Suche GleichBetroffene!

Von |2020-03-06T12:56:54+01:0003.03.2020|

Warten immer nur warten! Hast Du einen positiven Bescheid für Sachleistungen vom Fond sexuellen Missbrauch und wartest Du auch darauf, das Du es bekommst? Hast Du einen Antrag auf einen Vorschuss oder eine Rechnung gestellt? Und bekommst mal wieder keine Antwort?  Es reicht! Ich suche GleichBetroffe, die den Mut haben sich mit mir auf den Weg zu machen und etwas dagegen unternehmen. Der Umzug des Fond sex. Missbrauchs. zu BAFzA scheint mal wieder mit viel Personalmangel vonstatten zu gehen. Gelder, die den Opfern zustehen und von Institutionen, die schon vor Jahren an den Fond überwiesen haben, werden nicht ausbezahlt. Was geschieht mit unseren ›››

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Aktuelle Stellungnahmen zum OEG

Von |2019-02-17T09:18:06+01:0017.02.2019|

Im Zuge der Reformierung des OEG's (zukünftig SGB XIV) hat Gegen-Missbrauch e.V. alle Stellungnahmen, die online verfügbar sind, zusammengefasst.Zu befürchten ist, das die Reformierung, Betroffene von sexualisierter Gewalt schlechter stellen wird. Zu finden unter :http://www.gegen-missbrauch.de/oeg-reform.html

Australien entschädigt Opfer

Von |2018-09-29T21:52:54+02:0009.03.2018|

Der sexuelle Missbrauch von Kindern wurde in Australien über Jahrzehnte hinweg vertuscht. Jetzt erklären sich die ersten Bundesstaaten zu Entschädigung bereit. In Australien sollen Opfer sexuellen Missbrauchs vom Staat bis zu umgerechnet etwa 94.000 Euro Entschädigung bekommen. Die beiden größten Bundesstaaten New South Wales und Victoria kündigten an, von Juli an Geld an Frauen und Männer auszuzahlen, die als Kinder durch Mitarbeiter öffentlicher Einrichtungen missbraucht wurden. Dort sind etwa 14.000 Menschen betroffen. Insgesamt geht es dabei in Australien jedoch um mehrere zehntausend Fälle aus den Jahren 1960 bis 2015. Weiter lesen...

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Länder verweigern Geld für Opferfonds

Von |2016-08-22T23:48:51+02:0017.05.2016|

2011 versprach die Politik Hilfe für Menschen, die als Kinder sexuell missbraucht wurden. Doch nun heißt es: Das Geld reicht nicht, kaum ein Bundesland zahlt ein. Weiter lesen... - Rückblick: ZDF heute journal 20.02.2013  „Wir brauchen vor allem eine Reform wo die Schadensersatzregelung klar, neu definiert wird. Es kann nicht sein, dass Betroffene mit 5.000 Euro abgefunden werden oder hier mit so einem Hilfsfond. Was kommt denn nach dem Hilfsfond? Dann ist Schluss.“ (Norbert Denef, netzwerkB)

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Regierungsentwurf zum Sexualstrafrecht

Von |2016-07-05T15:53:46+02:0027.04.2016|

netzwerkB Pressemitteilung vom 27.04.2016 Mit dem Titel „Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung“ (18/8210) hat die Bundesregierung ihren Gesetzentwurf zur Reform des Sexualstrafrechts dem Bundestag überstellt. Am Donnerstag den 28.04.2016 soll im Plenum darüber beraten werden. Die Bundesregierung will die als „bisher unzureichend“ charakterisierte Rechtslage ändern und damit zugleich dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt vom 11. Mai 2011 gerecht werden. Demnach soll ein neugefasster Paragraf 179 des Strafgesetzbuches mit „Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung besonderer Umstände“ überschrieben werden. Insgesamt ist der Rahmen der vorgesehenen Gesetzgebung für netzwerkB nicht zufriedenstellend. Es fehlen: die Anzeigepflicht für Zeugen, ›››

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Bischöfe wollen Opfer entschädigen

Von |2016-01-28T19:20:19+01:0003.12.2015|

Die Schweizer Bischöfe wollen einen Fonds äufnen, aus dem Opfer von sexuellen Übergriffen im kirchlichen Umfeld entschädigt werden sollen. Vorgesehen sind einmalige Genugtuungsbeiträge von maximal 10'000 Franken. Die Genugtuung soll jenen Opfern zu Gute kommen, deren Fälle verjährt sind, sagte Walter Müller, Sprecher der Schweizerische Bischofskonferenz (SBK) am Donnerstag zu einer Mitteilung der Bischofskonferenz. Geplant ist, dass insgesamt 500'000 Franken in den Fonds fliessen. Weiter lesen...

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Fonds sexueller Missbrauch

Von |2018-07-25T10:21:05+02:0024.10.2015|

Unmut über Geschäftsstelle Ein Gastbeitrag von Brigitte Lochmann Ich habe über 1 Jahr auf den Entscheid auf Übernahme der Kosten meiner Therapie gewartet. Daraufhin habe ich einen Antrag auf Übernahme meiner erhöhten Fahrtkosten gestellt. Da ich auf Grund meiner psychischen Erkrankung nicht in der Lage bin, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, habe ich einen Antrag auf Übernahme meiner erhöhten Fahrtkosten gestellt. Ich fahre nicht mit dem Taxi, sondern habe mir privat einen Fahrdienst gegen Bezahlung organisiert, der wesentlich günstiger als ein Taxi ist (ich bin Hartz IV-Empfängerin und kann das nicht selbst bezahlen). Dieser Antrag wurde wieder monatelang bearbeitet. Am 7.10.2015 wurde mir ›››

Opferentschädigungsgesetz wird reformiert

Von |2015-11-25T08:25:50+01:0026.09.2015|

Saarland – Staatssekretär Kolling: Opferentschädigungsgesetz wird reformiert – Mitwirkung des Weißen Rings maßgeblich – gute Projekte wie Traumaambulanz im Saarland Saarland / Saarbrücken – „Das existierende System der sozialen Entschädigung und der Opferentschädigung kann in vielen Gegebenheiten der modernen Zeit nicht in adäquatem Maße Rechnung tragen“, erklärte Sozialstaatssekretär Stephan Kolling heute bei der Landestagung des Weißen Rings e.V. „Neben Betreuung und Unterstützung durch ehrenamtliche Vereinigungen wie dem Weißen Ring ist die staatliche Hilfeleistung und Entschädigung durch eine Vielzahl von Einzelgesetzen geregelt, die auf Bundesebene derzeit einer fundamentalen Neuordnung unterzogen wird. Insbesondere das Opferentschädigungsgesetz, das die finanzielle Unterstützung, Versorgung und Entschädigung von ›››

Missbrauchsopfer dürfen Entschädigung behalten

Von |2014-10-28T12:20:37+01:0006.10.2014|

Urteil zu Pfändungen: Missbrauchsopfer dürfen Entschädigung behalten Wer von der katholischen Kirche wegen sexueller Übergriffe entschädigt wird, darf dieses Geld behalten. Das gilt selbst dann, wenn das Vermögen des Betroffenen gepfändet wird, hat der Bundesgerichtshof entschieden. Karlsruhe - Missbrauchsentschädigungen sind nicht ohne weiteres pfändbar. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) bereits im Mai entschieden, wie nun die "Monatsschrift für Deutsches Recht" (Heft 14/2014) berichtet. Nach dem Richterspruch gilt dies jedenfalls für Entschädigungen, die auf dem Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz über "Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde" beruhen. Weiter lesen...

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Ein Kämpfer zieht Bilanz

Von |2015-02-14T21:10:06+01:0028.08.2014|

Norbert Denef zieht seit 20 Jahren gegen Missbrauch zu Felde. Norbert Denef wurde als Kind von einem Pfarrer missbraucht und leidet bis heute darunter. Der 65-Jährige kämpft gegen das Schweigen und für die Abschaffung der Verjährungsfrist. ZDF Mediathek: http://www.zdf.de/ZDFmediathek

„Wir mussten das Erbrochene essen“

Von |2014-09-18T16:21:56+02:0023.08.2014|

Das Ex-Heimkind Detlev Zander erhebt schwere Vorwürfe gegen die pietistische Brüdergemeinde in Korntal. Der 53-Jährige spricht von sexuellem Missbrauch und Prügelorgien. Er fordert Schadenersatz. Kämpfen. Oder abtreten. Vor dieser Entscheidung steht Detlev Zander vor fünf Jahren. Der heute 53-Jährige entscheidet sich, obwohl innerlich gebrochen, für Variante eins und tritt den Weg nach vorn an. Alle Dämme brechen. Jahrelang hat er geschwiegen, jetzt will er reden. Über seine Zeit im Kinderheim der evangelischen Brüdergemeinde in Korntal, deren Diakonie Träger von Jugendhilfeeinrichtungen ist. Über Demütigungen, die dort an der Tagesordnung gewesen seien. Über Schläge, Zwangsarbeit und sexuellen Missbrauch. Weiter lesen... 

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Papst Franziskus trifft Missbrauchsopfer

Von |2014-07-08T19:55:38+02:0007.07.2014|

WDR 5 Morgenecho 7. Juli 2014 Der Papst trifft heute in Rom zum ersten Mal mit Menschen zusammen denen von katholischen Geistlichen sexuelle Gewalt angetan wurde. Gemeinsam mit sechs Opfern wird Franziskus eine Messe feiern und ein Gespräch mit ihnen führen. Der Papst selbst hatte dieses Treffen Ende Mai angekündigt. Norbert Denef ist Vorsitzender von netzwerkB, einer Selbsthilfeorganisation von Opfern sexueller Gewalt. Herr Denef, guten Morgen. Denef: Hallo guten Morgen. Sprecher: Ist das eine gute Geste des Papstes? Denef: Die Aktion von Papst Franziskus ist ein weiteres Stück Symbolismus, nichts weiter als eine PR-Veranstaltung. Er schart strenggläubige ‘Missbrauchsopfer‘ um sich, die ›››

Begegnung auf Augenhöhe sieht anders aus: Helfen statt beten!

Von |2014-09-14T20:36:43+02:0003.07.2014|

Papst Franziskus trifft am Montag, 7. Juli 2014, im Vatikan ‘Missbrauchsopfer‘, je zwei aus Deutschland, Irland und England. Franziskus feiert mit den ‘Missbrauchsopfern‘ um 7 Uhr eine Morgenmesse in der Kapelle des Gästehauses Santa Marta und kommt anschließend zu einem persönlichen Gespräch mit ihnen zusammen. Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V., kurz netzwerkB, nimmt hierzu wie folgt Stellung: Anstatt die Betroffenen angemessen zu entschädigen, betet Franziskus lieber mit strenggläubigen ‘Missbrauchsopfern‘. Begegnung auf Augenhöhe sieht anders aus: Helfen statt beten! Weiterführende Informationen: Akt der Versöhnung – N. 555.086 Pressemeldungen: WDR 5 Augsburger Allgemeine SPIEGEL ONLINE ARD Tagesschau STUTTGARTER ZEITUNG DEUTSCHE WELLE Fox ›››

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Missbrauch in Schule: Staat muss zahlen

Von |2014-07-02T13:30:40+02:0003.06.2014|

386-facher Missbrauch durch einen Schuldirektor in Irland. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied: Die Republik Irland haftet dafür. Mit acht Jahren ist Louise O’Keeffe von ihrem Grundschul-Direktor mehrmals sexuell missbraucht worden. Mehr als 40 Jahre später bekam die nunmehr 50-jährige Irin rechtliche Genugtuung: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat den irischen Staat zur Zahlung von Schmerzensgeld verpflichtet. Ein richtungsweisender Spruch des 17-köpfigen Richtergremiums in Straßburg, der möglicherweise auch in Österreich Auswirkungen haben wird. Weiter lesen...

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Papst Franziskus – alte Autos

Von |2014-07-08T18:45:33+02:0030.05.2014|

WDR 5: Beim Katholikentag in Regensburg ist das Thema sexueller Missbrauch eines unter vielen. Am heutigen Veranstaltungstag ist es ein Hauptthema. Es war zuletzt der Papst selbst, der den Missbrausskandal in der katholischen Kirche neuerlich in den Mittelpunkt gerückt hat als er bei seiner Rückreise von seinem Besuch im Nahen Osten sagte, es gebe Null Toleranz für Geistliche die Kinder missbrauchten, das sei ein hässliches Verbrechen was einem Verrat an Gott gleichkomme. Der Papst kündigte außerdem für Anfang Juni ein erstes Treffen mit Opfern an. Zu diesen Opfern gehört Norbert Denef, er ist Vorsitzender der Selbsthilfeorganisation netzwerkB. Ich habe ihn vor ›››

Helfen statt Beten!

Von |2014-07-03T06:02:31+02:0027.05.2014|

netzwerkB Pressemitteilung vom 27. Mai 2014 Papst Franziskus hat auf dem Rückflug von seiner Reise durch den Nahen Osten vor Journalisten gesagt: "Sexueller Missbrauch ist eine schreckliche Straftat (...), weil ein Geistlicher, der so etwas tut, Verrat begeht am Leib des Herrn. Das ist wie eine satanische Messe.“ Der Papst kündigte an, mit acht "Opfern sexuellem Missbrauchs“ in der ersten Juni-Woche im Vatikan eine Messe zu feiern. Anschließend wolle er sich mit ihnen in privaten Gesprächen über ihre Erfahrungen unterhalten. Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V., kurz netzwerkB, nimmt hierzu wie folgt Stellung: Wenn Papst Franziskus ankündigt ›››

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Außer Spesen nichts gewesen!

Von |2015-04-05T08:08:47+02:0029.04.2014|

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, äußerte sich am 29. April 2014 in Berlin zu seiner Agenda bis 2018. Aus unserer Erfahrung heraus diente die Stelle des Bundesmissbrauchsbeauftragten nur dem Hinhalten der Betroffenenverbände, damit am Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich die großen Täterorganisationen ihre Vorstellungen von einer täterfreundlichen Welt durchsetzen konnten. Wir halten die Ergebnisse des Runden Tisches für komplett unbrauchbar. Der "Fond sexueller Missbrauch" hat zum Ziel, diejenigen Organisationen, die Täter beschäftigten und dies immer noch tun, aus ihrer Verantwortung zu entlasten. Hierfür ist ein einmaliger Betrag vorgesehen, um ›››

Papst Johannes Paul II.: Ist er mit Schuld am Leid von Missbrauchsopfern?

Von |2014-06-06T05:56:50+02:0026.04.2014|

Papst Johannes Paul II. soll mit schuld sein am Leid von Missbrauchsopfern. Der Vatikan dementiert. Nun soll der verstorbene Papst heilig gesprochen werden. Kritiker werden laut. Von Julius Müller-Meiningen Vor der Heiligsprechung Johannes Pauls II. am Sonntag in Rom wird international Kritik laut. So geht etwa ein deutsches Missbrauchsopfer mit dem früheren Papst hart ins Gericht: Norbert Denef. Denef macht seit Jahren auf Verfehlungen von Geistlichen aufmerksam, die sich an Kindern vergangen haben. Nun sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung: „Johannes Paul II. war in seiner Amtszeit verantwortlich für das Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen von sexualisierter Gewalt. Auch Karol Wojtylas Nachfolger ›››

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„Es ist wie Salz in tiefen Wunden“

Von |2014-06-06T05:56:16+02:0026.04.2014|

Norbert Denef (64) wurde als Kind und Jugendlicher von einem Priester missbraucht. Heute leitet er einen der größten Opferverbände in Deutschland, das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt. Im Gespräch mit SZ-Mitarbeiter Julius Müller-Meiningen kritisiert er die Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II.. Dieser habe jahrelang die Verbrechen in seiner Kirche vertuscht. Weiter lesen... Mehr auf netzwerkB: Täterschützer wird Heilig gesprochen

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„Heiligsprechung tut einfach weh“

Von |2014-06-03T16:47:18+02:0026.04.2014|

Norbert Denef suchte nach jahrelangem Missbrauch Hilfe bei Papst Johannes Paul II. Das Gespräch führte Julius Müller-Meiningen Bis ins Alter von 16 Jahren wurde Norbert Denef in seiner Heimatstadt Delitzsch regelmäßig von einem Priester sexuell missbraucht. Später wollte der heute 64 Jahre alte ehemalige Messdiener an die Öffentlichkeit gehen. Der Bischof von Magdeburg bot ihm im Jahr 2003 eine Entschädigung in Höhe von 25 000 Euro an, unter der Bedingung, dass Denef nichts von dem Vorfall preisgibt. Daraufhin wandte sich der Katholik mit der Bitte um Hilfe an Papst Johannes Paul II. Der antwortete in einem persönlichen Brief, er werde Denef in ›››

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„Wie Salz in tiefen Wunden“

Von |2014-04-28T21:23:27+02:0025.04.2014|

Norbert Denef wurde von einem Priester missbraucht und kritisiert die Heiligsprechung von Johannes Paul II. Herr Denef, mit welchem Gefühl blicken Sie auf die Heiligsprechung von Johannes Paul II. am Sonntag auf dem Petersplatz in Rom? Denef: Das tut einfach weh. Das ist wie Salz in tiefen Wunden, die immer noch offen sind. Mein Fall beweist, dass Johannes Paul II. hauptverantwortlich für das Vertuschen und Verschweigen vieler Verbrechen ist. Was ist Ihnen passiert? Meine persönliche Geschichte ist nicht wichtig, aber ein Fall, der stellvertretend für viele andere steht. Ich wurde bis zu meinem 16. Lebensjahr von einem Priester sexuell missbraucht, bis ›››

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Heiligsprechung von Johannes Paul II.

Von |2014-06-02T15:57:22+02:0025.04.2014|

Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB) kritisiert die für Sonntag, 27.04.2014, in Rom geplante Heiligsprechung Karol Wojtylas. „Johannes Paul II. war in seiner Amtszeit verantwortlich für das Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen von sexualisierter Gewalt“, sagt Denef. Auch mit Wojtylas Nachfolger, dem deutschen Joseph Ratzinger, der als Präfekt der Glaubenskongregation die rechte Hand Wojtylas war und als Papst immer wieder für seinen vorbildlichen Umgang mit dem Missbrauchsskandal gelobt wurde, geht Denef hart ins Gericht: „Um dem Ansehen der Kirche nicht zu schaden, wurden lieber die Verbrecher geschützt, anstatt den geschändeten Kinderseelen zu helfen.“ Johannes Paul II, sowie Benedikt XVI. seien die ›››

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Kontroverse um Heiligsprechung von Johannes Paul II.

Von |2014-05-29T21:46:45+02:0025.04.2014|

Bis ins Alter von 16 Jahren wurde Norbert Denef in seiner Heimatstadt Delitzsch regelmäßig von einem Priester sexuell missbraucht. Später wollte der heute 64 Jahre alte ehemalige Messdiener an die Öffentlichkeit gehen. Der Bischof von Magdeburg bot ihm im Jahr 2003 eine Entschädigung in Höhe von 25 000 Euro an, unter der Bedingung, dass Denef nichts von dem Vorfall preisgibt. Daraufhin wandte sich der Katholik mit der Bitte um Hilfe an Papst Johannes Paul II. Der antwortete in einem persönlichen Brief, er werde Denef in sein Gebet aufnehmen. Außerdem solle er Gott um Beistand für seine „innere Heilung und um die ›››

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Kritik an Heiligsprechung: „Verbrecher geschützt“

Von |2014-05-29T08:26:23+02:0025.04.2014|

Sexuellen Missbrauch vertuscht: Kritik an der Heiligsprechung von Johannes Paul II. DELITZSCH. Bis zum 16. Lebensjahr wurde Norbert Denef in seiner Heimatstadt Delitzsch von einem Priester sexuell missbraucht. Der Katholik wandte sich Hilfe suchend an Papst Johannes Paul II. Der antwortete in einem persönlichen Brief, er werde Denef in sein Gebet aufnehmen. 2010 gründete der gebürtige Sachse das Netzwerk der Opfer sexualisierter Gewalt netzwerkB und kritisiert die am Sonntag in Rom stattfindende Heiligsprechung Karol Wojtylas. "Johannes Paul II. war in seiner Amtszeit verantwortlich für das Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen von sexualisierter Gewalt", sagt Denef. Auch mit Wojtylas Nachfolger, dem deutschen Joseph ›››

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„Ein Mann, der in einer moralischen Krise wegschaute“

Von |2014-05-28T18:39:47+02:0025.04.2014|

An der Heiligsprechung Johannes Pauls II. wird Kritik laut: Hat er sexuellen Missbrauch Jugendlicher durch Kirchenangehörige verschwiegen? Rom – Bis ins Alter von 16 Jahren wurde Norbert Denef in seiner Heimatstadt Delitzsch regelmäßig von einem Priester sexuell missbraucht. Später wollte der heute 64 Jahre alte ehemalige Messdiener an die Öffentlichkeit gehen. Der Bischof von Magdeburg bot ihm im Jahr 2003 eine Entschädigung in Höhe von 25 000 Euro an, unter der Bedingung, dass Denef nichts von seiner Geschichte preisgebe. Daraufhin wandte sich der Katholik mit der Bitte um Hilfe an Papst Johannes Paul II. Der antwortete in einem persönlichen Brief, er werde ›››

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Täterschützer wird Heilig gesprochen

Von |2014-07-08T19:02:38+02:0022.04.2014|

Der Vatikan plant am 27. April 2014 die Heiligsprechung von Johannes Paul II. Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V., kurz netzwerkB, nimmt hierzu wie folgt Stellung: Im Jahr 2003 bat ich Johannes Paul II. um Hilfe, weil der Bischof von Magdeburg mich mit 25.000 Euro zum Schweigen zwingen wollte. Am 27. April 2004 kam die Antwort: "Papst Johannes Paul II. nimmt ihr Anlegen in sein Beten hinein und ermutig Sie, den Allmächtigen Gott um seinen starken Beistand für Ihre innere Heilung und um die Kraft der Vergebung zu bitten." Daraufhin versuchte ich mir das Leben zu nehmen. Johannes ›››

Papst Franziskus möge handeln

Von |2014-06-24T18:28:45+02:0012.04.2014|

(Foto: Straßenkünstler in Rom) Papst Franziskus hat die Opfer von Kindesmissbrauch durch Priester in der katholischen Kirche um Vergebung gebeten. „Ich fühle mich berufen, mich der Sache anzunehmen, des Bösen, das einige Priester getan haben (...), und um Vergebung zu bitten, für den Schaden, den sie angerichtet haben, für den sexuellen Missbrauch an Kindern“, sagte der Pontifex am Freitag bei einem Treffen mit Kinderschützern im Vatikan. Auf den ersten Blick wirkt Papst Franziskus fortschrittlich und realistisch. Das bisherige Ergebnis spricht jedoch eine andere Sprache. Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V., kurz netzwerkB, nimmt hierzu wie folgt Stellung: ›››

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Klärt die Kirche Missbrauchsfälle auf?

Von |2014-04-15T14:55:12+02:0008.04.2014|

Pro und Contra Die katholischen Bischöfe in Deutschland haben eine umfangreiche Studie in Auftrag gegeben: Sie soll das Ausmaß sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in der Kirche klären. Geplant ist, Fallzahlen aus allen Bistümern zu erheben und den Einfluss der Kirche auf Täter und Opfer zu analysieren. Kann das gelingen? Ja! Viele Menschen wollen Licht ins Dunkel bringen Die Kirche muss sich einer kritischen Durchleuchtung ihres Verhaltens stellen. Meint sie es ernst mit ihrer Ankündigung, aus den Missbrauchsfällen der vergangenen Jahrzehnte zu lernen? Viele Verantwortliche in der Kirche wollen das inzwischen, weil sie wissen: Nur so können verloren gegangenes Vertrauen und ›››

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„Das Volk spricht hier eine klare Sprache“

Von |2014-05-09T16:32:55+02:0031.03.2014|

Die Politik tut nicht genug, um sexualisierte Gewalt an Minderjährigen zu verhindern, sagt Norbert Denef. Der Gründer von netzwerkB bezeichnet es als „unerträglich“, dass der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung zum Thema im Amt bestätigt wurde. Aus seiner Sicht steht für den Gesetzgeber weiterhin der Täterschutz im Vordergrund. Arik Platzek Montag, 31. März 2014 Herr Denef, am vergangenen Montag hat die Katholische Kirche ein zweites Forschungsprojekt zum Thema „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ vorgestellt. Was halten Sie davon? Ein Narr ist, wer daran glaubt, dass nach vier Jahren Akten-Aufräumzeit wissenschaftliche Forschungsarbeit noch ›››

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Bischöfe lassen Missbrauch erneut aufarbeiten

Von |2014-04-03T13:32:11+02:0025.03.2014|

Die katholische Kirche will in einen zweiten Anlauf den sexuellen Missbrauch im kirchlichen Bereich wissenschaftlich aufarbeiten. Ein Forschungsverbund um den Neurowissenschaftler Harald Dreßing ist damit beauftragt.... ...Verhaltenes Echo, aber auch schroffe Ablehnung erntete das Projekt bei den Opfergruppen. "Ein Narr ist, wer daran glaubt, dass nach vier Jahren Akten-Aufräumzeit wissenschaftliche Forschungsarbeit noch möglich ist", erklärte Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt. So lange die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen würden, sei das neue Projekt auch nichts weiter als "Lügentheater". "Die Kirche sollte die Priester schon beim ersten Hinweis eines sexuellen Missbrauchs entlassen", sagte Wilfried Fesselmann, Sprecher der Gruppe ›››

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Kirchliche Aufarbeitung: Ein Narr ist, wer daran glaubt

Von |2014-03-29T12:40:57+01:0023.03.2014|

Die Deutsche Bischofskonferenz startet am 24. März 2014 das II. Forschungsprojekt zum Thema "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen" Hierzu erklärt Norbert Denef im Namen des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, kurz netzwerkB, (www.netzwerkb.org), der Öffentlichkeit wie folgt: "Das I. Forschungsprojekt, mit angeblich unabhängigen Experten, welches im Juni 2011 bundesweit angekündigt worden war, ist im Januar 2013 gescheitert (s. netzwerkB Pressemitteilung "Kirchliche Aufarbeitung gescheitert"). So lange die Opfer von der katholischen Kirche mit 5.000 Euro abgespeist werden und nicht angemessen entschädigt, ist das neue Forschungsprojekt auch nichts weiter als nur "eine große Aktion für die Presse". Die verantwortlichen Täterschützer der katholischen Kirche werden nach ›››

Im Fall Edathy geht es wieder nur um die Täter

Von |2014-04-26T21:10:45+02:0013.03.2014|

STIMME RUSSLANDS Der Fall Edathy geht in eine neue Runde. Jetzt hat das Innenministerium erlaubt, dass gegen den ehemaligen Innenminister Friedrich wegen Geheimnisverrats ermittelt werden darf. Am Donnerstag befragt der Innenausschuss der Bundestages außerdem noch einmal den Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Ziercke. Denn auch in den Reihen des BKA hatte es einen Mitarbeiter gegeben, der Material beim selben Anbieter gekauft hatte wie Edathy. Bei diesen Meldungen geraten wieder die Opfer in den Hintergrund, sagt Norbert Denef vom Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt. Hendrik Polland hat mit ihm gesprochen. Wie aufmerksam verfolgen Sie im Moment die Berichterstattung rund um den Fall Edathy? Mit ›››

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Geschlagen und ans Bett gefesselt

Von |2014-03-16T13:29:45+01:0009.03.2014|

Auch Behinderte litten früher in Kinderheimen – doch beim Fonds „Heimerziehung“ gehen sie leer aus. Ein fatales Versäumnis soll nun geheilt werden. Weiter lesen... 

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Kirche schult Mitarbeiter gegen sexuellen Missbrauch

Von |2014-04-06T21:21:44+02:0028.02.2014|

Aufmerksamer und vorsichtiger: Die katholische Kirche schult ihre Mitarbeiter im Kampf gegen sexuellen Missbrauch. Hildesheim. Im Regal stehen Kinderbibeln, auf dem Regal steht ein silbernes Kruzifix. Draußen streichen Hühner um das katholische Pfarrhaus von Holle-Sottrum. Hier drinnen geht es darum, einen eigenen Standpunkt zu finden. Und zwar im Wortsinne. Knapp ein Dutzend Männer und Frauen geht zwischen Schildern herum, die auf dem Boden liegen: „Normal“, „Grenzverletzung“, „Sexueller Übergriff“ und „Sexueller Missbrauch“ steht darauf. Ein Diakon und eine Kita-Mitarbeiterin sind gekommen, Ministrantenbetreuer und Sternsingerbegleiter. Lauter Leute, die in der Kirche mit Kindern zu tun haben. Und jetzt sollen sie sich zu verschiedenen ›››

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Das Versprechen des Ministers

Von |2014-04-26T21:10:16+02:0026.02.2014|

(Foto: netzwerkB-Tagung in Scharbeutz) Aktivisten kämpfen mit einem Brief von Heiko Maas gegen Verjährung von Birgitta Stauber-Klein Essen/Berlin. Es sind deutliche Worte, die SPD-Politiker Heiko Maas im Jahr 2010 fand. An Norbert Denef, Kopf der „Opferinitiative netzwerkB“, schrieb er damals: „Es darf einfach nicht sein, dass ein solches widerliches und grausames Verbrechen verjährt und die Täter ungeschoren davonkommen.“ Er setzte sich dafür ein, die Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch aufzuheben. Heute ist Maas Bundesjustizminister. Passiert ist bisher wenig. Lediglich das Alter des Opfers, ab dem die Frist einsetzt, wurde von 18 auf 21 Jahre angehoben. Nun plant die Koalition mit 30 Jahren. ›››

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Gewaltopfer danken UNO

Von |2014-03-23T12:56:48+01:0022.02.2014|

netzwerkB kritisiert Vatikan wegen mangelnden Kinderschutzes "Wir fühlen uns bestätigt. Die Kritik der UN am Vatikan wegen mangelnder Aufarbeitung der Missbrauchsfälle entspricht unseren Erfahrungen. Die Kirche ist nicht fähig, mit ihrer Verantwortung für die Opfer sexualisierter Gewalt umzugehen", sagt Norbert Denef. Der Sprecher des NetzwerksB für Betroffene von sexualisierter Gewalt appelliert an den Papst, den Opfern zu helfen: "Immer geht es um die Täter. Die Opfer geraten aus dem Blick." Das UN-Kinderrechtskomitee hatte kürzlich verlangt, der Vatikan möge alle Informationen über Kinderschänder und ihre Beschützer in der Kirche herausgeben. Bisher habe man von Rom aus keinerlei Informationen über die "schrecklichen Verbrechen" ›››

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Kirche vor Gericht

Von |2014-03-03T15:34:20+01:0010.02.2014|

Ein polnisches Missbrauchsopfer fordert Entschädigung von der katholischen Kirche. Der Prozess wird vielleicht vielen anderen den Weg ebnen. WARSCHAU taz | Zum ersten Mal in der Geschichte Polens wurde die mächtige römisch-katholische Kirche auf Schadensersatz wegen Kindesmissbrauchs verklagt. Der Täter, ein Priester der St.-Adalbert-Kirche in der Diözese Koszalin-Kolobrzeg (Köslin-Kolberg), sitzt seit 2012 im Gefängnis und verbüßt eine zweijährige Haftstrafe. Marcin K. (26), der als Zwölfjähriger mehrfach von dem Priester sexuell missbraucht wurde, fordert nun vom Täter und der Kirche jeweils 200.000 Zloty (knapp 50.000 Euro) Entschädigung sowie eine öffentliche Entschuldigung in der Tageszeitung Gazeta Wyborcza und dem Magazin Newsweek Polska. Weiter ›››

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Heiliger Vater, helfen Sie den Opfern!

Von |2014-04-28T21:26:09+02:0008.02.2014|

Ein Betroffener sexueller Gewalt schreibt an Papst Franziskus. von Norbert Denef Sehr geehrter Heiliger Vater Papst Franziskus, der Vatikan hat vor dem UN-Kinderrechtsausschuss in Genf erstmals zum Skandal des Missbrauchs Minderjähriger innerhalb der katholischen Kirche ausgesagt. Papst Benedikt XVI. versetzte 384 Priester wegen Missbrauchs in den Laienstand, im Jahr 2012 waren es etwa 100, im Jahr 2011 etwa 300. Danach forderten Sie Ihre Kirche zu mehr Schuldbewusstsein auf. Wir Betroffenen haben mit großer Freude zur Kenntnis genommen, dass Sie die Taten als "Schande der Kirche" geißeln. Aber genügt das? Jahrzehntelang wurden die Täter von ihren Vorgesetzten geschützt. Anstatt die Verbrechen aufzuklären und ›››

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UNO macht Vatikan Druck

Von |2014-04-28T21:25:42+02:0006.02.2014|

Das UN-Kinderrechtskomitee erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vatikan - Sexuelle Gewalt durch Priester werde nicht konsequent angegangen. Kindesmissbrauch müsse öffentlich untersucht und die Täter der Justiz übergeben werden, verlangt die UNO. Die Forderungen stehen im Bericht des UN-Kinderrechstausschuss, der in Genf vorgelegt wurde. Mehr: UNO beschuldigt Vatikan wegen Verschleierung von Kindesmissbrauch Mit Ihrer Hilfe können wir noch mehr Druck machen: Jetzt netzwerkB unterstützen...

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UNO beschuldigt Vatikan wegen Verschleierung von Kindesmissbrauch

Von |2014-03-22T13:23:46+01:0005.02.2014|

Das UN-Kinderrechtskomitee erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vatikan - Sexuelle Gewalt durch Priester werde nicht konsequent angegangen. Kindesmissbrauch müsse öffentlich untersucht und die Täter der Justiz übergeben werden, verlangt die UNO. Die Forderungen stehen im Bericht des UN-Kinderrechstausschuss, der in Genf vorgelegt wurde. Hierzu erklärt Norbert Denef im Namen des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, kurz netzwerkB, (www.netzwerkb.org), der Öffentlichkeit wie folgt: “Wir fühlen uns bestätigt. Was wir erleben entspricht auch unseren eigenen Erfahrungen. Die Kirche ist noch nicht so weit sich zu öffnen. Sie ist noch nicht fähig mit ihrer eigenen Verantwortung für die Opfer sexualisierter Gewalt umzugehen. Jahrzehntelang wurden die Täter von ›››

Hoffnung auf betroffenenfreundlichere Rechtsprechung

Von |2014-02-24T07:27:25+01:0003.02.2014|

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Staaten haften auch für unterlassene Hilfe bei Missbrauchsfällen in kirchlichen und privaten Einrichtungen Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EuGMR) in Straßburg verurteilte in der letzten Woche in dem Fall O`Keeffe gegen Irland den irischen Staat zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 30.000 Euro an eine heute 50-jährige Irin, welche als Neunjährige 1973 durch den Direktor ihrer Schule mehrfach sexuell missbraucht wurde. Das Urteil verpflichtet den irischen Staat zwar nicht zur Änderung oder zum Erlass von Gesetzen und entfaltet auch keine unmittelbare Wirkung in anderen bzw. für andere Staaten. Dennoch ist das Urteil als äußerst beachtlicher Schritt des ›››

Staat muss auch Privatschulen bei sexuellem Missbrauch wirksam kontrollieren

Von |2014-02-19T08:05:45+01:0030.01.2014|

Straßburg (jur). Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Mitverantwortung des Staates auch für anerkannte Privatschulen betont. Der Staat müsse diese Schulen wirksam kontrollieren, um Kinder vor Misshandlungen und Missbrauch zu schützen, urteilte der EGMR am Dienstag, 28. Januar 2013, in Straßburg (Az.: 35810/09). Er sprach damit einer Irin eine Entschädigung zu, die 1973 an einer katholischen Grundschule Opfer sexuellen Missbrauchs wurde. Weiter lesen...

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Irischer Staat für Missbrauch an kirchlichen Schulen haftbar

Von |2014-01-30T16:13:54+01:0029.01.2014|

Strassburg, 29.1.14 (Kipa) Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat den irischen Staat verurteilt, weil er ein Mädchen an einer Grundschule in katholischer Trägerschaft nicht vor sexuellem Missbrauch geschützt hat. Die Richter in Strassburg befanden in dem am Dienstag veröffentlichten Urteil, Irland habe in den 70er Jahren nicht nur keine wirksame Kontrollmechanismen an Schulen eingeführt, sondern im Gegenteil Missbrauchsvorwürfe an die jeweilige Schulleitung zurückverwiesen, in der Regel katholische Priester. Weiter lesen...

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Zumutbare Opfer oder wenn die Opferwürde vom Augenmaß der Bundesregierung und der Insolvenz der Täter abhängt

Von |2014-02-05T16:37:45+01:0027.01.2014|

Offener Brief an: Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch Glinkastraße 24 10117 Berlin Sehr gehrte Damen und Herren, danke für Ihre Antworten auf meine Fragen (als PDF herunterladen). Ich komme aufgrund Ihrer Antworten zu der Erkenntnis, dass Ihr Fonds mir nicht helfen kann. Ihr Fonds kommt für mich zu spät. Meine Schmerzensgeldforderung für erlittenes Leid, dass während meiner, auch von Psychologen und Psychiater diagnostizierten, akuten PTBS von der Bundesagentur für Arbeit seit 2005 durch Sanktionsandrohungen nach dem SGB II von inkompetenten psychologisch nicht geschulten Fallmanagern auf mich ausgeübt wurde, würde die finanziellen Mittel ihres Fonds sprengen. Viele Opfer sexualisierter Gewalt haben aufgrund einer ›››

„Jede Mauer bekommt irgendwann einmal Risse“

Von |2014-04-02T19:17:15+02:0024.01.2014|

Hoffen auf Franziskus: Rund 400 Priester wurden in den Jahren 2011 und 2012 in den Laienstand versetzt, weil sie sich an Minderjährigen vergangen hatten. Norbert Denef, selbst ein Betroffener sexueller Gewalt, wartet aber auf einen echten Akt der Versöhnung. In einem Brief hat er den Papst aufgerufen, den Täter-Opfer-Kreislauf zu durchbrechen. ARIK PLATZEK Freitag, 24. Januar 2014 Franziskus Superstar? Norbert Denef versuchte im November 2013 bei einer Papstaudienz in Rom vergeblich, das Kirchenoberhaupt auf sein Anliegen aufmerksam zu machen. Foto: privat Erstmalig mussten sich in der vergangenen Woche Vertreter des Vatikans den Fragen des UN-Kinderrechtskomitees stellen. Denn bislang hat sich die ›››

Heiliger Vater, helfen Sie den Opfern!

Von |2014-03-20T13:47:15+01:0022.01.2014|

Ein Betroffener sexueller Gewalt schreibt an Papst Franziskus Sehr geehrter Heiliger Vater Papst Franziskus, der Vatikan hat in der letzten Woche vor dem UN-Kinderrechtsausschuss in Genf erstmals zum Skandal des Missbrauchs Minderjähriger innerhalb der katholischen Kirche ausgesagt. Papst Benedikt XVI. versetzte 384 Priester wegen Missbrauchs in den Laienstand, im Jahr 2012 waren es etwa 100, im Jahr 2011 etwa 300. Danach forderten Sie Ihre Kirche zu mehr Schuldbewusstsein auf. Wir Betroffenen haben mit großer Freude zur Kenntnis genommen, dass Sie die Taten als »Schande der Kirche« geißeln. Aber genügt das? Jahrzehntelang wurden die Täter von ihren Vorgesetzten geschützt. Anstatt die Verbrechen ›››

Über 700 Anträge beim Missbrauchsfonds

Von |2014-02-18T12:25:59+01:0030.12.2013|

Die Missbrauchsfälle an Schulen, Internaten und in Kirchen schreckten 2010 auf. Ein Runder Tisch verständigte sich Ende 2011 darauf, Missbrauchsopfer auch im familiären Bereich zu unterstützen. Betroffene kritisieren, die Hilfe reiche nicht aus. BERLIN. Mehr als 700 Menschen haben in diesem Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien "retraumatisierend", außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter endlich aufheben. Seit Mai ›››

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Kirche zahlt sechs Millionen Euro

Von |2014-01-09T13:38:17+01:0030.12.2013|

2010 schockte ein Skandal Deutschland: Tausende junge Menschen wurden missbraucht - in Kirche, Internat, Familie. Inzwischen wurden viele Opfer entschädigt. Allein die katholische Kirche zahlt Millionen…. ...Eine offizielle Gesamtübersicht über die Entschädigungszahlungen sämtlicher Bistümer gibt es nicht. Eine dpa-Stichprobe ergab, dass etwa das Bistum Münster (2 Millionen Katholiken) knapp 563 000 Euro zahlte. Hinzu kommen mehr als 61 000 Euro etwa für Therapiekosten. Bislang meldeten sich 112 Menschen als Opfer. Das Erzbistum München und Freising (1,76 Millionen Katholiken) zahlte bislang an 26 Opfer insgesamt 134 000 Euro und übernahm gut 32 000 Euro Therapie- und Fahrtkosten. Im Bistum Trier (1,5 Millionen ›››

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Katholische Kirche zahlt Millionen an Missbrauchsopfer

Von |2013-12-30T09:24:28+01:0030.12.2013|

Knapp vier Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchsskandals hat die katholische Kirche Opfer mit schätzungsweise rund sechs Millionen Euro entschädigt. Etwa 1300 Menschen stellten bei der Koordinierungsstelle der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) einen entsprechenden Antrag…. ...Der bisherige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes- Wilhelm Rörig, sagte der dpa: «Die Gesellschaft nimmt das Thema ernster als vor vier Jahren und setzt sich damit auseinander. Aber es gibt auch noch Abwehr und Verdrängung. Viele empfinden die Beschäftigung mit dem sexuellen Missbrauch noch immer als Zumutung.» Für Norbert Denef vom Opferverein Netzwerk B hat sich hingegen nichts getan: «Das ist alles Augenwischerei. Für die Opfer hat sich ›››

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Katholische Kirche zahlt Millionen an Missbrauchsopfer

Von |2013-12-30T09:24:46+01:0029.12.2013|

Trier/Berlin (dpa) - Knapp vier Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchsskandals hat die katholische Kirche Opfer mit schätzungsweise rund sechs Millionen Euro entschädigt. Etwa 1300 Menschen stellten bei der Koordinierungsstelle der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) einen entsprechenden Antrag…. ...Der bisherige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, sagte der dpa: «Die Gesellschaft nimmt das Thema ernster als vor vier Jahren und setzt sich damit auseinander. Aber es gibt auch noch Abwehr und Verdrängung. Viele empfinden die Beschäftigung mit dem sexuellen Missbrauch noch immer als Zumutung.» Für Norbert Denef vom Opferverein netzwerkB hat sich hingegen nichts getan: «Das ist alles Augenwischerei. Für die Opfer hat ›››

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Katholische Kirche zahlt Millionen an Missbrauchsopfer

Von |2013-12-30T09:25:03+01:0029.12.2013|

Trier/Berlin - Knapp vier Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchsskandals hat die katholische Kirche Opfer mit schätzungsweise rund sechs Millionen Euro entschädigt. Etwa 1300 Menschen stellten bei der Koordinierungsstelle der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) einen entsprechenden Antrag.... ... Der bisherige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes- Wilhelm Rörig, sagte der dpa: "Die Gesellschaft nimmt das Thema ernster als vor vier Jahren und setzt sich damit auseinander. Aber es gibt auch noch Abwehr und Verdrängung. Viele empfinden die Beschäftigung mit dem sexuellen Missbrauch noch immer als Zumutung." Für Norbert Denef vom Opferverein netzwerkB hat sich hingegen nichts getan: "Das ist alles Augenwischerei. Für die Opfer ›››

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Alles Augenwischerei

Von |2014-07-03T12:51:55+02:0029.12.2013|

Fonds Sexueller Missbrauch steht in der Kritik Ein Leserbrief von Andrea Beckers Hallo, alles Augenwischerei. Keinen Cent wollen die zahlen. Nicht mal Schuheinlagen, damit es bei der Arbeit nicht so schmerzt. In Anlage der Ablehnungsbescheid. Mehr auf netzwerkB: Zumutbare Opfer oder wenn die Opferwürde vom Augenmaß der Bundesregierung und der Insolvenz der Täter abhängt Der Murks mit der Hilfe

Katholische Kirche zahlt Millionen an Missbrauchsopfer

Von |2013-12-30T09:25:18+01:0029.12.2013|

<Trier/Berlin (dpa) - Knapp vier Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchsskandals hat die katholische Kirche Opfer mit schätzungsweise rund sechs Millionen Euro entschädigt. Etwa 1300 Menschen stellten bei der Koordinierungsstelle der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) einen entsprechenden Antrag. In den allermeisten Fällen habe die Expertenstelle eine Geldzahlung empfohlen, die über die jeweiligen Bistümer oder Orden erfolge, sagte ein DBK-Sprecher. Im Durchschnitt flossen für jedes Opfer rund 5000, in Einzelfällen bis zu 18 000 Euro, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab. Auch die Entschädigung von Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in ihren Familien missbraucht wurden, kommt voran. Bis Mitte Dezember beantragten ›››

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Katholische Kirche zahlt Millionen an Missbrauchsopfer

Von |2013-12-30T09:25:37+01:0029.12.2013|

Knapp vier Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchsskandals hat die katholische Kirche Opfer mit schätzungsweise rund sechs Millionen Euro entschädigt. Etwa 1300 Menschen stellten bei der Koordinierungsstelle der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) einen entsprechenden Antrag. Trier/Berlin. In den allermeisten Fällen habe die Expertenstelle eine Geldzahlung empfohlen, die über die jeweiligen Bistümer oder Orden erfolge, sagte ein DBK-Sprecher. Im Durchschnitt flossen für jedes Opfer rund 5000, in Einzelfällen bis zu 18 000 Euro, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab. Auch die Entschädigung von Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in ihren Familien missbraucht wurden, kommt voran. Bis Mitte Dezember beantragten 720 Betroffene ›››

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Katholische Kirche zahlt Millionen an Missbrauchsopfer

Von |2013-12-30T09:25:50+01:0029.12.2013|

Knapp vier Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchsskandals hat die katholische Kirche Opfer mit schätzungsweise rund sechs Millionen Euro entschädigt. Etwa 1300 Menschen stellten bei der Koordinierungsstelle der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) einen entsprechenden Antrag. Trier/Berlin - Knapp vier Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchsskandals hat die katholische Kirche Opfer mit schätzungsweise rund sechs Millionen Euro entschädigt. Etwa 1300 Menschen stellten bei der Koordinierungsstelle der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) einen entsprechenden Antrag. In den allermeisten Fällen habe die Expertenstelle eine Geldzahlung empfohlen, die über die jeweiligen Bistümer oder Orden erfolge, sagte ein DBK-Sprecher. Im Durchschnitt flossen für jedes Opfer rund 5000, in Einzelfällen ›››

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Katholische Kirche zahlt Millionen an Missbrauchsopfer

Von |2013-12-30T09:26:06+01:0029.12.2013|

Knapp vier Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchsskandals hat die katholische Kirche Opfer mit schätzungsweise rund sechs Millionen Euro entschädigt. Etwa 1300 Menschen stellten bei der Koordinierungsstelle der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) einen entsprechenden Antrag…. ...Der bisherige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes- Wilhelm Rörig, sagte der dpa: „Die Gesellschaft nimmt das Thema ernster als vor vier Jahren und setzt sich damit auseinander. Aber es gibt auch noch Abwehr und Verdrängung. Viele empfinden die Beschäftigung mit dem sexuellen Missbrauch noch immer als Zumutung.“ Für Norbert Denef vom Opferverein netzwerkB hat sich hingegen nichts getan: „Das ist alles Augenwischerei. Für die Opfer hat sich nichts ›››

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Kritik von Betroffenen und Opferverbänden an Hilfen

Von |2014-02-08T00:20:19+01:0029.12.2013|

720 Anträge beim Fonds Sexueller Missbrauch gestellt Mehr als 700 Menschen haben in diesem Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind skeptisch. Die Anträge seien "retraumatisierend", außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter aufheben…. ...Für Norbert Denef vom Opferverein netzwerkB hat sich nichts getan: "Das ist alles Augenwischerei. Für die Opfer hat sich nichts verbessert, das gesellschaftliche Verständnis ist nach wie vor nicht da", sagte ›››

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Katholische Kirche zahlt Millionen an Missbrauchsopfer

Von |2013-12-30T09:27:11+01:0029.12.2013|

Trier/Berlin.   Knapp vier Jahre nach Enthüllung des Missbrauchsskandals hat die katholische Kirche schätzungsweise rund sechs Millionen Euro an die Opfer gezahlt. Rund 1300 Menschen stellten bei der Koordinierungsstelle der Deutschen Bischofskonferenz bisher einen Antrag auf Entschädigung…. "Für die Opfer hat sich nichts verbessert" Der bisherige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes- Wilhelm Rörig, sagte: "Die Gesellschaft nimmt das Thema ernster als vor vier Jahren und setzt sich damit auseinander. Aber es gibt auch noch Abwehr und Verdrängung. Viele empfinden die Beschäftigung mit dem sexuellen Missbrauch noch immer als Zumutung." Für Norbert Denef vom Opferverein netzwerkB hat sich hingegen nichts getan: "Das ist ›››

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Fonds Sexueller Missbrauch steht in der Kritik

Von |2014-01-24T15:20:44+01:0029.12.2013|

Verbände fordern härteren Umgang mit Tätern Die Missbrauchsfälle an Schulen, Internaten und in Kirchen schreckten 2010 auf. Ein Runder Tisch verständigte sich Ende 2011 darauf, Missbrauchsopfer auch im familiären Bereich zu unterstützen. Das Ergebnis war ein Fonds. Der ist jedoch umstritten. Mehr als 700 Menschen haben in diesem Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Unterdessen wird Kritik am Fonds von Seiten der Opferverbände laut: Die Anträge seien "retraumatisierend", ›››

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„Für die Opfer hat sich nichts verbessert“

Von |2014-02-08T00:43:23+01:0029.12.2013|

Die Missbrauchsfälle an Schulen, Internaten und in Kirchen schreckten 2010 auf. Ein Runder Tisch verständigte sich Ende 2011 darauf, Missbrauchsopfer auch im familiären Bereich zu unterstützen. Betroffene kritisieren, die Hilfe reiche nicht aus. Berlin. Mehr als 700 Menschen haben im vergangenen Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien „retraumatisierend“, außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter endlich aufheben. Geld für ›››

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Jahreswechsel – Soziales: Mehr als 700 Anträge beim Fonds Sexueller Missbrauch

Von |2013-12-29T11:57:14+01:0028.12.2013|

Berlin (dpa) - Mehr als 700 Menschen haben in 2013 Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien retraumatisierend, außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter endlich aufheben. Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de

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Mehr als 700 Anträge beim Fonds Sexueller Missbrauch

Von |2014-01-22T14:35:26+01:0028.12.2013|

Zahlreiche Opfer meldeten sich seit 2010 BERLIN - Die Missbrauchsfälle an Schulen, Internaten und in Kirchen schreckten 2010 auf. Ein Runder Tisch verständigte sich Ende 2011 darauf, Missbrauchsopfer auch im familiären Bereich zu unterstützen. Betroffene kritisieren, die Hilfe reiche nicht aus. Mehr als 700 Menschen haben in diesem Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien «retraumatisierend», außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen ›››

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Mehr als 700 Anträge beim Fonds Sexueller Missbrauch

Von |2013-12-29T11:57:45+01:0028.12.2013|

Berlin (dpa) - Mehr als 700 Menschen haben in 2013 Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien retraumatisierend, außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter endlich aufheben. Quelle: http://www.zeit.de

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Mehr als 700 Anträge in diesem Jahr

Von |2014-03-29T12:41:33+01:0028.12.2013|

Bisher haben 720 Opfer von familiärem sexuellem Missbrauch Hilfe beantragt. Betroffene kritisieren aber, die Unterstützung reiche nicht aus. BERLIN dpa | Mehr als 700 Menschen haben in diesem Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien „retraumatisierend“, außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter endlich aufheben. Seit Mai können Betroffene Hilfsgesuche stellen, beim Fonds Sachleistungen bis zu 10.000 Euro beispielsweise für ›››

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Mehr als 700 Anträge beim Fonds Sexueller Missbrauch

Von |2013-12-29T11:58:06+01:0028.12.2013|

Berlin - Mehr als 700 Menschen haben in 2013 Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien retraumatisierend, außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter endlich aufheben. Quelle: http://www.welt.de

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Mehr als 700 Anträge beim Fonds Sexueller Missbrauch

Von |2014-01-22T14:34:58+01:0028.12.2013|

Die Missbrauchsfälle an Schulen, Internaten und in Kirchen schreckten 2010 auf. Ein Runder Tisch verständigte darauf, Missbrauchsopfer auch im familiären Bereich zu unterstützen. Betroffene kritisieren, die Hilfe reiche nicht aus. Mehr als 700 Menschen haben im vergangenen Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Mehr als 700 Menschen haben im vergangenen Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien "retraumatisierend", außerdem müsse die ›››

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Über 700 Anträge beim Fonds Sexueller Missbrauch

Von |2014-01-22T14:34:37+01:0028.12.2013|

Die Missbrauchsfälle an Schulen, Internaten und in Kirchen schreckten 2010 auf. Ein Runder Tisch verständigte sich Ende 2011 darauf, Missbrauchsopfer auch im familiären Bereich zu unterstützen. Betroffene kritisieren, die Hilfe reiche nicht aus Berlin. Mehr als 700 Menschen haben in diesem Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien „retraumatisierend“, außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter endlich aufheben. Seit Mai können ›››

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Mehr als 700 Anträge beim Fonds Sexueller Missbrauch

Von |2013-12-29T11:58:46+01:0028.12.2013|

Berlin - Mehr als 700 Menschen haben in 2013 Hilfe beim Fonds SexuellerMissbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien retraumatisierend, außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter endlich aufheben. Quelle: http://www.abendzeitung-muenchen.de

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Über 700 Anträge beim Fonds Sexueller Missbrauch

Von |2014-01-13T15:45:39+01:0028.12.2013|

Die Missbrauchsfälle an Schulen, Internaten und in Kirchen schreckten 2010 auf. Ein Runder Tisch verständigte sich Ende 2011 darauf, Missbrauchsopfer auch im familiären Bereich zu unterstützen. Betroffene kritisieren, die Hilfe reiche nicht aus. Berlin. Mehr als 700 Menschen haben in diesem Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien „retraumatisierend“, außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter endlich aufheben. Seit Mai können ›››

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700 Anträge beim Fonds Sexueller Missbrauch

Von |2014-01-13T15:45:10+01:0028.12.2013|

Die Missbrauchsfälle an Schulen, Internaten und in Kirchen schreckten 2010 auf. Betroffene können Hilfsgesuche stellen. Opferverbände sind skeptisch. BERLIN. Mehr als 700 Menschen haben im vergangenen Jahr Hilfe beim Fonds Sexueller Missbrauch beantragt. Bei der Geschäftsstelle in Berlin gingen bis Mitte Dezember 720 Anträge von Menschen ein, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Das teilte das Bundesfamilienministerium auf Anfrage mit. Opferverbände sind weiter skeptisch. Die Anträge seien „retraumatisierend“, außerdem müsse die Politik die strafrechtlichen Verjährungsfristen für Straftäter endlich aufheben. Seit Mai können Betroffene Hilfsgesuche stellen, beim Fonds Sachleistungen bis zu 10 000 Euro beispielsweise für Therapien beantragen. ›››

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