Missbrauch: Opfer brachen das Schweigen

Von |2013-04-13T17:21:09+02:0012.04.2013|

Ein Vereinsobmann soll zwei Kinder missbraucht haben. Es könnte weitere Opfer geben. Ein Beschuldigter bestreitet die Vorwürfe. Ein 31-jähriger Flachgauer sitzt in U-Haft, weil er einen Buben (12) und ein Mädchen (14) sexuell missbraucht haben soll. Die SN berichteten. Der Verdächtige ist Obmann eines historisierenden Vereins. Marcus Neher, Sprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg, sagte, es werde wegen des Vorwurfs des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und des Vergehens pornografischer Darstellungen von Minderjährigen ermittelt. Rechtsanwalt Stefan Rieder vertritt die Opfer. "Es besteht der Verdacht, dass unter dem Deckmantel des Vereins systematisch Kindesmissbrauch betrieben wurde", sagte Rieder. Der Fall kam ins Rollen, weil die ›››

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Klage gegen ehemaligen Stiftspater

Von |2013-04-10T20:14:10+02:0009.04.2013|

STEYR. Die Staatsanwaltschaft Steyr erhebt Anklage gegen den ehemaligen Pater und Internatsdirektor des Stifts Kremsmünster. Der mittlerweile 79-Jährige soll zwischen 1973 und 1993 insgesamt 15 Schüler sexuell missbraucht und gequält haben. Weiter lesen... 

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‚Verjährung‘ von sexuellem Missbrauch durch Kirchenangehörige unpassend

Von |2013-03-25T13:02:20+01:0006.03.2013|

Ein Gastbeitrag von Dr. Christian Fiala (Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Wien) Der Begriff 'Verjährung' ist eigentlich vollkommen unpassend im Zusammenhang von sexuellem Missbrauch durch Kirchenangehörige. Weil es ist ja kein Zufall, dass Jahrzehnte seit der ursprünglichen Tat vergangen sind. Sondern dies ist das Ergebnis einer gezielten und letztendlich erfolgreichen Vertuschung durch die Institution der Täter. Der Missbrauch und die systematische, jahrzehntelange Vertuschung wurden von den gleichen Tätern, bzw. der gleichen Institution begangen. Wenn man nun so tut als ob der Missbrauch durch Kirchenangehörige juristisch nicht mehr verfolgbar wäre, dann wird de facto die Vertuschung durch die Kirche, bzw. kirchliche Institutionen ›››

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Gericht kippt Verjährung von Missbrauch

Von |2013-02-04T12:48:38+01:0024.01.2013|

Klosterinternat. Zwei ehemalige Schüler werfen Zisterzienser-Pater sexuelle Übergriffe vor. Eine kleine juristische Sensation kündigt sich in Vorarlberg an. Zwei ehemalige Schüler des Klosterinternats Mehrerau in Bregenz haben 2012 wegen sexuellen Missbrauchs durch einen Pater geklagt. Das Kloster hat sich damals auf Verjährung berufen. Dies kommt für das Landesgericht Feldkirch nicht infrage. „Das Gericht hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Verjährungseinrede in beiden Fällen nicht anzunehmen“, sagt Gerichtssprecher Reinhard Flatz. Weiter lesen...

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Kindesmissbrauch und die Frage der Verjährung

Von |2014-11-19T08:26:26+01:0013.11.2011|

derStandard 13.11.2011 Warum die aus aktuellem Anlass oft erhobene Forderung nach einer rückwirkenden Strafrechtsänderung bei Sexualdelikten gegen Unmündige unangemessen ist. - Und was stattdessen sinnnvoll wäre Weiter lesen...

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