netzwerkB wendet sich an alle Betroffenen, die nach jahrelangen traumatisierten Schweigen nun die Kraft haben, die an ihnen verübte Barbarei wahr zu nehmen und mit uns gegen die Verharmlosung und Vertuschungsmentalität zu kämpfen. Viel zu lange haben uns unsere Traumen und die tiefe Scham den Mund verschlossen.

Sie können uns mit Ihrer Schilderung Ihres erlittenen Leidens helfen, der Öffentlichkeit einen Blick hinter den Begriff sexualisierte Gewalt zu ermöglichen, damit das Abstrakt ”sexueller Missbrauch” zukünftig kein unvorstellbares Konstrukt bleibt!

Mehr dazu unter:
Coming out der Opfer
Coming out der Angehörigen

Us Too – Every Day!

Von |2018-09-10T13:44:49+02:0013.01.2018|

#Metoo ist mittlerweile beinahe jedem ein Begriff. Ein „Hohes Tier“, das seine Position missbraucht; ein prominentes Opfer, das an die Öffentlichkeit geht. Und 3, 2, 1 - schon folgen weitere Anschuldigungen und Bekenntnisse; zahlreiche bekannte Namen reihen sich in die Liste der Betroffenen mit ein und schließen sich dem Aufschrei an. Um es direkt vorwegzunehmen: Ja, es ist richtig, dass diese Dinge die ihnen angemessene Aufmerksamkeit erhalten. Sexuelle Belästigung, Vergewaltigung, Machtmissbrauch und Gewalt sind unverzeihliche Handlungen, die ins Auge der Öffentlichkeit anstatt unter den Teppich gekehrt gehören. Und dennoch bleibt die Frage: Wer schreit auf für all diejenigen, die nicht selber ›››

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denefhoop bewegt

Von |2017-07-29T17:06:18+02:0011.07.2017|

Es war einmal eine Zeit, in der ich sexuell missbraucht wurde. Jeden Tag engten die Erinnerungen daran mein Leben stark ein. Eines Tages suchte ich nach neuen Wegen, wie ich mich aus dieser unbeweglichen Situation befreien könne. Ich studierte Leonardo da Vinci's Vitruvianischen Menschen und baute mir Reifen nach seiner Zeichnung. Diese große Spannweite intensiv zu genießen war eine völlig neue Erfahrung. Deshalb entwickelte ich den denefhoop Multi mit unterschiedlichen Reifengrößen - ein Set mit 6 Teilstücken, aus denen sich 36 unterschiedliche Reifen zwischen 70 cm und 245 cm Durchmesser zusammensetzen lassen. Deshalb kam ich zu der Erkenntnis, dass ich Belastungsstörungen nach meinen Verletzungen ›››

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Heute mit fast 73 Jahren

Von |2017-11-02T06:48:01+01:0015.06.2017|

Ein Betroffener! Wäre ich anders geworden, wenn meine Mutter mich geliebt hätte, auf mich aufgepasst hätte, wie man es als Kind braucht und sich wünscht ? Vielleicht habe ich durch meine Gene und ab und an einer Streicheleinheit von fremden Menschen überlebt und mich doch noch passabel entwickelt. Passabel, damit meine ich, ich habe die Sachen, die mir angetan wurden nicht weitergegeben. Kein Missbrauch, keine psych. Gewalt, aber leider doch mal körperliche Gewalt. Klar habe ich mich sofort entschuldigt, weil mir meist sofort klar wurde in welches Muster ich falle, aber …… weder Worte noch Schläge können zurück genommen werden. Ich ›››

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Eine Hülle, die funktionierte

Von |2017-05-15T09:06:15+02:0013.05.2017|

Offener Brief an meine Geschwister Barbara, Klaus und Hans-Gerd In meinem Buch “Ich wurde sexuell missbraucht” schilderte ich ein Erlebnis, welches 48 Jahre zurückliegt - in meinem Leben aber immer präsent war. Zitat: Eine Hülle, die funktionierte Sexuell ausgebeutet, die beiden Täter idealisierend, mit paradoxer Dankbarkeit ihnen gegenüber und dem Gefühl eine besondere oder übernatürliche Beziehung zu ihnen zu haben – so startete ich ins Leben. Ich war 20 Jahre alt. Zum ersten Mal war ich verliebt, jedenfalls verspürte ich eine unglaubliche Zuneigung zu einem Mädchen, das ich im Urlaub an der Ostsee kennen lernte. Ich hatte zum ersten Mal sexuellen ›››

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Alles verjährt

Von |2016-12-06T15:42:19+01:0015.10.2016|

In der Zeit 1964 - 1968 war ich im Internat. Ich hatte Erlebnisse, die ich keinem wünsche. Es gab aus nichtigen Gründen Schläge mit dem Bambusstock im Zimmer von Pater Udo "Standard 10 Stück". Beschämend waren solche Schläge im Klassenzimmer. Vor allen Mitschülern musste man die Hosen runter ziehen, sich über das Pult beugen und erhielt auf nackten Hintern 10 Stück. Manchmal war es so schlimm, dass es blutete. Diese Strafe gab es für fehlerhafte Hausaufgaben oder schlecht eingeräumte Schultasche. Ein anderer Pater bat dich in sein Zimmer und du solltest dich auf seinen Schoss setzen. Dann begrapschte er dich. Diese ›››

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Das Weinen verlernt

Von |2016-01-15T21:20:53+01:0011.01.2016|

Meine Eltern haben sich 1957 scheiden lassen. 1957 sind Mutter, eine meiner Schwestern und ich nach Westerland/Sylt zu meinen Großeltern gezogen und dort bin ich in Kampen eingeschult worden. 1961 ist meine Mutter mit meiner Schwester und mir nach Nürnberg gezogen weil sie hier Arbeit gefunden hatte. Ihre Wohnung war für uns 3 zu klein und so hat sie meine Schwester und mich ins Nürnberger Heim „Stapf“ getan. Und dann ging es los. In dem Heim war es so dass unter den kleineren schon das Gesetz der Stärke herrschte. Die dortigen Nonnen haben als Erziehung Prügel ausgeteilt. Hunger war an der ›››

Herrschaften vom Jobcenter

Von |2015-08-26T11:59:05+02:0020.03.2015|

Comic-Out von Karl Görtz Nichts für schwache Nerven ist der folgende Film. Wer sexualisierte Gewalt erfahren hat so wie ich, und dann von gerichtlich bestellten psychologisch / psychiatrischen Gutachtern traumatisiert in die Höhle des Löwen geschickt wird, muss schon einigermaßen stabil sein, um ein Jobcenter zu überleben. Ich habe mittlerweile 3 mal einen Antrag auf volle Erwerbsminderung gestellt, weil ich wusste, dass ich mit 44 Jahren traumatisiert keinen Arbeitsplatz mehr finden werde. Nicht dass jetzt jemand denkt ich hätte nichts mehr zwischenzeitlich getan. Doch, habe ich. Ich habe in einem Altenheim Totenbetten gereinigt und die Inkontinenz von Demenzkranken täglich entsorgt. Den ›››

Ich war 13

Von |2015-02-10T16:04:10+01:0010.02.2015|

Wieviel Mut hat es gebraucht, sich offen dazu zu äussern, was einem als Kind durch den Großvater angetan wurde, einer Person, die bis zum Tag des Verbrechens eine vertraute und liebe Person war. Am Tag der Tat,habe ich ihm wie immer freudig die Tür geöffnet und dann war nichts mehr wie vorher. Und er selbst hat seine Tat, die er vor hatte und auch durchführte, mit den Worten angekündigt ” Das, was ich jetzt mit dir tue, ist Blutschande, dafür komme ich ins Gefängnis” Und er tat es. Ich war 13 und mein Körper half mir mit dem Schrecklichen fertig zu ›››

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„Klein Tina“

Von |2015-01-14T18:37:38+01:0014.01.2015|

Ein Mädchen ohne Kindheit überlebt sexuelle, körperliche und seelische Gewalt von Beate Lindemannn-Weyand In "klein Tina" beschreibt die Autorin die Erinnerungen an ihre Kindheit, die keine war. EIn Leben als schwer traumatisiertes Mädchen, das nach ihrer Adoption zwischen sexueller, körperlicher und seelischer Gewalt aufwuchs. Niemand stoppte die Täter und erkannte die wahre Not des kleinen Mädchens und die schweren traumatischen Verletzungen die sie davon trug. Erst als junge Erwachsene begann sie zu verstehen, dass sie nicht mit diesen Verletzungen geboren worden war. Sie machte sich auf einen langen und beschwerlichen Weg und erkämpfte sich ihr eigenes Leben. Weiter lesen...

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Aber es gab meine Oma

Von |2014-10-10T08:06:49+02:0028.08.2014|

von Wurzelweib Auch ich hab so eine Geschichte in mein Lebensgepäck bekommen . 1 Jahr war ich ,als mich meine Mutter als ungewolltes erstes Kind ersticken wollte. Sie hat es immer wütend rausgebrüllt, wenn sie mich in den Jahren danach zusammenschlug. Was sie so wütend machte war,das ich obwohl auch oft in Blut Urin, Kot gebadet, ich zwar erst benommen zum Bett gekrochen bin, aber dann wieder aufstand. Sie hat es zugelassen das mein Stiefvater mich ab dem 2. Lebensjahr missbrauchte und mich teils fast zerriss. 1969 ging ich zur Komunion .ich hoffte nur inständig, das meine Oma kommen würde , ›››

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Angst beeinflusst auch die nachfolgende Generation

Von |2014-06-16T07:33:10+02:0014.06.2014|

Meine Geschichte möchte ich ebenfalls beisteuern, um auf die Folgen sexuellen Missbrauchs aufmerksam zu machen: Ich wurde mit 13 Jahren vom Freund einer Freundin in einen Keller gelockt und vergewaltigt. Typisch für Vergewaltigungsopfer gab ich mir selbst die Schuld, weil ich mitgegangen war. Mit 17 wurde ich auf einer Party betrunken gemacht und die Situation wiederholte sich. Verarbeitet habe ich das nie. Statt dessen habe ich begonnen, mich selbst zu zerstören. Mit 15 war ich magersüchtig und verbrachte ein halbes Jahr in einer Klinik. Noch heute denke ich, obwohl ich ein sehr glückliches Leben führe, man hätte mich damals sterben lassen ›››

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Ganz, ganz lieben Gruß an alle Kämpfer

Von |2014-04-24T14:54:44+02:0021.04.2014|

Mittlerweile kann ich diese ganzen Meldungen nicht mehr ertragen. Mein Täter war mein Vater mit Unterbrechungen von meinem ca. 7. bis zum 21.Lebensjahr, wobei ich ihn beim letzten Mal fast mit einem Kerzenständer erschlagen hätte. Mittlerweile ist er Gott sei Dank verstorben, das Leid geht aber weiter, auch bei meiner Schwester, die er zwar nie angefaßt hat, aber alles mitgekriegt hat und mich oft gerettet hat. Ich möchte meinen Abmeldung damit begründen, daß ich seit einem Jahr an Rachenkrebs erkrankt bin (somit nur durch eine Kanüle sprechen und über eine Magensonde essen kann) und einfach alle Kraft für meine einigermaßene Genesung ›››

Bin schon richtig alt; Vorkriegsware

Von |2014-04-28T19:38:06+02:0021.04.2014|

Guten Tag, ich lebe in Fernost, bin schon richtig alt; Vorkriegsware. Ich wurde auch sexuell missbraucht. Als ich kräftiger war, habe ich dieses Schwein richtig verprügelt. So wurde ich die belästigende Last erst ein Mal los. Meine Eltern schimpften mich und bestraften mich, weil ich "den netten jungen Mann" einfach zusammengeschlagen hatte. Die lieben Eltern hätten mich kaum verstanden. Denn über Sexualität wurde nie gesprochen. Dazu war keine Möglichkeit. Die Kriegsereignisse in einer Großstadt, ausgebombt sein, Evakuierung, Kriegsgefangenschaft des Vater und seine spätere Rückkehr, die Hamsterzeit und der Aufbau (unsere Mütter und wir mussten Steine klopfen und mehr) sowie die Existenzangst ›››

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Bei uns verjährt es NIEMALS

Von |2013-11-19T14:37:04+01:0015.11.2013|

Hallo, ich bin recht neu hier, und möchte gerne meine Meinung zur Verjährungsfrist äußern. Ich selbst, war mit 11 Jahren Opfer von sexualisierter Gewalt, es geschah durch ein enges Familienmitglied. Jetzt bin ich 29 Jahre alt, habe selbst Kinder. In diesem Jahr habe ich den Mut gefunden, mich von einer Anwältin beraten zu lassen, mit dem Ergebnis ich käme ein Jahr zu spät. diese Aussage war wie ein Schlag ins Gesicht für mich. Ich hätte schon früher Anzeige erstattet, war aber aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen nicht dazu in der Lage. Natürlich bin ich mir bewusst darüber, das man eine Tat ›››

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Auf und Ab

Von |2013-11-15T11:52:47+01:0013.11.2013|

„Versager!“, scheint es in den Köpfen meiner Mitmenschen zu schallen, wenn sie - bruchstückhaft - das Auf und Ab meiner Lebensreise verfolgen. Wer aber kann schon die fortwährenden Überlebensängste meiner missbrauchten Kinderseele erahnen, die mich immer wieder in den Strudel sich als unbrauchbar erwiesener Lebensstrategien hinabziehen?  Katrin Püschel

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Sexualisierte Gewalt, Prostitution und Menschenwürde

Von |2013-09-18T08:15:39+02:0007.09.2013|

„Dreck hatte ich verdient, Dreck war ich“ von Julia S. * Ich bin Opfer von zahlreichen gewalttätigen, sexualisierten Übergriffen, Verwahrlosung, Vernachlässigung und ständiger Sexualisierung. Das fing schon an als ich noch ein Kleinkind war. Als ich fünfzehn Jahre alt war, lernte ich meinen ersten Freund kennen, dieser war bereits 21 Jahre alt. Für mich bedeutete das Kennenlernen eine Flucht. In der Schule herrschte das Chaos durch meine schweren Trauma- Folgen wie starke Konzentrationsstörungen, Dissoziation, und jahrelanges Mobbing durch Schüler und teils auch Lehrer. Als ich anfing die Schule zu schwänzen, floh ich zu diesem ersten Freund. Ich schlief mit ihm, weil ›››

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Falsche Pressemitteilung des Bistum Münster

Von |2013-08-29T06:23:56+02:0024.08.2013|

von Martin Ruhmüller Vor drei Jahren hatte ich hier mein „coming out“. Mittlerweile hat das Kirchengericht des Bistum Münster den Beklagten aufgrund nicht ausreichend bewiesener Anschuldigungen aus dem (kirchlichen) Strafverfahren entlassen. Das Urteil des Kirchengerichts basiert auf ein forensisches Gutachten, das ohne Anhörung des Zeugen nach Aktenlage erstellt wurde. Am 19.3.2013 kommunizierte die Bischöfliche Pressestelle das Urteil fälschlicherweise als Freispruch. Falsch war auch die Behauptung, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren bereits im Jahr 2010 eingestellt hat. 140 Tage später, am 6.8.2013, erschien nun eine korrigierte Pressemitteilung. In zwei Regionalsendungen kommentierte der WDR diese „bemerkenswerte Geschichte“ am 7.8.2013: http://www.youtube.com/watch?v=3zrceSTee1o.

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Wie man wen vor wem schützt

Von |2013-07-06T08:24:09+02:0021.06.2013|

norbert ich habe, als ich dringend tonnen von rat brauchte, du weisst am besten warum, diese missbrauch seite gefunden und dann auch so ne frau dort angerufen. sie hat viele fragen gestellt, die ALLESAMT KOMPLETT UNPROFESSIONELL waren. ihr war wichtig herauszufinden, ob die polizei eingeschalten wurde, andere aemter...wie man wen vor wem schuetzt... sie hat mir nur ein gefuehl gegeben, dass man mit sowas niemals fertig wird und dass ich alles falsch mache, weil ich gar nicht schuetzen kann, laberte von rueckfallquoten und von hilfe fuer alle der familie unter der gleichen nummer, falls einer redebedarf habe. zu bedenken isst, dass ›››

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Kinder schweigen nicht

Von |2013-09-11T20:21:06+02:0019.06.2013|

Von der Gewalt, der Blind- und Taubheit der Erwachsenen von Beate Lindemann-Weyand Für Überlebende sexualisierter, aber auch nicht sexualisierter Gewalt, existieren zahlreiche und sehr unterschiedliche Gründe für ein Schweigen. Ein Schweigen das manchmal bis zum Tod gelebt wird. Manchmal trifft der Tod früh ein, dann kann oft nicht mehr nachvollzogen werden, warum der mitunter auch junge Mensch den Suizid seinem Leben vorgezogen hat. Vielleicht hat er einen Abschiedsbrief, ein Tagebuch hinterlassen? Oder sogar Worte, Worte, die vielleicht auch schon während der Kindheit fielen, aber nie ankamen, weil sie  von den Umstehenden einfach fallen gelassen wurden. Sie wollten, sollten, konnten nicht verstehen? ›››

Wie konnte so etwas geschehen?

Von |2013-05-01T22:10:23+02:0004.04.2013|

Heimkind Das Kloster in Landshut wurde mein Zuhause. Meine Eltern konnten nicht für mich sorgen und meinten hier ist unser Kind geborgen. Die Nonnen nehmen sich meiner an, doch aus „Liebe“ haben sie es nicht getan. Was meine Eltern nicht wussten, es ist nicht zu Glauben, für mich fing an dem Tag an das große Grauen. Für die Nonnen „im Namen des Herrn“ stand das Wort Nächstenliebe nur in der Bibel. Sie sahen keine Kinderaugen strahlen. Für die Nonnen waren wir Heimkinder „Ware“. Mit sieben schrubbten und scheuerten wir Töpfe und Böden. Wir bekamen nicht satt, doch die Nonnen waren dick und fett - Schläge gab‘s statt Lob. ›››

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Es glaubte mir Niemand

Von |2013-03-19T20:21:39+01:0019.03.2013|

Auch ich kam noch in den "Genuss" von körperlicher und psychischer Gewalt in diversen Heimen. Die ersten 2 Lebensjahre verbrachte ich in diversen Säuglings- und Kleinkindheimen in Braunschweig und Hannover - und kam schwer hospitalisiert da raus. Das alles, auch das Folgende, kann ich meiner Erziehungsakte entnehmen, die mir vorliegt. Mit 11 Jahren wurde ich aufgrund von Inzest und schwerer körperlicher Gewalt, hauptsächlich durch den Stiefvater, immer auffälliger. Man schickte mich etwa 1 Jahr in eine Erziehungsberatungsstelle, wo ich zwar von den Schlägen erzählte, aber nichts passierte. Ich wollte dann freiwillig ins Heim, hatte in diversen Büchern gelesen, das es da so ›››

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Frieden, Freude, Sonnenschein

Von |2013-03-11T22:38:36+01:0011.03.2013|

Frieden, Freude, Sonnenschein, das  Leben kann so herrlich sein. Doch es  gibt die vielen Leiden, welch die Täter uns bereiten. Missbrauch tönt‘s aus aller Munde, jeden Tag und jede Stunde. Schweigen ist nicht angebracht, Leute nehmt euch bloß in Acht. Weisser Ring und Polizei ach das ist doch einerlei. Kann nicht schlafen, kann nicht leben, kann nicht mehr nach vorne streben, kann nicht essen, kann nicht ruh, muss was gegen  Missbrauch tun. Endlich bin ich aufgewacht, und hab sehr viel nachgedacht. Frühmorgens und in aller  Stille, war plötzlich weg die rosa Brille. Ich stand da so ganz allein, oje, dass muss ›››

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Mein Austritt aus der Katholischen Kirche

Von |2013-03-17T13:12:26+01:0005.03.2013|

Als von sexualisierter Gewalt durch einen katholischen Geistlichen massiv Betroffener habe ich naturgemäß mit ausgeprägtem Interesse verfolgt, wie sich die Organisation Katholische Kirche ihrer Verantwortung für die von ihren Mitarbeitern begangenen und niemals auch nur ansatzweise aufgearbeiteten Verbrechen stellt. Bis in die jüngste Vergangenheit war ich hin- und hergerissen zwischen der "eigentlichen" christlichen Botschaft - wie ich sie in meiner Erziehung vermittelt bekommen habe - und der Art und Weise, wie die Katholische Kirche diese "Frohe Botschaft" vertritt. Mich hat beispielsweise das Mitfeiern der Heiligen Messe, sei es als "einfache" Eucharistiefeier oder - zu bestimmten Anlässen wie Ostern oder Pfingsten - ›››

Es war einmal – oder ist es noch?

Von |2013-02-06T08:27:25+01:0005.02.2013|

Es war einmal ein kleines, sechsjähriges Mädchen, das in die Fänge eines alten Nachbarn geriet und von ihm über Monate in einem dunklen Keller sexuell missbraucht wurde. Das Mädchen vertraute sich nach langem Überlegen und trotz der Drohung des Nachbarn, es dafür zu töten, seiner Mutter an. Die Mutter stellte sich schützend vor den Täter und bürdete dem Mädchen alle Schuld an den Missbrauchsgeschehen auf. Es war einmal ein kleines, neunjähriges Mädchen, das von einem nahen Verwandten sexuell missbraucht wurde. Es vertraute sich seiner Mutter an, als es die Qualen nicht mehr aushielt und obwohl dieser Täter dem Mädchen mit dem ›››

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Der Murks mit der Vergebung

Von |2013-01-27T18:15:44+01:0016.12.2012|

Geschichten aus dem Leben von Marion Klesse Ein kleines Kind erfährt erst in der Grundschule, dass andere Kinder allein baden dürfen. Alle Handlungen des Vaters in der Badewanne bedeuten Angst und Schrecken. Den Begriff „Missbrauch“ kennt es nicht. Es weiß nur, dass immer wieder etwas Schlimmes mit ihm geschieht. Dass die Mutter nicht hilft, sondern mit Gleichmut das Geschehen billigt, bedeutet für das Kind, dass es das wohl verdient hat. Es gibt keine Rettung, keine Hilfe! Wenn dieses Kind irgendwann überredet wird zu vergeben, was bleibt ihm dann? Die tiefe Überzeugung, dass es selbst Schuld sei am Geschehenen festigt sich, und das ›››

Opa hat mich lieb… oder?

Von |2012-11-15T17:04:40+01:0019.08.2012|

Als Kind war es für mich und meine Schwester normal bei unseren Großeltern väterlicherseits zu übernachten und wir hatten auch ein sehr gutes Verhältnis zu Ihnen. Mein „Opa“ engagierte sich im Schützenverein und war auch in einer Schrebergartensiedlung sehr beliebt. Er kam gut mit Kindern aus und war für jeden Spaß zu haben, so dass wir uns immer freuten, wenn wir dort schlafen durften. Dies änderte sich für mich in einer Nacht, als ich gerade zur Grundschule ging… ›››

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15 Jahre Gefängnis

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0012.08.2012|

Ich bin 1962 mit 9 Monaten in das Vinzenz Kinderheim in Bochum gekommen. Wir waren damals 23 Kinder in einer Gruppe. Teilweise haben wir in Schlafräumen genächtigt mit 8 Kindern. Nonnen waren unsere täglichen Begleiter. Es gab oftmals mehr Schläge (Handfeger bzw. Kleiderbügel) als was zu essen. Diese Gewalt war unerträglich, und spiegelte sich auch in unserer Entwicklung immer wieder. Vertrauen zu anderen aufbauen war da schon sehr schwer. Wenn ich mich an meine Schulzeit zurück erinnere, gab es da nicht einen Tag, wo es nicht eine Schlägerei in der Schule gab, weil wir als Heimkinder geächtet waren. Raus aus dem ›››

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Vergewaltigungsopfer in der 3. Generation

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0019.07.2012|

Sehr geehrter Herr Denef, Hochachtungsvoll verfolge ich ihren Kampf um unsere Gerechtigkeit!!! Möge Ihnen dafür niemals der Mut und die Kraft verlassen!!! Meine Schwester und ich selbst sind Opfer von schwerer häusslicher Gewalt, sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung  in mehr als 1000 Übergriffen durch meinen Stiefvater, dem Vater meiner Halbschwester. Wir sind Missbrauch- und Vergewaltigungsopfer in der 3. Generation!!! ›››

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Wurde Jahre lang missbraucht, niemand hilft mir!

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0008.07.2012|

Hi, ich bin 23 Jahre alt und habe viel erlebt in meiner Kindheit. Ich bin die zweitjüngste von 8 Kindern (eigentlich 9 aber eins wurde bei der Geburt weggegeben). Meine Mutter hat eine psychische Erkrankung, muss oft Tabletten nehmen. Damals wie auch heute noch. Mein Vater sagt nie irgendwas zu ernsten Thema. Er muss immer alles entweder runter spielen oder so tuen als wenn es nie geschehen ist. Ich wurde mit ca. 3 Jahren von meinem Onkel missbraucht (erinnern kann ich mich nicht). Es ist auch nur durch Zufall raus gekommen. Aber ich erinnere mich an den Missbrauch den mein Bruder ›››

Erinnerung was mir die Füße weg riss

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0003.07.2012|

Ich wurde vor 30 jahren von meinen Brüdern und Bekanntenkreis Sexulell missbraucht. Habe 3 Kinder bekommen. Nun sind meine Kinder groß und alles kommt hoch …was ich jahre lang verdängt habe.. Stummfilme oder Stimmen höre ich di meinen Brüdern und Tätern gehören. Ich habe dies vor Jahren bei meiner Familie angesprochen, dass schlimmste für mich ist, dass meine Mutter( streng römisch Katholisch) mir die Schuld gibt sowie auch meine Brüder. Das schlimmste kam vor Tagen in errinnerung was mir die Füsse nun weg riss. Mein großer Bruder hatte mich noch mal sexuellmissbrauch als ich schon 19 Jahre alt war undich auch ›››

So ging ich ohne Abschluss ab

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0016.06.2012|

Mein Leben begann 1972 bei einer Mutter, die eine schwere Form der Schizophrenie hatte. Wir lebten von meiner Geburt an, bis ich ein dreiviertel Jahr alt war, in einem Heim für psychisch kranke Mütter. Als meine Großmutter sah, dass ich sehr vernachlässigt wurde, nahm sie mich mit und ich lebte ein weiteres dreiviertel Jahr bei Oma und Opa. Mein Opa war schwer traumatisiert (Kriegsgefangenschaft) und alkoholkrank und meine Oma depressiv (ihr Vater wurde von den Nazis umgebracht). So kam es, dass ich zur Pflege gegeben wurde, doch mit dem Ziel mich adoptieren zu lassen. Aber es sollte eine offene Adoption sein, ›››

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Stationäre Krankenhausaufenthalte

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0005.06.2012|

Hallo, ich selbst bin Betroffene von schweren Mehrfachtraumatisierungen und nachdem ich viele Jahre vom Überleben langsam zum Leben gekommen bin, wächst langsam in mir der Wunsch mich auch mit den praktischen Problemen als Betroffene mit anderen auszutauschen. ›››

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Am Anfang sehr nett und kompetent

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0028.05.2012|

Ich wurde 1978 geboren. Heute bin ich 33 Jahre alt. In meiner Familie war Gewalt der Normalzustand. Meine Eltern haben mich verprügelt und für Stunden im Keller eingesperrt. Noch heute kann ich mich erinnern, wie meine Mutter mit einer Nachttischlampe auf mich einschlug. ›››

Danke Deutschland

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0025.05.2012|

Ich gebe mal einen Kurzbericht über meine Kindheit. 30.10.2009 – Mein Name ist Heinz L. und ich bin im Januar 1948 geboren. Ich kam mit acht Monaten vom 29.09.1948 bis 16.07.1957 in ein Kinderheim in Mönchengladbach, Engelbleckerstrasse 55. ›››

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macht deshalb weiter druck!!!

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0005.05.2012|

ich habe mich von anfang an von einer rechtsanwältin beraten lassen, die auch den gesamten schriftverkehr geführt hat. bei mir ging es um missbrauch durche den franziskanerpater heribert griesenbrock aus neheim-hüsten, der auch noch coabiturient meines vaters und freund der familie war. der missbrauch geschah anfang der 60er jahre in einem internat der franziskaner in dorsten. ›››

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heim zeit das grauen oder wie ich überlebte/gelebt habe bis heute.

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0013.04.2012|

Wie empfinde und fühle ich nachdem ich dieses Jahr 2012 Januar meine Akte aus dem Kinderheim Raphaelshaus erhalten habe.? Mie’s zu nichts wert eben ein Versager auf der ganzen Linie bis heute. die ersten 5 Jahre meines Lebens wo normaler weise das leben geprägt wird,verbrachte ich in Säuglingsheime anschließend ab dem 3 ten Jahr, in einem Kinderheim wo ich bis heute nicht weis’s wo sie waren da keinerlei Akten mehr vorhanden sind 5 JAHRE MEINES DASEIN NICHTS ABER NICHTS: ›››

Wo findet die Prävention denn statt?

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0018.03.2012|

Ich habe heut mal was zu dem Artikel “Viele schweigen für ewig”, Der Sonntag im Dreiland, 18.03.2012, geschrieben. Ich werde wohl nicht die Einzige sein, der das passiert ist? Wo findet die Prävention denn statt? Und wo wird den Opfern geholfen und einen unbeschwerlicheren Weg zur Hilfe aufgezeigt?
 Eine Hiobsbotschaft jagt doch die Nächste. Über Täterschutz, Therapiemaßnahme für die Täter lese ich irgendwie mehr? Kann das sein?
 Ich weiß nicht warum man solange über die Abschaffung der Verjährungsfrist diskutieren kann und muss. Geht es hier nicht auch um Menschenrechte, Schutz unserer aller Kinder, Seelenmord an die Opfer, die ein Leben lang ›››

Von da an begann mein Leidensweg

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0010.03.2012|

Sehr geehrte Damen Herren, im Jahre 1954 kam ich, Heinz Meng, mit 10 Jahren in das Nonnenkloster (Knabenheim Sankt Antonius Heiligenbronn) – von da an begann mein Leidensweg. Schläge, drei lange Jahre. ›››

Weihnachten bringt mir all dies nahe

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0029.12.2011|

Es ist der zweite Weihnachtstag, 2011, und ich habe gestern die Texte zu Weihnachten auf der Webseite von netzwerkB gelesen. Und es hat wieder heftig an meinen Erinnerungen gerührt. Also habe ich beschlossen, jetzt zu schreiben. ›››

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Last auf meine damaligen Kinderschultern

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0026.12.2011|

Nun weiss ja ich gar nicht wo ich so richtig anfangen soll, da es alles sehr mühsam und verwirrt ist. Ich fang mal relativ weit vorne an. Meine Kindheit war schon nicht die schönste meine Eltern trennten sich früh und wie ich heute weiß verlies meine Mutter meinen Vater damals weil sie den Verdacht hat er könnte mich missbrauchen. ›››

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„Wieder Weihnachten“

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0023.12.2011|

„Wieder Weihnachten“ (23.12.2011) Ich öffne mich jetzt, da ich mir nicht sicher bin ob ich im April meinen 60. Geburtstag noch feiern kann. Ende der Fünfziger, dann der sechziger Jahre, durchlebte ich ein Martyrium. Im Elternhaus herrschte körperliche Züchtigung. Viele Stunden verbrachte ich, für Dummheiten die Kinder nun mal begehen, im Wandschrank oder im dunklen Kohlenkeller. Nachdem ich am Siebenriemen alle Lederstreifen abgeschnitten hatte, wurde mir ein Stück Gartenschlauch über das Bett genagelt – die Benutzung war garantiert. ›››

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Ich durfte kein Kind sein (II)

Von |2012-11-15T22:56:45+01:0028.08.2011|

Dieser Brief ist auf die blöden Fragen von der OEG stelle…. Sehr geehrter Herr ….. zunächst möchte ich kurz meine spontanen Empfindung beschreiben die ich hatte, als ich in Ihrem Brief vom 08.04.2011 aufgefordert wurde, die Dinge noch präziser zu benennen, als ich es schon getan hatte. Das soll kein Vorwurf sein, sondern einfach beschreiben, was in mir als einem Menschen vorgeht, der die ganze erlittene Gewalt auch Jahrzehnte später noch nicht überwunden hat. ›››

Die evangelische Kirche ist nicht besser!

Von |2012-11-15T17:04:42+01:0027.07.2011|

Aufgewühlt durch die Geschichte von Kerstin F. (die evangelische Kirche verschleppte ihre Beschwerde so dass die Verjährung eintrat) möchte ich von meinen eigenen Erfahrungen mit der evangelischen Kirche und deren Umgang mit mir als Betroffener berichten. ›››

Pressemitteilung: netzwerkB fordert die Ablösung von Bischof Zollitsch

Von |2012-11-16T07:06:08+01:0007.06.2011|

Pressemitteilung: netzwerkB fordert die Ablösung von Bischof Zollitsch Wir beziehen uns auf den Artikel in ZEIT ONLINE vom 7.06.2011, s. unter: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-06/kirche-missbrauchsopfer-datenschutz/seite-1 netzwerkB bezweifelt, dass eine gründliche Abkehr und Aufklärung unter einer Führung möglich ist, die schon seit den siebziger Jahren für Personalpolitik und auch Verdrängungsstrategien über den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen verantwortlich war. netzwerkB fordert die Absetzung von Zollitsch als Bischof des Erzbistums Freiburg.[1] ›››

Alle Mütter spielen an ihren kleinen Jungens rum

Von |2012-11-15T17:04:42+01:0028.05.2011|

Meine Geschichte als kleiner Junge, vom Sex mit meiner gewalttätigen Mutter, von den Folgen dieses Traumas im Erwachsenenleben und viel von meiner Heilung. Und eine Geschichte von meinen Stärken und Vorlieben. Eigentlich eine optimistische Geschichte. ›››

Vergessen möchte man aber gern

Von |2012-11-15T17:04:42+01:0028.05.2011|

Zu den Zahlen von Frau Dr. Bergmann möchte ich etwas später Stellung nehmen. Das dann aber mit meinem Gefühl für den Tag in Schwerin und wie ich wann was und wo empfand. Zunächst zu ein paar anderen Zahlen, die mich fast in ihrer Spendenfreudigkeit erschlagen. Morgen findet in Neddemin (Dorf in der Nähe von Neubrandenburg) ein freudiger Gottesdienst statt, denn das Gotteshaus erstrahlt in neuem Glanz. ›››

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Eine breite Schneise von Missbrauch

Von |2012-11-15T17:04:42+01:0020.05.2011|

Ich bin Jahrgang 1950 und stamme aus einem kleinen Dorf im östlichen Hochschwarzwald, zirka 20 Kilometer vom Titisee (Erzdiözese Freiburg im Breisgau) entfernt. Die ersten vier Jahre bin ich dort zur Schule gegangen. Neben mir kann ich eine zweistellige Anzahl von Schulkameradinnen und Schulkameraden in meiner Zwergschule namentlich aufzählen, welche von dem damaligen Vikar meist jeweils während des Religionsunterrichts auf übelste Weise und exzessiv misshandelt und missbraucht wurden. ›››

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Wieder ein Schäfchen ins Trockene gebracht

Von |2012-11-15T17:04:42+01:0015.04.2011|

Es hat lange gedauert, bis ich meinem Therapeuten zustimmen konnte: Ja, ich hatte eine Missbrauchskindheit. Es waren nie die wirklich heftigen Sachen… Mein Vater war Maler und er hat mich gezwungen, nackt für ihn Akt zu stehen. Meiner Mutter hatte ich gesagt, dass ich das nicht wolle, aber sie schaute nur zu. ›››

Suche Opfer von Psychiater (Hannover 1968-1971)

Von |2012-11-15T23:10:46+01:0015.04.2011|

Hallo an alle, ich suche Opfer aus der Zeit von ca. 1968 – 1971, die in Hannover bei einem bestimmten Psychiater waren und als Frauen von diesem sexuelle Angebote erhalten haben. Etliche von ihnen sollen in der Psychiatrie gewesen sein, weil niemand ihnen glaubte. ›››

Meine Familie ist total krank

Von |2012-11-15T17:04:42+01:0030.03.2011|

Biographie von Ashley Mein Vater starb drei Monate vor meiner Geburt an einem Motorradunfall. Er war auf der Stelle tot. Heute weiß ich, dass meine Mutter fremdgegangen ist und mein Vater bekam es raus und trank sehr viel Alkohol dem Tag. ›››

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Mein bizarres Leben

Von |2012-11-15T17:04:42+01:0026.03.2011|

Eines morgens wurde ich wach und bemerkte das ich nur teilweise angezogen war. Ich erkannte nicht was los war, dem ungeachtet fühlte ich mich nicht besonders. Eines Nachts bin ich anwesend wach geworden und erkannte die Welt nicht mehr. ›››

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Die Gutachterlüge

Von |2012-11-15T17:04:42+01:0014.03.2011|

Die Gutachterlüge — oder— Dieses Salz aus den Augen brennt sich in meine Lippen ›››

Ich durfte kein Kind sein (I)

Von |2012-11-15T22:58:08+01:0023.02.2011|

Meine Kindheit endete mit 4  Jahren  vielleicht auch noch früher, als Opa meinte ich gehöre ihm… Ich litt jahrelang unter wiederholten  langen ( teilweise über 6 Stunden ) Vergewaltigungen,  schwerste Misshandlungen bis hin zu Mordversuchen, Plastiktüte über den Kopf ziehen, Kopf unter Wasser drücken bis hin zur Ohnmacht, festbinden mit Ketten wie ein Hund…. ›››

Der Klosterpfarrer lies mir keine Ruhe

Von |2012-11-15T17:04:42+01:0012.12.2010|

Ich muss immer Weinen wenn ich die Berichte hier lese Die Scheinheiligkeit der Kirche Ich war 21 im Kloster in Ershausen im Eichsfeld Angesichts der aktuellen Medienberichte über Misshandlungen in Kirchen und Heimen habe ich allen Mut zusammen genommen, um meine Geschichte mal darzulegen. Sie schildert meinen Lebensweg als kleiner Junge, und Jugendlicher. Hier geht es nicht nur um sexuellen Missbrauch sonder auch um Gewalt und Machtausübung durch Ordensbrüder und Schwestern im Kloster ›››

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Das Kind bin ich

Von |2012-11-15T22:52:05+01:0029.10.2010|

Prof. Dr. Genot Lucas, Menton, Mein Fall von Kindesmissbrauch am „Aloisiuskolleg“ der Jesuiten, Bonn, in der Zeit von 1950 – 1953 (Abitur 1958) Zum Video: MEDIATHEK – WDR.de ›››

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Am Ende stand für mich das Ende

Von |2012-11-15T22:52:05+01:0026.10.2010|

Ich bin in den siebziger Jahren Schüler am Aloisiuskolleg gewesen. Ich bin dort von einem Pater seelisch und körperlich misshandelt worden, weil er offenbar von mir besessen schien und mich unbedingt brechen wollte, um mich zu besitzen. ›››

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Mein Lateinlehrer Pater X.

Von |2012-11-15T22:52:05+01:0026.10.2010|

Mit dem Bekanntwerden erster Missbrauchsfälle im Frühjahr diesen Jahres habe ich mir lange Zeit überlegt, ob ich mit meiner eigenen Geschichte an die Öffentlichkeit gehe. Es hat lange gedauert, bis ich mich dazu überwunden habe. Es musste einfach heraus. Insbesondere Eltern von schulpflichtigen Kindern sollen wissen, dass man auch Menschen, die kraft ihres Status besonders hohe moralisch-ethische Ansprüche haben, durchaus auch mit Skepsis begegnen sollte. ›››

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Es ist kaum in Worte zu fassen

Von |2012-11-15T17:05:33+01:0021.10.2010|

Vor 9 Jahren erfuhren wir, dass unsere Tochter als ca. fünfjährige von ihrem Onkel, zu dem wir keinen regelmäßigen Kontakt pflegten, sexuell missbraucht wurde. Es ist kaum in Worte zu fassen, welche emotionalen Höllen man in dieser Zeit als Elternteil durchlebt. Wir haben alles getan, um unser Kind vor Übergriffen zu schützen – glaubten wir. ›››

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Ich kannte keinen Schnee

Von |2012-11-15T17:04:43+01:0012.10.2010|

Ich bin heute 57 Jahre alt und war im Alter von 5 Jahren Missbrauchsopfer. Meine Geschichte hat nur indirekt mit der Kirche zu tun. Aber sie zeigt sehr deutlich, dass „1 und 1“ zusammenkommt bei Missbrauch… ›››

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