabhängige Kommission «Cecar». Weiter lesen...

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Die Schattenseite des Vatikans

Von |2018-10-08T18:26:02+02:0018.04.2018|

Vatikan-Escort packt aus: "Ich hatte Sex mit Dutzenden katholischen Priestern!" Neue Enthüllungen über die Schattenseite des Vatikans Francesco Mangiacapra hat Jahre lang als Escort im Vatikan in Rom gearbeitet, nun hat er seine  unglaublichen Erlebnisse in einem Buch zusammengefasst. Mit Bildern, die Priester in intimen Positionen zeigen und SMS-Verläufen, die unterstreichen, dass Priester sexuelle Bedürfnisse haben. Katholische Priester zahlen für Sex Der junge Italiener berichtet, dass die Priester ihm nicht nur Geld für Sex zahlten, sondern angeblich auch bereit waren für Leistungen wie ungeschützten Sex, Drogen oder Gruppensex mehr zu zahlen. Für die Priester war die Inanspruchnahme solcher Dienstleistungen seiner Aussage ›››

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Vatikan nimmt Ex-Diplomaten wegen Kinderpornografie fest

Von |2018-09-29T21:54:12+02:0008.04.2018|

Ein ehemaliger Diplomat des Vatikans ist im Zusammenhang mit Kinderpornografie-Vorwürfen in Gewahrsam genommen worden. Rom - Die Festnahme von Carlo Alberto Capella, der bis September in der US-Hauptstadt Washington gearbeitet hatte, sei auf der Grundlage eines Artikels des vatikanischen Strafgesetzbuches erfolgt, teilte das Presseamt des Heiligen Stuhls am Samstag mit. Dieser stellt den Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie unter Strafe. Ein Verstoß gegen das Gesetz kann demnach mit einer Haftstrafe von ein bis fünf Jahren und einer Geldbuße von 2500 bis 50 000 Euro geahndet werden. Was ihm genau zur Last gelegt wird, blieb zunächst unklar. Dies könnte zu einer ›››

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Regensburger Domspatzen: Missbrauch auch unter Schülern

Von |2018-09-29T21:53:53+02:0021.03.2018|

Der Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen ist möglicherweise größer als bislang bekannt. Das hat das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" berichtet. Demnach liegen Hinweise vor, dass es im Knabenchor auch sexuelle Übergriffe von älteren Schülern auf jüngere Schüler gegeben habe. In dem Politikmagazin erzählte ein ehemaliger Schüler, er sei jahrelang im Internat bei den Regensburger Domspatzen von älteren Schülern sexuell missbraucht worden. Ihm zufolge sei es gängige Praxis gewesen, dass sich ältere Schüler an jüngeren vergingen. Weiter lesen...

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Offener Brief nach Skandal um Weißen Ring

Von |2018-09-29T21:53:32+02:0019.03.2018|

"Entlarvt diese Täter als Monster, bevor ihr selber als Opfer erstickt" In Lübeck soll der Chef des Opfervereins Weißer Ring Frauen sexuell belästigt haben. Eine 50-Jährige hat einen offenen Brief an den Mann geschrieben - eine schonungslose Abrechnung. Weiter lesen...

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Met entlässt Star-Dirigent Levine

Von |2018-09-29T21:53:11+02:0013.03.2018|

James Levine gilt als einer der besten Dirigenten der USA. Nun hat ihn die Metropolitan Opera entlassen - ihm wird sexueller Missbrauch vorgeworfen. Nach einer Untersuchung über Vorwürfe sexuellen Missbrauchs gegen James Levine hat die New Yorker Metropolitan Opera ihren Star-Dirigenten entlassen. Die Untersuchung habe glaubhafte Beweise erbracht, hieß es in einer Mitteilung des Opernhauses. Jede Zusammenarbeit mit dem 74-Jährigen werde deshalb sofort beendet. Für die Untersuchung seien mehr als 70 Menschen befragt worden. Levine, der als einer der besten Dirigenten der USA gilt, hatte die Anschuldigungen zuvor zurückgewiesen. Weiter lesen...

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Australien entschädigt Opfer

Von |2018-09-29T21:52:54+02:0009.03.2018|

Der sexuelle Missbrauch von Kindern wurde in Australien über Jahrzehnte hinweg vertuscht. Jetzt erklären sich die ersten Bundesstaaten zu Entschädigung bereit. In Australien sollen Opfer sexuellen Missbrauchs vom Staat bis zu umgerechnet etwa 94.000 Euro Entschädigung bekommen. Die beiden größten Bundesstaaten New South Wales und Victoria kündigten an, von Juli an Geld an Frauen und Männer auszuzahlen, die als Kinder durch Mitarbeiter öffentlicher Einrichtungen missbraucht wurden. Dort sind etwa 14.000 Menschen betroffen. Insgesamt geht es dabei in Australien jedoch um mehrere zehntausend Fälle aus den Jahren 1960 bis 2015. Weiter lesen...

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Der Fall George Pell

Von |2018-09-29T21:52:35+02:0003.03.2018|

Missbrauchsvorwurf in der katholischen Kirche Australiens Dem heutigen Finanzchef des Vatikans George Kardinal Pell wird vorgeworfen, mehrere Jungen während seiner Amtszeit in Australien sexuell belästigt zu haben. Diesen Vorwürfen hat er sich lange nicht gestellt. Nun muss er sich in Melbourn persönlich vor Gericht verantworten. Weiter lesen...

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Sieben Stunden im April – zum Gedenken an Susanne Preusker

Von |2018-09-29T21:52:15+02:0027.02.2018|

Am 13. Februar nahm sich die ehemalige Gefängnispsychologin Susanne Preusker das Leben. Eine Wiederholung des berührenden Gesprächs aus dem Jahr 2012, das Almut Engelien mit ihr geführt hat: http://www.ardmediathek.de

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Hinter dem Altar

Von |2018-09-29T21:51:21+02:0021.02.2018|

Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche Als Papst Franziskus 2013 sein Amt antrat, stand die Bewältigung der Missbrauchsskandale und die Vermeidung solch krimineller Taten weit oben auf der Agenda. Mit Franziskus verbanden viele Gläubige und Überlebende die Hoffnung, dass er mit dem Unwesen aufräumen und Transparenz herstellen würde. Doch der Journalist John Dickie zieht nach vier Jahren Amtszeit eine ernüchternde Bilanz. Video von 20.02.2018 bis 21.03.2018 verfügbar: https://www.arte.tv/de/videos/069877-000-A/hinter-dem-altar/

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Mehr Pop statt Peace?

Von |2018-09-28T06:59:43+02:0029.01.2018|

70 Jahre nach dem Mord an Mahatma Ghandi Am 30. Januar 1948 wurde Mahatma Gandhi von einem fanatischen Hindu erschossen. Das Abbild des weltberühmten Inders findet man bis heute auf allen Banknoten in Indien und im ganzen Land stehen zahllose Statuen. Bleibt von dem Freiheitskämpfer nur noch das Maskottchen? Weiter lesen...

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Der Pädo-Prof

Von |2018-09-26T22:56:48+02:0025.01.2018|

Die Uni Hannover will endlich den Fall Helmut Kentler aufarbeiten: Der Pädophilie-Befürworter war dort 20 Jahre Professor – und hat auch über Sexualerziehung gelehrt. HANNOVER taz | Dass er einvernehmlichen Sex zwischen Kindern und Erwachsenen in Ordnung fand, ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Helmut Kentler, ein früher hoch geschätzter Sexualwissenschaftler brachte Ende der 1960er Jahre in einem Experiment mindestens drei Straßenkinder bei pädophilen Hausmeistern in Berlin unter. Er schrieb sogar das Buch „Leihväter. Kinder brauchen Väter“, in dem er sich mit seinem Versuch brüstet. 1976 ging Kentler dann als Professor für Sozialpädagogik an die Uni Hannover. 20 Jahre lang lehrte der ›››

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Der Papst versagt beim wichtigsten Thema

Von |2018-09-29T21:51:52+02:0024.01.2018|

Kluft im Pontifikat: Papst Franziskus wird als Reformer wahrgenommen, doch beim wichtigsten Thema, dem sexuellen Missbrauch, versagt er. An diesem Montag ist Papst Franziskus von seiner jüngsten Lateinamerikareise nach Rom zurückgekehrt. Auf seiner einwöchigen Fahrt nach Chile und Peru widmete sich der Papst unter anderem indigenen Völkern im Amazonas-Gebiet und der Bedrohung ihrer Lebensräume. Er verurteilte gewalttitige Machokultur, bezeichnete die Korruption als "Virus" Lateinamerikas und sprach den Opfern einer Flutkatastrophe Mut zu. Besondere Aufmerksamkeit zog Franziskus auf sich, als er einer vom Pferd gestürzten Polizistin in Chile persönlich zur Hilfe eilte und angeblich spontan ein Paar von Flugbegleitern im Flugzeug traute. ›››

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„Quelle für großen Schmerz“

Von |2018-01-24T06:44:04+01:0022.01.2018|

Am Sonntag beendete der Papst seine Lateinamerika-Reise. Auch bei seinem letzten Gottesdienst in Lima gab es Proteste wegen Missbrauch-Skandalen in der Kirche. Rom/Boston/Lima - Nach seinen umstrittenen Äußerungen zu einem Missbrauchfall in Chile muss Papst Franziskus deutliche Kritik einstecken - auch aus Vatikankreisen. Einer seiner wichtigsten Kinderschutzberater, Kardinal Sean O'Malley, erklärte, dass einige Aussagen des Papstes für die Opfer von sexuellem Missbrauch eine „Quelle für großen Schmerz“ seien. In Chile hatte Franziskus Vorwürfe, dass der chilenische Bischof Juan Barros einen pädophilen Priester geschützt habe, als „Verleumdung“ bezeichnet. Am Sonntag wollte Franziskus seine einwöchige Südamerika-Reise in Peru abschließen. Mit seinen Worten habe ›››

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Uno-Mitarbeiterinnen berichten über sexuellen Missbrauch

Von |2018-09-11T21:15:25+02:0019.01.2018|

Im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York wird Weltpolitik gemacht - und Macht missbraucht. 15 Frauen, die dort arbeiten, schildern jetzt im "Guardian" ihre Erfahrungen. Etliche Uno-Mitarbeiterinnen haben einem Medienbericht zufolge sexuelle Belästigungen bis hin zu Missbrauch erlebt. Wie die britische Zeitung "Guardian" unter Berufung auf Gespräche mit derzeitigen und ehemaligen Mitarbeitern berichtet, herrsche in der internationalen Organisation allerdings eine "Kultur des Schweigens" und der Straflosigkeit vor. Auf Opfer werde demnach oft Druck ausgeübt, die mutmaßlichen Täter würden nicht bestraft und blieben weiter in ihren Ämtern, hieß es in dem Bericht. 15 Befragte gaben an, in den vergangenen fünf Jahren ›››

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Recht und Gerechtigkeit bei #MeToo

Von |2018-09-07T15:16:43+02:0012.01.2018|

Ende der Verjährung gefordert Weltweit erheben Frauen - und auch Männer - Vorwürfe wegen sexueller Gewalt. Oft gegen Prominente. Doch Urteile sind selten zu erwarten, da die Handlungen verjährt sind. Mit der #MeToo-Debatte um sexuelle Gewalt rücken nicht nur die Betroffenen in den Fokus - der Blick der Öffentlichkeit richtet sich besonders auf die Beschuldigten. Wenn Opfer ihr Schweigen brechen, liegen die Übergriffe oft schon viele Jahre zurück. Eine juristische Aufarbeitung kann in diesen Fällen wegen unterschiedlicher Verjährungsfristen schwierig bis unmöglich sein. Das schade nicht nur den Opfern, sondern auch den Beschuldigten, schreibt nun das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt. Unschuldsvermutung ›››

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Missbrauchsopfer: Verjährung aufheben

Von |2018-09-02T14:35:08+02:0012.01.2018|

Scharbeutz. Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt (Netzwerk B) in der BRD hat sich in der Me-too-Debatte für ein Ende der Verjährungsfristen bei solchen Taten ausgesprochen. Für die Opfer stelle sich die Existenz solcher Fristen als Mittel zum »Täterschutz« dar, mit dem ihnen »die Erfahrung von Gerechtigkeit und Entschädigung verweigert« werde, heißt es in einer Stellungnahme vom Mittwoch. Zugleich wird darin gewarnt, die Me-too-Debatte könne dazu führen, dass die Unschuldsvermutung als »Grundprinzip eines demokratischen Rechtsstaates ausgehebelt wird«. Weiter lesen...

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Betroffene fordern Ende der Verjährungfristen

Von |2018-09-02T14:34:38+02:0011.01.2018|

Als Ganzes stelle sich die Bewegung aber – wegen schwieriger rechtlicher Möglichkeiten, die Vergehen zu verfolgen – eher als ein „Akt der Hilflosigkeit“ dar. Die Verjährungsfristen sexueller Gewalt sind sehr unterschiedlich. Scharbeutz - Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt hat sich in der #MeToo-Debatte für ein Ende der Verjährungsfristen bei solchen Taten ausgesprochen. Das sei nicht nur für die Opfer wichtig, sondern auch für Beschuldigte, teilte das Netzwerk mit. Mit den Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt werde vielen Opfern die Erfahrung von Gerechtigkeit und Entschädigung verweigert, schreibt der Verein. So sei die #MeToo-Debatte zu einem „Aufschrei der Massen“ geworden, der aber auch ›››

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„Wir fordern die Freiheit, aufdringlich werden zu dürfen“

Von |2018-09-02T14:31:15+02:0010.01.2018|

Catherine Deneuve und andere prominente Französinnen warnen in einem offenen Brief vor einer „puritanischen Säuberungswelle“ als Folge der MeToo-Debatte. Sie fürchten den Verlust sexueller Freiheiten in einem „totalitären Klima“. „Wir fordern die Freiheit, aufdringlich werden zu dürfen“, unter diesem Titel hat ein Kollektiv französischer Frauen am Dienstag eine Kampfschrift veröffentlicht, in der sie die Folgen der MeToo-Debatte für das Verhältnis der Geschlechter beklagen. Es ist ein empörter Aufschrei gegen ein „totalitäres Klima“ in Sachen Sexualität, der vermutlich nur aus Frankreich kommen konnte, wo die Libertinage erfunden wurde. Wollte man ihn in einem Slogan zusammenfassen, so müsste er vermutlich „Nicht mit mir“ ›››

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Hunderte Hollywoodstars starten Aktion gegen sexuelle Belästigung

Von |2018-07-27T08:43:06+02:0002.01.2018|

Die Zeit für Sexismus und sexuelle Übergriffe ist vorbei: Unter diesem Motto haben 300 Hollywoodgrößen die Initiative "Time's Up" gegründet. Sie wollen betroffenen Frauen unter anderem mit 13 Millionen Dollar helfen. Mehr als 300 Hollywood-Künstlerinnen wollen der Belästigung von Frauen in der Filmindustrie und im amerikanischen Berufsalltag insgesamt ein Ende bereiten. Reese Witherspoon, Alyssa Milano, Maggie Gyllenhaal und viele weitere riefen dazu auf, sich der Initiative "Time's Up" ("Die Zeit ist um") anzuschließen. Sie wollen künftig auch weniger privilegierten Frauen wie Arbeiterinnen, Kellnerinnen und Zimmermädchen Schutz vor und Rechtshilfe nach sexuellen Angriffen zu bieten. Der Initiative gehören auch Schauspielerinnen wie Meryl Streep, Emma Stone, ›››

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Teenager-Selbstmordrate wesentlich gestiegen

Von |2018-07-27T08:41:24+02:0030.12.2017|

Ein Bericht des israelischen Nationalen Rates für das Kind. Die Zahl der israelischen Kinder unter dem Alter von 14 Jahren, ist im Laufe des letzten Jahrzehnts um nicht weniger als 40 Prozent gestiegen. Das ist einem diese Woche veröffentlichten Bericht des Nationalen Rats für das Kind zu entnehmen. Weiter lesen...

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Charles Dutoit: Ein Star-Dirigent und der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs

Von |2018-07-25T10:30:37+02:0023.12.2017|

Jeder Fall ist anders. Und viele Opfer schweigen lange. Die Reihe der mutmaßlichen Täter nimmt kein Ende: Harvey Weinstein, danach Kevin Spacey, Dustin Hoffman, Sylvester Stallone, James Levine. Und nun: Charles Dutoit. Nach Vorwürfen wegen angeblicher sexueller Übergriffe sind mehrere internationale Auftritte des 81-jährigen Star-Dirigenten Charles Dutoit (Artikelbild) abgesagt worden. Der gebürtige Schweizer soll Sängerinnen und eine klassische Musikerin in US-Städten zwischen 1985 und 2010 bedrängt haben, etwa in einem Fahrstuhl und in einem Ankleideraum. Eine Stellungnahme Dutoits steht noch aus. Weiter lesen...

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Kommission empfiehlt Abschaffung der Zölibat-Pflicht

Von |2018-08-19T10:30:07+02:0015.12.2017|

Zehntausende Kinder sind in australischen Einrichtungen missbraucht worden - viele davon aus dem Bereich der katholischen Kirche. Eine Untersuchungskommission schlägt nun vor, was sich ändern sollte. In Australien sind über Jahrzehnte hinweg Zehntausende Kinder in kirchlichen und staatlichen Einrichtungen sexuell missbraucht worden. Das geht aus dem Abschlussbericht einer offiziellen Untersuchungskommission hervor, die fünf Jahre lang gearbeitet hat. Die Ergebnisse waren bereits bekannt, an diesem Freitag wurde der Bericht nun offiziell vorgestellt. Die genaue Zahl von Opfern ist nicht bekannt. Geschätzt wird, dass etwa 60.000 Menschen Anspruch auf Entschädigung geltend machen können. Wörtlich heißt es in dem Bericht: "Zehntausende Kinder in vielen ›››

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Kommission zu Kindesmissbrauch spricht von „nationaler Tragödie“

Von |2017-12-15T09:47:15+01:0014.12.2017|

Eine Kommission hat in Australien den sexuellen Missbrauch von Kindern untersucht. Das Ausmaß ist erschütternd: Geschätzt wird, dass etwa 60.000 Menschen Anspruch auf Entschädigung geltend machen könnten. Fünf Jahre ermittelte eine offizielle Untersuchungskommission zum sexuellen Missbrauch von Kindern in Australien - nun hat sie ihren Abschlussbericht fertiggestellt. Der Leiter der Kommission, Peter McClellan, sprach von einer "nationalen Tragödie" über Jahrzehnte hinweg. Dem Bericht zufolge wurden Zehntausende Kinder in mehr als 4000 Einrichtungen missbraucht, viele davon aus dem Bereich der katholischen Kirche. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sind bereits seit längerer Zeit bekannt. Die Kommission war 2012 von der damaligen Premierministerin Julia ›››

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Polizei ermittelt gegen Regisseur Polanski

Von |2018-07-25T10:29:55+02:0013.12.2017|

Erneute Vorwürfe gegen Roman Polanski: Eine Frau beschuldigt den Filmregisseur, sie im Alter von zehn Jahren sexuell missbraucht zu haben. Polanskis Anwalt dementiert. Dem 84-Jährigen wird laut Medienberichten vorgeworfen, sich an einem Kind vergriffen zu haben. Das mutmaßliche Opfer Marianne Barnard hatte Polanski bereits im Oktober via Twitter vorgeworfen, sie im Alter von zehn missbraucht zu haben. Barnard schrieb, Polanski habe im Jahr 1975 Nacktfotos sowie Fotos von ihr in einem Pelzmantel am Strand von Malibu aufgenommen. Daraus habe sich alles weitere entwickelt. Wie die "Los Angeles Times" berichtet, soll sie den Vorfall im selben Monat der Polizei in Los Angeles ›››

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Star-Dirigent verteidigt sich

Von |2018-07-25T10:27:41+02:0009.12.2017|

Dem Musikdirektor der renommierten Metropolitan Opera wird sexueller Missbrauch vorgeworfen. Nun wehrt sich James Levine. Der Star-Dirigent James Levine hat Vorwürfe sexuellen Missbrauchs zurückgewiesen. "Auch wenn die Vorwürfe in jüngsten Presseberichten verständlicherweise verstörend sind, sind sie unbegründet", sagte er in einer Mitteilung, die der "New York Times" vorlag. "Wie jeder, der mich wirklich kennt, unterschreiben wird, habe ich mein Leben nicht als Unterdrücker oder Angreifer gelebt." Weiter lesen...  

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280 Zeichen sind genug

Von |2018-07-25T10:29:28+02:0008.12.2017|

3.151 Zeichen, so lang, ist sein heutiger NachDenker-Text, 3.151 Zeichen sind heutzutage schlicht zu viel, meint Rainer Sütfeld. Die Welt braucht nicht mehr viele Worte, um unterzugehen. Trotzdem hier an gewohnter Stelle etwas zum Nachdenken in gewohnter Länge. 280 Zeichen reichen, um Schicksale zu besiegeln. Donald Trump weiß das schon lange, ihm reichten dazu schon die 140 Zeichen gänzlich aus - und seine Reden haben ja auch keinen größeren Wortschatz. Peter Gelb, seines Zeichens Chef der Metropolitan Opera in New York, nutzte Twitter, um seinen Stardirigenten James Levine öffentlich zu suspendieren. Keine Pressemeldung, keine Pressekonferenz, kein persönliches Statement des Opernmanagers - ›››

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Weggesperrt und vergessen

Von |2018-07-25T10:28:53+02:0007.12.2017|

Die Wissenschaftlerin Franziska Dübgen spricht im Interview über vernachlässigte Resozialisierung in Deutschland, die Folgen des Neoliberalismus in der Strafjustiz – und Alternativen zum Wegsperren. Frau Dübgen, wir hören oft nur Schlechtes über unsere Gefängnisse: Sie sind überfüllt, gelten als Einbahnstraße und Brutstätten der Radikalisierung – liegt das am System? Ja. Es liegt aber auch an einer Trendwende: Die Strafrechtspolitik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter vom Gedanken der Resozialisierung entfernt und den Schutz vor Straftaten in den Vordergrund gestellt. Strafe setzt heute also weniger auf Reintegration in die Gesellschaft und die Haftbedingungen sind restriktiver. Neun von zehn Inhaftierten kommen ›››

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Met suspendiert Startdirigent nach Missbrauchsvorwürfen

Von |2018-03-21T15:40:51+01:0004.12.2017|

Die Metropolitan Oper New York setzt die Zusammenarbeit mit James Levine aus. Dem 74 Jahre alten Dirigenten wird der sexuelle Missbrauch eines Jugendlichen vorgeworfen. Die Metropolitan Opera in New York hat die Zusammenarbeit mit ihrem Stardirigenten und langjährigen Musikdirektor James Levine wegen Missbrauchsvorwürfen vorerst ausgesetzt. Der 74-Jährige werde bei keinen Aktivitäten der Met dabei sein, er werde auch die für diese Saison geplanten Auftritte nicht erfüllen, teilte das weltberühmte Opernhaus am Sonntag auf Twitter mit. Die Met habe entschieden jetzt zu handeln, während man auf die Ergebnisse der Ermittlung warte, die auf neuen Berichten basierten, sagte Met-Geschäftsführer Peter Gelb. Weiter lesen...

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Fast die Hälfte der Sportlerinnen betroffen

Von |2018-01-29T20:31:34+01:0023.11.2017|

Der „Fall Werdenigg“ ist alles andere als ein Einzelfall. Eine deutsche Studie zeigt, dass im Spitzensport fast die Hälfte aller Athletinnen von sexualisierter Gewalt betroffen ist. Expertinnen erklären, was man dagegen tun kann. Seit Bekanntwerden der Missbrauchsvorwürfe gegen den Hollywood-Tycoon Harvey Weinstein und der darauf folgenden „#MeToo“-Kampagne haben Missbrauchsvorwürfe auch im Sport – vor allem in den USA – stark zugenommen. Am Montag dieser Woche hat die ehemalige Skirennläuferin Nicola Werdenigg (Mädchenname Spieß) ein Tabu gebrochen und im „Standard“ von derartigen Fällen im Skisport – der wichtigsten und erfolgreichsten Sportart Österreichs – in den 1970er Jahren berichtet. Drei Kategorien: Von „leicht“ ›››

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Nördlinger Dekan gesteht sexuellen Missbrauch an Jungen

Von |2018-01-11T12:06:37+01:0020.11.2017|

Der Nördlinger Stadtpfarrer und Dekan Paul Erber wurde in den Ruhestand versetzt. Er soll einen Minderjährigen sexuell missbraucht haben. Die Tat liegt Jahrzehnte zurück und ereignete sich wohl im Unterallgäu. Die Gläubigen erfahren noch vor dem Sonntagsgottesdienst von dem Geständnis. Ihnen wird ein Brief von Bischof Dr. Konrad Zdarsa vorgelesen, in der Nördlinger St.-Salvatorkirche übernimmt diese Aufgabe der bisherige Prodekan Jürgen Eichler aus Wallerstein. In dem Schreiben teilt Zdarsa den Katholiken mit, dass der bisherige Dekan und Nördlinger Stadtpfarrer Paul Erber in den Ruhestand versetzt wird. Und der Bischof schreibt auch, warum: Erber hat eingeräumt, einen Minderjährigen sexuell missbraucht zu haben. ›››

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Hauptsache, es ist laut und krass

Von |2018-01-25T04:50:50+01:0012.11.2017|

Die Gegenbewegung zu #MeToo ließ nicht lange auf sich warten: Reaktionäre Journalisten lenken vom Sexismus-Diskurs ab und zweifeln die Aufklärung von sexuellem Missbrauch an. Es ist ein Zeichen unserer Zeit, dass rhetorisch gern Bedrohungen konstruiert werden, mit möglichst großen Worten, um von den Phänomenen selbst abzulenken, von den Fakten, von der Wirklichkeit. "Post-truth" nennen das die einen, "post-fact" die anderen, es gibt postfaktische Politik und postfaktische Publizistik. Es ist dabei weniger ein Kampf um Wahrheit oder Lüge, es geht mehr darum, die Frage nach der Wahrheit grundsätzlich zu vermeiden und die Diskussion im Raum des Raunens zu halten. Weiter lesen...

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Britischer Verteidigungsminister Fallon tritt nach Belästigungsvorwurf zurück

Von |2018-01-19T08:35:21+01:0002.11.2017|

Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon ist nach Vorwürfen sexueller Belästigung zurückgetreten. Er habe in der Vergangenheit selbst nicht die "hohen Standards erfüllt, die wir an die Streitkräfte anlegen", erklärte Fallon am Mittwoch zur Begründung. Fallon hatte zugegeben, im Jahr 2002 einer Journalistin bei einem Abendessen am Rande eines Tory-Parteitags die Hand aufs Knie gelegt zu haben. Fallons Rücktritt ist der erste in einem seit Tagen andauernden Skandal um sexuelle Belästigung und Missbrauch im britischen Parlament. Premierministerin Theresa May dankte ihrem Verteidigungsminister für seine "lange und beeindruckende Ministerkarriere". Sie begrüße, dass er mit seinem Rücktritt den Soldaten ein gutes Beispiel geben wolle. ›››

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Hunderte Millionen Mädchen und Jungen leiden weltweit unter Gewalt

Von |2018-01-15T13:26:39+01:0001.11.2017|

Unicef schlägt Alarm: Weltweit erleiden geschätzt 300 Millionen Heranwachsende Gewalt. Auch die Zahl der sexuellen Übergriffe ist hoch - etwa 15 Millionen Mädchen werden zum Sex gezwungen. Das Kinderhilfswerk Unicef hat eine Studie zur Situation Heranwachsender in 50 Ländern der Welt veröffentlicht. 46 Prozent der Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren leben in diesen Staaten - und ihre Lage ist den Zahlen zufolge alles andere als rosig. Demnach haben geschätzt 15 Millionen Mädchen zwischen 15 und 19 bereits sexuelle Gewalt erlitten. Besonders schlimm ist die Lage in Kamerun und Bangladesch, wo mehr als 20 Prozent der weiblichen Teenager von Übergriffen berichten. ›››

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Friedhelm Münter erkämpft sich Opferentschädigungsrente

Von |2018-01-11T12:04:34+01:0025.10.2017|

Essen/Dülmen. Lange hat Friedhelm Münter dafür gekämpft, dass er als Opfer von Unrecht sowie psychischer und köperlicher Gewalt in Zusammenhang mit der Unterbringung in Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen Entschädigung erhält. Am Freitag ging sein Kampf beim Landessozialgericht in Essen für ihn erfolgreich zu Ende. Weiter lesen...

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Berichte über schwere sexuelle Belästigungen im EU-Parlament

Von |2018-01-15T13:26:16+01:0023.10.2017|

Im Zuge des Weinstein-Skandals beginnen nun auch Mitarbeiterinnen des Europaparlaments über das Thema sexueller Missbrauch zu reden. Ihre Berichte sind alarmierend. Auch deutsche Abgeordnete sollen Frauen belästigt haben. Brüssel (dpa) - Auch im Europaparlament soll es zu Fällen schwerwiegender sexueller Belästigung gekommen sein. EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani sprach in Straßburg von schockierenden Anschuldigungen und kündigte Beratungen des Präsidiums zum Thema an. Eine externe Untersuchung, wie von einem sozialdemokratischen Abgeordneten angeregt, soll es nach seinem Willen aber vorest nicht geben. Weiter lesen...

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Island: Neuwahlen nach Pädophilie-Affäre

Von |2018-01-02T05:25:04+01:0021.10.2017|

Zum zweiten Mal nach 2016 finden an diesem Sonntag in Island vorgezogene Neuwahlen statt. Die bisherige Koalition zerbrach an einem Skandal um sexuellen Missbrauch. Hintergrund ist die Möglichkeit im isländischen Recht, den Eintrag einer Verurteilung im Strafregister nach Verbüßen der Haft wieder löschen zu lassen. Voraussetzung ist das Empfehlungsschreiben eines unbescholtenen Bürgers. Diese "Wiederherstellung der Ehre" nutzte auch Hjalti Sigurjon Hauksson, der jahrelang seine minderjährige Stieftochter vergewaltigt hatte und dafür fünfeinhalb Jahre im Gefängnis saß. Das Problem: Sein "Bürge" war Benedikt Sveinsson, einer der reichsten Männer des Landes und Vater von Premierminister Bjarni Benediktsson. Daß versucht wurde diese Tatsache  zu vertuschen ›››

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Scharfe Kritik an Haltung des Bistums

Von |2018-01-13T16:14:33+01:0016.10.2017|

Hildesheim - Ob der frühere Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen Jugendliche sexuell missbraucht hat oder nicht, wird sich wohl nie aufklären lassen. Zu diesem Schluss kommen die Gutachter des Münchner Instituts IPP, die das Bistum Hildesheim mit der Aufarbeitung der Fälle Janssens und des früheren Jesuitenpaters Peter R. beauftragt hatte. Mit Blick auf den Fall R. übten die Gutachter teilweise scharfe Kritik am Vorgehen des Bistums. Weihbischof Heinz-Günter Bongartz bot deshalb seinen Rücktritt an. Der amtierende Bistumsleiter Nikolaus Schwerdtfeger lehnte das Ansinnen aber ab. Weiter lesen...

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Gewalt im Gefängnis: Einzelfälle oder Alltag?

Von |2018-01-12T07:40:57+01:0013.10.2017|

Demütigung, Schläge und sexueller Missbrauch: Die Vorwürfe gegen zwei Häftlinge, die sich derzeit in Leipzig vor Gericht verantworten müssen, sind heftig. Sie sollen einen Mitgefangenen über Stunden misshandelt haben. Doch das ist nicht der einzige Prozess wegen schwerer Gewalt hinter Gefängnismauern in Mitteldeutschland – so wie etwa auch im Fall der JVA Gräfentonna in Thüringen. Wie viel Gewalt ist in Gefängnissen tatsächlich an der Tagesordnung? Weiter lesen... Mehr auf netzwerkB: Strafen abschaffen!

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Vatikan will Diplomaten nicht an Kanada ausliefern

Von |2018-01-11T11:05:41+01:0013.10.2017|

Geistlicher muss sich vor vatikanischem Gericht wegen Verbreitung von Kinderpornografie verantworten Vatikanstadt/Ottawa – Der Vatikan lehnt die Auslieferung eines vatikanischen Diplomaten an die kanadische Justiz wegen Verbreitung von Kinderpornografie ab. Der Geistliche, ein ranghoher Mitarbeiter der Botschaft des Heiligen Stuhls in Washington, soll sich vor einem Gericht im Vatikan verantworten, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Weiter lesen...

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