2010 kam die sexualisierte Gewalt der vergangenen Jahrzehnte an Institutionen endlich ans Licht der breiten Öffentlichkeit. Betroffen waren vor allem Internate (konfessionell oder reformpädagogisch) und Sportvereine.

Positionierung der Gläubigen gegenüber der Hierarchie

Von |2020-05-25T18:18:00+02:0023.05.2020|

Der Theologe, Autor und Coach Dr. Thomas Hanstein positionierte sich im letzten Herbst mit einem Sachbuch "Von Hirten und Schafen. Missbrauch in der katholischen Kirche - Ein Seelsorger sagt Stopp" zum Thema Anfälligkeit für Machtmissbrauch in der Kirche. Am 22.05.2020 hatte Hanstein sein 10-jähriges Weihejubiläum als Diakon. Er nahm diesen Tag zum Anlass, sein zuständiges Bischöfliche Ordinariat darüber zu informieren, dass er aktuell "aus Gewissensgründen nicht in den Dienst als Diakon der katholischen Kirche zurückkehren" könne. Bereits 2017 hatte Hanstein eine erste Freistellung von seinem Seelsorgeauftrag beantragt. Hanstein führt zur Begründung aus: "Es ist mir nach allem, was ich von Betroffenen ›››

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„Verschickungskinder“ 21.-24.11.19 auf Sylt.

Von |2019-11-12T18:12:17+01:0012.11.2019|

Inzwischen ist das Thema Deutlich mehr in den öffentlichen Diskurs gekommen. man hat diese Gruppe bei den Heimkinder-Debatten schlichtweg „vergessen“, bzw. Vernachlässigt. Dabei ist deren Schicksal von der Grausamkeit her ganz genauso schlimm, aber im Charakter und in der Art unterschiedlich. In der Öffentlichkeit wird die „Kürze“ des Aufenthaltes (6/8 Wochen bis zu 8/12 Monaten) bisher als irgendwie weniger schlimm assoziiert, dem muss widersprochen werden, da Kleinkinder keine Vorstellung über einen solchen Zeitraum haben und ihn nicht überblicken und sich dadurch trösten können. Nun haben sich über die Seite und per mail von: http://www.verschickungsheime.de inzwischen über 700 betroffene „Verschickungskinder“ gemeldet, die ›››

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Regensburger Domspatzen: Missbrauch auch unter Schülern

Von |2018-09-29T21:53:53+02:0021.03.2018|

Der Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen ist möglicherweise größer als bislang bekannt. Das hat das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" berichtet. Demnach liegen Hinweise vor, dass es im Knabenchor auch sexuelle Übergriffe von älteren Schülern auf jüngere Schüler gegeben habe. In dem Politikmagazin erzählte ein ehemaliger Schüler, er sei jahrelang im Internat bei den Regensburger Domspatzen von älteren Schülern sexuell missbraucht worden. Ihm zufolge sei es gängige Praxis gewesen, dass sich ältere Schüler an jüngeren vergingen. Weiter lesen...

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Jungen in katholischem Internat über Jahrzehnte gequält

Von |2018-01-01T17:00:25+01:0014.09.2017|

Sexueller Missbrauch, physische und psychische Gewalt: In einem katholischen Internat haben bis in die Siebzigerjahre hinein Jungen unter Übergriffen gelitten. Der Kölner Kardinal Woelki entschuldigte sich bei den Opfern. In einem katholischen Internat in der Eifel haben kirchliche Mitarbeiter über Jahrzehnte Jungen gequält und missbraucht. Zu diesem Ergebnis kommt ein wissenschaftlicher Bericht im Auftrag des Erzbistums Köln, der am Vormittag vorgestellt wurde. Weiter lesen...

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Wir wollen Recht, kein Lügentheater

Von |2018-02-04T12:38:01+01:0020.07.2017|

netzwerkB Pressemitteilung vom 20.07.2017 im Streit zwischen Kardinal Müller und dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung geht es um die verschleppte Aufarbeitung des Domspatzen-Skandals. Der Missbrauchsbeauftragte Rörig sorgt sich angeblich für die Opfer. Er hoffe sehr, dass nach seinem Eindruck, insbesondere auf die Abwehr zielende Reaktion von Kardinal Müller, dies bei Betroffenen nicht zu erneuten Belastungen führt und Ihnen dadurch der Weg versperrt wird, für sich abschließen zu können. Kardinal Müller solle sich entschuldigen fordert Rörig. Müller weist den Vorwurf der Verschleppung zurück, weil er den Tatsachen diametral widersprechen würde. Der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, nimmt dazu wie folgt Stellung: Dieser Streit ›››

Abschlussbericht Regensburger Domspatzen

Von |2017-11-23T10:48:58+01:0018.07.2017|

Abschlussbericht der Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen vorgelegt. Nach etwas mehr als zwei Jahren intensiver Untersuchung der Misshandlungs- und Missbrauchsvorfälle bei den Regensburger Domspatzen ab 1945, wurden die Untersuchungsergebnisse heute der Öffentlichkeit vorgestellt. Abschlussbericht_Domspatzen Danach sollen über Jahrzehnte hinweg insgesamt 547 Kinder Opfer von körperlicher und sexueller Gewalt geworden sein. Die Opfer sollen die Zeit als „Hölle und Konzentrationslager“ bezeichnet haben. 49 Beschuldigte sollen bisher identifiziert worden sein. Vorwürfe wurden auch gegen den Bruder von Papst Benedikt XVI., Georg Ratzinger erhoben, der zwar von sexuellen Übergriffen nichts gewusst, aber bei den Misshandlungen weggeschaut habe. Norbert Denef, Vorsitzender der Opferorganisation netzwerkB, von ›››

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Regensburger Domspatzen – Abschlussbericht

Von |2018-05-16T15:35:37+02:0013.07.2017|

netzwerkB Pressemitteilung vom 13. Juli 2017 Zum bevorstehenden Abschlussbericht am 18. Juli 2017, zu den Misshandlungs- und Missbrauchsfällen bei den Regensburger Domspatzen, nimmt der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, wie folgt Stellung: Es war einmal eine Zeit, da haben die Medien über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche berichtet. Jeden Tag wurden neue Fälle bekannt. Eines Tages tat die Politik erschrocken weil nicht ermittelt werden konnte, denn die Taten waren alle verjährt. Deshalb wurde ein runder Tisch eingerichtet. Deshalb reagierte die katholische Kirche und speiste ihre Opfer mit 5.000 Euro ab. Der Abschlussbericht bei den Regensburger Domspatzen wird's zeigen, ob Schuldige mit ›››

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Offenbar neuer Fall von Missbrauch an Bonner Jesuitenschule

Von |2017-10-13T06:49:49+02:0006.05.2017|

Bonn. Am Aloisiuskolleg in Bonn hat es offenbar einen sexuellen Übergriff durch einen Mitarbeiter gegeben. An der Jesuitenschule hatte es in der Vergangenheit mehrere solcher Fälle gegeben. Weiter lesen...

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Pädophile als Pflegeväter

Von |2017-02-09T10:39:25+01:0006.12.2016|

de.sputniknews.com am 6. Dezember 2016 Mitarbeiter der Berliner Senatsverwaltung setzten in den 70iger Jahre Pädophile als Pflegeväter für Straßenjungen ein. Sie schickten die Straßenjungen bewusst in den Missbrauch. Norbert Denef vom netzwerkB sagt: "Das Vertuschen von Missbrauchskandalen hat System und es fehlt der politische Wille wirklich etwas aufzuarbeiten." Auch die vor einem Jahr gegründete Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellem Kindesmissbrauch in Deutschland habe nicht viel ändern können, da ihr die Befugnisse fehlen.

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Mehr als 400 Misshandlungs- und Missbrauchsfälle bei Domspatzen

Von |2016-12-06T15:41:59+01:0012.10.2016|

Die Aufklärung der Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen hat ein System der Angst aufgedeckt. Die Opfer sollen finanziell entschädigt werden. Im Zuge der Aufarbeitung der Misshandlungs- und Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen haben sich bisher 422 mögliche Opfer gemeldet. Das teilte Bischof Rudolf Voderholzer mit. Die Vorgänge gehörten zu den "bedrückendsten Erfahrungen und schwersten Lasten meiner Amtszeit", sagte er. Voderholzer trat erstmals gemeinsam mit Betroffenen in der Öffentlichkeit auf. Er rief mögliche weitere Opfer auf, sich zu melden und Hilfsangebote wahrzunehmen. Weiter lesen...

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Ohrfeige für den WDR

Von |2016-11-25T16:19:28+01:0016.07.2016|

Missbrauch Der Film „Die Auserwählten“ beschrieb treffend das pädokriminelle System an der Odenwaldschule. Doch im Umgang mit den Betroffenen begingen die Macher große Fehler Es klingt wie eine Niederlage, die sich zwei ehemalige Odenwaldschüler im Streit um den Film Die Auserwählten eingefangen haben. Das Landgericht Hamburg wies vor kurzem die Klage eines Schülers ab; der zweite schloss einen Vergleich mit den Produzenten. In Wahrheit ist das Urteil ein Sieg für die beiden Exschüler – und eine Ohrfeige für den WDR und den Regisseur Christoph Röhl. Der WDR hat den Film jetzt an zwei wichtigen Stellen umgeschnitten. Der Sender macht dies deutlich, ›››

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Kommission will Beckers Nachlass sichten

Von |2016-07-05T18:09:51+02:0030.06.2016|

Gerold Becker, der frühere Leiter der Odenwaldschule, soll Schüler missbraucht haben. Eine Kommission, die sich mit der Aufarbeitung des Skandals beschäftigt, möchte seinen Nachlass auswerten und seinen Lebensgefährten befragen. Weiter lesen...

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Unter freien Sündern

Von |2016-07-05T06:33:27+02:0027.06.2016|

Im neuen Band seiner Autobiografie, der knapp 1400 Seiten dick ist, erklärt Hartmut von Hentig seine Position zum Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule. Von Volker Breidecker Als "wunderbar erzählten Bildungsroman" hatte Elmar Tenorth den ersten Band von Hartmut von Hentigs Autobiografie gewürdigt (SZ vom 14. März 2007). Beide Bände von "Mein Leben - bedacht und bejaht" füllen zusammen rund 1100 Druckseiten. Damals war Hentig noch eine unumstrittene Institution dieser Republik, ein Intellektueller, der sich häufig zu Wort meldete und dessen Wort allerorts zählte. Und er war die Ikone einer modernen, aufgeklärten und reformgeleiteten Pädagogik gewesen - bis zu seinem tiefen Fall 2010 ›››

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Gericht weist Klage gegen ARD-Film ab

Von |2016-07-03T17:46:44+02:0003.06.2016|

Gericht weist Klage von Ex-Schüler der Odenwaldschule gegen ARD-Film ab. Köln/Hamburg 3. Juni 2016: Das Landgericht Hamburg weist die Klage eines ehemaligen Schülers der Odenwaldschule gegen das WDR/ARD Degeto-Missbrauchsdrama "Die Auserwählten" ab. Das Gericht stellt fest, dass eine schadensersatzbegründende Verletzung von Persönlichkeitsrechten nicht vorgelegen hat. Weiter lesen...

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Georg Ratzinger weist Vorwürfe zurück

Von |2016-08-22T23:42:31+02:0011.01.2016|

netzwerkB Pressemitteilung vom 11.01.2016 Priester und Lehrer sollen bei den Regensburger Domspatzen von 1953 bis 1992 mindestens 231 Kinder misshandelt haben - 50 Kinder seien davon auch Opfer sexueller Gewalt geworden. Der Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI. soll von den Vorgängen gewusst haben. Davon geht der von Bistum und Chor mit der Klärung des Skandals beauftragte Rechtsanwalt Ulrich Weber aus. Ratzinger hat diese Vorwürfe zurückgewiesen, von den Missbrauchsfällen im Chor etwas gewusst zu haben. Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB), teilt hierzu mit: Der Vorwurf, Ratzinger hätte von den Missbrauchsfällen im Chor etwas gewusst, wiegt schwer. Rechtsanwalt Ulrich Weber wird beweisen müssen, wenn er ›››

Hunderte Missbrauchsfälle bei den Domspatzen

Von |2016-03-19T14:25:46+01:0008.01.2016|

PRESSEGESPRÄCH FREITAG, 8. JANUAR 2016 ulrich weber (RA) harzstraße 22 93057 regensburg t +49 941 7060 63-1 f +49 941 7060 64-1 uweber@uw-recht.org www.uw-recht.org Statement (als PDF herunterladen) Nach achtmonatiger Untersuchungszeit ist es nun möglich, konkrete erste Ergebnisse zu den Missbrauchs- und Misshandlungsfällen bei den Regensburger Domspatzen herauszugeben. Besonders wichtig ist mir bei dieser Zwischenbilanz auch, dass die Opfer über den Weg der Öffentlichkeit zum Stand meiner Arbeit informiert werden. Die Ausgangssituation: Zum Zeitpunkt meines Einstiegs hatte das Bistum die Zahl von 72 anerkannten Opfern körperlicher Gewalt eingeräumt und konkret zwei wegen sexuellen Missbrauchs verurteilte Beschuldigte, die in Zusammenhang mit den ›››

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Opferverein „Glasbrechen“ hört auf

Von |2015-12-15T14:27:34+01:0013.10.2015|

Opferverein "Glasbrechen" hört nach fünf Jahren auf Heppenheim (dpa/lhe) - Der nach dem Bekanntwerden der sexuellen Übergriffe an der Odenwaldschule im südhessischen Heppenheim gegründete Opferverein «Glasbrechen» hört nach fünf Jahren auf. Nach einer Auflage des Finanzamtes müsse die Satzung geändert werden, der Verein könne dann aber seiner Arbeit nicht mehr nachkommen, teilte «Glasbrechen» am Dienstag mit. Nun werde eine andere Organisationsform gesucht, um weiterzumachen. Bisher hätten Vereinsmitglieder Betroffene im Verein und außerhalb des Vereins - insbesondere in Notsituationen - persönlich unterstützt. Aus eigens eingeworbenen Mitteln seien individuelle Leistungen für Opfer bereitgestellt worden. Nun könnten nach der Satzungsänderung Mitglieder des Vereins aber ›››

Missbrauchsopfer nehmen Abschied

Von |2015-10-18T21:20:09+02:0015.09.2015|

Odenwaldschule: Missbrauchsopfer nehmen auf ihre Art Abschied DARMSTADT - Mit einem Epilog haben Missbrauchsopfer der Odenwaldschule Abschied von einer Einrichtung genommen, die ihre Biografien zerstört und ihnen unermessliches Leid zugefügt hat. Die Veranstaltung war lange geplant und wurde streng geheim gehalten. Die Missbrauchsopfer der Odenwaldschule wollten ohne öffentlichen Rummel auf ihre Art Abschied von der Odenwaldschule nehmen. Etwa vierzig Personen haben sich am Sonntagabend im Bensheimer Naturschutzzentrum getroffen. Weiter lesen...

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Das Aus rückt näher

Von |2015-10-14T21:54:46+02:0003.09.2015|

Odenwaldschule: Das Aus rückt näher, jetzt aber endgültig Die Odenwaldschule schließt; es geht weiter; sie ist insolvent; es gibt ein neues Konzept: Seit Monaten läuft der Hickhack um die Zukunft der Skandalschule. Jetzt hat das Land Hessen die Genehmigung zur vermutlich letzten Rettung verweigert. Eigentlich hätte es am kommenden Montag starten sollen, das neue Schuljahr in Hessen, auch an der Odenwaldschule. Doch das Konzept zur Fortführung des insolventen Internats bekommt von den Aufsichtsbehörden keine Genehmigung. Das teilten das hessische Kultus- und das Sozialministerium des Landes am Mittwoch in Wiesbaden mit. Weiter lesen...

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Odenwaldschule ist insolvent

Von |2015-06-24T06:12:21+02:0016.06.2015|

Die Hoffnung währt nur kurz: Für die krisengeschüttelte Odenwaldschule geht es wohl nicht weiter. Bereits für Mai können keine Löhne mehr gezahlt werden. Nie zuvor gingen weniger Schüler in die Einrichtung. Die krisengeschüttelte Odenwaldschule steht nun doch vor dem Aus. Die Finanzierung sei trotz einer kürzlichen Anstrengung nicht gesichert, teilte der Trägerverein in Heppenheim mit. Die Schule habe einen Insolvenzantrag gestellt. Vor kurzem hatte sich die Privatschule noch optimistisch zur eigenen Zukunft geäußert: Im Mai hatte es geheißen, die für einen Weiterbetrieb notwendige Summe von 2,5 Millionen Euro sei aufgetrieben worden. Nun wurde mitgeteilt, die Löhne für den Mai hätten nicht ›››

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Kinderschutzsumpf

Von |2016-01-27T17:02:27+01:0020.05.2015|

Unsere Stellungnahme zu den Themen ‘Pädokriminelle Netzwerke im Deutschen Kinderschutzbund‘ und ‘Odenwaldschule kann weiter betrieben werden’ entnehmen Sie bitte folgender Karikatur: http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2015/05/kinderschutzsumpf.jpg Nutzungen der Karikatur unterliegen dem Urheberecht und Nutzungsrecht. Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)160 2131313 presse@netzwerkb.org www.netzwerkB.org - Weiterführende Informationen: Schließt die Pädophilen-Lobby! DKSB_Endbericht-1.pdf

Zur Rettung der Odenwaldschule

Von |2015-05-29T21:40:41+02:0017.05.2015|

2,5 Millionen sind zusammen, es ist vollbracht, die Odenwaldschule muss (oder braucht) nicht schliessen. Wer sind die Retter? Warum ist ihnen das wichtig? Ein Gastbeitrag von Uli Hake Diese und andere Fragen werden nicht gestellt, ja man schämt sich fast, sie zu stellen, erscheint die Rettung doch zumindest sympathisch, fast schon heroisch. Diese Fragen nicht zu stellen, ist ein Fehler, der gerade im Zusammenhang der Odenwaldschule zu häufig begangen wurde. “Schliessung wäre äusserst täterfreundliche Lösung” oder das nun überall verbreitete Versprechen, “wenn die Odenwaldschule jetzt gerettet wird, dann wird aufgeklärt, ja anders geht’s doch gar nicht, ohne Odenwaldschule gibt’s keine Aufklärung”, ›››

Sexuelle Übergriffe – Teil der „Reformpädagogik“

Von |2015-06-04T03:25:48+02:0003.05.2015|

Ein Kommentar von Lilly Maier Sexuelle Übergriffe von Lehrern an Schülerinnen und Schülern waren von Anfang an Teil der „Reformpädagogik“ und der Odenwaldschule. Paul Geheeb hätte ohne seine (zweite) Ehe mit Edith Cassirer, Tochter aus reichem Hause, gar keine Odenwaldschule gründen können. Sein Schwiegervater Max Cassirer hat das Grundstück im Odenwald gekauft, den Bau der Häuser und die Schulgründung finanziert sowie von Beginn an bis über mehr als 20 Jahre rund 1,5 Millionen Mark in das Überleben der Odenwaldschule gesteckt. Schon immer also brauchte die OSO finanzkräftige Förderer. Dabei denkt man, dass etwas so Populäres und Hochgelobtes wie die Reformpädagogik, bzw. ›››

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Zum Kaffee in die Odenwaldschule

Von |2015-04-21T07:20:34+02:0030.03.2015|

Das neue Café soll Einblicke in die Gegenwart der Schule bieten, deren Bild immer noch vom Missbrauchsskandal geprägt ist. Sonntags gibt es in der Odenwaldschule Kaffee und Kuchen für Ausflügler. Vom 12. April an öffnet die Internatsschule an jedem Sonntag das neue Café. Es soll nicht nur den Hunger der Gäste stillen, sondern auch Einblick in die Gegenwart einer Schule bieten, deren Bild von einer fatalen Vergangenheit geprägt ist. Weiter lesen...

“BIS ZU 1000 OPFER”

Von |2015-04-17T13:15:58+02:0027.03.2015|

Bisher gingen die Grünen zwar von ideologischen Verstrickungen in die Pädophilen-Szene der 1980er aus, aber von Opfern war nie die Rede. Nun bricht ein Berliner grüner Schwulenpolitiker das Tabu: Thomas Birk kündigt in der Boell-Stiftung einen schonungslosen Bericht seines Landesverbandes an, in dem von „bis zu tausend Opfern“ im Umfeld der Berliner grünen Pädos die Rede sein wird. Weiter lesen...

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„Hunderte Jungen missbraucht“

Von |2015-03-28T08:33:56+01:0018.03.2015|

Ein Lehrer in Darmstadt soll jahrelang insgesamt Hunderte Jungen missbraucht haben. Jahrzehnte nach den Verbrechen melden sich ehemalige Schüler zu Wort. Jahrzehntelang hat ein Lehrer in Darmstadt Schüler missbraucht. Am heutigen Mittwoch treffen sich Betroffene in Wiesbaden mit Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Sie fordern eine „lückenlose Aufklärung der Verbrechen an der Elly-Heuss-Knapp-Schule“, die damals noch Grund- und Hauptschule war. Bei sexuellem Missbrauch dürfe die gesetzliche Aufklärungspflicht nicht verjähren. Pädophilen Lehrern müsse unbürokratisch geholfen werden. „Wir wollen nicht stigmatisieren, wir wollen Verbrechen verhindern!“, schreiben sie auf ihrer Webseite. Die „Bürgerinitiative Sexueller Missbrauch an der Elly-Heuss-Knapp-Schule“ macht dort öffentlich, welches Leid Erich Buß, ›››

Tukur hat es nicht kapiert

Von |2015-04-13T08:17:39+02:0001.03.2015|

Er spielte in dem Film „Die Auserwählten“ den Rektor der Odenwaldschule Gerold Becker. Andreas Huckele wurde als Kind dort missbraucht. Er sagt: Der Film hat Schaden angerichtet. Herr Huckele, viele Leute fragen, ob das mit dem Missbrauch und den Missbrauchsdebatten irgend- wann wieder mal aufhört. Tut es das? Nein, denn es gehört zu unserem Leben dazu, dass Kinder missbraucht werden. Damit dürfen wir uns nicht abfinden, aber wir müssen anerkennen, dass es so ist. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, das Missbrauchssystem an der Odenwaldschule zu enttarnen. Das war vor fünf Jahren. Wo stehen wir heute? Wir hatten schon einmal vor 16 ›››

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Bistum im „Stadium der Kampfphase“

Von |2015-01-26T16:01:47+01:0022.01.2015|

Weiteres Missbrauchsopfer meldet sich zu Wort Er habe „genug von dieser Institution“ und wolle „von diesen Typen“ aus dem Regensburger Ordinariat niemals mehr etwas hören“. Mit diesen unmissverständlichen Worten meldet sich ein weiterer ehemaliger „Domspatz“ zu Wort. Unserer Redaktion schildert er sein Leid als blutig geprügeltes Kind, sein Los als Opfer von sexuellen Übergriffen und seine Enttäuschung nachdem er sich 2010 bei der damaligen „Missbrauchsbeauftragten“ Dr. Birgit Böhm gemeldet hatte. Die Glaubwürdigkeit des Regensburger Bistums in Sachen Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch von Minderjährigen und Schutzbefohlenen scheint indes tiefer nicht mehr sinken zu können. Das es auch anders gehen könnte, zeigt ein ›››

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Prozess um Missbrauch in Ettal

Von |2015-01-22T20:04:25+01:0022.01.2015|

Pater bestreitet Sex-Vorwürf Im Prozess um sexuellen Missbrauch von Schülern im Kloster Ettal hat der angeklagte Mönch seine Unschuld beteuert. Die Münchner Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, sich jahrelang an Minderjährigen vergangen zu haben. Zu Beginn des ersten Verhandlungstages am Münchner Landgericht gab der Angeklagte, der mit Anzug und Krawatte erschienen war, eine umfangreiche Erklärung ab. Darin schilderte der Ordensmann den Tagesablauf in Schule und Internat, zudem erläuterte er seine Aufgaben als Präfekt und Religionslehrer. Weiter ging der Benediktiner darauf ein, inwieweit er für die Schüler verfügbar gewesen sei, auch auf seinem Zimmer. Der Pater beteuert seine Unschuld. Sachverständige prüfen Glaubwürdigkeit Bereits ›››

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Die Tagung des Dr. Jekyll

Von |2014-12-17T13:32:41+01:0007.12.2014|

In Berlin treffen sich Bildungshistoriker, um über die Reformpädagogik nach der Odenwaldschule zu räsonieren. Weder über Missbrauch noch über Wyneken noch über Nähe wird geredet Unter dem Titel "Reformpädagogik und Reformpädagogik-Rezeption in neuer Sicht" findet eine Tagung der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) in Berlin am Mittwoch/Donnerstag, 10./11. Dezember 2014, statt. netzwerkB hat bei der Leitung und Organisation der Tagung mit Schreiben vom 29. November 2014 wie folgt nachgefragt: "Teilen Sie uns bitte mit, wer zum Thema "pädagogischer Eros und Reformpädagogik" sowie zur "Geschichte der Odenwaldschule und Missbrauch" sprechen wird. Gibt es dazu ein Forum?" Ein Antwort hat netzwerkB bis heute ›››

Umbau statt Schließung

Von |2014-12-04T14:49:42+01:0020.10.2014|

ODENWALDSCHULE Die Reformschule verwandelt sich in eine gemeinnützige GmbH um mehr Geld akquirieren zu können. Sinkende Schülerzahlen Berlin taz/dpa | Trotz der Missbrauchsskandale soll es weitergehen: Die Odenwaldschule wird umgebaut, zuvorderst in ihren Organisationsstrukturen. Am Freitagabend hat die Schule im hessischen Heppenheim beschlossen, die Rechtsform zu ändern und sich vom eingetragenen Verein zu einer gemeinnützigen "Betriebs-GmbH" zu wandeln. Hintergrund sind die aufgekommenen finanziellen Probleme, die im Fortlauf des Missbrauchsskandals entstanden sind. Der Vorsitzende des Trägervereins, Gerhard Herbert, teilte mit, dass hinter der Betriebs-GmbH künftig eine neue Stiftung als alleiniger Gesellschafter stehen soll. Mit Hilfe der Stiftung will man neue Gelder akquirieren, also Unterstützer auch jenseits des Trägervereins, der dann ›››

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Konzept für eine GmbH

Von |2014-10-21T06:56:43+02:0010.10.2014|

Der Rechtsanwalt legt ein Konzept für die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft (gGmbH) vor. Die Odenwaldschule soll so einen professionellen Träger erhalten. Die Odenwaldschule soll einen professionellen Träger erhalten. Der Rechtsanwalt Thomas Köhler hat dafür ein Konzept vorgelegt, das die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft (gGmbH) vorsieht. Mittelfristig ist vorgesehen, eine Stiftung zu gründen, welche zur alleinigen Gesellschafterin der Odenwaldschul-GmbH werden soll. Das bestätigte der Vorsitzende des Trägervereins, Gerhard Herbert, am Donnerstag. Weiter lesen... 

Wenn Talkshows an Grenzen stoßen oder: „Es lebe also die Odenwaldschule?“

Von |2014-10-23T17:01:30+02:0002.10.2014|

Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich streiten. Ob der ARD-Film "Die Auserwählten" das leistete, was er versprach, das lassen wir offen. Wir sind keine Filmkritiker. Zu beklagen ist die anschließende Diskussionsrunde bei Anne Will. Die Vermischung von OSO, katholische Kirche und Feminismus leistete keinen erkennbaren Mehrwert und nicht einmal einen Unterhaltungswert. Man verharrte bei Klischees und Bekanntem. Die destruktive Dynamik einer totalen Institution im Typus der Odenwaldschule wurde durch die Bewunderung des freien Umgangs und der „Lichtgestalt“ verniedlicht. Im Talk wurde eine echte Chance vergeben, weil er zum Small Talk verkam. Sicherlich wurde eine Sensibilisierung erreicht, die wäre aber mit einer Kampagne ›››

ARD-Film „Die Auserwählten“

Von |2014-10-18T13:33:27+02:0001.10.2014|

am 1. Oktober 2014 um 20.15 Uhr kam das Missbrauchsverbrechen der Odenwaldschule in die Wohnzimmer, durch den ARD-Film „Die Auserwählten“. Ihre Meinung ist uns wichtig! Hier können Sie Kommentare zum Film einfügen. Ihr netzwerkB Team Wir bleiben am Ball - mit Ihrer Unterstützung: Jetzt Spenden...

Zwei Opfer wehren sich gegen „Die Auserwählten“

Von |2014-10-18T13:32:56+02:0029.09.2014|

Das Erste will am 1. Oktober 2014 um 20.15 Uhr einen Film über Missbrauchsverbrechen der Odenwaldschule zeigen. Zwei Opfer wehren sich gegen die Ausstrahlung. Dank Andreas Huckele wurden die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule publik - gegen den Film wehrt er sich; notfalls erwägt er sogar ein gerichtliches Verbot. Sein Anwalt, der Berliner Medienrechtler Christian Schertz, sagt, der Film verletze die Persönlichkeitsrechte seines Mandanten "aufs Schwerste". Die Beweislage sei "derart erdrückend", dass der zuständige WDR-Intendant Tom Buhrow eine Lösung herbeiführen müsse, berichtet DER SPIEGEL in seiner Ausgabe 40/2014. Huckele sperrt sich nicht gegen die öffentliche Auseinandersetzung um die Verbrechen an der Odenwaldschule. ›››

DIE WENIGEN MUTIGEN LEHRER ZU TÄTERN GEMACHT

Von |2014-10-21T13:24:46+02:0027.09.2014|

von Christian Füller Mit Christoph Röhls „Die Auserwählten“ kommt das Missbrauchs-Verbrechen der Odenwaldschule in die Wohnzimmer. Der Film versimplifiziert und verfälscht die Taten an dem Elite- und Vorzeigeinternat des besseren Deutschland – und er klagt die Falschen an Missbrauch abends viertel nach acht im Wohnzimmer. Sexuelle Gewalt nach Vesper und Bierchen, und zwar ausschließlich dieses Thema in einem Spielfilm: Das ist hartes Brot und der bisherige Höhepunkt einer ganz unwahrscheinlichen Karriere des Themas in den Medien. Christoph Röhl hat den Film gedreht. Der Regisseur und ehemalige Hilfslehrer an der berühmten Odenwaldschule in Oberhambach kann für sich beanspruchen, bereits das zweite wichtige ›››

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„So viel Kaltschnäuzigkeit hätte ich nicht erwartet“

Von |2014-10-18T13:32:26+02:0027.09.2014|

Andreas Huckele, 45, Beiratsvorsitzender im netzwerkB, besuchte von 1981 bis 1988 die Odenwaldschule. Seine Erfahrungen verarbeitete er in dem Buch „Wie laut soll ich denn noch schreien?“, das 2011 unter seinem Pseudonym Jürgen Dehmers erschien. Dank Andreas Huckele wurden die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule publik. Für den stern schaute er sich den ARD-Film „Die Auserwählten“ an – und war fassungslos. Hier erklärt er seinen Zorn: Gleich zu Beginn präsentieren die Macher stolz den Schatz ihrer Produktion: Von sanfter Klaviermusik begleitet, zeigt die Kamera den Originalschauplatz der Verbrechen. Den Ort, an dem Hunderte von Kindern sexualisierte Gewalt erlebt haben. Jahrzehntelang. Der Einstieg ›››

Altschüler sollen den Ruf retten

Von |2014-10-10T08:07:06+02:0001.09.2014|

Odenwaldschule mit neuem Konzept Die Odenwaldschule hat ihr Wohnkonzept überarbeitet und plant eine neue Rechtsform. Ehemalige sollen Anteile zeichnen und die Existenz sichern. BERLIN taz | 2.400 Euro im Monat kostet ein Platz im Internat der Odenwaldschule. Aber Eltern melden ihren Nachwuchs kaum noch in der ehemaligen Eliteschule an, deren Ruf durch Missbrauchsskandale ruiniert wurde. Jetzt plant der Trägerverein, die finanziell klamme Privatschule in eine gemeinnützige GmbH zu überführen. Dann könnten etwa Unterstützer mit Gesellschafteranteilen das Finanzpolster der Schule stärken. „Als Favorit gilt, aus dem eingetragenen Verein eine gemeinnützige GmbH zu machen“, sagte der Vorsitzende des Trägervereins, Gerhard Herbert, nach einer ›››

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Geldnot nach Missbrauchsvorwürfen: Odenwaldschule kauft sich ein Jahr Zeit

Von |2014-09-13T17:46:39+02:0021.08.2014|

Sie war die wichtigste deutsche Reformschule und linksliberales Aushängeschild. Doch sexueller Missbrauch im großen Stil und endlose Streitereien haben die Odenwaldschule fast ruiniert. Jetzt darf es anscheinend weitergehen - erst einmal für ein Jahr. Es gab Zeiten, da besuchten jedes Jahr hunderte Gäste aus ganz Europa die Odenwaldschule in Hessen. Das war in der Weimarer Republik so und in den 1970er bis 1990er Jahren. Die Pädagogin Ellen Key, die Künstlerin Käthe Kollwitz oder der Historiker und Schriftsteller Golo Mann kamen, weil sie sich hier die einst so progressive Reformpädagogik anschauen wollten. Weiter lesen...

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Odenwaldschule feuert komplette Leitung

Von |2014-08-23T13:09:13+02:0016.07.2014|

Die wegen eines Missbrauchsskandals umstrittene Odenwaldschule wechselt überraschend ihre Spitze aus: Drei Mitarbeiter in leitenden Positionen werden überraschend ausgetauscht. Trägerverein lehnt neues Konzept offenbar wegen zu hoher Kosten ab. Weiter lesen...

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Ettal: Niemand will mehr ins Internat

Von |2014-07-07T22:44:21+02:0003.07.2014|

Missbrauchsskandals am Kloster Ettal im Februar 2010 wurden erstmals keine Neuanmeldungen mehr für das Internat verzeichnet. Herzog Franz von Bayern lernte hier, spätere, hochrangige Politik-Prominenz (Klaus von Dohnanyi), Dichter (Eugen Roth) und Schauspieler (Ken Duken). Sie alle haben eines gemeinsam – den Besuch des Internats am Benediktinergymnasium in Ettal. Doch die dramatischen Enthüllungen um Misshandlungen und sexuellen Missbrauch von Mönchen an Internatsschülern im Februar 2010 brachten mit einem Schlag die Scheinwelt des Klosters zum Einsturz … Weiter lesen... 

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Leiter der Odenwaldschule gibt Amt ab

Von |2014-07-06T08:23:08+02:0016.06.2014|

Er hatte das Amt erst vor wenigen Monaten übernommen - nun hat der Leiter der umstrittenen Odenwaldschule seinen Posten aufgegeben. Damit wolle er Reformen ermöglichen, teilte er mit. Heppenheim - Er wolle den Weg freimachen für die "jüngst beschlossene grundlegende Weiterentwicklung des Betreuungskonzeptes": So begründete der Leiter der umstrittenen Odenwaldschule, Siegfried Däschler-Seiler, nun seinen Abgang. Er hatte die Leitung der Schule im hessischen Heppenheim erst im Schuljahr 2013/14 übernommen. Weiter lesen... Mehr auf netzwerkB: Zeit, das Licht auszumachen

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„Es handelt sich um eine Art ,failing school‘“

Von |2014-07-05T18:58:05+02:0016.06.2014|

Der Erziehungswissenschaftler Damian Miller sieht durch die Odenwaldschule nicht alle Versuchsschulen in Misskredit gebracht. Herr Miller, die massiven sexuellen Übergriffe auf Schüler an der Odenwaldschule rühren an die Grundfesten der Reformpädagogik. Sind die Ideen der Reformpädagogik damit diskreditiert und nicht mehr haltbar? Reformpädagogik als internationales Phänomen ist nicht diskreditiert. In Misskredit gelangen Konzepte, die eine Lebensgemeinschaft von Lehrern und Schülern vorsehen und/oder sich dogmatisch-unkritisch auf Modelle beziehen und darauf verzichten, Erfahrungen zum eigenen Lernen zu nutzen. Weiter lesen...

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„Ich halte das für Kosmetik“

Von |2014-07-02T20:47:00+02:0004.06.2014|

Die Odenwaldschule im südhessischen Heppenheim macht seit einigen Wochen wieder negative Schlagzeilen. Der Ex-Odenwaldschüler Andreas Huckele fordert Lehrer-Schulungen zu sexueller Gewalt. Weiter lesen...

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Kurswechsel

Von |2014-06-24T18:33:20+02:0029.05.2014|

Die Odenwaldschule will ihr Konzept ändern: Die Odenwaldschule steht weiter in der Kritik, ist aber zu einem Kurswechsel bereit: Bis zur Sommerpause will man eine neue Regelung finden, um Kinder besser vor sexuellem Missbrauch zu schützen. Quelle: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=44007

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Offener Brief an: Schülerinnen und Schüler der Odenwaldschule

Von |2014-07-03T05:57:21+02:0020.05.2014|

(Offenen Brief als PDF herunter laden) Liebe Schülerinnen und Schüler der Odenwaldschule, vielen Dank für Ihren offenen Brief [1], den wir sehr ernst nehmen und den wir in den vergangenen Tagen ausgiebig diskutiert haben. Wir haben uns für die Anrede an Sie auf das respektvolle „Sie“ verständigt, wenngleich wir hoffen, dadurch nicht allzu distanziert zu klingen. Wir nehmen eben an, dass Ihr Schreiben auch eher von jungen Erwachsenen formuliert wurde, denn von jüngeren Schülerinnen und Schülern. Wir können gut nachvollziehen, dass Sie sich in Ihrer Privatsphäre gestört fühlen, wenn Sie – wie in dem Radiointerview zu hören – auf dem Schulgelände ›››

Missbrauchsvorwürfe: Odenwaldschule will Internatskonzept ändern

Von |2014-06-24T05:07:20+02:0013.05.2014|

Die Odenwaldschule reagiert offenbar auf die erneuten Missbrauchsvorwürfe. Das Internat hat eine Änderung seines Konzepts angekündigt - weil Kritiker das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern als zu nah empfinden. Heppenheim - Erst erschütterten erneute Missbrauchsvorwürfe die Odenwaldschule, dann drohte das hessische Sozialministerium mit ernsthaften Konsequenzen. Nun hat die Schule eine Änderung des heftig kritisierten Internatskonzepts angekündigt. Derzeit betreuen jeweils zwei Lehrer eine Gruppe, die als "Familie" bezeichnet wird. Dieses Verhältnis wird von Kritikern als zu nah gewertet. Weiter lesen...

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Der Odenwaldschule droht das Aus

Von |2014-06-16T07:36:09+02:0012.05.2014|

Heppenheim. Nach mehreren neuen Missbrauchsvorwürfen droht der Odenwaldschule die Schließung. Hessens Sozialministerium in Wiesbaden hat am Montag angekündigt, die Betriebsgenehmigung für das private Reform-Internat bei Heppenheim unter die Lupe zu nehmen. "Wir prüfen weitere Schritte, da die Schule bisher nicht vertrauenswürdig und transparent agiert hat" - und dies trotz schwerer Missbrauchsfälle in der Vergangenheit, hieß es in einer Mitteilung. Die Vorkommnisse machten es erforderlich zu prüfen, ob das Internat "die gesetzlichen Bedingungen für den Bestand der Betriebserlaubnis erfüllt". Weiter lesen...  Mehr auf netzwerkB: Zeit, das Licht auszumachen

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Erneut Vorwürfe wegen Missbrauchs an der Odenwaldschule

Von |2014-06-16T07:20:33+02:0010.05.2014|

Erst vor kurzem hatte ein Lehrer der krisengeschüttelten Odenwaldschule den Besitz von Kinderpornos gestanden. Jetzt erheben Schüler den Vorwurf, sie seien von einem Arzt in unangemessener und übertriebener Weise abgetastet worden. Weiter lesen... Mehr auf netzwerkB: Zeit, das Licht auszumachen

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Buch erscheint geschwärzt

Von |2014-06-15T08:14:23+02:0007.05.2014|

Ein Buch über den sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule und die Konsequenzen für die Pädagogik kann nach einer Intervention der Schule nur mit Schwärzungen erscheinen. Das hat der Beltz-Verlag in Weinheim der Frankfurter Rundschau bestätigt. Es sei um Persönlichkeitsrechte gegangen, die auch einer Institution zustünden, sagte ein Sprecher des Verlags. Nach Angaben der Schule hatte sie Passagen in einem Beitrag des früheren Odenwaldschülers Adrian Koerfer beanstandet, der Vorsitzender des Opfervereins Glasbrechen ist. Darin habe er „unwahre Tatsachenbehauptungen“ über einen Lehrer aufgestellt. Weiter lesen...

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Odenwaldschule: Debatte sexueller Missbrauch

Von |2014-06-12T20:52:40+02:0004.05.2014|

Zeit, das Licht auszumachen Kommentar von Norbert Denef, Andreas Huckele Die Odenwaldschule muss geschlossen werden. Sie ist zum Symbol der institutionalisierten sexualisierten Gewalt geworden. Ein Lehrer hat dokumentierte sexualisierte Gewalt, vom Volksmund gerne und falsch Kinderpornografie genannt, auf seinem Computer gespeichert. Die Polizei kommt, beschlagnahmt das Material, die Schule kündigt dem Lehrer, im Nachklapp werden dem Lehrer weitere Grenzüberschreitungen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft prüft nun den Vorfall und den neuen Vorwurf. Das hätte an jeder anderen Schule in Deutschland auch passieren können. Ist es aber nicht. An jeder anderen Schule hätte die Schulleitung ihrer selbst und der Institution wegen den Vorfall der ›››

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Zeit, das Licht auszumachen

Von |2014-05-28T18:34:46+02:0002.05.2014|

REFORMPÄDAGOGIK Die Odenwaldschule muss geschlossen werden - sie ist zum Symbol der institutionalisierten sexualisierten Gewalt geworden Ein Lehrer hat dokumentierte sexualisierte Gewalt, vom Volksmund gerne und falsch Kinderpornographie genannt, auf seinem Computer gespeichert. Die Polizei kommt, beschlagnahmt das Material, die Schule kündigt dem Lehrer, im Nachklapp werden dem Lehrer weitere Grenzüberschreitungen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft prüft nun den Vorfall und den neuen Vorwurf. Das hätte an jeder anderen Schule in Deutschland auch passieren können. Ist es aber nicht. An jeder anderen Schule hätte die Schulleitung um sich selbst und der Institution wegen den Vorfall der übergeordneten Behörde gemeldet, hätte die Vorkommnisse diskutiert und sich selbstkritisch auseinandergesetzt. Nicht so an der Odenwaldschule. Stattdessen ›››

Jahrmarkt der menschlichen Eitelkeiten

Von |2014-06-03T18:01:42+02:0030.04.2014|

Die Odenwaldschule hat angeblich einen neuen Verdachtsfall. Offenbar soll es sich dabei um denselben Lehrer handeln der erst vor wenigen Tagen zugegeben hatte, "kinderpornografisches Material" besessen zu haben. Schüler hatten sich schon 2013 über den Pädagogen beschwert. Den Fall öffentlich gemacht, hat aber die Schule erst als die Medien berichteten. Ein Kommentar von Hamlet Abseits von den Fragestellungen, die der Odenwaldschule nun sowieso unumgänglich auferlegt sind (drückt sich im kindeswohlgefährdend aus), ist es inzwischen eine pädagogische Fahrlässigkeit, um nicht zu sagen ein pädagogisches Verbrechen, junge Menschen, – viele sind durchaus glücklich dort, waren auch viele zu unserer Zeit -, “abgestempelt” auf ihre weitere ›››

Neuer Verdachtsfall an der Odenwaldschule

Von |2014-06-06T06:18:15+02:0029.04.2014|

An der Odenwaldschule soll es einen weiteren Vorfall gegeben haben. Erst vor wenigen Tagen hatte ein Lehrer zugegeben, Kinderpornografie besessen zu haben. Heppenheim - Hat es an der Odenwaldschule einen weiteren Vorfall gegeben? Der Schulleiter spricht der Nachrichtenagentur dpa zufolge von einem neuen Verdachtsfall. Weitere Details wurden sollten erst am Mittwoch bekanntgegeben werden. Die Staatsanwaltschaft sei informiert, hieß es vonseiten der Schule weiter. Seit Montag sei man über den Vorfall informiert. Es werde geprüft, ob die Vorwürfe strafrechtlich relevant seien. Weiter lesen... Mehr auf netzwerkB: “Sperrt den Laden endlich zu!”

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„Jedes Tierheim mit so viel Gewalt wäre geschlossen worden“

Von |2014-06-06T05:57:13+02:0028.04.2014|

Ein neues Buch warnt davor, die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule als "peinlichen Betriebsunfall" abzutun. Die Autoren gehen noch weiter und stellen die Ideen der Reformpädagogik grundsätzlich infrage - so auch das Postulat einer "Nähe" zum Kind. Von Tanjev Schultz Durch den Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule ist die gesamte Reformpädagogik in die Defensive geraten. Der Zürcher Pädagogik-Professor Jürgen Oelkers tut sich als besonders hartnäckiger Kritiker hervor. Er attackiert die Wohlfühl-Rhetorik von Reformpädagogen, die für eine "kinderfreundliche" Schule kämpfen. Mit seinem Kollegen Damian Miller hat er einen Sammelband herausgegeben, der durch die jüngsten Ereignisse an der Odenwaldschule zusätzliche Brisanz gewinnt. Weiter lesen...

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Schließt die Odenwaldschule!

Von |2014-05-27T18:46:05+02:0024.04.2014|

An diesem Ort wird nie wieder Normalität herrschen. VON THOMAS KERSTAN Wieder einmal ist die Odenwaldschule im hessischen Heppenheim in die Schlagzeilen geraten: Ein Lehrer der Schule steht im Verdacht, pornografische Bilder von Kindern besessen zu haben. Die Polizei hat am 9. April seine Wohnung durchsucht und mögliche Beweisstücke sichergestellt. Die Leitung der Schule hat ihm inzwischen fristlos gekündigt und Hausverbot erteilt. Um es deutlich zu sagen: Der Vorfall hätte auch an jeder anderen Schule und an jedem anderen Internat geschehen können. Keine noch so ausgefeilte Personalauswahl und keine wachsame Schulleitung können eine Schule sicher gegen Pädokriminelle abschotten. Aber die Odenwaldschule ist ›››

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„Sperrt den Laden endlich zu!“

Von |2014-05-02T09:29:46+02:0019.04.2014|

Der hundertfache Missbrauch der vergangenen Jahre ist noch nicht aufgearbeitet, erneut hat die Odenwaldschule wieder einen Skandal: Ein Mathematik-Lehrer steht unter „Kinderporno-Verdacht“. Er betreute auch eine Wohngruppe. Andreas Huckele, Mitglied im Beirat des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V., kurz netzwerkB, nimmt hierzu wie folgt Stellung: "Sperrt den Laden endlich zu", war alles, was ich vor zwei Jahren in meiner Dankesrede anlässlich der Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises an mich zur Odenwaldschule noch zu sagen hatte. Täterfreundliche Strukturen ziehen Pädokriminelle an wie das Licht die Mücken. Die Odenwaldschule hat ihre täterfreundlichen Strukturen nicht effektiv modifiziert. Ist in Deutschland nun jemand ernsthaft über die ›››

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Razzia an Odenwaldschule: Mathematik-Lehrer steht unter Kinderporno-Verdacht

Von |2014-05-17T07:26:47+02:0019.04.2014|

Er betreute auch eine Wohngruppe Noch ist der hundertfache Missbrauch aus früheren Tagen nicht aufgearbeitet, schon steht die Odenwaldschule wieder im Zentrum eines Skandals. Bei einer Razzia in einer Lehrer-Wohnung beschlagnahmte die Polizei Dateien. Es soll sich um Kinderpornos handeln. Die Wohnung des Lehrers an der Odenwaldschule sei bereits vor zehn Tagen von der Polizei durchsucht worden, teilte eine Sprecherin der Schule am Samstag in Heppenheim mit. Dabei hätten die Ermittler Dateien und persönliches Material sichergestellt. Die Schule hat dem Lehrer fristlos gekündigt. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ist für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die Odenwaldschule war in den vergangenen Jahren von ›››

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Totensonntags-Aktion 2013 von Glasbrechen e.V.

Von |2013-11-29T19:08:05+01:0025.11.2013|

Zum Totensonntag 2013 gedenken die Altschülerinnen und -schüler der Odenwaldschule sowie Freunde und Angehörige ihrer verstorbenen Mitschüler. Von allzu vielen wissen wir, dass ihr Tod in unmittelbaren Zusammenhang mit sexualisierten Gewalt steht, die sie als Kinder und Jugendliche erlitten haben. Allein dreizehn Suizide, ein Unfall und zwei lebensbedrohliche Erkrankungen haben das Leben von 16 unserer Mitschülerinnen und -schüler gefordert. Viele Ehamalige haben wir in den vergangenen Jahrzehnten aus den Augen verloren. Die Dunkelziffer der späten Opfer sexualisierter Gewalt ist mit Sicherheit deutlich höher. Am 24. November 2013, dem Totensonntag, hat Glasbrechen e.V. für die verstorbenen Mitschülerinnen und -mitschüler online eine Goldene ›››

Streitraum: Macht, Sexualität und Gewalt

Von |2013-11-17T13:20:00+01:0008.11.2013|

Andreas Huckele im Gespräch mit Carolin Emcke Wo: Berlin, Schaubühne Wann: 17.11.2013, 12.00 Uhr Wieder und wieder werden wir in den letzten Jahren mit der verdrängten Realität des sexuellen Missbrauchs und der Gewalt konfrontiert: ob im reformpädagogischen Milieu der Odenwaldschule, dem konservativ-zölibatären Umfeld der katholischen Kirche oder im Kontext der frühen Jahre der Partei der Grünen. In zyklischen Rhythmen gibt es neue Enthüllungen und neue Empörungswellen – und doch scheint die Aufklärung der Strukturen und Bedingungen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen immer noch einen blinden Fleck in der Gesellschaft darzustellen. Welche Tabus behindern bis heute die selbstkritische Analyse der Missbrauchs-Fälle? Welche ›››

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Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch

Von |2013-09-15T17:36:57+02:0010.09.2013|

Lesung von Andreas Huckele alias Jürgen Dehmers Jürgen Dehmers (Pseudonym), von 1981 bis 1988 Schüler der Odenwaldschule, schildert in seinem Buch, wie er und andere Schüler von ihrem „Familienoberhaupt“ Gerold Becker jahrelang massiven sexuellen Übergriffen ausgesetzt waren. Er beschreibt auch die Folgen der Traumatisierung durch sexuelle Gewalt. Das Buch ist die erste Veröffentlichung eines Betroffenen der Odenwaldschule. Dehmers beschränkt sich nicht darauf, die Täter anzuklagen, sondern zeigt auf, welche Vorgaben und systemimmanente Strukturen die sexuelle Gewalt ermöglicht und über Jahrzehnte aufrecht erhalten haben. Andreas Huckele wurde im November 2012 mit dem Geschwister-Scholl-Literatur-Preis ausgezeichnet. Wann: Samstag, 14.09.2013 um 18 Uhr Wo: Würzburg, Toscana-Saal in der Residenz ›››

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Davon haben wir gewusst

Von |2013-08-21T21:14:39+02:0029.06.2013|

Andreas Huckele machte den Missbrauchskandal an der Odenwaldschule öffentlich. Jetzt fragt er: Was ist seither besser geworden? Im vergangenen Jahr wurde Andreas Huckele mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet. Wenn man weiß, was ihm widerfahren ist, wünscht man sich, das wäre ihm erspart geblieben: Denn die Auszeichnung für sein "seltenes Beispiel von Mut" galt einem Buch, in dem Huckele – noch unter dem Pseudonym Jürgen Behmers – detailliert von dem sexuellen Missbrauch erzählte, der ihm und anderen an der Frankfurter Odenwaldschule angetan wurde. Weiter lesen... 

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Unerwünscht

Von |2013-05-01T22:09:21+02:0021.04.2013|

Ein ehemaliger Odenwaldschüler wurde durch die Polizei daran gehindert, an der Verleihung des Theodor-Heuss Preises an Daniel Cohn-Bendit teilzunehmen. Die Preisverleihung hatte im Vorfeld heftige Diskussionen ausgelöst, da der Grünen-Politiker in seinem Buch “Der große Basar” 1975 von Erfahrungen mit Kindergartenkindern geschrieben hat, in denen einige von ihnen “meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln” (http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8). An der Demo, die von netzwerkB organisiert wurde, hat der Landesverband der Jungen Union Baden-Württemberg teilgenommen, so wie ehemalige Odenwaldschüler und ehemalige Heimkinder. - Unterstützen Sie Betroffene! Werden Sie netzwerkB-Fördermitglied – auch beitragsfrei: http://netzwerkb.org/mitglied

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Missbrauch bei der Alm-Therapie

Von |2013-04-22T17:47:25+02:0025.03.2013|

Der Schulsozialarbeiter Tibor B. gewann Preise für seine Arbeit, war in der Schweiz hoch anerkannt. Was nur wenige wussten: Er verging sich an Kindern. Auch die Stiftung des bekannten Hirnforschers Gerald Hüther engagierte ihn für ein vielgelobtes Alm-Projekt - auch dort wurde er übergriffig. Die reformpädagogische Szene in Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Nach der Odenwaldschule und der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden ist es in einem weiteren Vorzeigeprojekt zu sexueller Gewalt gegen Kinder gekommen: Bei der sogenannten ADHS-Alm der Sinn-Stiftung und ihrem prominenten Präsidenten Gerald Hüther. Weiter lesen...  Mehr auf netzwerkB: Leiter von Jugendprojekt wegen sexuellen Missbrauchs verhaftet

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Aufklärungsbericht sorgt für heftige Diskussionen

Von |2013-04-22T17:45:56+02:0023.03.2013|

BONN.  Der am Freitag vom Aloisiuskolleg (Ako) vorgelegte neue Aufklärungsbericht zu "Grenzverletzungen im Ako-pro-Scouting" von Arnfried Bintig sorgt für Aufsehen. Wie berichtet, schreibt Bintig, dass der bis 2010 agierende Vereinsleiter über viele Jahre eine übergriffige "Machokultur" eingerichtet habe, die "von niemandem kontrolliert wurde: nicht vom Ako-pro-Verein und auch nicht vom Träger Ako, nicht vom Orden der Jesuiten oder der Stadt Bonn." Der Mann habe wie ein "Rattenfänger" aus einem "Pool" von Kindern schöpfen können. Weiter lesen... 

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Leiter von Jugendprojekt wegen sexuellen Missbrauchs verhaftet

Von |2013-03-25T14:39:09+01:0020.03.2013|

Das ADHS-Almprojekt des Göttinger Hirnforschers Gerald Hüther in der Schweiz gerät durch einen Missbrauchsskandal ins Zwielicht. Der pädagogische Leiter des Projekts auf einer Almhütte in den Berner Alpen, Tibor B., wurde von der Berner Polizei wegen Missbrauchs von ihm anvertrauten Jungen verhaftet. Göttingen/Bern. Der 43-Jährige hat die Taten gestanden. In der Vergangenheit hatte Tibor B. gemeinsam mit Hüther das Almprojekt zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung ADHS in ganz Deutschland vorgestellt. Darin sollen Kinder lernen, ohne das umstrittene Medikament Ritalin zurechtzukommen. Im Regelfall sind sie zwischen zehn und elf Jahren alt. Sowohl das Büro des Göttinger Naturwissenschaftlers Hüther als auch die ›››

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Sexueller Missbrauch bei Hüther-Projekt?

Von |2013-03-25T14:39:49+01:0019.03.2013|

Er hat bereits gestanden: Der 43-jährige ehemalige pädagogische Leiter eines Therapieprogramms für Kinder, die an ADHS leiden, steht im Verdacht, mehrere Jugendliche sexuell missbraucht zu haben. Das berichtet das "Göttinger Tageblatt" (GT) in seiner Dienstagausgabe. Der verdächtige Leiter wurde laut Zeitungsbericht bereits von der Polizei in Bern (Schweiz) verhaftet. Der Initiator des Therapieprojektes, Gerald Hüther, renommierter Hirnforscher an der Uni Göttingen, widerspricht der Darstellung der Zeitung und weist Verbindungen zu seinem Projekt zurück. Gegenüber NDR.de sagte Hüther, er kenne den Mann kaum, im Bericht sei zusammenhanglos und falsch zitiert worden. "Nicht den geringsten Hinweis" Der Beschuldigte ist laut Hüther lediglich einmal ›››

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