Offener Brief

Von |2019-11-12T18:07:13+01:0012.11.2019|

Offener Brief an die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Scharbeutz, 6. November 2019 Sehr geehrte Frau Lambrecht, Es scheint als wäre ein lebensfernes, aber systemisch bindendes Recht wichtiger als das Leid der Betroffenen. Andreas Huckele, der mit seinem Buch “Wie laut soll ich denn noch schreien?” die schrecklichen Ereignisse in der Odenwaldschule öffentlich machte, sieht in der Filmproduktion des WDR in Kooperation mit der neuen deutschen Filmgesellschaft mbH und Christoph Röhl als Regisseur „Die Auserwählten“ seine Persönlichkeitsrechte massiv verletzt. Nun haben die Richter des Hamburger Oberlandesgerichts ihr Urteil gesprochen: „Die individuelle Betroffenheit des Klägers dürfte zu bejahen sein. Auch nach ›››

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Was würde Jesus sagen?

Von |2019-03-01T15:38:48+01:0025.02.2019|

Offener Brief an Dr. Hans Zollner und Klaus MertesLieber Herr Dr. Zollner,lieber Klaus, vielen Dank für die Schreiben vom 30.12.2018 (Spendenaktion für Friedensprozess).Die Internationale Bischofskonferenz im Vatikan ist beendet und bestimmt waren Sie, lieber Herr Dr. Zollner, damit sehr beschäftigt, denn Sie waren ja von Papst Franziskus für das Leitungsgremium auserwählt.Den Medien war zu entnehmen, dass die Interessen der Betroffenen nur unwesentlich Beachtung fanden. Dies ist nicht verwunderlich, denn sie waren ja bei dieser Konferenz nicht demokratisch legitimiert vertreten.Schweigen ist angesagt, wenn Betroffene ihr Recht auf eine angemessene Entschädigung einfordern. Ihre Bemühungen, lieber Herr Dr. Zollner, Papst Franziskus meine Entschädigungsforderungen, verbunden mit einem ›››

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Versöhnungsakt

Von |2018-09-30T12:01:22+02:0004.03.2018|

Offener Brief an den Bischof von Magdeburg, Dr. Gerhard Feige: Lieber Herr Feige, aufgrund meiner Krebserkrankung (Mastdarmkrebs) im Stadium III ist meine Lebenszeit möglicherweise sehr begrenzt. Deshalb bitte ich Sie um Unterstützung. Beteiligen Sie sich aktiv am Versöhnungsakt. Das Bistum Magdeburg hat Pfarrer Alfons Kamphusmann immer wieder in eine andere Gemeinde versetzt, um seine Taten zu verschweigen, verleugnen und zu vertuschen. Eines seiner Opfer wurde ich in Delitzsch im Alter von 10 bis 16 Jahren. Danach tat mir der Kantor der Gemeinde bis zum 18. Lebensjahr sexuelle Gewalt an. Als Verursacher für zahllose Verbrechen des Pfarrers Alfons Kamphusmann - der sich ›››

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Heiko Maas Interviewanfrage

Von |2018-04-11T13:22:27+02:0026.06.2017|

Offener Brief an Heiko Maas: Sehr geehrter Herr Maas, wir von netzwerkB-tv baten Sie am 22.06.2017 um ein Interview zum Thema "Colonia Dignidad“. Zu Ihrer Kenntnis hatten wir Ihnen die zum gleichen Thema von uns geführten Interviews zukommen lassen mit Renate Künast, Bündnis 90 die Grünen: https://youtu.be/EjoNjpJn3ak und Dr. Jan-Marco Luczak, CDU: https://youtu.be/VT8pio0_Hyw Auf Antrag von SPD, Grüne und Union soll die Aufarbeitung der Verbrechen in der Siedlung „Colonia Dignidad“ nach 55 Jahren Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen diesen Donnerstag im Plenum verabschiedet werden. Vor diesem Plenum am Donnerstag wäre es sehr freundlich von Ihnen unsere Fragen im Interview zu beantworten. Das heutige Schreiben ›››

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‚Versuchen wir’s‘

Von |2018-04-11T13:21:45+02:0022.06.2017|

Sehr geehrte Frau Künast, nochmals vielen Dank für das netzwerkB-tv Interview zum Thema „Colonia Dignidad“ welches wir veröffentlicht haben unter: Renate Künast zum Thema „Colonia Dignidad“ Am 03.05.2017 baten wir Sie um einen Gesprächstermin und teilten Ihnen folgendes mit: Zitat: Am Ende unseres Gespräches am 24.04.2017 meinten sie zu unserem Vorschlag einen konkreten Fall von Verbrechen im Bistum Magdeburg beispielhaft gemeinsam aufzuarbeiten 'Versuchen wir's‘. Konkret geht es um den Fall des Serientäters Pfarrer Alfons Kamphusmann. Dieser Fall ist durchgängig dokumentiert und es existiert ein schriftliches Geständnis des Täters. Der Fall beweist eindeutig, dass verantwortliche Würdenträger in der katholischen Kirche im vorliegenden Fall das ›››

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Lieber Papst Franziskus

Von |2017-08-14T21:25:50+02:0002.03.2017|

netzwerkB Pressemitteilung vom 02.03.2017 Wir von netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.) bitten um Veröffentlichung des nachfolgenden Briefes an Papst Franziskus: His Holiness Pope Franziskus (PERSÖNLICH) The Apostolic Palace 00120 Vatican City Europe Lieber Papst Franziskus, am 6. November 1993 habe ich im Familienkreis im Beisein der beiden Täter (Pfarrer und Kantor) mein Schweigen über die in der Kindheit und Jugend erlebte sexualisierte Gewalt gebrochen. Meine Geschichte ist seit Anfang 1994 öffentlich bekannt; hier der Link zu einer Zusammenfassung: https://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Denef Seit 24 Jahren versuche ich die Verbrechen mit der Kirche und den Tätern zusammen aufzuarbeiten – bisher ohne Erfolg. Da die Verbrechen in ›››

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Offener Brief der Opferorganisation netzwerkB

Von |2016-12-07T18:05:06+01:0005.11.2016|

Mit einem Offenen Brief wandte sich heute die Opfervereinigung netzwerkB an den Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Die TP Presseagentur dokumentiert diesen Offenen Brief: Weiter lesen...

Aufarbeitungskommission eine Farce?

Von |2017-07-06T16:01:57+02:0004.11.2016|

Sehr geehrte Mitglieder der Aufarbeitungskommission des UBSKM, netzwerkB möchte an Sie mit diesem offenen Brief appellieren, die Aufarbeitung eines vollständig dokumentierten Falles wahrzunehmen. Sie sind am 26. Januar 2016 zur Aufarbeitungskommission berufen worden. Eine solche Kommission erweckt Erwartungen und vor allem Hoffnungen bei Betroffenen von sexualisierter Gewalt. Ihre Kommission könnte eine gesellschaftliche Chance sein, die begangenen Verbrechen – soweit dies noch möglich ist – aufzuarbeiten, um dann die entsprechenden strukturellen Veränderungen vorzunehmen. Denn genau das sollte das Ziel sein: Den nächsten Generationen von Kindern solch ein, das Leben zerstörendes Leid so weit als möglich zu ersparen. Doch wie wir jetzt feststellen ›››

Bistum Mainz: Akt der Versöhnung

Von |2016-08-31T15:27:37+02:0021.04.2016|

Sehr geehrter Herr Kardinal Lehmann, unter Bezugnahme auf die Vorgänge um die „Kita Maria Königin“, die in den Medien ein breites Echo gefunden hat, bitten wir Sie um einen Akt der Versöhnung. Nach den öffentlich erhobenen Vorwürfen gegen die MitarbeiterInnen der besagten Einrichtung haben Sie diese sofort entlassen, weil angeblich eine Vielzahl von Eltern gegenüber dem Träger glaubhaft Missstände im Umgang mit den Kindern geschildert hatte. Wir sind der Meinung, dass eine vorläufige Suspendierung oder befristete Beurlaubung bis zur Klärung der Vorgänge gerechter gewesen wäre. Diese Position hatten wir bereits im Juni 2015 veröffentlicht unter: http://netzwerkb.org/2015/07/07/mainzer-kindertagesstatte-maria-konigin/ Bitte überlassen Sie die Klärung ›››

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Aufarbeitung ohne gesetzliche Grundlage

Von |2016-08-20T17:25:59+02:0021.07.2015|

Offener Brief an den ‘Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs’, Johannes-Wilhelm Rörig (als PDF herunterladen) Sehr geehrter Herr Rörig, in Ihrer Pressemitteilung Nr. 12 vom 02.07.2015 geben Sie bekannt, dass ab 2016 eine ‘Unabhängige Aufarbeitungskommission’ Verbrechen von sexualisierter Gewalt an Kindern aufarbeiten soll. Deutschland setze damit international bei der Aufarbeitung neue Akzente. Ziele der Aufarbeitungskommission seien: Anerkennung des Unrechts, besseres Verständnis des Themenkomplexes und der Folgen in der Gesellschaft und letztendlich bessere Prävention. Der Begriff „Aufarbeitungskommission“ – wenn man historischen Beispielen, u.a. Südafrika folgen möchte- involviert unbedingt Täter und Opfer. ‚Aufarbeitung‘ weckt große Hoffnung bei Betroffenen, die tagtäglich unter der Last der ›››

Das Totschweigen der Presse

Von |2014-03-23T12:55:58+01:0022.03.2014|

86% der Deutschen sind laut einer Umfrage von infratest dimap der Meinung, strafrechtliche Verjährungsfristen für Sexualstraftaten an Minderjährigen sollten generell aufgehoben werden. Liebe Mitstreiterinnen von Presse, Funk und Fernsehen, Warum tut Ihr so als hätte es diese Meldung nicht gegeben: 86% der Deutschen für Aufhebung von Verjährungsfristen Warum schweigt Ihr, wenn es um Gerechtigkeit für Opfer geht? Warum schweigt Ihr uns tot? - Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091 presse@netzwerkb.org www.netzwerkB.org      

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Heiliger Vater, helfen Sie den Opfern!

Von |2014-03-20T13:47:15+01:0022.01.2014|

Ein Betroffener sexueller Gewalt schreibt an Papst Franziskus Sehr geehrter Heiliger Vater Papst Franziskus, der Vatikan hat in der letzten Woche vor dem UN-Kinderrechtsausschuss in Genf erstmals zum Skandal des Missbrauchs Minderjähriger innerhalb der katholischen Kirche ausgesagt. Papst Benedikt XVI. versetzte 384 Priester wegen Missbrauchs in den Laienstand, im Jahr 2012 waren es etwa 100, im Jahr 2011 etwa 300. Danach forderten Sie Ihre Kirche zu mehr Schuldbewusstsein auf. Wir Betroffenen haben mit großer Freude zur Kenntnis genommen, dass Sie die Taten als »Schande der Kirche« geißeln. Aber genügt das? Jahrzehntelang wurden die Täter von ihren Vorgesetzten geschützt. Anstatt die Verbrechen ›››

Aufarbeitung und wie diese aussehen könnte

Von |2013-11-02T12:50:05+01:0018.09.2013|

Offener Brief an Grünen-Spitzenkandidaten Göring-Eckardt (als PDF herunter laden) Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt, Ich habe Ihr Interview in Spiegel online vom 17. September 2013 gelesen. Sie werden dort zitiert: „Sehr geehrte Frau Bär, sollte es Ihnen tatsächlich um Nulltoleranz gegenüber Kindesmissbrauch und Gewalt gegen Kinder gehen, schlage ich Ihnen gern eine gemeinsame Aufarbeitung der Geschichte der letzten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts vor.“ Eine Aufarbeitung und wie diese aussehen könnte, hat ja mehrfach netzwerkB gefordert. Hier müssen Sie einfach nur mit der Aufarbeitung beginnen. Ich bin sehr erstaunt über Ihre Kritik. Denn Ihre Parteifreundin, Frau Ministerin Steffens in NRW verhindert, dass Ärzte sich ›››

Deutschland – ein Paradies für Straftäter

Von |2013-05-27T18:23:26+02:0023.05.2013|

Offener Brief an das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen, Herrn Prof. Dr. Christian Pfeiffer 1. Parallel-Justice für die Opfer von Straftaten, 2. Will die Deutsche Bischofskonferenz das Missbrauchsthema „aussitzen“? Sehr geehrter Herr Prof. Pfeiffer, haben Sie vielen Dank für Ihr freundliches Schreiben vom 6. Mai 2013 und die beiden beigefügten Texte. Mit unserer Pressemitteilung vom 8. Januar 2013 teilte netzwerkB der Presse mit, dass nach unserer Auffassung die römisch-katholische Kirche nicht aufklären kann und will. Ein Beleg dafür war zweifelsfrei auch die hektische Aktenvernichtung. Unwillen und Unfähigkeit betreffen aus unserer Sicht zum einen die statistische Erfassung dieses Massenverbrechens in den Kirchen, zum anderen die ›››

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Fonds Sexueller Missbrauch – Antrag Delphintherapie

Von |2013-05-18T21:05:53+02:0012.05.2013|

Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch z.H. Herrn Dominique Ehrmann Glinkastraße 24 10117 Berlin E-Mail: kontakt@GStFSM.bund.de Telefon: +49(0)3018 555 – 1988 Sehr geehrter Herr Ehrmann, über das Kontaktformular auf Ihrer Internetseite www.Fond-Missbrauch.de hatte ich Ihnen meine Kontaktdaten mitgeteilt. In Ihrem Schreiben vom 10. Mai 2013 haben Sie mich gebeten auf Sie zuzukommen, wenn ich damit eine Anfrage oder Nachricht verknüpfen wolle. Für Ihre schnelle Antwort zunächst vielen Dank. Als Betroffener, nicht nur durch einen Priester und Kirchenangestellten, sondern auch von „sexuellem Missbrauch im familiären Bereich“, beantrage ich hiermit „Hilfeleistungen aus dem Fonds Sexueller Missbrauch“. Da meine Geschichte öffentlich bekannt ist, sowohl durch Presse, Funk und Fernsehen, ›››

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Mein Austritt aus der Katholischen Kirche

Von |2013-03-17T13:12:26+01:0005.03.2013|

Als von sexualisierter Gewalt durch einen katholischen Geistlichen massiv Betroffener habe ich naturgemäß mit ausgeprägtem Interesse verfolgt, wie sich die Organisation Katholische Kirche ihrer Verantwortung für die von ihren Mitarbeitern begangenen und niemals auch nur ansatzweise aufgearbeiteten Verbrechen stellt. Bis in die jüngste Vergangenheit war ich hin- und hergerissen zwischen der "eigentlichen" christlichen Botschaft - wie ich sie in meiner Erziehung vermittelt bekommen habe - und der Art und Weise, wie die Katholische Kirche diese "Frohe Botschaft" vertritt. Mich hat beispielsweise das Mitfeiern der Heiligen Messe, sei es als "einfache" Eucharistiefeier oder - zu bestimmten Anlässen wie Ostern oder Pfingsten - ›››

Der Runde Tisch – ein Abgesang

Von |2013-03-04T03:53:45+01:0002.03.2013|

Auf Empfehlung des "Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch" hat die ehemalige Bundesbildungsministerin Anette Schavan Studien zu Ausmaß & Folgen sexuellen Kindesmissbrauchs in Auftrag gegeben und die Familienministerin Schröder Kampagnen zu dessen Prävention, wozu auch die Inszenierung eines Kindertheaterstücks zählt. Ein Kommentar von Kirsten Diercks Gestern Abend hatte nun dieses Theaterstück gegen sexuellen Missbrauch am Berliner Renaissance-Theater Premiere für ein geladenes Publikum. Eine deutschlandweite zweijährige Tournee durch Schulen soll folgen. Wieder einmal geht es darum, den Kindern klar zu machen, dass sie auf ihre eigene Wahrnehmung vertrauen und "Nein!" sagen sollen, wenn sie körperliche Annäherungen, gleich welcher Art, nicht mögen. Also eigentlich alles ganz ›››

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Ich rannte wie besessen in meinem Hamsterlaufrad

Von |2013-03-20T21:38:50+01:0021.02.2013|

Offener Brief an die für die Umsetzung der Forderungen des sog. Runden Tisches zuständigen Bundesministerien für Familie, Justiz & Wissenschaft Sehr geehrte Damen & Herren, es erschüttert mich zutiefst, dass Sie nach über einem Jahr noch keine der im Maßnahmekatalog zur Aufarbeit sexuellen Missbrauchs aufgelisteten Forderungen, die zu einer Verbesserung der Situation der Opfer führen, umgesetzt haben! Es heißt, die beste Rache sei ein glückliches Leben - nur stellt sich vielen Betroffenen täglich die ganz elementare Frage: wovon? Es geht nicht bloß um eine qualifizierte therapeutische Versorgung, sondern um eine finanzielle Absicherung. Bislang tritt man als nur eingeschränkt oder gar nicht arbeitsfähige ›››

Befristeter Kirchenaustritt!

Von |2013-03-12T19:37:38+01:0011.01.2013|

Sehr geehrter Herr Denef, ich selber bin in der katholischen Kirche und gewinne immer mehr den Eindruck, dass die katholische Kirche mich an meiner Beziehung zu Gott Vater und Mutter (be)-hindert. Würde die katholische Kirche Gott fragen, wie sie mit den Missbrauchsfällen umzugehen hat, müssten Sie dieses weitere Leid, verbunden mit einem nervenaufreibenden Kampf, nicht ertragen. Von daher habe ich mich entschlossen, aus der Kirche „befristet“ solange auszutretten, bis die katholische Kirche sich mit ihrer Organisation bezüglich Wiedergutmachung geeinigt hat. Für das Jahr 2013 habe ich mich entschieden, Ihnen monatlich einen Spendenbetrag in der Höhe meines ersparten Kirchensteuerbetrages zur Verfügung zu stellen. Ich ›››

Unterstützung von Betroffenen-Initiativen

Von |2012-11-16T00:13:31+01:0003.08.2012|

netzwerkB 03.08.2012 Offener Brief an: Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Kristina Schröder Platz der Republik 1 11011 Berlin Fax: 030 18555 4400 Sehr geehrte Frau Dr. Schröder, Wir nehmen Bezug auf Ihr Schreiben vom 01.08.2012 in dem Sie uns mitteilen, dass es Ihnen nicht möglich ist, unseren Antrag auf Kostenübernahme im Rahmen der Unterstützung von Betroffenen-Initiativen zu unterstützen. ›››

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Erzbischof Dr. Robert Zollitsch – Hungerstreik von Norbert Denef

Von |2012-11-16T00:13:31+01:0005.07.2012|

Offener Brief an: Herrn Erzbischof Dr. Robert Zollitsch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz Schoferstraße 2 79098 Freiburg 4. Juli 2012 Hungerstreik von Norbert Denef Sehr geehrter Herr Dr. Zollitsch, ich bin dankbar und glücklich, dass sich der Theologe und langjährige ZDF-Redaktionschef von „Kirche und Leben“, Professor Dr. Michael Albus und der Theologe, kath. Priester (inzwischen laisiert) und Facharzt für therapeutische Medizin, Dr. med. Ludwig Brüggemann (geb. 1939) die Arbeit und Mühe gemacht haben, obiges Buch zu publizieren. Es ist die erschütternde Analyse und Bankrotterklärung der „moralischen Instanz“ Ihres Unternehmens. ›››

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HUNGERSTREIK Tag 7

Von |2012-11-19T18:12:30+01:0014.06.2012|

Antwortschreiben aus dem Büro Burghard Lischka, MDB (Treffen mit Burkhart Lischka, Christine Lambrecht und Marlene Rupprecht am 28.03.2012 in Berlin) Der Hungerstreik von Norbert Denef sorgt für ein immer stärker anschwellendes Echo bei Medien und Betroffenen. Fünf Betroffene sind bereits in den Hungerstreik getreten und immer mehr Betroffene entschließen sich zu außergewöhnlichen Aktionen, um auf ihr Leid aufmerksam zu machen. In diesem Sinne ist es nicht verwunderlich, dass auch viele Betroffene und Nicht-Betroffene bei der SPD (explizit bei Frank-Walter Steinmeier) nachfragen, warum es bis zum Hungerstreik von Norbert Denef kommen musste. ›››

Sexuelle Gewalt ist Seelenmord – SPD: Stoppt die Verjährung

Von |2012-11-16T00:13:31+01:0010.06.2012|

10. Juni 2012 Helmut Jacob Ÿ Am Leiloh 1 Ÿ 58300 Wetter Offener Brief an: SPD-Bundestagsfraktion VORSITZENDER DER SPD-BUNDESTAGSFRAKTION Dr. Frank-Walter Steinmeier Platz der Republik 1 11011 Berlin Telefax: (0 30) 227-5 60 85 E-Mail: frank-walter.steinmeier@bundestag.de Forderung nach Aufhebung der Verjährung der Strafverfolgung sexueller Verbrechen Sehr geehrter Herr Dr. Steinmeier! ›››

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Pastorin schreibt offenen Brief an Bundespräsident Gauck

Von |2012-11-16T00:13:31+01:0030.05.2012|

netzwerkB 30.05.2012 Pastorin Susanne Jensen schreibt offenen Brief an Bundespräsident Gauck Foto: Susanne Jensen nachrichtlich an Bischöfin Ferhs und Bischof Ulrich Sehr geehrter Herr Bundespräsident Joachim Gauck, Sehr geehrter Herr Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider, ich bitte Sie um Ihre Einflussnahme bei drei Anliegen. Bitte um politischen Einsatz für die Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch Bitte um Ihre Einflussnahme auf die EKD bei der Festlegung der Rahmenbedingungen für die Entschädigungsleistungen Bitte um Ihre Hilfe bei dem zur Zeit größten bekannten Missbrauchsskandal der Evangelischen Kirche Deutschlands ›››

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WEISSER RING raus, da „Altfall“

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0007.05.2012|

netzwerkB 07.05.2012 Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Einzige in Sachen „Altfall“ bin Ein Kommentar von W. O. (Name der Redaktion bekannt) Sehr geehrter Herr Denef, ich habe Ihren Artikel „Der Weisse Ring und die Verjährungsfristen“ gelesen. Anscheinend warten Sie bis zum heutigen Tag auf eine Antwort vom Weißen Ring. Mein Kommentar dazu: Ich habe im Mai letzten Jahres einen Brief an den Weissen Ring geschrieben und bis heute keine Stellungnahme von ihnen erhalten. Ich hatte mich sehr geärgert über  den Weissen Ring, weil ich nach einem halben Jahr der Betreuung durch eine Mitarbeiterin und der Empfehlung eines Anwaltes ›››

Ein Brief an Karlheinz Deschner

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0003.05.2012|

netzwerkB 03.05.2012 Gastbeitrag von Ingo Bading Sehr geehrter Herr Deschner, in einem Interview vom 23.3.2010 mit der Deutschen Presseagentur, veröffentlicht vom Humanistischen Pressedienst (http://hpd.de/node/9114) werden Sie gleich zu Anfang gefragt, ob es ähnliche Razzien wie im März 2010 im Kloster Ettal schon einmal in der Kirchengeschichte gegeben hätte. Und Sie verneinen diese Frage: „Etwas wirklich Vergleichbares kaum, zumindest schweigt meine ‚Kriminalgeschichte des Christentums‘ hierzu ebenso wie meine Sexualgeschichte ‚Das Kreuz mit der Kirche‘.“ Und das scheint mir doch, wie ich denke – Entschuldigen Sie bitte! – ein Irrtum zu sein. ›››

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Keine Verjährung der Tat

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0010.04.2012|

Offener Brief 10.04.2012 Dr. Ursula von der Leyen MdB Platz der Republik 1 11011 Berlin Fax: 030 – 227 – 76234 Betr.: Keine Verjährung der Tat Sehr geehrte Frau Dr. von der Leyen, Sie werden als Frauenärztin mit den Folgen sexualisierter Gewalt bestens vertraut sein und wissen, dass die Entwicklung des betroffenen Kindes mit der Tat um so nachhaltiger gestört bleiben wird, je früher das Verbrechen geschieht, je näher sein Täter/seine Täterin sich in seinem Umfeld aufhält. Häufig führt gesellschaftliche Ignoranz die Betroffenen später in folgenschwere Isolierung und treibt so die gesamte Gesellschaft auf erhebliche Folge-Kosten im Gesundheits-, Sozial- und Arbeitswesen. ›››

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Vertuschung von Missbrauchsfällen im Bistum Trier

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0029.03.2012|

Offener Brief an den Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann Vertuschung von Missbrauchsfällen im Bistum Trier ,Niemals tut der Mensch das Böse so vollkommen und fröhlich, als wenn er es aus religiöser Überzeugung tut.‘ (Blaise Pascal) Sehr geehrter Herr Bischof, gemäß uns vorliegender Dokumente haben sich in der zu ihrem Bistum gehörenden saarländischen Pfarrei Herz Jesu, Püttlingen-Köllerbach zahlreiche Missbrauchsfälle ereignet. Im Jahr 2009 meldete sich ein Missbrauchsopfer bei Pfarrer Guido Ittmann, der unser Familienmitglied ist, und berichtete ihm, dass er durch den Priester V. sexuell missbraucht worden sei. Der mutmaßliche Täter soll, wie wir inzwischen wissen, an die dreißig(!) Kinder vergewaltigt ›››

Kein Verzicht auf die Einrede der Verjährung

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0022.03.2012|

Bischof Ackermann antwortet Opferanwalt: Kein Verzicht auf die Einrede der Verjährung Mit Schreiben vom 20.2.2012 hatte Rechtsanwalt Dr. Christian Sailer, der seit Jahren Opfer sexueller Gewalt durch katholische Priester in Deutschland und Österreich berät und vertritt, dem Beauftragten der Bischofskonferenz folgendes geschrieben: ›››

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Der Beschwerdeführer erinnert

Von |2012-11-16T07:06:07+01:0007.03.2012|

07.03.2012 Rechtsanwalt Dr. Ingo-Jens Tegebauer, LL.M. Fleischstraße 14  ∙  54290 Trier Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte Europarat F-67075 Strassbourg Cedex Beschwerde Nr. 12805/09 Denef ./. Deutschland Der Beschwerdeführer erinnert an seine Beschwerde vom 24.02.2009, die seit drei Jahren anhängig ist. Er bittet darum, seine Rede auf dem Ordentlichen Parteitag der SPD, am 6. Dezember 2011 in Berlin, zur Kenntnis zu nehmen: http://www.youtube.com/watch?v=j3sUibSUnu0 Unter Berücksichtigung der „Priority Policy“ des Gerichtshofs wird gebeten, dem Beschwerdeverfahren Fortgang zu geben. Die Beschwerde rügt eine Verletzung des Art. 3 der Konvention, so dass ihr entsprechender Vorrang einzuräumen ist. Dr. Ingo-Jens Tegebauer, LL.M. Rechtsanwalt ›››

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Gesellschaftliches Umdenken

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0030.11.2011|

netzwerkB 30.11.2011 Offener Brief an die Abgeordneten BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN Sehr geehrte Abgeordnete der GRÜNEN, als Verein für Betroffene sexualisierter Gewalt waren wir sehr erfreut, dass es in Ihrer Partei vermehrt Stimmen gibt, die sich für die Aufhebung der Verjährungsfristen einsetzen. Vor allem dass diese Frage auf ihrem Parteitag eine Rolle spielte, hat uns positiv überrascht, denn als Verein glauben wir, dass der gegenwärtige Formalismus in der pauschalen Anwendung der Verjährungsfristen vor allem die substantielle Sonderstellung der sexualisierten Gewalt vernachlässigt. Da der komplizierte Gegenstand der sexualisierten Gewalt noch nicht in der Öffentlichkeit angekommen ist, gibt es hier allerdings einige aus ›››

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Aufforderung zur Überprüfung der Studie des KFN

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0022.11.2011|

Gegen-Missbrauch e.V.  10.11.2011 Aufforderung zur Überprüfung der Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen zum Thema Sexueller Missbrauch Offenen Brief als PDF herunter laden...

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Schlagt keine Kinder mehr

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0012.11.2011|

netzwerkB 12.11.2011 Auszug aus dem Buch „Ich wurde sexuell missbraucht“ von Norbert Denef Schlagt keine Kinder mehr Wenn der Papst heute öffentlich sagen würde: ‚Schlagt keine Kinder mehr, tut ihnen keine Gewalt mehr an!‘, dann würde eine Kraft entstehen, nicht nur in der katholischen Kirche, sondern vielleicht in der ganzen Welt, dass ein Umdenken stattfinden könnte, Kindern keine Gewalt mehr anzutun. Und wenn der Papst öffentlich sagen würde, dass eine Schweigeklausel für ein Opfer ein Verbrechen sei, dann würde es sie zukünftig nicht mehr geben. Warum sagt er das nicht? ›››

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Ein halb-öffentlicher Brief an die Bundesinitiative

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0004.11.2011|

Liebe Bundesinitiative, jetzt, mit etwas Abstand nach unserem Austritt aus der Bundesinitiative muss ich Euch leider schreiben, dass viele der Kritikpunkte, die damals an uns herangetragen wurden, einfach stimmen. ›››

Verleihung des Hans-Ehrenberg-Preises an Antje Vollmer

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0004.11.2011|

Verein ehemaliger Heimkinder e.V. 03.11.2011 Offener Brief Verleihung des Hans-Ehrenberg-Preises an Antje Vollmer Sehr geehrte Damen und Herren, am 22.11.2011 soll Frau Antje Vollmer den mit 5.000 Euro dotierten „Hans-Ehrenberg-Preis“ verliehen bekommen. Bei dieser Verleihung wird sich auf Frau Vollmers Einsatz am „Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ (RTH) bezogen, an dem sie als Vorsitzende entscheidend zum Konsens beigetragen habe. Sicher ist Ihnen bekannt, dass es am RTH um einen nur sehr scheinbaren Konsens ging – keinen jedenfalls, bei dem die früheren Heimkinder ernstgenommene Verhandlungspartner waren. Im Gegenteil: ›››

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Öffentliche Anhörung des Rechtsausschusses vom 26.10.2011 BT-Drucksache 17/6261


Von |2012-11-16T00:13:32+01:0023.10.2011|

Offener Brief am 21. Oktober 2011
 an: Deutscher Bundestag
 Rechtausschuss zu Hd. Herrn Abg. Siegfried Kauder Frau Abg. Ansgar Heveling Frau Abg. Sonja Steffen Herrn Abg. Christian Ahrendt Herrn Abg. Jörn Wunderlich Frau Abg. Ingrid Hönlinger Platz der Republik 1
11011  Berlin Per Telefax: 030/22736081 EILT! Öffentliche Anhörung des Rechtsausschusses vom 26.10.2011 BT-Drucksache 17/6261 Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, ›››

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„…Knabenliebe hat es schon im Alten Rom gegeben…“

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0014.10.2011|

Sehr geehrte Frau Maischberger, mit Interesse haben wir Ihre Talkshow zum Thema „Gefährliche Liebschaften oder wahre Liebe“ am 11.10.2011 verfolgt. Es ist sehr mutig, dieses Thema aufzugreifen. Die Zuschauer werden zum Nachdenken angeregt und das empfinden wir grundsätzlich als positiv. Wir sind Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit und Jugend und erlauben uns aus dieser Perspektive folgende konstruktiv-kritische Anmerkungen zu Ihrer Sendung. 1. Die Äußerung von Lisa Fitz Zitat: „…Knabenliebe hat es schon im Alten Rom gegeben…“ ›››

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„Wir gehen von etwa 500 Betroffenen aus“

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0017.09.2011|

BerlinOnline 17.09.2011 Der Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule (OSO) ist einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise weitaus größer als angenommen. Es seien offenbar weitaus mehr Kinder sexuell missbraucht worden als bislang bekannt, berichtete die Frankfurter Rundschau (Samstagsausgabe): Sowohl bei zwei externen Juristinnen als auch beim Betroffenen-Verein "Glasbrechen" würden sich bis heute weitere Opfer melden. Die offiziell genannte Zahl von 132 Opfern sei daher nicht mehr als ein Zwischenstand. "Wir gehen von etwa 500 Betroffenen aus", zitiert die Zeitung den Ex-OSO-Schüler und Vorsitzenden von "Glasbrechen", Adrian Koerfer. Weiter lesen...

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Offener Brief des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des geplanten Treffens mit Papst Benedikt XVI.

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0008.09.2011|

Offener Brief des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des geplanten Treffens mit Papst Benedikt XVI. 08.09.2011 Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, der 22. September 2011 ist ein wichtiges Datum im Kalender ehemaliger Heimkinder ebenso wie ehemaliger Schüler und Schülerinnen katholischer Internate und zahlloser an­deren Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in die Hände von katholischen Priestern und Nonnen, Ordensleuten, Sozialarbeitern fielen: ›››

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Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0006.09.2011|

Humanistischer Pressedienst 6.09.2011 BERLIN. (gbs/hpd) Der Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Offenen Brief aufgefordert, die „Menschenrechtsverletzungen der Katholischen Kirche“ zu kritisieren, wenn sie am 22. September mit Papst Benedikt XVI. zusammentrifft. Weiter lesen...

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„Sexhandel“

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0029.08.2011|

Liebe Freundinnen und Freunde, beigefügt ein von mir verfasstes Protestschreiben zu einem Programmtext des ZDF. Ich würde mich freuen, wenn sich noch andere diesem Protest anschließen und ebenfalls schreiben an das ZDF verfassen und senden oder meinen Text übernehmen und im eigenen Namen an das ZDF schicken könnten. ›››

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Was ist da los Frau Bergmann?

Von |2012-11-16T07:06:08+01:0018.08.2011|

netzwerkB 18.08.2011 Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, immer mehr solcher Antwortschreiben mit Ihrer Unterschrift (als PDF herunter laden) landen bei uns auf dem Schreibtisch und die Betroffenen, die solche Schreiben von Ihnen erhalten, wissen nicht mehr weiter. Sie schreiben uns dann solche Zeilen, s. unten. Was ist da los Frau Bergmann? ›››

Wenn die Pädagogen versagen

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0003.07.2011|

WELT ONLINE 3.07.2011 Autor: Rainer Winkel Rainer Winkel ist noch immer tief erschüttert über den Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule. Er sieht die gesamte Reformpädagogik der Zerstörung anheimgegeben. Ein offener Brief an Hartmut von Hentig Weiter lesen...

Verjährungsfrist passé

Von |2013-01-24T14:19:51+01:0012.06.2011|

Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, netzwerkB schreibt in einer aktuellen Verlautbarung zu Ihrem Schlussbericht: Zitat Wenn Frau Dr. Bergmann - aus Not oder Angst oder Abhängigkeit von irgendwelchen übergeordneten Instanzen - sich auf eine Verlängerung statt einer Aufhebung der Verjährungsfrist einlässt, dann hat sie entweder etwas Elementares beim Umgang mit sexualisierter Gewalterfahrung in der Kindheit noch nicht verstanden oder sie ist nicht glaubwürdig. netzwerkB fordert: Die Verjährungsfristen müssen rückwirkend aufgehoben werden! Zitatende Als Nichtbetroffener liegt es für mich glasklar auf der Hand, dass netzwerkB bzw. Norbert Denef und seine Mitstreiter Recht haben. Warum? Weil ein Täter, der so etwas Schlimmes begeht, ›››

„Wenn Du Deine Kirche liebst, warum lebst Du dann nicht so…?“

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0023.03.2011|

DiePresse.com 23.03.2011 CORNELIUS HELL (Die Presse) Offener Brief an den wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs zurückgetretenen Salzburger Domprediger Dr. Peter Hofer. Lieber Peter, es müssen wohl dreißig Jahre sein, dass wir uns kennen – und trotzdem glaube ich nach dem „Profil“-Interview Susanne P., die Dich des sexuellen Missbrauchs beschuldigt, mehr als Dir, obwohl ich sie nie gesehen habe. Und zwar deswegen, weil sie Klartext redet, während von Dir immer nur jämmerliches Geschwätz zu hören war: Weiter lesen...

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Gut, dass Ihr angefangen seid, zu reden

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0005.03.2011|

Ja, das ist gut, dass hier endlich was ins Rollen gekommen ist. Die Würde des Menschen – wie oft wurde und wird sie zertreten, wenn Grenzen überschritten und (Kinder-)Seelen zerstört worden sind und werden. Das wunderliche Schweigen einer Gesellschaft zu Fällen von Gewalt muss gebrochen werden. Gut, dass Ihr angefangen seid, zu reden. Ich wünsche mir auch diesen Mut und komme gern zur Versammlung am 9. April 2011 in Scharbeutz. Hamburg, 04.03.2011 Adelheid Oltmanns

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Persönliches Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0010.01.2011|

Am Donnerstag den 06.01.2011 hatte ich ein persönliches Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings. Ich hatte ihn um dieses Gespräch gebeten, nach dem der Runde-Tisch-Berlin seinen Abschlussbericht vorgelegt hatte. Dr. Krings ist aus meinem Wahlkreis Mönchengladbach und so suchte ich ihn dann auch im Rahmen seiner Bürgersprechstunde, in der CDU-Geschäftsstelle auf. ›››

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Öffentlicher Aufruf eines ehemaligen Heimkindes

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0015.12.2010|

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte MitgliederInnen des Bundestages und des Bundesrates, der Runde-Tisch Berlin hat am 13.Dez. 2010 ein Verhandlungsergebnis vorgelegt, nach dem tausende Heimkinder aus einem noch einzurichtenden Hilfsfond mit 120 Millionen Euro entschädigt werden sollen. ›››

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ZDF „Menschen 2010“

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0012.12.2010|

ZWEITES DEUTSCHES FERNSEHEN z.H. Intendant Herrn Markus Schächter 55100 Mainz Eine redaktionelle Verschiebemasse – wie mit Missbrauchsopfer umgegangen wird Sehr geehrter Herr Schächter, nachfolgend möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen, wie Ihre Mitarbeiter mit Opfern sexualisierter Gewalt umgehen und Sie bitten, sich klärend für diese Angelegenheit einzusetzen. ›››

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OFFENER BRIEF 08.12.2010 von Sprecher der „ehemaligen behinderten Heimkinder“ Helmut Jacob AN ANTJE VOLLMER, SCHIRMHERRIN, RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0009.12.2010|

Helmut Jacob • Am Leiloh 1 • 58300 Wetter • Mittwoch, 8. Dezember 2010 Frau Pastorin Antje Vollmer per Telefax: 030 – 227 – 76336 Ihre Aussage im Kulturjournal im NDR-TV vom 06.12.2010 Frau Pastorin Vollmer, bevor Sie Legenden stricken, möchte ich schon heute meinen Widerspruch anmelden. Sie haben gesagt: ›››

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Stoppt Bundespräsident Wulff die Farce Abschlußbericht RTH?

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0008.12.2010|

Seit 2008 beschäftigt sich eine regelmäßig stattfindende Beratungsrunde unter dem Vorsitz von Frau Antje Vollmer, Bundestagsvizepräsidentin a. D., mit der sogenannten Aufarbeitung der Heimunterbringung und -Erziehung in den vierziger bis siebziger Jahren. ›››

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Geben Sie uns keine 30 Silberlinge

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0007.12.2010|

Offener Brief an: die Katholische-Bischofskonferenz, Mönchengladbach, An den Vors. der Evang. Kirche Deutschland, An Frau.Dr. Bergmann, An alle Mitglieder und Verbände Runder-Tisch Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Eminenzen und Exzellenzen, am 13.Dez. 2010 soll der Runde-Tisch Berlin eine Empfehlung u.a. bzgl. einer Entschädigung an die Missbrauchsopfer aussprechen. Wie Ihnen ganz sicherlich bekannt ist, haben sich im laufe der letzten Jahre tausende Opfer bei den kirchlichen Missbrauchskommissionen gemeldet. Ebenfalls nochmals tausende bei der Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung Frau Dr. Bergmann. Vergessen wollen wir die Missbrauchten nicht, welche sich in ihrer Not, an die deutschlandweiten Opferverbände, z.B. Verein ehemaliger Heimkinder e.V., ›››

Wo bleiben die heutigen Opfer?

Von |2012-11-16T00:13:33+01:0004.12.2010|

Am 01.12.2010 hat der Runde Tisch sein Zwischenbericht veröffentlicht. Deren Fazit: “Wir investieren in die Zukunft!” Unser Fazit: “Wo bleiben die heutigen Opfer?” Offener Brief zum Zwischenbericht des Runden Tisches gegen-missbrauch e.V. verfolgt aufmerksam die Entwicklung und die Ergebnisse des Runden Tisches gegen Kindesmissbrauch der Bundesregierung. Bei dem nunmehr vorgelegten Zwischenbericht sehen wir uns gezwungen auf nach wie vor vorhandene Missstände aufmerksam zu machen. ›››

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Offener Brief an Herrn Professor Jörg Fegert

Von |2012-11-16T00:13:34+01:0011.11.2010|

Sehr geehrter Herr Professor Jörg Fegert, Sie nennen Opfer sexueller Gewalt als Beispiel für Personen, die kontinuierlich lügen. Diese Aussage, dazu noch aus berufenem Mund, ist unhaltbar und unverschämt. Sie macht die Opfer zu Tätern, indem sie suggeriert, dass die Opfer sexueller Gewalt lügen, um Aufmerksamkeit zu bekommen, Mitleid oder Zuneigung. Da liegt die Vermutung nahe, dass sie sogar über ihre schreckliche Vergangenheit lügen. ›››

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